DE1554491C2 - Zentralfeststellbare Lenkrolle, insbesondere für Krankenbetten - Google Patents
Zentralfeststellbare Lenkrolle, insbesondere für KrankenbettenInfo
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- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general ; Anti-clogging castors
- B60B33/02—Castors in general ; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
- B60B33/021—Castors in general ; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel
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Description
der Erfindung ist der ledernde Eingriff durch eine Arretierungsklinke,
die auf der Achse der Sperrklinke angeordnet ist, und durch Arretierungsnuten, die am Pilzkopf
des Blockierungsbolzens angebracht sind, gebildet, wobei die Arretierungsklink; gegen den Druck
einer Feder aus der Eingriffsstellung bewegbar ist. Bei
Axialverschiebung des Blockierungsbolzens kann die federnde Arretierungsklinke in eine dei ArreLerungsnuten
am Pilzkopf des Blockierungsbolzens einrasten, um so in der ersten axialen Verschiebestufe des Biokkierungsbolzens
nur die Schwenkbeweglichkeit der Laufrollengabel zu blockieren, bevor dann in der /weiten
axialen Verschiebestufe des Blockierungsbolzens auch die Drehbeweglichkeit des Laufrades blockiert
und damit die Lenkrolle total festgestellt wird.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der federnde Eingriff durch zwei im Tilzkopf federnd
gelagerte Zapfen und eine Nut in der Sperrklinke gebildet,
wobei der jeweils der Sperrklinke gegenüberstehende Zapfen gegen den Druck seiner Feder aus dor
Eingriffsstellung bewegbar ist. Der Zapfen fcdcri zunächst
zurück, wenn er in der ersten axialen Verschiebestufe des Blockierungsbolzens mit der in der Sperrklinke
vorgesehenen Arreiierungsnut nicht genau korrespondiert,
und das Einrasten geschieht dann erst beim Anfahren, wenn sich die Lenkrollcn in die Fahrtrichtung
einstellen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Ei findung
ist der federnde Fingriff durch zwei am Pilzkopf starr angebrachte Zapfen und durch eine mit ei er Nut vorschienen
Blattfeder, die auf der Sperrklinke befestig! ist. gebildet, wobei die Blattfeder nachgiebig aus der Eingriffsstellung
bewegbar ist. Das Federungsvermögen der an der Sperrklinke angebrachten Blattfeder, in der
sich die Arretierungsnut befindet, macht es entbehrlich, für die Arretierung der Schwenkbeweglichkeil der
Lenkrolle auf eine Stellung zu achten, in der ein Arrctierungszapfcn
mit der Arretierungsnut korrespondiert, vielmehr kann der Blockierungsbclzen in jeder beliebigen
Stellung der Lenkrolle in seine erste axiale Verschiebestufe verschoben werden, worauf dann der in
Frage kommende Arretierungszapfen die Blattfeder der Sperrklinke zunächst niederdrückt und dann beim
Anfahren in deren Arretierungsnut einrastet.
Die zum Pilzkopf gehörenden federnden Arretierungszapfen
oder die zur Sperrklinke gehörende Arreticrungsblattfeder
werden mit einem so großen Federungsspiel ausgebildet, daß der sperrverzahnte Blockierungspilzkopf
auch dann in die Sperrverzahnung der Sperrklinke eingreifen und die Sperrklinke gegen das
Laufrad andrücken kann, wenn sich ein Arretierungszapfen des Pilzkopfes in einer von der Arreticrungsnut
der Sperrklinke abweichenden Zwischenstellung befindet und in dieser Stellung der Blockierungsbolzen in
seine zweite Verschiebestufc axial verschoben wird, um in dieser Zwischenstellung die Toiiilfesistellung der
Lenkrolle durch Blockierung sowohl der Schwenkbcwcglichkeit als auch der Drehbcweglichkeii des Laufrades
vorzunehmen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der F.r- ' "
findung schematisch verdeutlicht.
