CH350432A - Vorrichtung zum Wenden der Unterformkasten zwecks Einlegens der Kerne, bei automatisch arbeitenden Anlagen zum Herstellen von giessfertigen Formen - Google Patents

Vorrichtung zum Wenden der Unterformkasten zwecks Einlegens der Kerne, bei automatisch arbeitenden Anlagen zum Herstellen von giessfertigen Formen

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CH350432A
CH350432A CH350432DA CH350432A CH 350432 A CH350432 A CH 350432A CH 350432D A CH350432D A CH 350432DA CH 350432 A CH350432 A CH 350432A
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CH
Switzerland
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sub
roller track
turning
line
turning device
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Fricke
Breda Rolf-Dieterle
Original Assignee
Badische Maschinenfabrik Ag Se
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Publication date
Application filed by Badische Maschinenfabrik Ag Se filed Critical Badische Maschinenfabrik Ag Se
Publication of CH350432A publication Critical patent/CH350432A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds
    • B22D33/02Turning or transposing moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Wenden der     Unterformkasten        zwecks        Einlegens    der Kerne,  bei automatisch arbeitenden Anlagen zum Herstellen von giessfertigen Formen    In automatischen Anlagen zur Herstellung giess  fertiger Formen, bei welchen Formmaschinen, wie  z. B.     Drehkreuzformrnaschinen,    verwendet werden, in  welchen in ein und derselben Maschine Ober- und       Unterformkasten    gemischt nacheinander     geformt    wer  den, kommen die Ober- und     Unterformkasten    ab  wechselnd einzeln oder mehrere hintereinander aus  der Maschine.

   Da die     Oberformkasten    bis zur Fertig  stellung der giessfertigen     Form    anders bearbeitet wer  den müssen als die     Unterformkasten,    werden zweck  mässigerweise die     Oberformkasten        mittels    einer Ver  teilervorrichtung auf eine obere Rollenbahn gehoben  und die     Unterformkasten    auf eine untere Rollenbahn  geleitet. Auf dieser unteren Rollenbahn werden die       Unterformkasten    in einer Wendevorrichtung zunächst  einmal um 180  gewendet, um dann in einer an  schliessenden     Kerneinlagestrecke    mit Kernen versehen  zu werden.  



  Vorliegende Erfindung     betrifft    nun eine solche  Vorrichtung zum Wenden der     Unterformkasten,    und  diese Vorrichtung ist     erfindungsgemäss    dadurch ge  kennzeichnet, dass ein Wendegerät mit je einem vor  angehenden und nachfolgenden     Rollenbahnstück    vor  gesehen ist, an welche     Rollenbahnstücke    sich weitere  waagrecht verlaufende     Rollenbahnstücke    anschliessen.  



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrie  ben.  



  Die einzige Figur der schematischen Zeichnung  zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung.  



  Mit dem Bezugszeichen 1 sind die die Unterform  kasten zuführenden Rollen einer Rollenbahn bezeich  net, an die sich ein     Rollenbahnstück    3     mit    den Rollen  2 anschliesst. Dieses     Rollenbahnstück    3 ist mit dem  einen Ende auf einer waagrechten Achse gelagert,  während das andere Ende an der Kolbenstange 4    eines Druckzylinders 5     angelenkt    und der Höhe nach  schwenkbar ist. Mit dem Bezugszeichen 6 sind die       Unterformkasten    bezeichnet.  



  Je nach der Gesamtanordnung der     Anlage    zur  Herstellung     giessfertiger    Formen kann das     Rollen-          Bahnstück    3 unter Umständen auf einer nicht dar  gestellten Drehscheibe     angeordnet        sein,    nämlich dann,  wenn die     Unterformkasten    von der Formmaschine im  Winkel zur Längsachse des     Rollenbahnstückes    3 an  kommen und auf der Drehscheibe in die Richtung  der     Rollenbahnachse    z. B. um 90  gedreht werden  müssen.  



       Anschliessend    an das     Rollenbahnstück    3 ist das  eigentliche Wendegerät 10 zum Wenden der Unter  formkasten angeordnet. Das Wendegerät 10 besteht  aus einem Gestell 11, in welchem obere und untere  Rollen 12, 13 gelagert sind, zwischen welche die       Unterformkasten    6 eingefahren und gehalten werden.  Zur Dämpfung der auftretenden Stösse beim Einfah  ren der     Formkasten    in das Wendegerät 10 sind die  Laufflächen der Rollen 12, 13 mit einer gummiela  stischen Auflage versehen, oder die ganzen Rollen  bestehen aus gummielastischem Material.  



