CH350774A - Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle - Google Patents

Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle

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CH350774A
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braking
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roller
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Inventor
Schnetzler-Graf Anton
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Schnetzler Graf Anton
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general ; Anti-clogging castors
    • B60B33/02Castors in general ; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
    • B60B33/021Castors in general ; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Bremsvorrichtung    an einer     Lenkrolle       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brems  vorrichtung an einer Lenkrolle.  



  Wie bekannt, ist das Rad einer solchen Lenkrolle  in einer um eine Vertikalachse schwenkbaren Lenk  gabel drehbar gelagert. Die erfindungsgemässe Brems  vorrichtung ist     gekennzeichnet    durch ein im Schwenk  lager der Gabel axial verschiebbares jedoch gegen  Drehen gesichertes Bremsorgan, dessen der Lauffläche  des Rades zugekehrtes Ende durch     Vertikalverschie-          ben    des Bremsorgans in oder ausser Eingriff mit der  Lauffläche der Rolle gebracht werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 schaubildlich eine Lenkrolle mit der Brems  vorrichtung in Bremsstellung und       Fig.2    in grösserem Massstab einen     Axialschnitt     durch die Lenkrolle nach     Fig.    1 bei ausser Wirkungs  eingriff befindlichem Bremsorgan.  



  Die Rolle 1 ist auf einer Achse 2 drehbar     in    einer  Lenkgabel 3 gelagert, welche an ihrem Steg zwischen  den Gabelarmen von einer Gewindehülse 4 durch  setzt ist. Beidseits des Steges der Gabel 3 befinden  sich Zwischenlagen 7 und 8 sowie Muttern 5 und 6,  welche die Gewindehülse 4 im Gabelsteg gegen eine  Längsverschiebung sichern. In einer von einem Bund  9 der Gewindehülse 4 und der dem Steg abgekehrten  Stirnseite der Mutter 5 gebildeten Ringnut 10 sind  Kugeln 11 geführt, welche an ihrer der Ringnut 10 ent  gegengesetzten Seite in einer Ringnut 12 eines  Lagertopfes 13 abrollen. Auf diese Weise ist die Gabel  3 schwenkbar und die vertikale Achse des Lagertopfes  13 in diesem gelagert. Der Lagertopf 13 seinerseits  ist an einer Befestigungsplatte 14     anliegend    ange  ordnet.  



  Ein abgesetzter hohler     Zentrierbolzen    15 durch  setzt mit seinem abgesetzten und mit einem Ge  winde versehenen Teil die Befestigungsplatte 14    und den Lagertopf 13, wobei eine Mutter 16  diese beiden Teile 13 und 14 gegen die Ab  setzung des     Zentrierbolzens    15 drückt. Um eine  gegenseitige Verdrehung der Befestigungsplatte 14,  des Lagertopfes 13 und des     Zentrierbolzens    15 zu ver  meiden, kann z. B. letzterer an seinem abgesetzten  Teil     Abflachungen    aufweisen, wobei die     Durchbre-          chung    der Befestigungsplatte 14 bzw. des Lagertopfes  13 dem Aussenprofil des     Zentrierbolzens    15 angepasst  sind.

   Selbstverständlich könnte der gleiche Zweck mit  anderen Mitteln erreicht werden.  



  Der     Zentrierbolzen    15 weist an seinem nicht ab  gesetzten Ende eine Schulter 16 auf, welche eine  den     Zentrierbolzen    15 koaxial umgebende     Hülse    17  gegen Längsverschiebung sichert. Die Hülse 17, wel  che     anderends    stirnseitig gegen die Befestigungs  platte 14 aufliegt, ist mittels eines Bremshebels 18  gegenüber dem     Zentrierbolzen    15     verdrehbar    und  weist ferner einander diametral gegenüberliegend  zwei annähernd schraubenlinienförmig ansteigende  Schlitze 20 auf, welche an ihren Enden vorzugsweise  nach unten     abgesickt    sind.  



  In den Schlitzen 20 sind die beiden Enden eines       Mitnehmerstiftes    21 geführt, welcher sich diametral  durch zwei einander gegenüberliegende Längsschlitze  22 des     Zentrierbolzens    15 erstreckt und einen im       Zentrierbolzen    15 koaxial     liegenden    und längsver  schiebbar geführten Bremsbolzen 23 durchsetzt. Zur  Sicherung des     Mitnehmerstiftes    21 im     Bremsbolzen     23 ist es     möglich,    im letzteren z. B. eine axiale  Klemmschraube anzuordnen.  



  Der Bremsbolzen 23, welcher oben etwas über  den     Zentrierbolzen    15 hervorragen kann, erstreckt  sich nach unten aus dem     Zentrierbolzen    15 in der  Richtung der Rolle 1 und trägt an seinem unteren mit  Gewinde versehenen Ende eine     mit    einer Klemm  schraube 25 gesicherte Bremsmutter 24. Die untere      Stirnseite dieser Bremsmutter 24 ist so ausgebildet,  dass eine der Lauffläche der Rolle 1 zugekehrte koni  sche     Bremsfläche    entsteht, wobei durch Verstellen  der Bremsmutter 24 die Entfernung der Bremsfläche  zur Rolle 1 reguliert werden kann. Ausserdem ist es  möglich, jeweils einen anderen Teil der konischen  Bremsfläche der Rolle 1 zuzukehren.  