F i g. 1 zeigt schaubildlich ein mit erfindiingsgemäßen
zentral feststellbaren Lenkrollen ausgerüstetes fahrbares Krankenbett mit einem gemeinsamen l'iißhetätigungshebel
für die Zcniralicsisicüiirsg und Richtung1, fl5
feststellung der Lenkrollen;
F i g. 2 zeigt schaubildlich einen mit erfindutigsgcmälirn
zentral feststellbaren Lenkrollen ausgerüsteten fahrbaren Gerätetisch mit einem gemeinsamen Handbeiätigungshebei
für die Zentraifeststellung und Richtungsfeststellung
der LenkroUen;
F i g. 3 ist ein Verükalschnitt durch eine erfindungsgemäße
Lenkrolle für Zentralfeststellung und Richlungsfeststellung
mit federnder Arretierungsklinke im entblockten Zustand;
F i g. 4 zeigt die Lenkrolle der F i g. 3 in der ersten Blockierungsstufe im halbblockierten Zustand, in dem
zwecks Richtungsfeststellung die Schwenkbeweglichkeit der Lenkrolle für eine Geradeausfahrt blockiert ist:
F i g. 5 zeigt die Lenkrolle der F i g. 4 in der darauffolgenden zweiten Blockierungsstufe im total blockierten
Zustand, in dem sowohl die Schwenkbeweglichkeil als auch die Drehbeweglichkeit des Laufrades blockiert
sind:
F i g. fa zeigt die Lenkrolle der F i g. 3 im total blokkierten
Zustand, in dem sowohl die Schwenkbeweglichkeit als auch die Drehbeweglichkeil der Laufrolle ohne
vorherige Richtungsfeststellung in einer Schrägstellung des Laufrades blockiert sind, die von der Richtung für
eine Geradeausfahri abweicht;
F i g. 7 ist im größeren Maßstab ein Hori/.ontalschnitt
durch die Lenkrollcngabel der F i g. 3 bis 5;
F i g. 8 zeigt eine Ausführungsalternative zur I·" i g. 3 mit federnden Arreticrungszapfen;
F i g. 9 zeigt eine Ausführungsvariantc zur F i g. 8 mit
starren Arreticrungszapfcn und federnder Arreticrungsnut:
Fig. 10 ist im größeren Maßstab ein Horizontalschnitt durch die Laufrollengabel der F i g. 9 und zeigt
die Sperrklinke in Draufsicht;
I-" i g. 11 zeigt nur die Sperrklinke der F i g. 10 in Ansicht
von vorne;
Fig. 12 zeigt entsprechend zur F i g. 1) nur die
Sperrklinke der F i g. 8 in Ansicht.
Das Laufrollengchäuse besteht aus der das Laufrad I mittels des Bolzens 28 haltenden Laufrollengabcl 6 und
dem Lenkrollenrückenlager, das sich aus der Außcnkugclschale
7 und der Innenkugelschale 8 sowie den Kugeln 9 zusammensetzt. Am Riiekenlager ist der Lenkrollenbefestigungszapfen
10 in der üblichen Weise mittels Vielkant und Bördclung befestigt. Im Befestigungszapfen tO ist ein Blockicrungsbolzcn 12 axialbewcglich
gelagert, der durch eine seitliche Abflachung 11 gegen Verdrehen gesichert ist.
Der Blockicrungsbolzcn 12 ist pilzförmig und besitzt an seinem unteren Endteil einen Pilzkopf 14, der zusammen
mit dem Blockicrungsbolzcn 12 axialbeveglicli ist. In der Gabelhöhlung 6<·; is; eine Sperrklinke 18
mittels einer Querachse 19 gelenkig gelagert. Sowoh der Pilzkopf 14 des Blockierungsbolzens 12 als auch die
Sperrklinke 18 besitzen eine übereinstimmende kegelförmige Sperrverzahnung 15 und 16, die miteinander ir
Eingriff kommen, wenn durch Betätigung des Fußbetä
tigungshcbels 2 (Fi g. 1) oder des Handbctätigungshe
bels 2' (F i g. 2) vermittels eines Gestänges 3 und/odci
Bowdenzüge 4 auf die Hutmutter 5 jeder Lenkrolle ge drückt und dadurch der Blockicrungsbol/cn 12 in sei
tier .Axialrichtung abwärts verschoben wird, um dii
Sperrklinke 18 gegen das Laufrad 1 zu drücken. Dam ist das Laufrad 1 sowohl in seiner Schwenkbeweglich
koi! al, auch in seiner Drehbeweglichkeit blockiert unc
damit die Lenkrolle total festgestellt.
