CH349364A - Molekularpumpe - Google Patents

Molekularpumpe

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CH349364A
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Becker Willi
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Arthur Pfeiffer Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D19/00Axial-flow pumps
    • F04D19/02Multi-stage pumps
    • F04D19/04Multi-stage pumps specially adapted to the production of a high vacuum, e.g. molecular pumps
    • F04D19/042Turbomolecular vacuum pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall

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Description


      Molekularpumpe       Die Erfindung betrifft Pumpen zur Herstellung  hoher Vakua, die zwischen dem Rezipienten und  einem     Vorvakuum    arbeiten und unter dem Namen       Molekularpumpen    in verschiedenen Ausführungsfor  men bekannt sind. Die bekannten Pumpen dieser Art  zeigen ein geschlossenes Gehäuse, einen hierin mit  hoher Geschwindigkeit rotierenden Körper und einen  im Gehäuse von der Saug- zur     Druckseite    führenden  Kanal, der einseitig vom rotierenden Körper begrenzt  ist. Die bekannte Arbeitsweise dieser Pumpen beruht  darauf, dass dem Gas bzw. den Gasmolekülen durch  äussere Reibung am rotierenden Körper ein Bewe  gungsimpuls in Richtung zum     Vorvakuum    hin erteilt  wird.  



  Die einfachste Form einer     Molekularpumpe    zeigt  ein üblicherweise feststehendes, zylindrisches Gehäuse  mit einer nach innen offenen Ringnut, die an einer  Stelle durch eine Wand geteilt ist, und einen rotie  renden, scheibenförmigen, zylindrischen Körper, der  die innere offene Seite der Ringnut begrenzt. Von der  Ringnut führt kurz vor und hinter der Trennwand je  eine Leitung zur Saug- bzw. zur Druckseite der  Pumpe. Eine solche Pumpe bildet eine einzige Druck  stufe, die Stellen höchsten und niedrigsten     Druckes     im Kanal sind durch die Wand im Ringkanal getrennt.  Saug- und Druckseite der Pumpe sind durch den  Luftspalt zwischen dem äusseren Umfang der Scheibe  und dem inneren der Ringnut verbunden.

   Durch die  sen Spalt können Gasmoleküle gelangen, die das mit  einer Stufe erreichbare Druckverhältnis und die Saug  geschwindigkeit bei diesen Pumpen begrenzen. Es ist  aus diesem Grunde üblich, den Spalt so klein wie  möglich zu halten und mehrere     Druckstufen    vorzu  sehen, um die Druckdifferenz im Spalt zwischen jeder  Stufe zu verkleinern und damit die Sauggeschwindig  keit und das Druckverhältnis dieser Pumpen zu er  höhen.

   Bekannt sind Pumpen mit einem schrauben-         förmigen    Kanal im feststehenden Gehäuse und einem  rotierenden, zylindrischen Körper, wobei der Mantel  des rotierenden Körpers den Gasmolekülen den Be  wegungsimpuls erteilt, oder Pumpen mit scheiben  förmigem, rotierendem Körper und einem im wesent  lichen aus zwei Scheiben gebildeten, geschlossenen  Gehäuse, die zu beiden Seiten des rotierenden Kör  pers liegen und spiralförmig eingeschnittene Nuten  zeigen. Es sind auch Pumpen bekannt, bei denen  der schraubenförmige Kanal im rotierenden Körper  angebracht und die ihn begrenzende Gehäusewand  glatt ausgebildet ist.

   Allen diesen Pumpen ist gemein  sam, dass Saug- und Druckseite der Pumpe durch  einen entweder im Gehäuse oder im rotierenden Kör  per     befindlichen    Kanal verbunden sind, dessen Längs  achse mit der Bewegungsrichtung des rotierenden  Körpers praktisch zusammenfällt, und dass die Länge  des Kanals für jede Druckstufe um den Umfang des  rotierenden Körpers zunimmt. Bei dieser Bauweise  wächst die Baulänge der Pumpe mit der Breite des  Kanals und mit der Zahl der Stufen. Je länger die  Pumpe wird, um so grösser muss aus mechanischen  Gründen der Luftspalt werden.

