CH350651A - Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-und N-Alkyl-pyrrolidin-a-carbonsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-und N-Alkyl-pyrrolidin-a-carbonsäureamiden

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CH350651A
CH350651A CH350651DA CH350651A CH 350651 A CH350651 A CH 350651A CH 350651D A CH350651D A CH 350651DA CH 350651 A CH350651 A CH 350651A
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CH
Switzerland
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alkyl
pyrrolidine
piperidine
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carboxamides
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Inventor
Bo Dr Phil Thuresson
Goesta Pettersson Bror
Original Assignee
Bofors Ab
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      Verfahren    zur Herstellung von     N-Alkyl-piperidin-          und        N-Alkyl-pyrrolidin-a-carbonsäureamiden       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf     ein     Verfahren zur Herstellung von     N-Alkyl-piperidin-          und        N-Alkyl-pyrrolidin-a-carbonsäureamiden    der  Formel:  
EMI0001.0009     
    In diesen Formeln bezeichnet R eine     Alkylgruppe     und Ar eine     2-Alkylphenyl-    oder eine     2,6-Dialkyl-          phenylgruppe.     



  Die genannten     Amide    haben sich als ausserordent  lich gute Lokalanästhetika erwiesen, deren Effekt  denjenigen, des     Procains    vielfach     übertrifft.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein     Malonsäurearylamidester    der  Formel  
EMI0001.0018     
    worin     Ri        Alkyl    bedeutet. durch     Nitrosierung    und  Reduktion in eine Verbindung der     Formel     
EMI0001.0023     
         übergeführt    wird, welche mit einem     Propylen-    oder       Butylendihalogenid    zur Reaktion gebracht wird, wo  bei eine Verbindung der     Formel     
EMI0001.0028     
    erhalten wird, worin n 3 oder 4 ist, welche durch Be  handlung mit Mineralsäuren unter Bildung von einem       Piperidin-    bzw,

       Pyrrolydin-a-carbonsäureamid    ring  geschlossen und     decarboxyliert    wird, und dass das so  erhaltene Produkt durch     Alkylierung    des Ringstick  stoffes in ein N -     Alkyl    -     piperidin-    bzw.     N-Alkyl-          pyrrolidin-a-carbonsäureamid    übergeführt wird.    <I>Beispiel 1</I>    121 Gewichtsteile     2,6-Xylidin    werden während  1 Stunde mit 400 Gewichtsteilen     Diäthylmalonat    bei  160  erhitzt, wobei der bei der Reaktion gebildete  Alkohol     abdestillieren    soll.

   Danach wird auf 80      ab-          gekühlt,    und 500 Teile     Alkohol    werden zugesetzt.  Nach der Kühlung wird das     Dixylidid    abgesaugt und  die     Alkohollösung    wird mit dem     Malonestermonoxy-          lidid    in 2000 Teile Wasser gegossen. Das     Monoxy-          lidid    fällt aus, wird     abgenutscht    und mit Wasser ge  waschen sowie in verdünntem Alkohol umkristalli  siert.

   Die     Nitrosierung    geschieht dann durch Lösen  des     getrockneten        Monoxylidids    in Chloroform sowie      Zuführung des     Nitrosylchlorids    bei 0 , bis die     Nitrö-          sierung    fertig ist. Das     Isonitrosomalonesterxylidid     wird abgesaugt und getrocknet. Die Reduktion ge  schieht dann mit Zinkpulver und Ameisensäure bei  90 bis 100 . Die Ameisensäure wird     abdestilliert,    der  Rest in     warmem    Benzol gelöst und mit     Bicarbonat-          lösung    auf neutrale Reaktion gewaschen.

   Nach dem  Abtreiben von Benzol erhält man     Aminomalon-          esterxylidid.    Dieses wird mit einer äquivalenten  Menge     Natriumethylat    behandelt sowie mit der dop  pelten theoretischen Menge von     Tetramethylenbromid     in absolutem Alkohol gekocht.

   Nach 6 Stunden     Ko-          chens    wird das gebildete     Natriumbromid    abgeschie  den und die Mischung     wasserdampfdestilliert,    um  den Überschuss an     Tetramethylenbromid    zu     enffer-          nen.    Das     zurückbleibende    Öl, das hauptsächlich aus       Brombutylaminomalonesterxylidid    besteht, wird vom  Wasser getrennt und während 3 Stunden mit 3 Teilen       konzentrierter        Salzsäure    gekocht. Danach wird mit       Kohle    filtriert und bis zur Trockne im Vakuum ab  gedampft.