  Am einen Ende des Gestells 11 befindet sich ein  Anschlag 15, welcher die einfahrenden     Unterform-          kasten    6 abfängt. Die Rollen 12, 13 sind     zweck-          mässigerweise    mit     einstellbaren    Bremsen versehen.  



  Das Gestell 11 ist um eine waagrechte Achse 16  drehbar, und zwar erfolgt das Wenden mit dem ein  gefahrenen Unterkasten 6 im Uhrzeigersinn und das  Zurückwenden des leeren Gestells entgegen dem Uhr  zeigersinn. Der Antrieb des Gestells 11 besteht aus  einem Druckzylinder 18, in welchem ein Doppel  kolben 19, 20     mit        dazwischengeschalteter    Zahnstange  21 gleitet. Diese steht mit einem Zahnrad 22 in Ein-      griff, welches auf die Achse 16     aufkeilt.    Es     können     Öldämpfer vorgesehen sein, welche die     Endbewegun-          gen    der Doppelkolben 19, 20 abbremsen.  



  Anschliessend an das Wendegerät 10 ist ein     Rol-          lenbahnstück    25 vorgesehen, welches mit dem einen  Ende drehbar     gelagert    ist und mit dem anderen Ende  auf der Kolbenstange 26 eines Druckzylinders 27 auf  gelagert ist. Ferner ist ein Anschlag 30 vorgesehen,  welcher nach erfolgtem Einfahren des Formkastens 6  in das     Rollenbahnstück    25 die Formkasten abfängt.  Die Rollen 31 des     Rollenbahnstückes    25 sind zweck  mässigerweise angetrieben, ebenfalls die Rollen 36 der  anschliessenden     Kerneinlagestrecke    35.  



  Im Ruhezustand befindet sich das Rollenbahn  stück 3 in waagrechter Lage, das Gestell 11 des  Wendegerätes in einer leicht geneigten     Schräge    und  das     Rollenbahnstück    25 in abgesenktem Zustand in  der Schräglage der gesamten Vorrichtung, damit die       Unterformkasten    durch eigene Kraft diese Vorrich  tung durchfahren können.  



  Mit ausgezogenen Linien sind das Netz und alle  elektrischen Leitungen, und mit     strichpunktierten     Linien sind die     Druckluftleitungen    gekennzeichnet.  



  Haben die Magnetventile Bezugszeichen aus ara  bischen Zahlen, z. B.     MVl,    so bedeutet dies, dass  bei unter Spannung stehendem Magnetventil die vom  Magnetventil abgehende     Druckluftleitung        unter    Druck  steht, während bei spannungslosem Magnetventil  diese     Leitung        entlüftet    und drucklos ist.  



  Sind die     Magnetventile    mit Bezugszeichen aus  römischen Zahlen versehen, z. B.     MVIII,    so bedeutet  dies, dass bei spannungslosem Zustand des Magnet  ventils die vom     Magnetventil    abgehende Druckleitung  unter Druck steht, während bei unter Spannung ste  hendem Magnetventil diese Leitung entlüftet und  drucklos ist.  



  Von der     Hauptdruckluftleitung    50 geht eine unter  Dauerdruck stehende     Druckleitung    41 zum oberen  Druckraum 42 des Druckzylinders 5 und vom Ma  gnetventil     MVI    eine Druckleitung 43 zum unteren  Druckraum 44 des Druckzylinders 5.

   Von der Haupt  druckluftleitung 50 geht     ferner    eine     Druckluftleitung     46 zum     Magnetventil        MVIII    und von da zum oberen  Zylinderraum 49 des Druckzylinders 18.     Ferner    führt  von der     Druckluftleitung    50 eine unter Dauerdruck  stehende Druckleitung 48 zum Magnetventil     MV2     und von da zum unteren Druckraum 47 des Druck  zylinders 18.  



  Eine weitere Druckleitung 51 geht von der Haupt  druckleitung 50 ab und     führt    einerseits zum oberen  Druckraum 54 des Druckzylinders 27 und anderseits  zum Magnetventil     MV4,    von wo eine Druckleitung  52 zum unteren Druckraum 53 des Druckzylinders  27     führt.     



