CH349539A - Als Motorfahrzeuganhänger ausgebildeter vierrädriger Containerwagen - Google Patents
Als Motorfahrzeuganhänger ausgebildeter vierrädriger ContainerwagenInfo
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Description
Als Motorfahrzeuganhänger ausgebildeter vierrädriger Containerwagen Vorliegende Erfindung betrifft einen als Motor- fahrzeuganhänger ausgebildeten, quer auf der Lade brücke eines Eisenbahnwagens verladbaren, vierräd rigen Containerwagen mit einem Fahrgestell und einen von diesem lösbaren, mit Stützen versehenen Behälter sowie einer Vorrichtung zum Heben des Behälters; solche Containerwagen, die sich auf der Strasse und per Bahn spedieren lassen, sind ausser ordentlich zweckmässig.
Die Verwendung dieser Con tainerwagen wird dadurch noch bedeutend vielseitiger und dadurch billiger, dass es möglich ist, den Behäl ter vom Fahrgestell zu trennen und ihn auf seinen Stützen auf dem Boden stehen zu lassen. Damit man bei der Verwendung dieses Containerwagens von Kranen oder andern Hilfsmitteln unabhängig ist, be sitzt der Wagen eine Vorrichtung zum Heben des Behälters.
Der Containerwagen nach der vorliegenden Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell einen Rahmen mit vier Auflagestellen für den Behälter aufweist, und dass jedes Rad mittels eines aussen am Rahmen gelagerten, wenigstens ange nähert vertikalen Lenkzapfens verschwenkbar und mit ihm bezüglich des Rahmens entgegen der Kraft <B>je</B> einer nach unten wirkenden Feder vertikal ver schiebbar ist, wobei jede dieser Federn sich am Rahmen in unmittelbarer Nachbarschaft einer Auf lagestelle abstützt.
In der befliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> eine Draufsicht auf das Fahrgestell, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. <B>1,</B> jedoch mit darüber stehendem, teilweise ge schnittenem Behälter, und Fig. <B>3</B> einen Teil aus einer Stirnansicht des Fahr gestells.
Der dargestellte Containerwagen besitzt ein Fahr gestell mit einem Rahmen<B>1.</B> An diesem sind aussen an jeder Längsseite<B>je</B> zwei Augenpaare 2 befestigt, die zur Führung von mindestens angenähert senk recht stehenden Lenkzapfen<B>3</B> dienen (siehe Fig. <B>3).</B> Diese Lenkzapfen können auch, wie das im Fahrzeug bau üblich ist, eine kleine Neigung senkrecht zur Fahrtrichtung haben, was in der etwas schematisch gehaltenen Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellt ist. An jedem Lenkzapfen<B>3</B> sitzt ein Achs schenkel 4, an welchem<B>je</B> eine halbe Spurstange<B>5</B> angelenkt ist. Vorn und hinten im Rahmen ist<B>je</B> eine vertikale Achse<B>6</B> drehbar gelagert.
Starr mit jeder dieser Achsen sind eine übertragungsscheibe <B>7</B> sowie ein Lenkschuh<B>8</B> mit<B>je</B> zwei Augen oder Ösen<B>9</B> verbunden. An diesen Augen oder Ösen<B>9</B> lässt sich mit Hilfe eines Stecknagels<B>10</B> eine Deichsel <B>11</B> befestigen. Die beiden übertragungsscheiben <B>7</B> sind durch eine übertragungsstange 12 miteinander verbunden.
Zwei Stabilisationsfedern <B>13,</B> die zwischen der übertragungsstange 12 und<B>je</B> einer übertragungs- scheibe <B>7</B> eingespannt sind, dienen dazu, die ganze aus den vier halben Spurstangen<B>5,</B> den beiden über- tragungsscheiben <B>7</B> und der Übertragungsstange 12 aufgebaute 4-Radlenkung in die gezeichnete normale Stellung zu ziehen.
Wie man sieht, ist das Fahrgestell in bezug auf eine zur Fahrtrichtung senkrecht stehende Ebene symmetrisch ausgebildet, so dass sich das in der Fahrtrichtung vordere Ende vom hintern Ende nur dadurch unterscheidet, dass die Deichsel <B>11</B> am vordern Ende befestigt ist.
