CH392718A - Permanentmagnet - Google Patents

Permanentmagnet

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CH392718A
CH392718A CH645662A CH645662A CH392718A CH 392718 A CH392718 A CH 392718A CH 645662 A CH645662 A CH 645662A CH 645662 A CH645662 A CH 645662A CH 392718 A CH392718 A CH 392718A
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CH
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magnetization
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magnetic
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manganese
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CH645662A
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Inventor
Spyros Kouvel James
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Gen Electric
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
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    • H01F1/0009Antiferromagnetic materials, i.e. materials exhibiting a Néel transition temperature

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Permanentmagnet Die Erfindung betrifft Permanentmagneten mit einer leichten    Magnetisierungsrichtung   sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Magneten. 



  Die bekannten magnetischen Stoffe sind längs einer oder mehrerer Achsen am leichtesten    magne-      tisierbar,   wobei die    Magnetisierbarkeit   in jeder der beiden Richtungen einer Achse gleich leicht erfolgt. Die magnetischen Eigenschaften dieser Stoffe werden nach verschiedenen Methoden gemessen und ausgewertet. Die beste Methode dieser Art ist wahrscheinlich die graphische Darstellung der    Hysteresisschleife,   die erhalten wird, wenn ein magnetisches Feld in solcher Weise auf das magnetische Material einwirkt, dass sich die Polarität zyklisch umkehrt.

   Da die magnetischen Eigenschaften bezüglich der    Magneti-      sierungsachse   symmetrisch umkehrbar waren, und zwar sowohl quantitativ als auch    qualitativ,   besitzen diese Magneten in einem starken Magnetfeld mindestens zwei stabile Stellungen. 



  Obwohl die bekannten magnetischen Stoffe für die Verwendung in den meisten Situationen ausreichten, führte die zunehmende Verwendung von elektronischen und elektrischen Anlagen zu einem Bedürfnis nach    Apparaturteilen   mit besonderen Eigenschaften. Die Entwicklung dieser und anderer technologischer Gebiete hat zu der Erkenntnis geführt, dass ein magnetisches Material mit einer leichten Magnetisierungsrichtung von Nutzen wäre, insbesondere wenn diese Eigenschaft    \bei   Temperaturen im Bereich der Raumtemperatur ausgenützt werden könnte. Es ist nun ein Ziel der Erfindung, einen Permanentmagneten mit einer leichten    Magnetisierungsrichtung   zu ermöglichen. 



  In den Zeichnungen zeigt:    Fig.   1 eine    Hysteresisschleife,   welche Eigenschaften von gewöhnlichen Permanentmagneten wiedergibt,    Fig.   2 eine verschobene    Hysteresisschleife,   welche die magnetischen Eigenschaften eines erfindungsgemässen bzw.

   eines erfindungsgemäss hergestellten    Zinn-Mangan-Magneten   sowie die    Hysteresisschleife   eines Magneten gleicher    Zusammensetzung,   aber bekannter Verarbeitung darstellt,    Fig.   3 eine    Hysteresisschleife   ähnlich wie in    Fig.   2, jedoch für eine    Mangan-Germanium-Legie-      rung,   und    Fig.   4 eine    Hysteresisschleife,   welche die magnetischen Eigenschaften eines Magneten ähnlicher Zusammensetzung wie in    Fig.   2 darstellt, der jedoch anders behandelt ist. 



  Der Permanentmagnet mit einer leichten    Magne-      tisierungsrichtung      gemäss   der    Erfindung   ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus 70-80 Atomprozent Mangan und im übrigen aus Zinn und oder Germanium besteht. 



  Das Verfahren besteht darin, dass man den Legierungskörper herstellt, die Legierung schnell von einer erhöhten Temperatur abkühlt und dann in einem angelegten magnetischen Feld auf eine Temperatur abkühlt, die unter der Temperatur    liegt,   bei welcher die verschobene    Hysteresisschleifen-Charakteristik   auftritt. 



  Die    Hysteresisschleife   10 zeigt die    magnetischen   Eigenschaften der bekannten Magnettypen und ist in    Fig.   1 dargestellt, wobei das    Magnetisierungsfeld   H in    Oersted   auf der Abszisse, die    Magnetisierung   M in Gauss auf der Ordinate aufgetragen ist. Bei steigender Feldstärke von Null auf höhere    H-Werte   in einer aus Zweckmässigkeitsgründen als positiv bezeichneten Richtung erreicht die    Magnetisierung   M des Materials für ein gegebenes Feld einen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Maximalwert   +M",",.