   Da mit grösser wer  dendem Luftspalt das erreichbare Druckverhältnis  schnell sinkt, so wird bereits bei einer geringen Stu  fenzahl     der,Zustand    erreicht, dass eine Erhöhung der  Sauggeschwindigkeit und des     Druckverhältnisses     durch Erhöhung der Stufenzahl nicht mehr erreich  bar, ist.  



  Abweichend von den bekannten Pumpen ist die  nach dem Prinzip der     Molekularpumpen    arbeitende  Pumpe der Erfindung so aufgebaut, dass die axiale  Länge einer Druckstufe sehr klein gehalten werden  kann, so dass also die Möglichkeit besteht, die Pumpe  bei kleinem     Luftspalt    aus einer hohen 'Anzahl von  Stufen aufzubauen und den Druckunterschied zwi  schen den Stufen gering zu halten. Die Spalte zwischen      den zusammenwirkenden Flächen selbst erhalten eine  Lage, die der Rückströmung der Moleküle zwischen  benachbarten Stufen entgegenwirkt, so dass auch ver  hältnismässig grosse Spalte zulässig sind.

   Ein weiterer       Vorteil    der     Erfindung    ist, dass die Saug- und Druck  seite durch eine grosse Anzahl kurzer Kanäle verbun  den werden können. Mit einer entsprechenden Pumpe  nach der Erfindung kann unter Beibehaltung der  äusseren Abmessungen der bekannten     Pumpen    die  Sauggeschwindigkeit oder das Druckgefälle oder beide  um ein Vielfaches erhöht werden.  



  Die aus einem geschlossenen Gehäuse und einem  rotierenden Körper bestehende     Molekularpumpe    ist  erfindungsgemäss so ausgebildet, dass die zusammen  wirkenden Teile des rotierenden Körpers und des  Gehäuses aus Scheiben mit durchgehenden Kanälen  bestehen, dass die Scheiben beider Teile in Richtung  der Achse des rotierenden Körpers     miteinander    ab  wechseln, und dass die Kanäle zumindest der Scheiben  des eines Teiles seitliche, zur Achse des rotierenden  Körpers geneigte     Begrenzungsflächen    haben, die mit  der     benachbarten        Stirnfläche    der jeweils folgenden  Scheibe des anderen Teiles je einen in der Richtung,

    in der sich die     Stirnfläche    relativ zu der Begrenzungs  fläche bewegt, sich verengenden keilförmigen Raum  bilden.  



  Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines in  der Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispieles     beschrieben, in dieser zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine Molekular  pumpe gemäss der Erfindung,       Fig.2    einen Schnitt durch die Abwicklung der  genuteten Scheiben beider Pumpenteile,       Fig.3    einen Querschnitt nach Linie     II-11    der       Fig.    1 und       Fig.4    einen gleichen Schnitt wie     Fig.2    durch  zwei zusammenwirkende Scheiben mit abgeänderter  Form der Kanäle.  



  Das     zylindrische    Gehäuse der     Molekularpumpe     ist mit 1 bezeichnet, es ist an den     Stirnseiten    durch  Scheiben 2 und 3 abgeschlossen und trägt in seiner  Mitte einen Stutzen 4 zum Anschluss der zum Rezi  pienten führenden     Saugleitung.    Die Scheiben 2 und 3  haben jede einen Stutzen 5, die mit einer zum Vor  v     a        'kuum        führenden        Druckleitung        C        verbunden        sind.     



  In den Scheiben 2 und 3 ist die Welle 6 des rotie  renden Teiles der Pumpe gelagert. Der Wellenzapfen  7 durchsetzt die Scheibe 3 und ist entweder mit dem  antreibenden Motor unmittelbar gekuppelt oder trägt  ein geeignetes     Antriebselement.    Eine Dichtung 8 ver  hindert das Eindringen von Gasen in die Pumpe.  



