CH350185A - Papiermaschine - Google Patents
PapiermaschineInfo
- Publication number
- CH350185A CH350185A CH350185DA CH350185A CH 350185 A CH350185 A CH 350185A CH 350185D A CH350185D A CH 350185DA CH 350185 A CH350185 A CH 350185A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- machine
- section
- dryer section
- paper machine
- basement
- Prior art date
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims description 9
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 claims 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000003673 groundwater Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/02—Complete machines for making continuous webs of paper of the Fourdrinier type
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
Landscapes
- Paper (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
Papiermaschine Die Erfindung betrifft eine Papiermaschine mit Siebpartie, Pressenpartie, Trockenpartie und Schluss teil, bei welcher ein über die ganze Maschinenlänge durchgehender Maschinenhausflur vorhanden und zumindest die Trockenpartie unterkellert ist.
Da die Papierzüge zwischen den einzelnen Trok- kenzylindern möglichst kurz sein sollen, ordnet man die Filztrockner über und unterhalb der meist in zwei Etagen liegenden Trockenzylinder an. Die Unter kellerung der Trockenpartie dient nun für die Unter bringung der unten liegenden Filztrockner sowie der erforderlichen Filzführung und ausserdem für die Auf nahme des Ausschusses beim Anfahren der Papier maschine. Sie muss zur Bedienung der Maschinen teile und zum Wegschaffen des Ausschusses begehbar sein.
Mit Rücksicht auf die aus der abstrahlenden Wärme von den Filztrocknern und den sich entwik- kelnden Dampfschwaden entstehenden Temperaturen muss diese unter dem Maschinenhausflur befindliche Unterkellerung eine Mindesthöhe von etwa 2,8 Meter haben, um für den Aufenthalt des Bedienungsperso nals nur halbwegs erträgliche Bedingungen zu schaf fen. Ausserdem ist eine diese Höhe überwindende Treppe nötig, auf der das Bedienungspersonal vom Maschinenhausflur in die Unterkellerung gelangen kann, was aber für den Betrieb sehr umständlich ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine Papiermaschine zu schaffen, bei der die Unterkelle rung unter der Trockenpartie für das Bedienungsper sonal leichter zugänglich ist und die für sie benötigte Höhe auf ein Minimum reduziert werden kann. Bei einer Papiermaschine der eingangs geschilderten Art ragt zu diesem Behufe erfindungsgemäss das Maschi nenfundament der Trockenpartie über die Höhe des Maschinenhausflurs hinaus. In der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes in vereinfach ter Darstellung veranschaulicht.
Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Papier maschine und Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 1 in grösserem Massstab.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Papiermaschine ist auf der rechts liegenden Eingangsseite ein umlau fendes Sieb 1 angeordnet. Diesem wird eine Faserauf- schwemmung zugeleitet und auf ihm so weit ent wässert, dass eine freitragende Fasergewebebahn ent steht. Links von dem Sieb folgen dann Nasspressen 2, in denen aus der Bahn noch so viel Wasser entfernt wird, wie sich auf mechanischem Wege erreichen lässt, ohne das Fasergewebe zu zerdrücken. Nach einer Offsetpresse 3 zur Oberflächenverbesserung der Pa pierbahn kommen dampfbeheizte Trockenzylinder 4, die von Filzbahnen umschlungen werden.
Die Papier bahn läuft hier jeweils zwischen Trommel und Filz- bahn, wobei das in der Papierbahn enthaltene Wasser verdampft. Über und unter den Trockentrommeln sind Filztrockner 5 angebracht. Nach den Trocken zylindern folgen zwei Kühlzylinder 6, ein Glättwerk 7 und schliesslich ein Rollapparat 8, der die fertige Papierbahn aufrollt. Zur Aufnahme der Filztrockner 5 und zur Zugänglichkeit zur Unterseite der Trocken partie ist eine Unterkellerung 9 vorgesehen.
Die Pres- senpartie weist eine Unterkellerung 10 auf. Ein Ma schinenfundament 11 der Trockenpartie ragt über einen über die ganze Maschinenlänge durchgehenden Maschinenhausflur 12 hinaus. Auf der Bedienungs seite ist die Oberfläche des Maschinenfundamentes der Trockenpartie durch einen Laufsteg 13 fortgesetzt, der ein Geländer 14 aufweist. Auf der anderen Seite ist die Oberfläche des Maschinenfundamentes der Trok- kenpartie durch einen Boden 15 bis an eine Wand 16 des Maschinenhauses fortgeführt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der durchgehende Maschinenhausflur 12 im Bereich der Trockenpartie durch eine Flurkante 17 von der Unterkellerung 9 ab gegrenzt. An der Seitenkante des Laufstegbodens 13 ist eine durchgehende Handleiste 18 und an der unter halb dieser befindlichen Seitenwand der Unterkelle rung eine durchgehende Trittstufe 19 vorhanden.
Zwischen dem Laufsteg und dem durchgehenden Maschinenhausflur ist eine über die ganze Länge der Trockenpartie reichende Öffnung freigelassen, die so gross ist, dass das Bedienungspersonal durch sie vom Maschinenhausflur in die Unterkellerung der Trocken partie gelangen kann. Als Hilfe dient dabei beim Hinunterweg besonders die Handleiste 18 und beim Heraufweg besonders die Trittstufe 19. Da die Flur kante 17 in horizontaler Richtung nicht weit von der Seitenkante des Laufsteges 13 entfernt ist, kann das Personal aber auch unter der Handleiste des Gelän ders 14 hindurch vom Maschinenflur auf den Lauf steg gelangen.