  Oberhalb des     Rollenbahnstückes    3 befindet sich  ein Endschalter El, welcher in der Ruhestellung ge  öffnet ist. Er wird durch den eingefahrenen Unter  formkasten betätigt und     kontrolliert    also, ob sich  überhaupt ein Formkasten auf dem     Rollenbahnstück     3 befindet und zum anderen, ob das Rollenbahn-    stück 3 sich in seiner angehobenen waagrechten Stel  lung befindet.  



  Vom Endschalter E1     führt    eine Leitung 55 zu  den Kontakten     1I    des Endschalters E2. Letzterer wird  durch das Wendegerät 10 betätigt, wenn dieses und  die Rollen 12, 13 sich in der Ruhestellung befinden,  d. h. in derselben Neigung wie die Rollen 2 der Rol  lenbahn 3, und das Wendegerät 10 ausserdem so  steht, dass ein Formkasten einfahren kann. Der     End-          schalter    E2     kontrolliert    also über die Kontakte     II,     ob sich das Wendegerät 10 in der Ruhestellung be  findet.  



  Vom Kontakt     1I    des Endschalters E2     führt    eine  Leitung 56 zu dem Kontakt     III    des Endschalters E3,  der sich unterhalb des heb- und senkbaren Endes der  Rollenbahn 25 befindet. Der Endschalter E3 wird  betätigt, wenn sich die Rollenbahn 25 mit ihrem     heb-          und    senkbaren Teil in ihrer tiefsten Stellung befindet,  d. h. wenn die Rollenbahn 3, die Führungsrollen 12,  13 des Wendegerätes 10 und die Rollenbahn 25 sich  in derselben Neigungsebene befinden.

   Der     Endschal-          ter    E3     kontrolliert    also über die Kontakte     11I,    ob  das     Rollenbahnstück    25 sich in der Ruhestellung be  findet.  



  Vom Kontakt     lII    geht eine Leitung 60 zum Kon  takt IV des Endschalters E4. Der Endschalter E4  ist in der Ruhestellung geschlossen und wird durch  einen in das     Rollenbahnstück    25 einfahrenden Form  kasten betätigt. Dabei befindet sich das     Rollenbahn-          stück    25 in seiner Normalstellung, d. h. es ist auf  der einen Seite in die Neigung des     Rollenbahnstückes     3 und der Rollen 12, 13 abgesenkt. Vom Kontakt  stück IV des Endschalters E4 geht eine Leitung 61  zu dem Schaltschütz     S1    für das Magnetventil     MVI,     welches die Druckluft für den Hubzylinder 5 steuert.

    Der Endschalter E4     kontrolliert    also, ob das Rollen  bahnstück 25 frei von Formkasten ist.  



  Vom Kontakt     VII    des Endschalters E2     führt    eine  Leitung 65 zu dem Kontakt V des Endschalters E5  und von da eine Leitung 66 zur     Netzleitung    40'.  Anderseits     führt    von dem Kontakt     VII    des     Endschal-          ters    E2 eine Leitung 68 zu dem Kontakt     VIII    des  Endschalters E3 und von da eine Leitung 69 zu dem  Kontakt IX des Endschalters E4, von welchem eine  Leitung 70 zum Schaltschütz S3 führt. Von     dort          führt    eine Leitung 71 zur Netzleitung 40.  



  Vom Kontakt     VI    des Endschalters E5 führt ein  Haltestromkreis 72 zum Schaltschütz S1.     Ebenso        führt     von dem Kontakt X des     Endschalters    E4 ein Halte  stromkreis 74 zu dem Schaltschütz S3, welches das  Magnetventil     MV2        steuert.     



  Vom Schaltschütz S3     führt    eine Leitung 76 zu  dem Magnetventil     MV2,        MVIII    und vom Schalt  schütz S1 eine Leitung 77 zum Magnetventil     MVI.     Hinter dem Ende des     Rollenbahnstückes    25 ist ein  Endschalter E6 angeordnet. Er ist in der Ruhestellung       geöffnet    und wird betätigt, wenn ein Formkasten in  das     Rollenbahnstück    25 eingefahren ist und leitet  das     Hochschwenken    des     Rollenbahnstückes    25 in       Horizontale    ein.

        Oberhalb des anschliessenden, zur Kerneinlage  strecke führenden waagrechten     Rollenbahnstückes    35  ist in Höhe der     Formkastenoberkante    ein     Endschal-          ter    E7 angeordnet, der in der Ruhestellung geschlos  sen ist und durch einen in das     Rollenbahnstück    35  einfahrenden Formkasten betätigt wird.  