Bei den erfindungsgemälJcn Lenkrollcn der vorste
hcnd in ihrem grundsätzlichen Aufbau beschriebene! Art kann der Blockierungsbolzen 12 durch den Fußbc
tätigungshebel 2 oder den I landbetätigungshebel 2' it
zwei Süllen axial verschoben werden derart, dal.i der
Bloekierungsbolzen 12 bei der ersten Veischiehestulc
nur die Schwenkbewegung des Laufrades 1 blockiert, und dann bei der /weiten Verschiebesliile sowohl die
Schwenkbewegung als auch die Drehbewegung des l.aurades 1 blockiert. Hierfür ist in der Gabelhöhliing
b.v ein geeignetes Arretierieil angeordnet, mit dem der
Blockieriingsbolzcn 12 bzw. sein Pilzkopf 14 in seiner
eisten axialen Verschiebestufe in Eingriff kommt und
dadurch nur die Schwenkbewegung des Laufrades 1 blockiert.
Hei der Ausführungsform der F i g. 3 bis 7 ist als Arretierteil
in der Gabelhöhlung b;i eine Arretiernasc in
Torrn einer federnden Arretierungsklinke 22 ungeordnet. Lnisprcchend weist der Blockierungsbol/.en 12 in
Form seines Pil/kopfes 14 eine Blocktet ungsseheibc
aiii, die an ihrem Umfang mehrere Nuten 23 besitzt.
In der ersten axialen Verschiebestuie des Blockterungsbol/.ens
12, nämlich wenn gemäß F i g. 4 der Blokkierungsbol/.en
12 mit seinem Pil/kopf 14 die Hälfte der möglichen axialen Versehiebestrcckc nach unten
gedrückt worden ist. kommt die als Arreticrungsiiase
wirkende federnde Arretierungsklinke 22 in eine der Nuten 23 des Pilzkopfes 14 /um Kingriff und arretiert
dadurch die Laufrollengabel 6 in ihrer Sehwenkbeweplichkeit.
und /war in der Gabelstellung für eine Geradeausfahrt. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die pil/
lcirmige Blockierungsscheibc 14 des Blockieningsbol-/CiIS
12 an ihrem Umfang nur zwei diametral angeordnete Nuten 23 auf. in die die klinkenförinige Arretieruiig.snasc
22 nur dann eingreifen b/w. einrasten kann, wenn sich das Laufrad 1 in Richtung für eine Gerade
ausfahrl befindet oder wenn es sich nach dem Anfuhren
in diese Fahrtrichtung eingestellt hat. In dieser ersten axialen Verschiebestufe des Blockicrungsbul/ens 12 erfolgt
die Arretierung der Schwenkbewegung der l.aufroliengabel
6 durch Einrasten der Arretierungsklinke 22 in eine der Pilzkopfnulen 23, bevor der Pil/kopf 14
die Sperrklinke 18 gegen das Laufrad 1 andrückt und bevor die kegelförmigen Sperrver/.alinungcn 15 und 16
miteinander in Eingriff kommen.
Wird der Blockicrungsbolzen 12 mittels des Fußhebeis
2 (F i g. 1) oder des Handhebels 2' (F i g. 2) noch weiter abwärts in seine zweite Verschiebestufe gedrückt,
dann kommt gemäß F i g. 5 die Sperrvcrzahuung 35 des Pilzkopfcs 14 in Eingriff mit der korrespondierenden
Sperrverzahnung 16 der Sperrklinke 18. Dann drückt der Blockierungsbolzen 12 mit seinem
Pilzkopf 14 die Sperrklinke 18 kräftig gegen das Laufrad
1 an, wodurch nunmehr zusätzlich zu der Blockierung der Schwenkbeweglichkeit auch die Laufbeweglichkeit
des Rades 1 blockiert wird. Die Lenkrolle ist dann total blockiert und das mit solchen Lenkrollcn
ausgestattete Krankenbett oder sonstige Geräte total festgestellt. Wird die Blockierung durch den Fußhebel 2
(F i g. 1) oder den Handhebel 2' (F i g. 2) wieder gelöst,
so wird der Blockierungsbolzen 12 durch die Entblokkungsfcder
20 wieder nach oben in seine Ausgangslage getrieben, wodurch sowohl das Laufrad 1 als auch die
Radgabel 6 freigegeben werden und wieder laufbeweglich und schwenkbeweglich sind.
