CH350740A - Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von neuen MonoazofarbstoffenInfo
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B62/00—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
- C09B62/02—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
- C09B62/04—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
- C09B62/08—Azo dyes
- C09B62/085—Monoazo dyes
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 344794 Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung neuer Monoazofarbstoffe, welche sich insbesondere zum Färben von Cellulose- textilien in gelben Farbtönen von guter Wasch- und Lichtechtheit eignen und welche in saurer Form der
EMI0001.0007
worin einer der Reste Y ein Wasserstoffatom und der andere Rest Y eine Sulfonsäuregruppe, X ein Wasser stoffatom oder eine Alkoxygruppe und Z ein Halogen atom bedeuten.
Als Alkoxygruppen (X) kommen vorzugsweise solche mit 1-4. Kohlenstoffatomen, insbesondere die Methoxy- und Äthoxygruppen, in Betracht.
Z kann beispielsweise Brom oder vorzugsweise Chlor bedeuten.
Diese neuen Farbstoffe werden erfindungsgemäss dadurch erhalten, dass man ein Cyanurhalogenid, vor zugsweise das Chlorid, mit einer Aminoazonaphthalin- verbindung, welche in ihrer sauren Form der folgen-
EMI0001.0018
im Molverhältnis 1 : 1 zur Umsetzung bringt. Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Aminoazo- naphthalinverbindungen lassen sich z.
B. so herstel len, dass man diazotierte 2-Naphthylamin-4,8-disulfon- säure oder diazotierte 2-Naphthylamin-6,8-disulfon- säure mit 1-Naphthylamin-6- oder -7-sulfonsäure oder mit einem Derivat dieser Säuren, welche eine Alkoxy- gruppe, vorzugsweise eine Methoxy- oder eine Äthoxygruppe, in 2-Stellung des Naphthalinkernes aufweisen, kuppelt.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird vorzugs weise in wässrigem Medium und mit Vorteil bei einer niedrigeren Temperatur als 5 C und in saurem bis neutralem Medium durchgeführt. Gewünschtenfalls kann man ein säurebindendes Mittel, vorzugsweise Natriumcarbonat oder Natriumbicarbonat, zusetzen. Im allgemeinen ist es erwünscht, während der Isolie rung des neuen Farbstoffes ein Puffermittel zuzu setzen.
Hierzu eignen sich jene Puffermittel, welche einen PH-Wert von 4-8 aufrechterhalten, so insbe sondere Mischungen von sauren Alkalimetallsalzen von Phosphorsäure oder Mischungen von N,N-Di- alkylarylaminsulfonsäuren mit Alkalimetallsalzen davon. Die auf diese Weise gepufferten Massen sind beim Lagern wesentlich beständiger als die nicht ge- pufferten Farbstoffe.
Die neuen Monoazofarbstoffe eignen sich für die verschiedensten Arten von Textilien. So kann man sie zum Färben und Drucken von natürlichen Protein materialien, wie z. B. Wolle, Seide und Leder, und von synthetischen Materialien, wie z. B. Polyamiden oder modifizierten Polyacrylnitrilen, welche ähnliche Färbeeigenschaften wie Wolle aufweisen, verwenden, wobei man entweder die für solche Materialien üb lichen Methoden (beispielsweise aus neutralen oder sauren Färbebädern) anwendet oder vorzugsweise das Färben oder Bedrucken aus Färbebädern ver anlasst, welche säurebindende Mittel oder Mischun- gen von nichtionogenen und kationischen oberflächen aktiven Mitteln enthalten.
Die neuen Monoazofarbstoffe sind im übrigen besonders interessant zum Färben von Cellulose- textilien in Verbindung mit einem säurebindenden Mittel, wie dies in den belgischen Patenten Nummern 542218, 556709 und 556819 beschrieben wird.
Bei Anwendung dieser Methoden ergeben die neuen Monoazofarbstoffe gelbe bis rötlichgelbe Farb töne von ausgezeichneter Waschechtheit und von hoher Lichtechtheit.
In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile.
<I>Beispiel 1</I> 8,1 Teile Cyanurchlorid werden in 120 Teilen Aceton gelöst und die Lösung in eine Mischung von 300 Teilen Eis und 200 Teilen Wasser eingerührt. Dann löst man 21,48 Teile 4'-Amino-4,8,7'-trisulfo- 2,1'-azonaphthalin in 300 Teilen Wasser und gibt diese Lösung innerhalb von 30 Minuten der Cyanur- chloridsuspension hinzu, wobei man die Temperatur durch Zugabe von Eis auf weniger als 5 C hält. Das Gemisch wird während 1 Stunde gerührt und hierauf in bezug auf Lackmuspapier mit einer 101/oigen wässerigen Natriumcarbonatlösung vorsichtig neutra lisiert.
Die Suspension wird durch Zugabe einer Lö sung von 3,8 Teilen Dinatriumhydrophosphat und 6,1 Teilen Kaliumdihydrophosphat in 30 Teilen Was ser gepuffert. Dann versetzt man mit Kochsalz in einer Menge von 9,07 kg pro 3,79 Liter Reaktions gemisch.
Das Gemisch wird filtriert und der auf dem Filter verbleibende Rückstand mit 300 Teilen Aceton ge waschen und bei Zimmertemperatur getrocknet.
Das so erhaltene Farbstoffpulver enthält<B>1,76</B> Atome von organisch gebundenem Chlor pro vorhan dener Azogruppe. Nach den oben beschriebenen Me thoden auf Cellulosefasern appliziert, liefert dieses Produkt gelbe Farbtöne von guter Wasch- und Licht echtheit.
Ersetzt man im obigen Beispiel die Aminoazover- bindung, wie sie hier verwendet worden ist, durch eine molaräquivalente Menge von anderen Aminoazo- naphthalinverbindungen, so erhält man andere wert volle Farbstoffe.
In der folgenden Tabelle werden in der zweiten Kolonne die Farbtöne jener Farbstoffe, welche man durch Kondensation der in der ersten Kolonne auf- gezählten Aminoazonaphthalinverbindungen mit Cyanurchlorid in der oben beschriebenen Weise erhält, wiedergegeben.
EMI0002.0031
Aminoazonaphthalinverbindung <SEP> Farbton
<tb> 4'-Amino-3'-methoxy-2,1'-azonaphthalin 4, <SEP> 8,7'-trisulfonsäure <SEP> rötlichgelb
<tb> 4'-Amino-2,1'-azonaphthalin-6,8,7' trisulfonsäure <SEP>
<tb> 4'-Amino-2,1'-azonaphthalin-4,6',8 trisulfonsäure <SEP> gelb
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazo- farbstoffen, welche in der sauren Form der folgenden Formel entsprechen: EMI0002.0034 worin einer der Reste Y ein Wasserstoffatom und der andere eine Sulfonsäuregruppe, X ein Wasserstoff atom oder eine Alkoxygruppe und Z ein Halogen atom bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aminoazonaphthalinverbindung, welche in der sauren Form der folgenden Formel entspricht: EMI0002.0038 mit einem Cyanurhalogenid im Molverhältnis 1: 1 zur Umsetzung bringt.UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Cyanurchlorid verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB350740X | 1958-02-14 | ||
| CH344794T | 1959-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350740A true CH350740A (de) | 1960-12-15 |
Family
ID=25736959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350740D CH350740A (de) | 1958-02-14 | 1959-02-13 | Verfahren zur Herstellung von neuen Monoazofarbstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350740A (de) |
-
1959
- 1959-02-13 CH CH350740D patent/CH350740A/de unknown
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