  Vom einen Kontakt des     Endschalters    E6 führt  eine Leitung 80 zur Leitung 40' des Netzes. Von dem  anderen Kontakt des Endschalters E6 geht eine Lei  tung 81 zu dem Schaltschütz S4, welches das Magnet  ventil     MV4    über die Leitung 82 steuert. Von und zu  dem Schaltschütz S4     führt    ein     Haltestromkreis    85 zu  dem Kontakt des Endschalters E7.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:  Es wird angenommen, dass die Vorrichtung zu  arbeiten beginnt und der erste Formkasten auf der  Rollenbahn 1 ankommt.  



  Dann muss sich zunächst das     Rollenbahnstück    3  in der Waagrechten befinden. Ferner muss das an  schliessende Wendegerät 10 sich mit seinen Rollen  12, 13 in einer bestimmbaren Neigung befinden, und  zwar so, dass die Formkasten durch eigene     Kraft    in  das Wendegerät 10 einfahren können. Schliesslich  muss sich das anschliessende     Rollenbahnstück    25  ebenfalls in der Neigung der Rollen 12, 13 des  Wendegerätes 10 befinden.  



  Fährt nun der Formkasten in das erste Rollen  bahnstück 3 ein, so wird der Endschalter El betätigt,  wodurch die von der Netzleitung 40' kommende Lei  tung mit der Leitung 55 über den Endschalter El  geschlossen ist. Da sich das Wendegerät 10 in seiner  Ruhestellung,     also    in der in der Zeichnung darge  stellten Neigung befindet, sind auch die Kontakte     II     des Endschalters E2 geschlossen.

   Da ferner das an  schliessende     Rollenbahnstück    25 mit dem einen Ende  abgesenkt ist, ist auch die Leitung 56 und über die  Kontakte<B>111</B> des Endschalters E3 die Leitung 60 ge  schlossen, welche zum Kontakt IV des Endschalters  E4 führt, der geschlossen ist, weil sich kein  Formkasten in dem     Rollenbahnstück    25     befindet.     Die vom Kontakt IV des Endschalters E4 ab  laufende Leitung 61 steht daher unter Strom, und  damit erhält auch das Schaltschütz     S1    Strom.

    Dadurch wird das Magnetventil     MVI    so betätigt,  dass die vom Magnetventil     MVI    abgehende Leitung  43 zum unteren Druckraum 44 des Druckzylinders 5  entlüftet und über die unter Dauerdruck stehende  Leitung 41 Druckluft in den oberen Zylinderraum  42 des Hubzylinders 5 gegeben wird. Dadurch wird  das     Rollenbahnstück    3 mit dem einen Ende in eine  solche Schräglage abgesenkt, dass der Formkasten  durch eigene Kraft vom     Rollenbahnstück    3 zwischen  die Rollen 12, 13 des Wendegerätes 10     einfahren     kann.

   Dort angekommen und. durch die     abbremsbaren     Rollen 12, 13 und den Anschlag 15 aufgefangen,  wird der Endschalter E5 durch den eingefahrenen       Formkasten    betätigt. Dabei werden die Kontakte V  des Endschalters E5 geschlossen und die Kontakte     VI     geöffnet.

   Beim Schliessen der Kontakte V     fliesst    der  Strom über die Leitung 65, die Kontakte     VII    des    Endschalters E2, die Leitung 68, die Kontakte     VIII     des Endschalters E3, die Leitung 69, die Kontakte  IX des Endschalters E4, die Leitung 70 zum Schalt  schütz S3, welches das angeschlossene     Magnetventil          MV2    so     betätigt,    dass der untere Druckraum 47 des  Zylinders 18 Druckluft über die Leitung 48 erhält.

    Gleichzeitig wird das über die Verbindungsleitung 78  betätigte Magnetventil     MV        III    so gesteuert, dass die  im oberen Druckraum 49 des Zylinders 18 befind  liche Druckluft über die     Druckluftleitung    46 ins Freie  entlüftet wird. Dadurch wird der Kolben 19 nach  oben gedrückt und das Wendegerät 10 entgegen dem  Uhrzeigersinn um 180      verschwenkt.     



