CH350186A - Laufbildwerfer mit Greiferschaltwerk und Einrichtung zur Vor- und Rückwärtsprojektion - Google Patents

Laufbildwerfer mit Greiferschaltwerk und Einrichtung zur Vor- und Rückwärtsprojektion

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CH350186A
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CH
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Inventor
Kuhnert Rudolf
Stuehmke Horst
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Laufbildwerfer mit     Greiferschaltwerk    und     Einrichtung    zur Vor- und     Rückwärtsprojektion       Um Trickeffekte zu erzeugen, ist es bekannt, einen  Laufbildwerfer nicht nur für die     Vorwärtsprojektion,     sondern auch für die     Rückwärtsprojektion    einzurich  ten, indem das Filmband im     entgegengesetzten    Sinne  durch das Bildfenster transportiert wird.

   Eine Um  schaltmöglichkeit von Vor- auf     Rückwärtslauf    ist wei  terhin dann erforderlich, wenn ein     Bildbandderart    mit  zwei Bildreihen belegt ist, dass die eine     Bildreihe    im  Vorwärtslauf und die andere Bildreihe im Rückwärts  lauf projiziert wird und sich das     Bildband    nach voll  ständigem Durchlauf beider Bildreihen wieder im  ursprünglichen     Wickelzustand    befindet.  



  Bei     derart    umschaltbaren, mit einer     Greifertrans-          porteinrichtung    ausgerüsteten Projektoren trat bis  her der Nachteil auf, dass sieh bei der Umschaltung  auf     Rückwärtslauf    eine Verlagerung des Bildstriches  ergab, die von Hand korrigiert werden musste.

   Diese       Bildstrichverlagerung    ist darauf     zurückzuführen,    dass,  wie in der     Fig.    1 dargestellt wird, durch das zwischen       Greiferspitze    1 und Perforationsloch 2 des Film  bandes 3 notwendige Spiel bei Vorwärtslauf der Grei  fer an der     unteren    Kante der Perforation und bei       Rückwärtslauf    an der oberen Kante der Perforation  anliegt, so dass sich eine Verschiebung des Bildstriches  um den Betrag ergibt, die in bekannter Weise durch  Verstellung einer Einrichtung zur Korrektur des Bild  striches ausgeglichen werden muss.  



  Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, die  Umschalteinrichtung für den Vor- bzw.     Rückwärts-          lauf    des Projektors derart mit einer Einrichtung zur  Korrektur des Bildstriches zu kuppeln, dass beim Um  schalten von Vor- auf     Rückwärtslauf    bzw. umgekehrt  eine selbsttätige Nachstellung des     Bildstriches        erfolgt.     



  Eine besonders     zweckmässige        Ausführungsform    der  Erfindung besteht darin, dass eine mit dem Einstell  knopf für die übliche von Hand vorzunehmende Bild  stricheinstellung verbundene Gewindespindel in einer    in axialer Richtung verschiebbar gelagerten Hülse ge  führt ist, die mit der Umschalteinrichtung von Vor  auf Rücklauf in Betrieblicher Verbindung steht. Sofern  für den Umschaltvorgang nur geringe mechanische  Kräfte notwendig sind, indem z.

   B. nur ein Kontakt  umschalter betätigt werden muss, ist es auch     möglich,     den für die übliche     Bildstricheinstellung    vorgesehenen  Einstellknopf gleichzeitig für die Umschaltung von  Vor- auf Rücklauf zu verwenden, indem bei einer Ver  drehung des besagten Einstellknopfes die übliche Bild  stricheinstellung vorgenommen wird,     während    seine  axiale Verschiebung die Umschaltung von Vor- auf  Rücklauf und dabei gleichzeitig die selbsttätige Bild  strichkorrektur bewirkt.  



  Aus anordnungsmässigen Gründen kann es auch  zweckmässig sein, die übliche von Hand vorzuneh  mende     Bildstrichkorrektur    und die bei Umschaltung  von Vor- auf Rücklauf erfolgende selbsttätige     Bild-          strichkorrektur    durch verschiedene     Korrektureinrich-          tungen    vorzunehmen. Dabei kann z.