  Die Welle 6 trägt mehrere Scheiben 9,     im    Aus  führungsbeispiel acht Scheiben, die mit der Welle  drehfest verbunden sind. Diese Scheiben liegen mit  geringem Spiel zwischen den mit 10 bezeichneten  Scheiben, die fest am Gehäuse 1 sitzen und in ihrer  Mitte eine     Bohrung    für den Durchtritt der Welle 6  haben. Die feststehenden Scheiben 10 sind im Pum  pengehäuse so angeordnet, dass in der Mitte der    Pumpe ein Saugraum 11 und an den Enden je ein  Druckraum 12 gebildet werden.  



  Die Scheiben 9 haben, wie     Fig.    3 zeigt, am äusse  ren Umfang mit 13 bezeichnete, durchgehende Kanäle  in Form von Nuten. Die einzelnen Nuten sind durch  die zahnartigen Teile 14 voneinander getrennt.     Ahn-          liche    durchgehende Kanäle 15 weisen die am Gehäuse  befestigten Scheiben 10 an ihrem äusseren Umfang  auf. Die sie trennenden Stege sind mit 16 bezeichnet       (Fig.    2).  



  Wie     Fig.2    zeigt, haben die Kanäle 13 und 15  der Scheiben 9 und 10 seitliche Begrenzungsflächen  17 bzw. 18, die zur Rotationsachse der Welle 6 um  einen Winkel geneigt sind. Für die Begrenzungsflächen  18 der Kanäle 15 ist dieser Winkel in     Fig.    2 mit a  bezeichnet. Die Flächen 18 schliessen mit den Stirn  flächen 19 der Zähne 14 der jeweils benachbarten  Scheibe 9 sich in der Bewegungsrichtung (Pfeil 20)  verengende, keilförmige Räume 21 ein. Bei der Ro  tation der Scheiben 9, die mit hoher Geschwindigkeit  erfolgt, entsteht in den Kanälen 15 ein Druck, der  nach der Spitze des keilförmigen Raumes 21 hin  wächst, bedingt durch die     Stirnflächen    der Zähne 14  nach dem für     Molekularpumpen    gültigen Prinzip.

    Dieser Druckanstieg hat eine Bewegung der Mole  küle in die Nuten 13 der Scheiben 9 zur Folge, sobald  diese Nuten sich mit den Kanälen 15 decken bzw.  zu decken beginnen. Die Begrenzungsflächen 17 der  Nuten 13 in den Scheiben 9 sind um einen Winkel     ss     zur Rotationsachse der Welle 6 geneigt, aber ent  gegengesetzt zur Neigung der Flächen 18. Auch die  Flächen 17 bilden mit den Stirnflächen 22 der Stege  16 sich entgegengesetzt der Bewegungsrichtung ver  engende, keilförmige Räume 23.

   Auch in diesen Räu  men und damit in den Kanälen 13 entsteht ein nach  der Spitze hin zunehmender Druck, der zu einer Be  wegung der Moleküle in die in der Strömungsrich  tung folgenden Kanäle 15 Anlass     gibt.    In diesen Ka  nälen wiederholt sich dann der gleiche Vorgang, das  heisst, jede Scheibe 9 oder 10 bildet eine Druckstufe,  wobei zu zwei Druckstufen mindestens drei Scheiben  gehören.  



  Die Höhe der Scheiben 9 und 10 in axialer Rich  tung wird so gering gehalten, wie dies aus mechani  schen Gründen zulässig ist. Die Höhe des Druckes  wird durch die Grösse der Winkel a und     ss    bestimmt.  Je grösser die Winkel a und     ,B    sind, um so höher wird  der Druck, dagegen nimmt die Sauggeschwindigkeit  mit grösser werdenden Winkeln a und     ss    ab. Je nach  dem, ob eine grosse Sauggeschwindigkeit oder ein  hoher Druck je Stufe erwünscht ist, wird die Grösse  der Winkel gewählt.

   Die Breite der Kanäle, in der  Umfangsrichtung gemessen, das heisst der Abstand  zum Beispiel der Begrenzungsfläche 17 von der ge  genüberliegenden Begrenzungsfläche der Nut 13 senk  recht zur Rotationsachse gemessen, ergibt sich aus  der Erwägung, dass eine durch den Kanal gelegte  achsparallele Linie mindestens eine Begrenzungsfläche  schneiden bzw., wie in     Fig.    2 gezeigt, die untere und  die obere Kante beider Flächen berühren soll. Bei die-           ser    Breite des Kanals ist verhindert, dass     Moleküle     die     Kanäle    15 oder 13 in gerader Richtung durch  fliegen können.