Es ist also an jeder Stelle längs der Trockenpartie möglich, innert kürzester Frist den Standort zwischen Laufsteg, Maschinenhausflur und Unterkellerung zu wechseln. Die Bedienung der Trok- kenpartie ist damit wesentlich einfacher als bei den bekannten Ausführungen. Die erwähnte Öffnung hat aber noch einen weiteren Vorteil. Durch sie findet eine so gute Durchlüftung der Unterkellerung statt, d'ass die Höhe der Unterkellerung gegenüber den bekannten Ausführungen kleiner gehalten werden kann.
Bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Papier maschine wird zudem auch die Höhe des unterhalb des durchgehenden Maschinenhausflurs befindlichen Teiles der Unterkellerung kleiner. Dies ist besonders dort von Vorteil, wo infolge felsigen Untergrundes, Grundwassers oder anderer Umstände eine tiefere Unterkellerung zu teuer oder unmöglich würde.
In ähnlicher Weise, wie dies für die Trockenpartie gezeigt ist, könnten auch andere Partien der Papier- maschine, z. B. die Pressenpartie, falls dies erforder lich sein sollte, unterkellert werden und deren Fun dament über die Höhe des Maschinenhausflurs hin ausragend ausgebildet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Papiermaschine mit Siebpartie, Pressenpartie, Trok- kenpartie und Schlussteil, bei welcher ein über die ganze Maschinenlänge durchgehender Maschinenhaus flur vorhanden und zumindest die Trockenpartie unterkellert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinenfundament der Trockenpartie über die Flurhöhe hinausragt. UNTERANSPRÜCHE 1. Papiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Maschinen fundamentes der Trockenpartie zumindest auf der Bedienungsseite durch einen Laufsteg fortgesetzt ist. 2.Papiermaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober fläche des Maschinenfundamentes der Trockenpartie auf einer Maschinenseite durch einen Boden bis an die Wand des Maschinenhauses fortgesetzt ist. 3. Papiermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen dem Laufsteg und dem durchgehenden Ma schinenhausflur eine zumindest über einen Teil der Länge der Trockenpartie reichende Öffnung frei gelassen ist, die so gross gehalten ist, dass das Be dienungspersonal durch sie vom Maschinenhausflur in die Unterkellerung der Trockenpartie gelangen kann. 4.Papiermaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Seitenkante des Laufstegbodens eine durchgehende Handleiste und an der unterhalb dieser befindlichen Seitenwand der Unterkellerung zumin dest eine durchgehende Trittstufe vorhanden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350185X | 1956-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350185A true CH350185A (de) | 1960-11-15 |
Family
ID=6260343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350185D CH350185A (de) | 1956-07-02 | 1957-06-25 | Papiermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350185A (de) |
-
1957
- 1957-06-25 CH CH350185D patent/CH350185A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3333040C2 (de) | ||
| DE3520070A1 (de) | Papierbahntrockenverfahren und -trockenpartien | |
| DE3637179A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines pressfilzes und ein pressfilz | |
| DE69417121T2 (de) | Trockenpartie einer Papiermaschine | |
| DE3216214A1 (de) | Kompakte pressenpartie einer papiermaschine | |
| DE69521214T2 (de) | Entwässerungsvorrichtung | |
| DE3131957A1 (de) | Entwaesserungseinheit fuer langsieb-papiermaschinen | |
| DE3729723A1 (de) | Geschlossene und kompakte pressenpartie einer papiermaschine | |
| AT200906B (de) | Papiermaschine | |
| AT405538B (de) | Vorrichtung zum entwässern einer faserstoffbahn | |
| DE2155974A1 (de) | Papiermaschine | |
| DE3336998T1 (de) | Verfahren zur verstaerkung der ventilation in einem gehaeuse einer papiermaschine | |
| DE3330423C2 (de) | ||
| DE2841570C3 (de) | Schornstein | |
| DE3227189C2 (de) | ||
| DE1761856A1 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Flaechengebilden | |
| DE3942396A1 (de) | Verfahren und anordnung zum leiten einer faserbahn von einem sieb durch eine pressenpartie | |
| DE202014101877U1 (de) | Zu einer Faserbahnmaschine gehörende Blattbildungspartie und Modulserie bestehend aus zwei oder mehr Lagen bildenden Blattbildungspartien | |
| DE558795C (de) | Rundsiebentwaesserungsmaschine fuer Papier, Zellstoff u. dgl. | |
| DE404667C (de) | Vorrichtung zum Trocknen von Papier- und Stoffbahnen | |
| DE492478C (de) | Langsiebpapiermaschine | |
| DE585637C (de) | Rundsiebmaschine zur Herstellung von Bahnen aus faserhaltigen Stoffen, wie Papier, Karton, Asbestzement usw. | |
| AT121801B (de) | Vorrichtung zum unter hohem Preßdrucke erfolgendem Entwässern gestapelter, insbesondere plattenförmiger Körper, z. B. Pappe u. dgl. | |
| AT126821B (de) | Umlaufende Sortiermaschine für Holzschliff, Zellstoff u. dgl. | |
| DE2023521C3 (de) | Siebteil einer Maschine zum Herstellen von Faserstoffbahnen J.M. Voith GmbH, 7920 Heidenheim |