Diese Deichsel lässt sich aber, wie man aus der Zeichnung ersehen kann, ohne weiteres auch am andern Ösenpaar befestigen, so dass beim Fahren und Manöverieren jede Seite als Vorderseite dienen kann. Wie man besonders gut aus der Fig. <B>3</B> ersehen kann, sind die mit den Achsschenkeln 4 verbundenen Lenkzapfen<B>3</B> in den Augenpaaren 2 entgegen der Kraft des Blattfederpaketes 14 nach oben verschieb bar, das heisst, bei voller Belastung des Fahrgestells werden sich alle vier vorgespannten Blattfederpakete 14 leicht durchbiegen, wodurch eine ausserordentlich gute Federung des Fahrzeuges erreicht wird.
Die Federpakete 14 sind mit U-förmigen Bügeln<B>15</B> am Rahmen <B>1</B> befestigt, g und zwar in unmittelbarer Nach- barschaft der als Auflagestelle für den Behälter die nenden Pfannen<B>16,</B> die zur Aufnahme der am Be hälter<B>17</B> befestigten Nasen<B>18</B> dienen, die sich in diesen Pfannen mit Stecknägeln<B>19</B> sichern lassen.
Der Behälter<B>17</B> besteht im gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel aus einem Zylinder 20, an welchem Verstrebungen 21 befestigt sind, die einerseits zur Befestigung der abnehmbaren Stützen 22 und ander seits zur Befestigung der Nasen<B>18</B> sowie als An griffsfläche für die am Fahrgestell angeordnete Be hälterhebevorrichtung dienen.
Die Nasen<B>18</B> am Behälter sind natürlich ebenfalls in bezug auf eine zur Fahrtrichtung senkrecht stehende Ebene symmetrisch ausgebildet, so dass nicht darauf aeachtet werden muss, welches die Vor- der- und welches die Rückseite ist, wenn man das Fahrgestell unter den Behälter schiebt.
Zur Hebevorrichtung gehören eine Handpumpe <B>23,</B> ein Steuergerät 24, ein Absperrventil<B>25</B> und vier hydraulische Heber<B>26.</B> Diese vier Heber<B>26</B> sind wie die die Federpakete 14 haltenden Bügel<B>15</B> eben falls in unmittelbarer Nachbarschaft der als Auflage stellen für den Behälter dienenden Pfannen<B>16</B> ange ordnet.
Am Rahmen<B>1</B> des Fahrgestells sind noch vier Stützfüsse<B>26</B> angebracht, die sich durch<B>je</B> einen Schwenkhebel<B>28</B> auf- und abwärtsschieben lassen. Sie sind so bemessen, dass sie bei vollbeladenem Wagen in ihrer untersten Stellung etwa<B>1</B> cm vom Boden abstehen, was sich für den Transport solcher Motorfahrzeuganhänger auf einem Eisenbahnwagen als ausserordentlich vorteilhaft erwiesen hat.
Wenn der Containerwagen als Motorfahrzeug- anhänger verwendet wird, sitzt der Behälter<B>17</B> so auf dem Fahrgestell, dass die Nasen<B>18</B> in den Pfan nen<B>16</B> stecken, wo sie durch die Stecknägel<B>19</B> ge sichert sind. Die Stützen 22 sind nicht an den Ver strebungen 21 befestigt, sondern in einer nichtgezeich neten Tragvorrichtung unter oder neben dem Zylinder 20 versorgt.
Wünscht man nun den Behälter vom Fahrgestell zu trennen, so zieht man die Stecknägel <B>19</B> aus ihren Lagern und hebt durch Betätigung der Handpumpe<B>23</B> bei entsprechender Stellung des Steuergerätes 24 und des Absperrventiles <B>25</B> mit den hydraulischen Hebern<B>26</B> den Behälter<B>17</B> aus seiner tiefsten Stellung. Sobald die hydraulischen Heber ihre oberste Stellung erreicht haben, werden die vier Stützen 22 mit Hilfe von<B>je</B> zwei Stecknägeln<B>29</B> befestigt und die hydraulischen Heber wieder abge- senkt.
Die Stützen 22 werden nun auf dem Boden aufstehen (welche Stellung in der Fig. 2 dargestellt ist), während bei weiterem Absenken der Heber<B>26</B> das Fahrgestell vom Behälter<B>17</B> getrennt wird und infolgedessen weg ezogen werden kann.