  In der     Fig.    2 befindet sich die Bremsvorrichtung  in der Lösestellung, das heisst ausser Eingriff mit der  Rolle 1. Die Enden des     Mitnehmerstiftes    21 liegen  in den Sicken der oberen Enden der Schlitze 20, wo  bei die Bremsmutter 24 von der Rolle 1 abgehoben  und in die Gewindehülse 4 zurückgezogen ist. Da  das Gewicht des     Bremsbolzens    23 und der Brems  mutter 24 die Enden des     Mitnehmerstiftes    22 in den  Sicken der Schlitze 20 hält, ist das Verbleiben dieser  Organe in der Lösestellung gesichert. Zudem wäre  noch möglich, eine auf die Bremsorgane wirkende  Feder zu verwenden, welche diese Sicherung noch  erhöhen würde.  



  Zum Anziehen der Bremsvorrichtung wird der  Bremshebel 18, von oben gesehen, im     Gegenuhrzei-          gersinn    geschwenkt, wobei die Hülse 17 im gleichen  Sinn um den     Zentrierbolzen    15     mitdreht.    Dabei  werden die Enden des     Mitnehmerstiftes    21 zunächst  aus den Sicken der Schlitze 20 gehoben und anschlie  ssend unter der Wirkung der Schlitze 20 axial nach  unten gedrückt, bis sie in den am unteren Ende der  Schlitze 20 vorgesehenen Sicken einrasten.

   Gleich  zeitig senkt sich der     Bremsbolzen    23 und damit auch  die Bremsmutter 24, bis die Bremsfläche der letz  teren gegen     die    Rolle 1     anliegt.    Eine eventuell für die  Beeinflussung der Bremsorgane 23, 24 vorgesehene  Feder würde den Auflagedruck der Bremsmutter 24  an der Rolle 1 verstärken. Anderseits können z. B.  die Schlitze 20 so angeführt werden, dass die Brems  organe 23, 24 nicht nur gegen die Rolle 1 gehalten,  vielmehr auch gepresst werden, wenn sich die Enden  des     Mitnehmerstiftes    21 in den unteren Enden der  Schlitze 20 befinden. Die Sicken zum Einrasten wür  den in diesem Falle an der oberen Schlitzkante ange  bracht werden.  



  Befindet sich das Bremsorgan 23, 24 in der  Bremsstellung, so ist durch die Reibung zwischen der  Bremsfläche der Bremsmutter 24 und der Lauffläche  der Rolle 1 die Drehung desselben um die Achse 2  unterbunden. Anderseits erfolgt die Berührung der  Bremsmutter 24 und der Rolle 1 ausserhalb der Ver  längerung der Schwenkachse der Gabel 3, wobei die  Bremsmutter 24 und der Bremsbolzen 23 durch das  Führen des     Mitnehmerstiftes    21 in den Schlitzen 22    des gegen Verdrehung gesicherten     Zentrierbolzens    15  um die eigene Achse nicht     verdrehbar    geführt sind,  so dass auch ein     Verschwenken    der Gabel 3 verhin  dert wird.  



  Der Bremsbolzen 23 und die Bremsmutter 24  könnten selbstverständlich auch aus einem Stück an  gefertigt werden. Die Bremsfläche könnte auch in die  Verlängerung der Schwenkachse der Gabel 3 fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle, deren Rad in einer um eine Vertikalachse schwenkbaren Lenk gabel drehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein im Schwenklager der Gabel axial verschiebbares jedoch gegen Drehen gesichertes Bremsorgan, dessen der Lauffläche des Rades zugekehrtes Ende durch Vertikalverschieben des Bremsorgans in oder ausser Eingriff mit der Lauffläche der Rolle gebracht wer den kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan eine zur Vertikalachse desselben koaxiale konische Brems fläche aufweist. z.
    Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan aus einem mit Gewinde versehenen Bremsbolzen und einer auf diesem sitzenden Bremsmutter besteht, wobei der Bremsbolzen in einem koaxialen Zentrierbolzen längs verschiebbar geführt ist und einen diametral einge setzten Mitnehmerstift aufweist, welcher in Längs schlitzen des Zentrierbolzens vorgesehen ist und an seinen Enden in annähernd schraubenlinienförmigen Schlitzen einer zum Zentrierbolzen koaxial liegenden, diesen umgebenden und unter der Wirkung eines Bremshebels verdrehbaren Hülse geführt ist, so dass die Verdrehung der Hülse die axiale Verschiebung des Bremsbolzens zur Folge hat. 3.
    Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Bremsorgans unter der Wirkung des Brems hebels grösser ist als die maximal mögliche Entfernung der Bremsfläche von der Rolle. 4. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan in den beiden Endstellungen seines Hubes gegen Axialverschiebung fixierbar ist. 5. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Brems fläche des Bremsorgans von der Rolle einstellbar ist.
CH350774D 1957-04-25 1957-04-25 Bremsvorrichtung an einer Lenkrolle CH350774A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2020160728A3 (de) * 2019-02-06 2020-10-22 Peter Henkst Transportwagen

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