CH350718A - Verfahren zur endgültigen Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung von aus der Verbindung MnBi bestehenden Magneten - Google Patents

Verfahren zur endgültigen Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung von aus der Verbindung MnBi bestehenden Magneten

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CH350718A
CH350718A CH350718DA CH350718A CH 350718 A CH350718 A CH 350718A CH 350718D A CH350718D A CH 350718DA CH 350718 A CH350718 A CH 350718A
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mnbi
demagnetization
magnet
magnetization
oersted
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Jongenburger Petrus
Philip Marks Christiaan
Johannes Meerkamp Van Hendrik
Zijlstra Hinne
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Philips Nv
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F13/00—Apparatus or processes for magnetising or demagnetising
    • H01F13/003—Methods and devices for magnetising permanent magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Hard Magnetic Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zur    endgültigen      Magnetisierung   bzw.    Entmagnetisierung   von aus der Verbindung    MnBi   bestehenden Magneten Die vorliegende Erfindung    bezieht   sich auf ein Verfahren zur    endgültigen      Magnetisierung   bzw.    Ent-      magnetisierung   von aus der Verbindung    MnBi   bestehenden Magneten. 



  Für die    endgültige      Magnetisierung   solcher Magnete ist bekanntlich ein sehr starkes Magnetfeld von 25000 bis 30000    Oersted   erforderlich. In der    Praxis   ist dies bei der Massenherstellung nicht zu verwirklichen, so dass man sich mit niedrigeren magnetischen Werten zufrieden geben muss. 



  Auch ist es sehr schwierig, Magnete aus diesem Material zu entmagnetisieren; hierzu ist ein sehr starkes magnetisches Wechselfeld    erforderlich.   



  Die Erfindung verringert diese Nachteile dadurch; dass die    Magnetisierung   bzw.    Entmagnetisierung   des Magneten in einem Temperaturbereich zwischen einer Anfangstemperatur von unterhalb - 170  C, vorzugsweise unterhalb -190  C, und einer Endtemperatur von höchstens - 100 C erfolgt. 



  Bei der Anwendung dieses Verfahrens kann das Magnetfeld zur    Magnetisierung   erheblich schwächer sein als das bei Zimmertemperatur erforderliche, während die    Entmagnetisierung   des Magneten ohne Anwendung eines Feldes meist praktisch vollständig erfolgt. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist die vollständige    Entmagnetisierung   bei der erwähnten niedrigen Temperatur mit Hilfe eines schwachen, in der Stärke abnehmenden Wechselfeldes mit einer    Höchstfeldstärke   von 600    Oersted   erzielbar. 



  Die nötige niedrige Magnettemperatur lässt sich beispielsweise durch Eintauchen des Magneten in ein Bad aus    flüssigem   Stickstoff erreichen, aus dem der Magnet erst entfernt wird, nachdem er die niedrige Temperatur angenommen hat. Der    Magnet   kann zur magnetischen    Behandlung   entweder in der    kühlenden   Flüssigkeit gelassen werden, oder die    Behandlung   kann auch ausserhalb des Bades erfolgen, wobei jedoch darauf zu achten ist, dass die Magnettemperatur nicht höher steigt als - 100  C. 



  Die Stärke des    Magnetisierungsfeldes   beträgt bei einer Anfangstemperatur, die unterhalb - 170  C liegt, höchstens 12000    Oersted.   Bei höheren Temperaturen steigt die erforderliche Feldstärke rasch an, bis bei    Zimmertemperatur   eine Feldstärke von 28 000    Oersted   erforderlich ist, um die gleiche Wirkung    zu   erzielen. 



  Mit Hilfe einer besonderen Vorrichtung wurde ein    MnBi-Magnet   bei    Zimmertemperatur   in einem sehr starken Feld von 28 000    Oersted      magnetisiert.   Es stellte sich dabei heraus, dass die erzielte    Rema-      nenz   3700 Gauss betrug. Bei einer Behandlung nach der Erfindung bei einer Ausgangstemperatur unterhalb -190  C stellte sich heraus, dass die gleiche    Remanenz   in einem Magnetfeld von 7000    Oersted   erzielbar war. 



  Wurde die Legierung bei Zimmertemperatur in einem Feld von 3000    Oersted      magnetisiert,   so ergab sich eine    Remanenz   von 2400 Gauss. Als der Magnet in dem gleichen Feld gemäss der Erfindung behandelt wurde, ergab sich eine    Remanenz.von   3500 Gauss. 



     Weil   bei diesen Legierungen das Energieprodukt    (BH).""   durch die    Remanenz   bedingt wird, dürfte der mit der Erfindung erzielbare technische Effekt einleuchtend sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur endgültigen Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung von aus der Verbindung MnBi bestehenden Magneten, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung des Ma- <Desc/Clms Page number 2> gneten in einem Temperaturbereich zwischen einer Anfangstemperatur unterhalb - 170 C und einer Endtemperatur von höchstens - 100 C erfolgt. II. Nach dem Verfahren gemäss dem Patentanspruch I hergestellter MnBi-Magnet bzw. entmagneti- sierter MnBi-Magnet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetisierungsfeld bei einer Ausgangstemperatur unterhalb - 170 C höchstens 12000 Oersted beträgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ausgangstemperatur unterhalb - 190 C das Magnetisierungsfeld höchstens 7000 Oersted beträgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Ent- magnetisierung des Magneten, dadurch gekennzeichnet, dass ein entmagnetisierendes, der Stärke nach abnehmendes Wechselfeld von höchstens 600 Oersted angewandt wird.
CH350718D 1956-07-28 1957-07-25 Verfahren zur endgültigen Magnetisierung bzw. Entmagnetisierung von aus der Verbindung MnBi bestehenden Magneten CH350718A (de)

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