Vorrichtung zum Wenden der Unterformkasten zwecks Einlegens der Kerne, bei automatisch arbeitenden Anlagen zum Herstellen von giessfertigen Formen In automatischen Anlagen zur Herstellung giess fertiger Formen, bei welchen Formmaschinen, wie z. B. Drehkreuzformrnaschinen, verwendet werden, in welchen in ein und derselben Maschine Ober- und Unterformkasten gemischt nacheinander geformt wer den, kommen die Ober- und Unterformkasten ab wechselnd einzeln oder mehrere hintereinander aus der Maschine.
Da die Oberformkasten bis zur Fertig stellung der giessfertigen Form anders bearbeitet wer den müssen als die Unterformkasten, werden zweck mässigerweise die Oberformkasten mittels einer Ver teilervorrichtung auf eine obere Rollenbahn gehoben und die Unterformkasten auf eine untere Rollenbahn geleitet. Auf dieser unteren Rollenbahn werden die Unterformkasten in einer Wendevorrichtung zunächst einmal um 180 gewendet, um dann in einer an schliessenden Kerneinlagestrecke mit Kernen versehen zu werden.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine solche Vorrichtung zum Wenden der Unterformkasten, und diese Vorrichtung ist erfindungsgemäss dadurch ge kennzeichnet, dass ein Wendegerät mit je einem vor angehenden und nachfolgenden Rollenbahnstück vor gesehen ist, an welche Rollenbahnstücke sich weitere waagrecht verlaufende Rollenbahnstücke anschliessen.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrie ben.
Die einzige Figur der schematischen Zeichnung zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Mit dem Bezugszeichen 1 sind die die Unterform kasten zuführenden Rollen einer Rollenbahn bezeich net, an die sich ein Rollenbahnstück 3 mit den Rollen 2 anschliesst. Dieses Rollenbahnstück 3 ist mit dem einen Ende auf einer waagrechten Achse gelagert, während das andere Ende an der Kolbenstange 4 eines Druckzylinders 5 angelenkt und der Höhe nach schwenkbar ist. Mit dem Bezugszeichen 6 sind die Unterformkasten bezeichnet.
Je nach der Gesamtanordnung der Anlage zur Herstellung giessfertiger Formen kann das Rollen- Bahnstück 3 unter Umständen auf einer nicht dar gestellten Drehscheibe angeordnet sein, nämlich dann, wenn die Unterformkasten von der Formmaschine im Winkel zur Längsachse des Rollenbahnstückes 3 an kommen und auf der Drehscheibe in die Richtung der Rollenbahnachse z. B. um 90 gedreht werden müssen.
Anschliessend an das Rollenbahnstück 3 ist das eigentliche Wendegerät 10 zum Wenden der Unter formkasten angeordnet. Das Wendegerät 10 besteht aus einem Gestell 11, in welchem obere und untere Rollen 12, 13 gelagert sind, zwischen welche die Unterformkasten 6 eingefahren und gehalten werden. Zur Dämpfung der auftretenden Stösse beim Einfah ren der Formkasten in das Wendegerät 10 sind die Laufflächen der Rollen 12, 13 mit einer gummiela stischen Auflage versehen, oder die ganzen Rollen bestehen aus gummielastischem Material.
Am einen Ende des Gestells 11 befindet sich ein Anschlag 15, welcher die einfahrenden Unterform- kasten 6 abfängt. Die Rollen 12, 13 sind zweck- mässigerweise mit einstellbaren Bremsen versehen.
Das Gestell 11 ist um eine waagrechte Achse 16 drehbar, und zwar erfolgt das Wenden mit dem ein gefahrenen Unterkasten 6 im Uhrzeigersinn und das Zurückwenden des leeren Gestells entgegen dem Uhr zeigersinn. Der Antrieb des Gestells 11 besteht aus einem Druckzylinder 18, in welchem ein Doppel kolben 19, 20 mit dazwischengeschalteter Zahnstange 21 gleitet. Diese steht mit einem Zahnrad 22 in Ein- griff, welches auf die Achse 16 aufkeilt. Es können Öldämpfer vorgesehen sein, welche die Endbewegun- gen der Doppelkolben 19, 20 abbremsen.