Wird der Blockicrungsbolzen 12 vermittels des Fußhebels 2 (Fig. 1) oder des Handhebels 2' (Fig. 2)
zwecks Totalfcststellung des Krankenbettes oder sonstigen Gerätes in einer beliebig anderen .Schwenkstellung
des Laufrades 1 betätigt, die von der Richtung für eine Geradeausfahrt abweicht, dann besteht bei diesem
Ausführungsbeispiel keine Übereinstimmung zwischen der ArreUerungsklinkc 22 und einer Arrclierungsnut 2.3
des Pilzkopfcs 14. In solchen Zwischenstellungen drückt dann gemäß Fig. b der Pilzkopf 14 die mittels
der Querachse 19 im Gabelgehituse 6 verschwenkbar gelagerte Arretierungsklinke 22 gegen den Druck einer
Klinkenfeder 24 mit nach unten. Die Arretierungsklinke 22 hat ein so großes Federungsspiel, daß der spcrrvcr/ahnte
Bloekicrungspilz 14 auch dann in die Sperrverzahnung 16 der Sperrklinke 18 eingreifen und die
ίο Sperrklinke 18 gegen das Laufrad 1 andrücken kann,
wenn sich die Arretierungsklinke 22 in einer Zwischenstellung zwischen zwei Arreiierungsnuten 23 des PiIzkoples
14 befindet und der Blockierungsbolzen 12 in dieser Zwischenstcllung in seine zweite Verschicbestu-
is Ie axial verschoben wird.
Bei den Lenkrollen der I- i g. 8 bis 12 sind die Arre
tierungsnasen oder sonstigen Arretierungsvorsprünge und die Arrctierungsnuten vertauscht angeordnet, indem
an Pilzkopf 14 des Blockierungsbolzens 12 zapl'enartige Vorsprünge 25 angeordnet sind, während in der
Sperrklinke 18 eine Arrctierungsnut 26 vorgesehen ist. In der ersten axialen Verschiebestufe des Blockierungsbolzens 12 kommen die zapfenartigen Vorsprünge 25
des Blockierungspilzkopfcs 14 zum Eingriff in die iiutenartige
Vertiefung 26 der Sperrklinke 18. Dadurch wird die Laufrollcngabcl 6 in ihrer Schwenkbeweglichkeit
arretiert, bevor der Pilzkopf 14 die Sperrklinke 18 gegen da-, Laufrad 1 andrückt. Bei der Lenkrolle der
F 1 g. 8 sind in den Pilzkopf 14 des Bloekierungsbol/cns
12 federnde Arrelicrungszapfcn 25 eingesetzt. Da die
Arreticrungszapfcn 25 zurückfedern können, braucht
Itir die Richlungsfeststclliing durch Arretierung nur der
Schwenkbeweglichkeit der Radgabel 6 nicht darauf geachtet zu werden, daß einer der Zapfen 25 mit der Nut
26 der Sperrklinke 18 korrespondiert, vielmehr kann beim Anfahren der entsprechende Zapfen 25 über die
Sperrklinke 18 hinwcggieiten und dann in deren Nut 2fi
einrasten (Fig. 12). Ahnlich wie bei der Ausführungslorin der I- i g. b haben die federnden Arreticrungszapfen
25 ein so großes Federungsspiel, daß der sperrver /ahnte Blockierungspilzkopf 14 auch dann in die Sperrverzahnung
16 der Sperrklinke 18 eingreifen und die Sperrklinke 18 auch gegen das Laufrad 1 andrücker
kann, wenn sich die Arretierungszapfen 25 des Pilzkop
Ies 14 in einer von der Arrclierungsnut 26 der Sperr
klinke 18 abweichenden Zwischenstellung befinden unc der Blockierungsbolzen 12 in dieser Stellung vermittele
des Fußhebels 2 (Fig. 1) oder des Handhebels 2
(F i g. 2) in seine zweite Verschiebestufe vollständij nach unten axial verschoben wird, um in dieser Stellunj
der Laufräder 1 das verfahrbare Krankenbett oder son stige Gerät total festzustellen, indem sowohl dii
Schwenkbeweglichkeit als auch die Drehbeweglichkei des Laufrades t blockiert werden.
