CH350256A - Aus mehreren Stücken bestehender Pfahl - Google Patents
Aus mehreren Stücken bestehender PfahlInfo
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-
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/52—Piles composed of separable parts, e.g. telescopic tubes ; Piles composed of segments
- E02D5/523—Piles composed of separable parts, e.g. telescopic tubes ; Piles composed of segments composed of segments
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Description
Aus mehreren Stücken bestehender Pfahl Bei Bauarbeiten stellt sich oft das Problem der Stützung von Bauteilen durch in den Boden ein getriebene Pfähle. Insbesondere wenn unter oder knapp neben den Stützmauern von bestehenden Ge bäuden Grabungen vorgenommen werden müssen, welche voraussetzen, dass die betreffenden Stütz mauern durch Pfähle unterfangen werden, ist es viel fach nicht möglich und auf alle Fälle nicht ratsam, die Pfähle durch Rammbären oder Vibrationshämmer einzutreiben, weil die damit verbundenen Boden erschütterungen an den bestehenden Gebäuden Schä den verursachen könnten.
Man ist deshalb dazu übergegangen, die Pfähle durch Verwendung hydraulischer Pressen, die am oberen Ende an der Unterseite einer bestehenden Mauer und am unteren Ende an der Oberseite des ein zutreibenden Pfahles abgestützt werden, erschütte rungsfrei allmählich einzutreiben. In solchen Fällen ist es aber nicht möglich, Pfähle als Ganzes in den Boden einzutreiben, weil der lichte Raum zwischen der Bo denfläche und der Unterseite des abzustützenden Bau elementes dazu nicht ausreicht. Darum ist schon vor geschlagen worden, den Pfahl aus Einzelstücken zu sammenzusetzen.
Durch Eintreiben vorerst einer Spitze und nachfolgend von Pfahlschaftstücken, die auf die Spitze bzw. auf die bereits eingetriebenen Pfahlschaftstücke mit Hilfe von Führungsorganen aus gerichtet sind, in den Erdboden, gelingt es, die Auf gabe zu lösen. Nur hat es sich bei bisher bekannten Ausführungsformen gezeigt, dass die Zentrumszapfen den einzelnen Pfahlstücken so viel Winkelspielraum geben, dass, bezogen auf die ganze Pfahllänge, die Abweichung zwischen der Achsrichtung der Spitze und der untersten Pfahlstücke und der Achsrichtung der obersten Pfahlstücke sehr beträchtliche unzulässige Werte annehmen kann. Nach vorliegender Erfindung ist es möglich, diese mögliche Winkelabweichung ganz beträchtlich zu ver mindern.
Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass jedes Pfahl stück mindestens drei peripher angeordnete Führungs löcher für<B>je</B> eine Führungsstange, die ebenfalls aus Einzelstücken zusammengesetzt sind, aufweist. Wenn die peripher angeordneten Führungslöcher durch die Lichträume von eingegossenen Röhren gebildet wer den, so bilden diese Röhren zugleich eine sehr wirk same Längsarmierung, welche die beim Eintreiben entstehenden Längsbiegungskräfte ohne Schaden auf nehmen können. Mit Vorteil werden die Längsröhren durch Querarmierungen miteinander verbunden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen einge triebenen Stützpfahl, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-11 von Fig. 1, Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrössertem Massstab.
Der in den Boden B eingetriebene Pfahl besteht aus einem mit einer Kegelspitze 1 versehenen Unter teil 10 und darauf aufgesetzten Pfahlschaftstücken 20, 30 usw. von beispielsweise 50-100 cm Länge. Die Pfahlschaftstücke bestehen aus armiertem Beton und enthalten je vier, das heisst mindestens drei, peripher eingegossene Rohre 11, 21, 31 usw. zur Bildung von Führungslöchern für Führungsstangenstücke 12, 22, 32, die gemäss Fig. 3 durch Zusammenschrauben zu durchgehenden Führungsstangen vereinigt sind.
Weil die Löcher für die Führungsstangen peripher angeordnet sind, ergibt sich eine viel genauere Aus richtung der Pfahlschaftstücke, als wenn diese nur durch je einen Zentrumszapfen, wie bekannt, zen triert werden. Die Pfahlschaftstücke können anstatt runde auch eckige Querschnitte aufweisen.
Durch diese periphere Anordnung der eingegos senen Rohre entsteht eine Längsarmierung der ein zelnen Pfahlstücke und dadurch im gesamten eine Längsverbindung, nachdem die Pfähle in den Boden eingepresst sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus mehreren Stücken bestehender Pfahl, der durch stufenweises Eintreiben vorerst seiner Spitze und nachfolgend von Pfahlschaftstücken, die auf die Spitze bzw. auf die bereits eingetriebenen Pfahlschaft stücke mit Hilfe von Führungsorganen ausgerichtet sind, in den Erdboden einzubringen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Pfahlstück mindestens drei peripher angeordnete Führungslöcher für je eine Füh rungsstange, die ebenfalls aus Einzelstücken zusam mengesetzt sind, aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Pfahl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Pfahlschaftstücke aus Betonprismen bestehen, in welchen Rohre zur Bildung der Füh rungslöcher und zugleich auch als Längsarmierung eingegossen- sind. 2. Pfahl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einzelstücke der Führungsstangen durch Schraubverbindungen aneinander befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350256T | 1957-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350256A true CH350256A (de) | 1960-11-15 |
Family
ID=4509014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350256D CH350256A (de) | 1957-05-06 | 1957-05-06 | Aus mehreren Stücken bestehender Pfahl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350256A (de) |
-
1957
- 1957-05-06 CH CH350256D patent/CH350256A/de unknown
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