Anschliessend an das Wendegerät 10 ist ein Rol- lenbahnstück 25 vorgesehen, welches mit dem einen Ende drehbar gelagert ist und mit dem anderen Ende auf der Kolbenstange 26 eines Druckzylinders 27 auf gelagert ist. Ferner ist ein Anschlag 30 vorgesehen, welcher nach erfolgtem Einfahren des Formkastens 6 in das Rollenbahnstück 25 die Formkasten abfängt. Die Rollen 31 des Rollenbahnstückes 25 sind zweck mässigerweise angetrieben, ebenfalls die Rollen 36 der anschliessenden Kerneinlagestrecke 35.
Im Ruhezustand befindet sich das Rollenbahn stück 3 in waagrechter Lage, das Gestell 11 des Wendegerätes in einer leicht geneigten Schräge und das Rollenbahnstück 25 in abgesenktem Zustand in der Schräglage der gesamten Vorrichtung, damit die Unterformkasten durch eigene Kraft diese Vorrich tung durchfahren können.
Mit ausgezogenen Linien sind das Netz und alle elektrischen Leitungen, und mit strichpunktierten Linien sind die Druckluftleitungen gekennzeichnet.
Haben die Magnetventile Bezugszeichen aus ara bischen Zahlen, z. B. MVl, so bedeutet dies, dass bei unter Spannung stehendem Magnetventil die vom Magnetventil abgehende Druckluftleitung unter Druck steht, während bei spannungslosem Magnetventil diese Leitung entlüftet und drucklos ist.
Sind die Magnetventile mit Bezugszeichen aus römischen Zahlen versehen, z. B. MVIII, so bedeutet dies, dass bei spannungslosem Zustand des Magnet ventils die vom Magnetventil abgehende Druckleitung unter Druck steht, während bei unter Spannung ste hendem Magnetventil diese Leitung entlüftet und drucklos ist.
Von der Hauptdruckluftleitung 50 geht eine unter Dauerdruck stehende Druckleitung 41 zum oberen Druckraum 42 des Druckzylinders 5 und vom Ma gnetventil MVI eine Druckleitung 43 zum unteren Druckraum 44 des Druckzylinders 5.
Von der Haupt druckluftleitung 50 geht ferner eine Druckluftleitung 46 zum Magnetventil MVIII und von da zum oberen Zylinderraum 49 des Druckzylinders 18. Ferner führt von der Druckluftleitung 50 eine unter Dauerdruck stehende Druckleitung 48 zum Magnetventil MV2 und von da zum unteren Druckraum 47 des Druck zylinders 18.
Eine weitere Druckleitung 51 geht von der Haupt druckleitung 50 ab und führt einerseits zum oberen Druckraum 54 des Druckzylinders 27 und anderseits zum Magnetventil MV4, von wo eine Druckleitung 52 zum unteren Druckraum 53 des Druckzylinders 27 führt.
Oberhalb des Rollenbahnstückes 3 befindet sich ein Endschalter El, welcher in der Ruhestellung ge öffnet ist. Er wird durch den eingefahrenen Unter formkasten betätigt und kontrolliert also, ob sich überhaupt ein Formkasten auf dem Rollenbahnstück 3 befindet und zum anderen, ob das Rollenbahn- stück 3 sich in seiner angehobenen waagrechten Stel lung befindet.
Vom Endschalter E1 führt eine Leitung 55 zu den Kontakten 1I des Endschalters E2. Letzterer wird durch das Wendegerät 10 betätigt, wenn dieses und die Rollen 12, 13 sich in der Ruhestellung befinden, d. h. in derselben Neigung wie die Rollen 2 der Rol lenbahn 3, und das Wendegerät 10 ausserdem so steht, dass ein Formkasten einfahren kann. Der End- schalter E2 kontrolliert also über die Kontakte II, ob sich das Wendegerät 10 in der Ruhestellung be findet.