Bei der Lenkrolle der F i g. 9 sind die am Pilzkopf 1· des Blockierungsbolzens 12 angeordneten Arretie
rungszapfen 25 starr ausgeführt. Dafür ist an der Sperr klinke 18 eine Blattfeder 27 angebracht, in der die Ar
reticrungsnut 26 für das Einrasten der festen Arretie rungszapfen 25 vorgesehen ist. Wegen der Nachgiebig
kcit der Blattfeder 27 braucht für die Richtungsfestste] lung des Laufrades 1 durch Blockierung der Schwenk
beweglichkeit der Radgabcl 6 nicht darauf geachtet ζ werden, daß die Arretierungsnut 26 der Sperrklinke 1
mit einem der Arreticrungszapfen des Blockicrungsbo zens 12 korrespondiert. Vielmehr kann der entsprc
chende Arretierungszaplcn 25 dann, wenn er durch de Fußhebel 2 (F i g. i) oder den Handhebel 2' (F i g. 2) ur
die Hälfte seiner möglichen axialen Verschiebestreeke
abwärts geschoben worden ist, beim Anfahren des Krankenbettes oder sonstigen Gerätes über die Blattfeder
27 hinwegstreichen und in deren Arretierungsnut 26 einrasten (F i g. 11). Die Blattfeder 27 hat bei diesem
Ausführungsbeispiel ein so großes Federungsspiel, daß der sperrverzahnte Blockierungspilzkopf 14 auch dann
in die Sperrverzahnung 16 der Sperrklinke 18 eingreifen und die Sperrklinke 18 gegen das Laufrad 1 andrükken
kann, wenn sich die Arretierungszapfen 25 des Pilzkopfcs 14 in einer von der Arretierungsnut 26 der
Sperrklinke 18 abweichenden Zwischenstellung befinden und der Blockierungsbolzen 12 in dieser Stellung in
seine zweite Verschiebestufe axial verschoben wird, um
das verfahrbarc Krankenbett oder sonstige Gerät in dieser Stellung seiner Laufräder I total festzustellen,
indem sowohl die Schwenkbeweglichkeit der Radgabel 6 als auch die Drehbeweglichkeit des Laufrades 1 blokkiert
werden.