   Der Rest wird in Wasser gelöst, und der       pH-Wert    wird mit Lauge auf 5,5 eingestellt. Die Lö  sung wird zweimal mit Äther extrahiert, und das  Wasser wird mit Lauge stark     alkalisch    gemacht.  Das Öl fällt aus und     kristallisiert    nach einiger Zeit.  Die Kristalle werden abgeschieden und im Vakuum  getrocknet. Das erhaltene     Pipekolylxylidid    wird  während 3 Stunden mit 2 Gewichtsteilen     Diäthyl-          sulfat    im Wasserbad     erwärmt.    Es wird Wasser zuge  setzt, und die Lösung wird mit Äther extrahiert.  Lauge wird auf p$<I>5,5</I> zugesetzt, und die Lösung  wird gekohlt. Die Base wird mit Lauge gefällt, ab  gesaugt und getrocknet.

   Die erhaltene Base besteht  aus     N-Äthylpipekolyl-2,6-xylidid    und ist zur Her  stellung von     Salzen    genügend rein.  



  <I>Beispiel 2</I>  250     Gewichtsteile        Aminomalonesterxylidid,    das  gemäss Beispiel 1 hergestellt wurde, werden mit einer  äquivalenten Menge     Natriumäthylat    behandelt sowie  6 Stunden mit der doppelten theoretischen Menge       Trimethylenbromid    in absolutem Alkohol gekocht.  Das     Natriumbromid    wird abgeschieden, und die Mi  schung wird     wasserdampfdestilliert,    um den Über  schuss an     Trimethylenbromid    zu entfernen.

   Das zu  rückgebliebene Öl, das aus     Brompropylaminomalon-          esterxylidid    besteht, wird abgeschieden und während  3 Stunden mit 3 Teilen konzentrierter     Salzsäure    ge  kocht. Danach wird filtriert und im Vakuum ein  gedampft. Der Rückstand wird in Wasser gelöst und  der     pH-Wert    mit Lauge auf 5,5 justiert. Die Lösung  wird einige Male mit Äther     extrahiert.    Die Base wird  mit Lauge aus der Wasserlösung gefällt und mit  Äther extrahiert. Nach Abtreiben des Äthers erhält  man     a-Pyrrolidincarbonsäurexylidid    als ein Öl.

   Das  Öl wird mit einem Teil     Dimethylsulfat    während 5  Stunden im Wasserbad erhitzt, in Wasser gelöst und  bei     p.    5,5 gekohlt. Die Base wird mit Lauge als    Kristalle gefällt, welche abgesaugt und mit Wasser  gewaschen werden. Das erhaltene     (N-Methyl-pyrro-          lidin-a-carbonsäure)-2,6-xylidid    kann zur Herstel  lung von     Salzen    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin- und N - Alkyl - pyrrolidin - a - carbonsäureamiden der Formel EMI0002.0057 in der R eine Alkylgruppe und Ar eine 2-Alkyl- phenyl- oder 2,6-Dialkylphenylgruppe bezeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass ein Malonsäurearyl- amidester der Formel EMI0002.0064 worin Ri Alkyl bedeutet,
    durch Nitrosierung und Re duktion in eine Verbindung der Formel EMI0002.0068 übergeführt wird, welche mit einem Propylen- oder Butylendihalogenid zur Reaktion gebracht wird, wo bei eine Verbindung der Formel EMI0002.0072 erhalten wird., worin n 3 oder 4 ist, welche durch Behandlung mit Mineralsäuren unter Bildung von einem Piperidin- bzw.
    Pyrrolidin-a-carbonsäureamid ringgeschlossen und deearboxyliert wird, und dass das so erhaltene Produkt durch Alkylierung des Ring stickstoffes in ein N-Alkyl-piperidin- bzw. N-Alkyl- pyrrolidin-a-carbonsäureamid übergeführt wird.
CH350651D 1956-01-23 1957-01-07 Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-piperidin-und N-Alkyl-pyrrolidin-a-carbonsäureamiden CH350651A (de)

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