   B. die eine Kor  rektureinrichtung auf solche     Projektorteile    wie Objek  tiv und     Bildfenstermaske        einwirken,    die relativ zur  optischen Achse verstellbar gelagert sind, während  die andere Korrektureinrichtung eine Verlagerung der       Abstützachse    des Greifers bewirkt, um die der Greifer  seine schwingenden Bewegungen ausführt.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nach  stehend anhand der     Fig.    2 sowie 3a und 3b dargestellt.  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 ist an einer Sei  tenwand 4 eines nicht     näher    dargestellten Projektor  werkes der     Objektiviräger    5 in Richtung senkrecht  zur optischen Achse 6 verschiebbar gelagert, indem er  mit     zwei        Schlitzen    7a und 7b ausgestattet ist, in die  an der Seitenwand 4 befestigte     Führungsbolzen    8a  und 8b     eingreifen.     



  Am     Objektivträger    5 ist die     Bildfeldmaske    9 an  gebracht, die zusammen mit dem     Objektivträger    bei      der     Bildstrichverstellung    in Richtung des Doppelpfei  les 10 verschoben wird. In der     Projektorvorderwand     11 ist ein Bedienungsknopf 12 gelagert, der fest mit  einem Gewindebolzen 13 verbunden ist, der in einem  in einer     Hülse    14 angebrachten Gewinde     geführt     wird. Die Hülse 14 in der Vorderwand 11 in Rich  tung des Doppelpfeiles 15 verschiebbar     gelagert    und  in nicht näher dargestellter Weise gegen axiale Ver  drehung gesichert.

   Die     Hülse    14 ist mit einem Arm  16 fest verbunden. Eine Kupplungsstange 17 verbin  det den Arm 16 mit einem Schaltarm 18. Je nach  seiner Stellung kommt der zwischen zwei Anschlägen  19 und 20 bewegliche Schaltarm 18 entweder mit  einem Kontakt 21 (Vorlauf) oder mit einem Kontakt  22 (Rücklauf) in     Berührung.        Sofern    die Umschaltung  der     Filmtransporteinrichtung    nicht elektrisch, son  dern mechanisch erfolgt, werden sinngemäss die me  chanischen Umschaltelemente mit der Kupplungs  stange 17 verbunden.  



  Ein Winkelhebel 23, der an der     Projektorseiten-          wand    4 um eine Achse 24 drehbar gelagert ist, liegt  mit seinem einen Schenkel am     Objektivträger    5 und  mit seinem anderen Schenkel an der Gewindespindel  13 an. Eine mit ihren Enden am     Objektivträger    5 und  an der     Projektorseitenwand    4 befestigte Zugfeder 25  versucht den Winkelhebel 23 immer an die Gewinde  spindel 13 anzudrücken.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist folgende:  Die übliche Korrektur des Bildstriches wird bei  Projektionsbeginn durch Verdrehung des Bedienungs  knopfes 12 vorgenommen. Da die Hülse 14 gegen  Verdrehung gesichert ist, wandert die Gewinde  spindel 13 je nach Drehsinn des Knopfes 12 in Rich  tung des Doppelpfeiles 15 und bewirkt über den  Winkelhebel 23 und die Zugfeder 25 eine entspre  chende     Verstellung    des     Objektivträgers    5.  



  Um den Projektor von Vor- auf Rücklauf um  zuschalten, wird der Schalthebel 18 derart     ver-          schwenkt,    dass er mit Kontakt 22 Berührung bekommt.  Bei diesem     Umschaltvorgang    wird über die Kupp  lungsstange 17 die     Hülse    14 und mit ihr die Gewinde  spindel 13 um den erforderlichen Korrekturbetrag  verschoben. Der Winkelhebel 23 folgt der Bewegung  der Gewindespindel 13 durch die Kraft der Feder 25,  wobei     gleichzeitig    der     Objektivträger    nach unten ge  zogen wird. Damit ist die selbsttätige Korrektur des  Bildstriches durchgeführt.  



