CH349027A - Gehörschutzvorrichtung - Google Patents
GehörschutzvorrichtungInfo
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Description
Gehörschutzvorrichtung Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Gehörschutzvorrichtung, welche in wesentlich erhöhtem Masse die Durchdringung von Geräusch in die Gehörorgane hindert. Solche Vorrichtungen sind namentlich als Schutzmittel in Arbeitsräume, wo die Lärmverhältnisse die menschliche Gesundheit bedrohen, bestimmt. Es sind bereits Gehörschutzvorrichtungen bekannt, welche aus verschiedenen schallisolierenden Stoffen hergestellt werden. Gewöhnlich sind die Gehörschutzvorrichtungen als an den Kopf durch mechanischen Druck aufsitzende Abdeckungen ausgeführt. Diese bekannten Schutzvorrichtungen sind jedoch nicht gegen jene gesundheitsschädlichen Lärmgeräusche hinreichend wirksam, welche in den Nerventeil der Gehörorgane auch auf anderen Wegen, z. B. durch Knochenleitung u. a., durchdringen können. Schliesslich sind solche Vorrichtungen meistens nicht genügend schalldicht, um das Durchdringen eines sehr starken Lärmes teilweise direkt in die Gehörorgane zu verhindern. Ein wesentlich bessere Schallisolierung des Kopfes gegen den Umgebungslärm lässt sich durch eine Gehörschutzvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung erzielen. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass ein fester Mantel am offenen Rand und in der Umgebung der äusseren Gehörorgane mit einem aufblasbaren Luftpolster aus einem gummielastischen Material versehen ist, welcher Mantel es ermöglicht, dass durch Aufpumpen mit einem gasförmigen Mittel das Luftpolster aufgeblasen oder im Gegenteil durch das Ablassen desselben Mittels eingeschrumpft werden kann. Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Gehörschutzvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 und 2 zeigen die Gesamtanordnung der Schutzvorrichtung in Seitenschnitt bzw. Frontansicht. Fig. 3 zeigt einen Schnitt des Doppelmantels der Gehörschutzvorrichtung. Der Mantel 1 (Fig. 1, 2) aus festem leichtem Werkstoff (z. B. aus Aluminium oder dergleichen oder aus einem passenden Kunststoff) ist in diesem Beispiel in der Form eines Helmes ausgeführt, welcher mit Ausnahme des Gesichtes fast den ganzen übrigen Kopf einschliesslich der äusseren Gehörorgane bedeckt. Innen ist dieser Mantel mit einem weichen Ansitzpolster 2 aus passendem weichem Stoff (z. B. Schwammgummi oder dergleichen) ausgekleidet. Der offene Rand des Mantels 1 und die Umgebung der äusseren Gehörorgane sind mit einem Luftpolster 3 aus weichem gummielastischem Material (Gummischlauch, Kunstharz oder dergleichen) versehen. Das Luftpolster 3 lässt sich durch ein Ventil 4 mit Luft oder Gas aufpumpen oder im Gegenteil entleeren und damit je nach Bedarf aufblähen oder einschrumpfen. Nach dem Aufsetzen der Gehörschutzvorrichtung auf den Kopf wird das Luftpolster durch Einführung von Luft oder Gas dermassen aufgefüllt, um in vollkommener Weise jegliche Lücken zwischen Kopf und Schutzmantel 1 auszufüllen und zu schliessen. Dadurch wird eine vollkommene Abdichtung in den Berührungsflächen zwischen Kopf und Gehörschutzvorrichtung erzielt und damit der akustische Widerstand sowie der Schalldichtheitsgrad der Gehörschutzvorrichtung erhöht. Da das Luftpolster 3 an den Kopf mit grosser Fläche anliegt, ist der Druck an den Berührungsflächen gering und das Tragen der Gehörschutzvorrichtung bereitet keine Schwierigkeiten. Eine Erhöhung des akustischen Widerstandes und damit ein höherer Grad von Schallundurch lässigkeit der Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung wird ferner durch Herauspumpen von Luft aus bestimmten Teilen derselben erzielt. Gemäss Fig. 3 kann vorteilhafterweise der Mantel 1 aus Doppelwänden 5, 5' derart hergestellt werden, dass es möglich ist, aus einem geschlossenen Raum 6 die Luft herauszupumpen. Auf der Grundlage des vorstehend beschriebenen Prinzips lassen sich natürlich die Gehörschutzvorrichtungen in den Einzelheiten verschiedenartig ausführen, z. B. nur als Schutzvorrichtung für die äusseren Gehörorgane oder dergleichen, ohne den Rahmen des Erfindungsgedankens zu überschreiten. Der hohe Grad der Schalldichtheit der Gehörschutzvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung wurde durch gründliche Erprobungen erwiesen, durch welche bestätigt wurde, dass diese Schutzvorrichtung ihre Aufgabe selbst in sehr geräuschvollen Räumen einwandfrei erfüllen kann. Die sich daraus ergebenden Vorteile haben sowohl in wirtschaftlicher als auch in arbeitshygienischer Hinsicht eine wesentliche Bedeutung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gehörschutzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein fester Mantel (1) am offenen Rand und in der Umgebung der äusseren Gehörorgane mit einem aufblasbaren Luftpolster (3) aus einem gummielastischen Material versehen ist, welcher Mantel es ermöglicht, dass durch Aufpumpen mit einem gasförmigen Mittel das Luftpolster aufgeblasen oder im Gegenteil durch das Ablassen desselben Mittels eingechrumpft werden kann.UNTERANSPRUCH Gehörschutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Mantel (1) aus doppelten Wänden (5, 5') besteht, welche einen Zwischenraum (6) einschliessen, in welchem durch das Auspumpen der Luft ein Unterdruck erzeugt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS349027X | 1956-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH349027A true CH349027A (de) | 1960-09-30 |
Family
ID=5452369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH349027D CH349027A (de) | 1956-04-13 | 1957-04-08 | Gehörschutzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH349027A (de) |
-
1957
- 1957-04-08 CH CH349027D patent/CH349027A/de unknown
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