Vom Kontakt 1I des Endschalters E2 führt eine Leitung 56 zu dem Kontakt III des Endschalters E3, der sich unterhalb des heb- und senkbaren Endes der Rollenbahn 25 befindet. Der Endschalter E3 wird betätigt, wenn sich die Rollenbahn 25 mit ihrem heb- und senkbaren Teil in ihrer tiefsten Stellung befindet, d. h. wenn die Rollenbahn 3, die Führungsrollen 12, 13 des Wendegerätes 10 und die Rollenbahn 25 sich in derselben Neigungsebene befinden.
Der Endschal- ter E3 kontrolliert also über die Kontakte 11I, ob das Rollenbahnstück 25 sich in der Ruhestellung be findet.
Vom Kontakt lII geht eine Leitung 60 zum Kon takt IV des Endschalters E4. Der Endschalter E4 ist in der Ruhestellung geschlossen und wird durch einen in das Rollenbahnstück 25 einfahrenden Form kasten betätigt. Dabei befindet sich das Rollenbahn- stück 25 in seiner Normalstellung, d. h. es ist auf der einen Seite in die Neigung des Rollenbahnstückes 3 und der Rollen 12, 13 abgesenkt. Vom Kontakt stück IV des Endschalters E4 geht eine Leitung 61 zu dem Schaltschütz S1 für das Magnetventil MVI, welches die Druckluft für den Hubzylinder 5 steuert.
Der Endschalter E4 kontrolliert also, ob das Rollen bahnstück 25 frei von Formkasten ist.
Vom Kontakt VII des Endschalters E2 führt eine Leitung 65 zu dem Kontakt V des Endschalters E5 und von da eine Leitung 66 zur Netzleitung 40'. Anderseits führt von dem Kontakt VII des Endschal- ters E2 eine Leitung 68 zu dem Kontakt VIII des Endschalters E3 und von da eine Leitung 69 zu dem Kontakt IX des Endschalters E4, von welchem eine Leitung 70 zum Schaltschütz S3 führt. Von dort führt eine Leitung 71 zur Netzleitung 40.
Vom Kontakt VI des Endschalters E5 führt ein Haltestromkreis 72 zum Schaltschütz S1. Ebenso führt von dem Kontakt X des Endschalters E4 ein Halte stromkreis 74 zu dem Schaltschütz S3, welches das Magnetventil MV2 steuert.
Vom Schaltschütz S3 führt eine Leitung 76 zu dem Magnetventil MV2, MVIII und vom Schalt schütz S1 eine Leitung 77 zum Magnetventil MVI. Hinter dem Ende des Rollenbahnstückes 25 ist ein Endschalter E6 angeordnet. Er ist in der Ruhestellung geöffnet und wird betätigt, wenn ein Formkasten in das Rollenbahnstück 25 eingefahren ist und leitet das Hochschwenken des Rollenbahnstückes 25 in Horizontale ein.
Oberhalb des anschliessenden, zur Kerneinlage strecke führenden waagrechten Rollenbahnstückes 35 ist in Höhe der Formkastenoberkante ein Endschal- ter E7 angeordnet, der in der Ruhestellung geschlos sen ist und durch einen in das Rollenbahnstück 35 einfahrenden Formkasten betätigt wird.
Vom einen Kontakt des Endschalters E6 führt eine Leitung 80 zur Leitung 40' des Netzes. Von dem anderen Kontakt des Endschalters E6 geht eine Lei tung 81 zu dem Schaltschütz S4, welches das Magnet ventil MV4 über die Leitung 82 steuert. Von und zu dem Schaltschütz S4 führt ein Haltestromkreis 85 zu dem Kontakt des Endschalters E7.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Es wird angenommen, dass die Vorrichtung zu arbeiten beginnt und der erste Formkasten auf der Rollenbahn 1 ankommt.
Dann muss sich zunächst das Rollenbahnstück 3 in der Waagrechten befinden. Ferner muss das an schliessende Wendegerät 10 sich mit seinen Rollen 12, 13 in einer bestimmbaren Neigung befinden, und zwar so, dass die Formkasten durch eigene Kraft in das Wendegerät 10 einfahren können. Schliesslich muss sich das anschliessende Rollenbahnstück 25 ebenfalls in der Neigung der Rollen 12, 13 des Wendegerätes 10 befinden.