   Wird das Feld    -+-H   aufgehoben, so nimmt der Wert der    Magnetisierung   längs der    Entmagnetisierungskurve   11 bis auf    +MR   ab. Wird dann ein Feld umgekehrter Polarität angelegt, so    nimmt   die    Magnetisierung   des Materials weiter längs der Kurve 11 ab und schneidet die    H-Achse   bei dem Wert    -He,   wobei die    Magnetisierung   schliesslich bei weiterer Zunahme des Feldes in negativer Richtung den Wert    -M",.;,,   erreicht.

   Wird das negative Feld aufgehoben, verändert sich die    Magneti-      sierung   des Materials in entsprechender Weise auf    -MR,   wobei dieser Wert numerisch gleich mit    +MR   ist. Das Anlegen des positiven Feldes    bewirkt   dann einen Verlauf der    Magnetisierung   längs der    Magnetisierungskurve   12, wobei diese die    H-Achse   bei dem Wert    +He,   einem mit -He numerisch gleichen    Wert,   schneidet.

   Bei Verstärkung des positiven Feldes steigt die    Magnetisierung   des Materials auf den Wert +    M.2,.   Die    Magnetisierungswerte   M, die im vorliegenden Fall anstelle der    Flussdichten   B zur Aufzeichnung der    Hysteresisschleifen   verwendet wurden, sind gleich der    Flussdichte   (B), abzüglich des    Magnetisierungfeldes   (H), geteilt durch 4    jr,   gemäss Formel: M =    (B-H)      /4z   Die    Hysteresisschleife   15 in    Fig.   2 ist kennzeichnend für die    Zinn-Mangan-Magneten   (22 Atomprozent Zinn, Rest Mangan) gemäss der Erfindung.

   Hier ist die Schleife gegen die negative Richtung des Feldes hin verschoben, so dass das Material in der positiven    Richtung   leichter magnetisiert wird. Die Maximalfelder    -H","1   und    +H",",   sind quantitativ gleich und betragen ungefähr 10 000    Oersted,   doch sind die    Werte   der    Remanenzmagnetisierung      MF   beide positiv und die    Koerzitivfeldstärken   He beide negativ.

   Zum Zwecke der Betrachtung werden die auf der    Ent-      magnetisierungskurve   16 der Schleife 15 gefundenen    Magnetisierungs-   und    Feldstärken-Werte   als Mal und    H,1,   die entsprechenden Werte auf der    Magnetisie-      rungskurve   17 als MR, und Heg bezeichnet.

   Tabelle I gibt eine spezielle Legierungszusammensetzung innerhalb des oben angegebenen Bereiches wieder und    zeigt   die    Magnetisierungs-   und Feldwerte von Messungen bei 300 K (27  C) wieder: 
 EMI2.52 
 Tabelle 1 Zusammensetzung M M H H#2 Atom  @u RIM R2 el c2 Mn Ge (EME) (EME) (KOE) (KOE) 76 24 +3,1 -1,9 -4,8 +3,2 Die Schleife 20 von    Fig.   3 zeigt die Eigenschaften eines erfindungsgemäss behandelten Magneten, der aus 24 Atomprozent    Germanium   als Rest und im wesentlichen aus Mangan besteht.

   Die gemessenen magnetischen Eigenschaften dieses Magneten sind in der folgenden Tabelle    II   wiedergegeben. 
 EMI2.56 
 
<tb> Tabelle <SEP> 11
<tb> Zusammensetzung <SEP> Mhl <SEP> Mii2 <SEP> Ilel <SEP> H2
<tb> Atom <SEP> lo
<tb> Mn <SEP> Ge <SEP> (EME) <SEP> (EME) <SEP> (KOE) <SEP> (KOE)
<tb> 76 <SEP> 24 <SEP> +3,1 <SEP> -1,9 <SEP> -4,8 <SEP> +3,2 
 Wie schon erwähnt, ist die Behandlung, welcher die Legierungen unterzogen werden müssen, für die Herstellung von Magneten mit den durch die verschobenen    Hysteresisschleifen   angezeigten magnetischen Eigenschaften wesentlich. Die folgenden Erwägungen stellen eine Hypothese des Mechanismus dar, durch den die Magneten wahrscheinlich ihre ungewöhnlichen Eigenschaften erhalten.