  Gleichzeitig mit der Betätigung des     Endschalters     E5 durch den in das Wendegerät 10 eingefahrenen  Formkasten wird über die Kontakte     VI    des     Endschal-          ters    E5 der Haltestromkreis 72 unterbrochen, wo  durch das Schaltschütz     S1    stromlos wird und abfällt.  Dadurch wird das Magnetventil     MVI    ebenfalls strom  los und schaltet seinen     Drei-Wege-Hahn    so, dass die  Druckluft über die Leitung 43 in den unteren Druck  raum 44 des Zylinders 5 eintritt, wodurch das Rollen  bahnstück 3 zum nächsten Arbeitsspiel in seine waag  rechte Stellung hochgedrückt wird.  



  Ist .das Wendegerät 10 bzw. das Gestell 11 um       180     gedreht, wobei diese Wendebewegung durch  eine beliebige Bremsvorrichtung, z. B. durch an sich  bekannte     Öldämpfer    an den Enden der Druckräume  47, 49 des Wendezylinders 18,     begrenzt    werden kann,  kann der gewendete Formkasten aus dem Wendegerät  10 aus- und in das anschliessende     Rollenbahnstück     25 eingefahren werden. Dabei betätigt der eingefah  rene und durch den Anschlag 30 abgebremste Form  kasten die Endschalter E4 und E6.  



  Bei Betätigung des Endschalters E4, der in der  Ruhestellung geschlossen ist, wird der Haltestrom  kreis 74 zum     Schaltschütz    S3 unterbrochen, wodurch  das Magnetventil     MV2    abfällt und dessen     Drei-Wege-          Hahn    so umgestellt wird, dass die     Druckluftleitung    48  ins Freie     .entlüftet    wird. Gleichzeitig wird über die  Verbindungsleitung 78 das Magnetventil     MVIII     stromlos und fällt ab.

   Dabei wird der     Drei-Wege-          Hahn    so umgestellt, dass Druckluft über die Leitung  46     in    den oberen Druckraum 49 des     Druckzylinders     18 eintritt. Dadurch wird der Kolben 20 mit der  Zahnstange 21     heruntergedrückt    und das Wendegerät  10, 11 entgegen dem     Uhrzeigersinn    um 180  in ihre  Schrägstellung für das nächste Arbeitsspiel zurück  gedrückt.  



  Bei Betätigung des Endschalters E6 durch den  in das     Rollenbahnstück    25 eingefahrenen Formkasten  wird dieser geschlossen und der vom Strang 40' kom  mende Strom fliesst über die Leitung 80, den     End-          schalter    E6 und die Leitung 81 zum Schaltschütz S4,  wobei dieses und das mit ihm durch die Leitung 82  verbundene     Magnetventil        MV4    Strom erhält. Da  durch wird der     Drei-Wege-Hahn    des Magnetventils       MV4    so umgeschaltet, dass die Druckluft über die  Leitung 52 in den unteren Druckraum 53 des Druck  zylinders 27 einströmt und das     Rollenbahnstück    25      in die Waagrechte hochgeschwenkt wird.

   Die Be  grenzung dieser Bewegung erfolgt über beliebig ela  stische Mittel.  



  Ist das     Rollenbahnstück    25 in seiner höchsten  waagrechten Stellung angelangt, so wird durch einen  der besseren     Übersicht    halber nicht dargestellten End  schalter der Antrieb für die Rollen 31 eingeschaltet.  Dadurch wird der Formkasten aus dem     Rollenbahn-          stück    25 aus- und in die     anschliessende    Kerneinlage  strecke 35 selbsttätig eingefahren, deren Rollen 36  ebenfalls     angetrieben    sind.  



  Beim Durchfahren des Formkastens durch die       Kerneinlagestrecke    35 wird durch den     Formkasten     der     Kontakt    E7 betätigt, der in seiner Ruhestellung  geschlossen ist. Dadurch wird der Haltestromkreis  85     zum    Schaltschütz S4 unterbrochen und     letzterer     fällt ab.

   Dadurch wird auch das     Magnetventil        MV4     stromlos, wodurch der untere     Zylinderraum    53 und  die     Druckluftleitung    52 über den     Drei-Wege-Hahn     des     Magnetventils    M V4 entlüftet wird und anderseits  die Druckluft über die unter Dauerdruck stehende       Leitung    51' in den oberen Druckraum 54 des Druck  zylinders 27 gelangt. Dadurch wird das Rollenbahn  stück 25 wieder in seine Neigung abgesenkt.  



  Hat der Formkasten durch die angetriebenen Rol  len 36 eine gewisse Strecke der     Kerneinlegebahn    35  durchfahren, so wird der     Endkontakt    E7 frei und  der Haltestromkreis für den nächsten Arbeitsgang ge  schlossen.  