Fährt nun der Formkasten in das erste Rollen bahnstück 3 ein, so wird der Endschalter El betätigt, wodurch die von der Netzleitung 40' kommende Lei tung mit der Leitung 55 über den Endschalter El geschlossen ist. Da sich das Wendegerät 10 in seiner Ruhestellung, also in der in der Zeichnung darge stellten Neigung befindet, sind auch die Kontakte II des Endschalters E2 geschlossen.
Da ferner das an schliessende Rollenbahnstück 25 mit dem einen Ende abgesenkt ist, ist auch die Leitung 56 und über die Kontakte<B>111</B> des Endschalters E3 die Leitung 60 ge schlossen, welche zum Kontakt IV des Endschalters E4 führt, der geschlossen ist, weil sich kein Formkasten in dem Rollenbahnstück 25 befindet. Die vom Kontakt IV des Endschalters E4 ab laufende Leitung 61 steht daher unter Strom, und damit erhält auch das Schaltschütz S1 Strom.
Dadurch wird das Magnetventil MVI so betätigt, dass die vom Magnetventil MVI abgehende Leitung 43 zum unteren Druckraum 44 des Druckzylinders 5 entlüftet und über die unter Dauerdruck stehende Leitung 41 Druckluft in den oberen Zylinderraum 42 des Hubzylinders 5 gegeben wird. Dadurch wird das Rollenbahnstück 3 mit dem einen Ende in eine solche Schräglage abgesenkt, dass der Formkasten durch eigene Kraft vom Rollenbahnstück 3 zwischen die Rollen 12, 13 des Wendegerätes 10 einfahren kann.
Dort angekommen und. durch die abbremsbaren Rollen 12, 13 und den Anschlag 15 aufgefangen, wird der Endschalter E5 durch den eingefahrenen Formkasten betätigt. Dabei werden die Kontakte V des Endschalters E5 geschlossen und die Kontakte VI geöffnet.
Beim Schliessen der Kontakte V fliesst der Strom über die Leitung 65, die Kontakte VII des Endschalters E2, die Leitung 68, die Kontakte VIII des Endschalters E3, die Leitung 69, die Kontakte IX des Endschalters E4, die Leitung 70 zum Schalt schütz S3, welches das angeschlossene Magnetventil MV2 so betätigt, dass der untere Druckraum 47 des Zylinders 18 Druckluft über die Leitung 48 erhält.
Gleichzeitig wird das über die Verbindungsleitung 78 betätigte Magnetventil MV III so gesteuert, dass die im oberen Druckraum 49 des Zylinders 18 befind liche Druckluft über die Druckluftleitung 46 ins Freie entlüftet wird. Dadurch wird der Kolben 19 nach oben gedrückt und das Wendegerät 10 entgegen dem Uhrzeigersinn um 180 verschwenkt.
Gleichzeitig mit der Betätigung des Endschalters E5 durch den in das Wendegerät 10 eingefahrenen Formkasten wird über die Kontakte VI des Endschal- ters E5 der Haltestromkreis 72 unterbrochen, wo durch das Schaltschütz S1 stromlos wird und abfällt. Dadurch wird das Magnetventil MVI ebenfalls strom los und schaltet seinen Drei-Wege-Hahn so, dass die Druckluft über die Leitung 43 in den unteren Druck raum 44 des Zylinders 5 eintritt, wodurch das Rollen bahnstück 3 zum nächsten Arbeitsspiel in seine waag rechte Stellung hochgedrückt wird.
Ist .das Wendegerät 10 bzw. das Gestell 11 um 180 gedreht, wobei diese Wendebewegung durch eine beliebige Bremsvorrichtung, z. B. durch an sich bekannte Öldämpfer an den Enden der Druckräume 47, 49 des Wendezylinders 18, begrenzt werden kann, kann der gewendete Formkasten aus dem Wendegerät 10 aus- und in das anschliessende Rollenbahnstück 25 eingefahren werden. Dabei betätigt der eingefah rene und durch den Anschlag 30 abgebremste Form kasten die Endschalter E4 und E6.