   Wahrscheinlich muss sowohl eine atomare als auch eine magnetische Heterogenität vorliegen, damit sich die eine leichte    Magnetisierungsrichtung   entwickelt, d. h. es müssen einige Regionen mit    ferromagnetischer   und    antiferromagnetischer   Ordnung zur Verschiebung der    Hysteresisschleife   vorhanden sein. 



  Die gewünschte atomare und magnetische Heterogenität in den    Zinn-Mangan-Legierungen   wurde durch Giessen und Abschrecken der geschmolzenen Legierung erzielt. Bei den    Germanium-Mangan-Le-      gierungen   war eine langsame Abkühlung der Legierung von l000  K auf Raumtemperatur wirksam. Bei einem Versuch, die für die    Hysteresisschleifen-      verschiebung   erforderliche atomare und magnetische Heterogenität zu prüfen, wurden Proben gleicher Zusammensetzung wie in Tabelle I bei höheren Temperaturen, d. h. bei etwa 500  C, während längerer Zeitspannen, d. h. während 5 Tagen, geglüht und dann in einem Magnetfeld von 5000    Oersted   von 520 auf 300  K gekühlt.

   Anhand der    Hysteresis-      schleife   21 in    Fig.   4 ist leicht zu erkennen, dass die Schleife vollständig symmetrisch ist. Es ist anzunehmen, dass diese Zerstörung der    unidirektionalen   Eigenschaften durch die Entwicklung einer atomaren und magnetischen Fernordnung bedingt war. 



  Bei den    Germanium-Mangan-Legierungen      führte   ein Abschrecken von 1000  K auf Raumtemperatur zur    Zerstörung   der asymmetrischen magnetischen Eigenschaften. Es ist bekannt, dass die Legierung in diesem Zustand einen im wesentlichen vollständigen atomaren Ordnungszustand besitzt und daher magnetisch homogen ist. 



  Bei den magnetisch heterogenen Legierungen ist anzunehmen, dass die Ausrichtung der Momente sowohl innerhalb der    ferromagnetischen   als auch der    antiferromagnetischen   Regionen durch Abkühlung in einem Magnetfeld bewirkt wird, wobei ein Feld im Bereich um 5000    Oersted   im allgemeinen ausreicht. Selbstverständlich können auch schwächere Felder zu einer Ausrichtung der magnetischen Momente innerhalb des Magneten verwendet werden. Obwohl das magnetische Feld nur gerade oberhalb der Temperatur angelegt werden müsste, bei welcher 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 der    Schleifenverschiebungseffekt   beginnt, ist es aus praktischen Gründen meistens einfacher, das Feld kontinuierlich während der gesamten Kühlungsbehandlung anzulegen. 



  Die Wirkung des Weglassens des Magnetfeldes während des    Kühlens   ist klar aus den Schleifen 25 und 30 in den    Fig.2   und 3 zu erkennen. Diese Proben besassen die gleiche Zusammensetzung wie die zur Aufnahme der Schleifen 15 und 20 verwendeten Proben. Aus den Zeichnungen ergibt sich klar, dass beide Schleifen vollständig symmetrisch sind und dass keine    unidirektionalen   magnetischen Eigenschaften vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Permanentmagnet mit einer leichten Magnetisie- rungsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet aus 70-80 Atomprozent Mangan und im übrigen aus Zinn und/oder Germanium besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Permanentmagnet gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus 22 Atomprozent Zinn und im übrigen aus Mangan besteht. 2. Permanentmagnet gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus 24 Atomprozent Germanium und im übrigen aus Mangan besteht.
CH645662A 1961-05-29 1962-05-28 Permanentmagnet CH392718A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US11341261A 1961-05-29 1961-05-29

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CH392718A true CH392718A (de) 1965-05-31

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ID=22349251

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CH645662A CH392718A (de) 1961-05-29 1962-05-28 Permanentmagnet

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BE618226A (fr) 1962-09-17

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