Soll der Be- 2,9 hälter wieder auf das Fahrgestell aufgesetzt werden, so verfährt man in der umgekehrten Reihenfolge: man schiebt das Fahrgestell unter den auf den Stützen 22 stehenden Behälter<B>17,</B> hebt diesen mit Hilfe der hydraulischen Heber<B>26,</B> bis die Stützen 22 den Boden nicht mehr berühren, demontiert diese und senkt dann den Behälter ab, bis er so auf dem Rah men<B>1</B> aufsteht, dass die Nasen<B>18</B> in den Pfannen <B>16</B> sitzen, wo sie durch die Stecknägel<B>19</B> gesichert werden.
Selbstverständlich lässt sich der Behälter<B>17</B> auch mit einem Kran abheben und ohne Verwendung der Stützen 22 auf die vier Nasen<B>18</B> abstellen.
Der vorstehend beschriebene Containerwagen hat verschiedene Vorteile: Dadurch, dass die Befestigungs stellen der Federn 14 sowie die hydraulischen Heber <B>26</B> in unmittelbarer Nachbarschaft der Auflagestellen für den Behälter angeordnet sind, kann der Fahr- gestellrahmen verhältnismässig leicht konstruiert wer den<B>'</B> wodurch nicht nur Baukosten, sondern, was bedeutend wichtiger ist, Frachtkosten eingespart wer den können. Die spezielle Anordnung der Federn erlaubt auch den Bau eines ausserordentlich niedrigen Fahrgestells, was eine tiefe Schwerpunktlage des gan zen Fahrzeuges und dadurch eine sehr gute Strassen haltung zur Folge hat.
Die hydraulischen Heber<B>26</B> können so mit der Handpumpe<B>23</B> verbunden sein, dass <B>je</B> zwei Heber als Kommandopressen und zwei als Folgepressen arbeiten, wodurch ein gleichmässiges Heben des Be hälters erhielt wird. Es ist aber auch möglich, zwei Handpumpen sowie spezielle Verbindungshahnen vor zusehen, damit wahlweise die vordern oder hintern bzw. die rechts- oder linksliegenden Heber betätigt werden können, was dann zweckmässig oder er wünscht sein kann, wenn der Containerwagen schief steht oder wenn der Behälter zu Entleerungszwecken etwas gekippt werden soll.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Als Motorfahrzeuganhänger ausgebildeter, quer auf die Ladebrücke eines Eisenbahnwagens verlad- barer, vierrädriger Containerwagen mit einem Fahr gestell und einem von diesem lösbaren, mit Stützen versehenen Behälter sowie einer Vorrichtung zum Heben des Behälters, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell einen Rahmen mit vier Auflagestellen für den Behälter aufweist und dass jedes Rad mittels eines aussen am Rahmen gelagerten, wenigstens ange nähert vertikalen Lenkzapfens verschwenkbar und mit ihm bezüglich des Rahmens entgegen der Kraft <B>je</B> einer nach unten wirkenden Feder vertikal ver schiebbar ist,wobei jede dieser Federn sich am Rah men in unmittelbarer Nachbarschaft einer Auflage stelle abstützt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Containerwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder eine mehrteilige Blattfeder ist. 2. Containerwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Heben des Behälters vier hydraulisch betätigbare Heber aufweist, von denen<B>je</B> einer in unmittelbarer Nachbarschaft einer Auflagestelle am Fahrgestell an geordnet ist. <B>3.</B> Containerwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Räder durch eine Vier radlenkung miteinander verbunden sind. 4.Containerwagen nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Rahmen in bezug auf eine senkrecht zur Fahrtrichtung stehende Ebene symmetrisch ausgebildet ist. <B>5.</B> Containerwagen nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Vierradlenkung aus vier halben Spurstangen, zwei Übertragungsscheiben und einer übertragungsstange aufgebaut ist, wobei <B>je</B> zwei halbe Spurstangen und die Übertragungs stange mit Hilfe der übertragungsscheibe mitein ander verbunden sind und der Anschluss einer Deich sel ermöglicht ist.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3266836A (en) * | 1964-04-30 | 1966-08-16 | Chester F Taylor | Multi-purpose trailers |
-
1957
- 1957-02-05 CH CH349539D patent/CH349539A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3266836A (en) * | 1964-04-30 | 1966-08-16 | Chester F Taylor | Multi-purpose trailers |
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