Bei Betätigung des Endschalters E4, der in der Ruhestellung geschlossen ist, wird der Haltestrom kreis 74 zum Schaltschütz S3 unterbrochen, wodurch das Magnetventil MV2 abfällt und dessen Drei-Wege- Hahn so umgestellt wird, dass die Druckluftleitung 48 ins Freie .entlüftet wird. Gleichzeitig wird über die Verbindungsleitung 78 das Magnetventil MVIII stromlos und fällt ab.
Dabei wird der Drei-Wege- Hahn so umgestellt, dass Druckluft über die Leitung 46 in den oberen Druckraum 49 des Druckzylinders 18 eintritt. Dadurch wird der Kolben 20 mit der Zahnstange 21 heruntergedrückt und das Wendegerät 10, 11 entgegen dem Uhrzeigersinn um 180 in ihre Schrägstellung für das nächste Arbeitsspiel zurück gedrückt.
Bei Betätigung des Endschalters E6 durch den in das Rollenbahnstück 25 eingefahrenen Formkasten wird dieser geschlossen und der vom Strang 40' kom mende Strom fliesst über die Leitung 80, den End- schalter E6 und die Leitung 81 zum Schaltschütz S4, wobei dieses und das mit ihm durch die Leitung 82 verbundene Magnetventil MV4 Strom erhält. Da durch wird der Drei-Wege-Hahn des Magnetventils MV4 so umgeschaltet, dass die Druckluft über die Leitung 52 in den unteren Druckraum 53 des Druck zylinders 27 einströmt und das Rollenbahnstück 25 in die Waagrechte hochgeschwenkt wird.
Die Be grenzung dieser Bewegung erfolgt über beliebig ela stische Mittel.
Ist das Rollenbahnstück 25 in seiner höchsten waagrechten Stellung angelangt, so wird durch einen der besseren Übersicht halber nicht dargestellten End schalter der Antrieb für die Rollen 31 eingeschaltet. Dadurch wird der Formkasten aus dem Rollenbahn- stück 25 aus- und in die anschliessende Kerneinlage strecke 35 selbsttätig eingefahren, deren Rollen 36 ebenfalls angetrieben sind.
Beim Durchfahren des Formkastens durch die Kerneinlagestrecke 35 wird durch den Formkasten der Kontakt E7 betätigt, der in seiner Ruhestellung geschlossen ist. Dadurch wird der Haltestromkreis 85 zum Schaltschütz S4 unterbrochen und letzterer fällt ab.
Dadurch wird auch das Magnetventil MV4 stromlos, wodurch der untere Zylinderraum 53 und die Druckluftleitung 52 über den Drei-Wege-Hahn des Magnetventils M V4 entlüftet wird und anderseits die Druckluft über die unter Dauerdruck stehende Leitung 51' in den oberen Druckraum 54 des Druck zylinders 27 gelangt. Dadurch wird das Rollenbahn stück 25 wieder in seine Neigung abgesenkt.
Hat der Formkasten durch die angetriebenen Rol len 36 eine gewisse Strecke der Kerneinlegebahn 35 durchfahren, so wird der Endkontakt E7 frei und der Haltestromkreis für den nächsten Arbeitsgang ge schlossen.
Je nach den örtlichen Verhältnissen können die Rollenbahnstücke 3, 25 auf je einer Drehscheibe an geordnet sein, wenn die Raumverhältnisse es bedingen.
Diese mit oder ohne Drehscheibe versehenen Rol- lenbahnstücke 3, 25 können samt ihren Zylindern 5, 27 auf je einem Hubtisch gelagert sein, um beispiels weise das Rollenbahnstück 3 gleichzeitig als Vertei lervorrichtung für die gemischt ankommenden Ober- und Unterformkasten zu verwenden.
Statt mit Druckluft bzw. pneumatischen Mitteln, können die Druckzylinder 5, 18, 27 auch mit hydrau lischen oder mit pneumatisch-hydraulischen Mitteln betätigt sein.
Das Wendegerät 10, 11 und die Rollenbahnstücke 3, 25 können statt mit Druckzylindern 5, 18, 27 auch mit einem oder mehreren Elektromotoren bewegt werden.