   Das Verhältnis der Kanalbreite und  der Zahn- bzw.     Stegbreite    einer Scheibe wird vorzugs  weise = 1 oder etwas grösser als 1 gemacht, da die  Zahn- bzw.     Stegbreite    wesentlich für die Erzeugung  des Druckgefälles einer Stufe ist.  



  Wie die     Fig.    3 erkennen lässt, sind Saug- und  Druckseite der Pumpe durch eine grössere Zahl von  Kanälen, im Ausführungsbeispiel zwölf Kanäle, ver  bunden, die sich miteinander abwechselnd aus Ka  nälen der feststehenden und rotierenden Scheiben zu  sammensetzen. Da die axiale Höhe der Kanäle gering  ist, so kann auf einer geringen axialen Länge eine hohe  Stufenzahl untergebracht und damit das Druckver  hältnis in jeder Stufe klein gehalten werden. Die       Rückströmverluste    werden sehr gering, so dass die  Sauggeschwindigkeit und auch das Druckverhältnis  zwischen Rezipient und     Vorvakuum    hochgehalten  werden kann.

   Auch in den Spalten zwischen den fest  stehenden und rotierenden Flächen wirken diese der  Rückströmung der Gasmoleküle entgegen, so dass  die Spaltverluste auch bei relativ grossem Spalt sehr  gering werden.  



  Es ist nicht erforderlich, die seitlichen Begren  zungsflächen der     Kanäle    beider zusammenwirkenden  Scheiben geneigt zur Achse zu stellen. Wie     Fig.    4  zeigt, können die Begrenzungswände 24 einer  Scheibe 25 achsparallel sein, wenn die Wände 26  der anderen Scheibe 27 zur Achse geneigt sind. In  diesem Falle wirkt nur die Scheibe mit den geneigten  Wänden als Druckstufe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einem geschlossenen Gehäuse und einem rotierenden Körper bestehende Molekularpumpe mit mindestens einem von der Saug- zur Druckseite der Pumpe führenden Kanal, der teilweise von dem ro tierenden Körper begrenzt ist, dadurch gekennzeich- net, dass die zusammenwirkenden Teile des rotieren den Körpers und des Gehäuses aus Scheiben mit durchgehenden Kanälen bestehen, dass die Scheiben beider Teile in Richtung der Achse des rotierenden Körpers miteinander abwechseln, und dass die Ka näle zumindest der Scheiben des einen Teiles seit liche, zur Achse des rotierenden Körpers geneigte Begrenzungsflächen haben,
    die mit der benachbarten Stirnfläche der jeweils folgenden Scheibe des an deren Teiles je einen in der Richtung, in der sich die Stirnfläche relativ zu der Begrenzungsfläche be wegt, sich verengenden keilförmigen Raum bilden. UNTERANSPRÜCHE 1. Molekularpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Begren zungsflächen der Kanäle der Scheiben beider zu sammenwirkenden Teile zur Achse des rotierenden Körpers geneigt und die Neigungen der Begren zungsflächen beider Teile einander entgegengesetzt sind.
    2. Molekularpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,, dass die Kanäle mit zur Achse des rotierenden Pumpenteiles geneigten seitlichen Begrenzungsflächen in der Umfangsrichtung eine solche Breite haben, dass eine durch den Kanal ge legte achsparallele Linie in jedem Falle mindestens eine der seitlichen Begrenzungsflächen schneidet. 3. Molekularpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Neigung der seit lichen Begrenzungsflächen der Kanäle der der Druckseite der Pumpe benachbarten Scheiben klei ner ist als die der Saugseite benachbarten.
    4. Molekularpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Begren zungsflächen der Kanäle der Scheiben eines der zu sammenwirkenden Teile zur Drehachse der Pumpe geneigt und die seitlichen Begrenzungsflächen der Kanäle des anderen Teiles achsparallel sind.
CH349364D 1956-02-02 1957-01-29 Molekularpumpe CH349364A (de)

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