  Sofern für den     Umschaltvorgang    von Vor- auf  Rücklauf nur geringe Kräfte notwendig sind, kann  man den Umschaltvorgang durch axiale Verschiebung  des Einstellknopfes 12 in Richtung des Pfeiles 26 aus  lösen, so dass in diesem Falle eine     gesonderte    Betä  tigung des     Schalthebels    18 entfallen kann.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.3a    und 3b  wird die     Bildstrichkorrektur    durch Verlagerung der       Abstützachse    27 eines bekannten Herzgreifers 28 be  wirkt. Die     Abstützachse    27, um die der Greifer seine    schwingenden Bewegungen ausführt, ist auf einem  um den Punkt 29 schwenkbaren Hebel 30     gelagert.          Letzterer    ist durch eine Kupplungsstange 31 mit dem       Schaltarm    32 verbunden.

   Bei Umschaltung von Vor  lauf     (Fig.    3a) auf Rücklauf     (Fig.    3b) erfolgt selbst  tätig eine Verlagerung der     Abstützachse    27 nach  unten, was eine Verlagerung der     Greiferspitze    nach  oben und eine entsprechende     Bildstrichversetzung    zur  Folge hat.  



  Aus     anordnungsmässigen    Gründen kann es zweck  mässig sein, z. B. für die übliche     Bildstrichkorrektur     eine     Bildstricheinstellung    durch Verlagerung der  optischen Achse gemäss Ausführungsbeispiel nach       Fig.    2 und für die selbsttätige     Bildstrichkorrektur    eine  Einrichtung mit verstellbaren     Greiferabstützachse    ge  mäss     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.3a    und 3b zu  verwenden oder auch umgekehrt.  



  Ebenso kann selbstverständlich jede andere be  kannte Möglichkeit der     Bildstricheinstellung    in Ver  bindung mit dem Erfindungsgedanken Verwendung  finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Laufbildwerfer mit Greiferschaltwerk und Ein richtung zur Vor- und Rückwärtsprojektion, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalteinrichtung für den Vor- bzw. Rückwärtslauf des Projektors derart mit einer Einrichtung zur Korrektur des Bildstriches ge kuppelt ist, dass beim Umschalten von Vor- auf Rück wärtslauf bzw. umgekehrt eine selbsttätige Nach stellung des Bildstriches erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Laufbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Einstellknopf (12) für von Hand vorzunehmende Bildstricheinstellung verbundene Gewindespindel (13) in einer in axialer Richtung verschiebbar gelagerten Hülse (14) geführt ist, die mit der Umschalteinrichtung von Vor- auf Rücklauf und umgekehrt in Betrieblicher Verbindung steht. 2.
    Laufbildwerfer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die übliche, von Hand vor zunehmende Bildstrichkorrektur und die Umschal tung auf Vor- bzw. Rückwärtslauf sowie die damit verbundene selbsttätige Bildstrichkorrekur mittels des gleichen Bedienungselementes (12) erfolgt. 3. Laufbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die, von Hand vorzunehmende Bildstrichkorrektur und die bei Umschaltung auf Vor- bzw. Rückwärtslauf selbsttätig erfolgende Bild strichkorrektur durch verschiedene Korrektureinrich tungen vorgenommen werden, indem die eine auf Pro jektorteile, wie z. B.
    Objektiv und Bildfeldmaske ein wirkt, die relativ zur optischen Achse verstellbar ge lagert sind, während die andere eine Verlagerung der Abstützachse bewirkt, um die der Greifer seine schwingenden Bewegungen ausführt.
CH350186D 1956-12-21 1957-05-28 Laufbildwerfer mit Greiferschaltwerk und Einrichtung zur Vor- und Rückwärtsprojektion CH350186A (de)

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