  Je nach den     örtlichen    Verhältnissen können die       Rollenbahnstücke    3, 25 auf je einer Drehscheibe an  geordnet sein, wenn die     Raumverhältnisse    es bedingen.  



  Diese mit oder ohne Drehscheibe versehenen     Rol-          lenbahnstücke    3, 25 können samt ihren Zylindern 5,  27 auf je einem Hubtisch gelagert sein, um beispiels  weise das     Rollenbahnstück    3 gleichzeitig als Vertei  lervorrichtung für die gemischt ankommenden     Ober-          und        Unterformkasten    zu verwenden.  



  Statt mit Druckluft bzw. pneumatischen Mitteln,  können die Druckzylinder 5, 18, 27     auch    mit hydrau  lischen oder mit     pneumatisch-hydraulischen    Mitteln  betätigt sein.  



  Das Wendegerät 10, 11 und die     Rollenbahnstücke     3, 25 können     statt    mit     Druckzylindern    5, 18, 27 auch  mit einem oder mehreren Elektromotoren bewegt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Wenden der Unterformkasten zwecks Einlegens der Kerne, bei automatisch arbeiten den Anlagen zum Herstellen von giessfertigen Formen, bei welchen die Unterformkasten auf einer Rollen bahn in die Wendevorrichtung einfahren und nach erfolgter Wendung einer zweiten Rollenbahn zur wei teren Bearbeitung übergeben werden, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Wendegerät (10, 11) mit je einem vorangehenden und nachfolgenden Rollenbahn stück (3, 25) vorgesehen ist, an welche Rollenbahn stücke sich waagrecht verlaufende Rollenbahnstücke (1, 35) anschliessen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu beiden Seiten des Wende gerätes (10, 11) angeordneten Rollenbahnstücke (3, 25) sowohl in die Waagrechte als auch in die Schräge selbsttätig einstellbar sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wende gerät (10, 11) in Abhängigkeit von der Schrägstellung der vor und hinter ihm befindlichen Rollenbahn stücke (3, 25) selbsttätig in lotrechter Ebene um l80 nach beiden Richtungen drehbar ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Rollenbahnstücke (3, 25) mit dem einen Ende um eine waagrechte Achse in lotrechter Richtung ver- schwenkbar sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenbahnstücke (3, 25) mit dem anderen freien Ende an der Kolbenstange (4, 26) eines Hubzylinders (5, 27) angelenkt sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in übereinanderliegenden Ebenen angeordneten Rol len (12, 13) des Wendegerätes (10, 11) abbremsbar sind und mindestens an ihrer Rollfläche aus gummi elastischem Material bestehen.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Doppelkolben (19, 20) eines Druckzylinders (18) mit dazwischen angeordneten Zahnstangen (21) vor gesehen ist, wobei diese Zahnstangen (21) mit einem Zahnrad der Wendegerätachse (16) kämmen, so dass auf diese Weise das Wenden und Rückwenden des Wendegerätes (10, 11) erfolgt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Öl- dämpfer angeordnet sind, welche die Endbewegungen der Doppelkolben (19, 20) abbremsen. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Endschalter (El bis E7) vorgesehen sind, durch wel che die selbsttätige Steuerung der Vorrichtungsteile (3, 10, 25) erfolgt, und dass diese Endschalter durch die fahrenden Formkasten (6) und durch die Vorrich- tungsteile (3, 10, 25) selbst betätigt werden. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (31) des Rollenbahnstückes (25) sowie die der anschliessenden Kerneinlegestrecke (35) angetrieben sind. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Magnetventile (MVI, MV2, MVIII, MV4) mit Drei- Wege-Hahn angeordnet sind, durch welche die Be schickung der Arbeitszylinder (5, 18, 27) mit dem Druckmittel erfolgt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die vor und hinter dem Wendegerät (10, 11) angeord neten Rollenbahnstücke (3, 25) samt ihrem Hubwerk (5, 27) auf je einer Drehscheibe angeordnet sind. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckzylinder (5, 18, 27) mit pneumatischen Mitteln betätigt sind. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckzylinder (5, 18, 27) mit hydraulischen Mit teln betätigt sind. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Drehen des Wendegerätes (10, 11) und zum Schwenken der Rollenbahnstücke (3, 25) mindestens ein Elektromotor angeordnet ist.
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