Bei den Ausführungsbeispielen der F i g. 8 und 9 sind am Pilzkopf 14 des Blockierungsbolzens 12 nur zwei
diametral angeordnete Arretierungszapfen 25 vorgesehen, die in die Arretierungsnut 26 der Sperrklinke 18
nur dann einrasten können, wenn sich das Laufrad 1 in der Fahrtrichtung für eine Geradeausfahrt befindel
oder in diese Richtung eingestellt hat.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Zentral feststellbare Lenkrolle für ein verfahrbares Krankenhaus- oder Arztmöbel, insbesondere
für ein Krankenbett, die eine Feststellvorrichtung zum Blockieren der Schwenk- und Drehbewegung
des Laufrades aufweist, bei der durch Axialverschiebung eines den Lenkrollenbefestigungszapfen
durchsetzenden Blockierungsbolzens in der Höhlung der Laufradgabel angeordnete Arretierteile,
nämlich ein verzahnter Pilzkopf des Blockierungsbolzens und eine entsprechend verzahnte, in der
Laufradgabel schwenkbar gelagerte und gegen das Laufrad anpreßbare Sperrklinke, miteinander in
Eingriff gebracht werden, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Gabelhöhlung (6a) in Richtung der Eingriffsbewegung des Blockierungsbolzens
(12) mit einem Abstand von der Sperrklinke (18) oberhalb derselben ein lediglich der Biockierung
der Schwenkbewegung dienender und diese nur bei Geradeausstellung des Laufrades (t) bewirkender
federnder Eingriff (22; 25, 26 vorgesehen und der Blockierungsbolzen (12) durch einen Fußoder
Handhebel (2, 2') der zentralen Betätigungseinrichtung in zwei Stufen axial verschiebbar ist, so
daß der Blockierungsbolzen (12) bei seiner ersten axialen Verschiebestufe nur den federnden Eingriff
(22; 25, 26) derart zur Wirksamkeit bringt, daß die Schwenkbewegung des Laufrades (1) sofort blökkiert
wird, sofern dieses in Gcradeausstellung steht, andernfalls aber die Federkraft überwunden wird,
bis beim Fahren nach Erreichen der Geradeausstellung des Laufrades (1) ein Einrasten erfolgt, und daß
am Ende der zweiten axialen Verschiebestufe sowohl die Schwenkbewegung als auch die Drehbewegung
des Laufrades (1) blockiert ist, gleichgültig, ob dabei der federnde Eingriff (22; 25, 26) bei Gcradeausstellung
der Laufrades (1) noch weiter eingerastet ist oder bei einer anderen Stellung des
Laufrades (1) noch weiterhin federnd ausgewichen ist.
2. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Eingriff durch eine Arretierungsklinke
(22), die auf der Achse (19) der Sperrklinke (18) angeordnet ist, und durch Arretierungsnuten (23), die am Pilzkopf (14) des Blockierungsbolzens (12) angebracht sind, gebildet ist, wobei die
Arretierungsklinke (22) gegen den Druck einer Feder (24) aus der Eingriffsstellung bewegbar ist
(F ig. 3).
3. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Eingriff durch zwei im
Pilzkopf (14) federnd gelagerte Zapfen (25) und eine Nui (26) in der Sperrklinke (18) gebildet ist, wobei
der jeweils der Sperrklinke (18) gegenüberstehende Zapfen (25) gegen den Druck seiner Feder aus der
Eingriffsstellung bewegbar ist (F i g. 8).
4. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ledernde Eingriff durch zwei am
Pilzkopf (14) starr angebrachte Zapfen (25) und durch eine mit einer Nui (26) versehene Blattfeder
(27), die auf der Sperrklinke (18) befestigt ist, gebildet ist, wobei die Blattfeder (27) nachgiebig aus der
Eingriffsstellung bewegbar ist (Fig. 9).
Die Erfindung bezieht sich auf eine zentralfeststellbarc
Lenkrolle für ein verfahrbares Krankenhaus- oder Arztmöhel, insbesondere für ein Krankenbett, die eine
Feststellvorrichtung zum Blockieren der Schwenk- und Drehbewegung des Laufrades aufweist, bei der durch
Axialverschiebung eines den Lenkrollenbefestigungs-/apfen durchsetzenden Blockierungsbolzens in der
Höhlung der Lauiradgabel angeordnete Arreiierteile. nämlich ein verzahnter Pilzkopf des Blockierungsbolzens
und eine entsprechend verzahnte, in der Laufradgabel schwenkbar gelagerte und gegen das Laufrad anpreßbare
Sperrklinke, miteinander in Eingriff gebracht werden.
Beim Verfahren über große und lange Wege bereitet die Einzelbeweglichkeit der Lenkrollen beim Vorsichherschieben
des Gerätes in Geradeausrichtung Schwierigkeiten. Dies gilt insbesondere für sperrige Geräte
wie Krankenbetten, wenn diese über lange Krankenhausflure zu fahren sind. Zu diesem Zweck werden die
zentral feststellbaren Lenkrollen zusätzlich mit besonderen Richtungsfeststellern ausgerüstet. Der Richtungsfest^teller
wurde bisher als selbständige Baueinheit am Zapfen der Lenkrolle befestigt, und zwar so,
daß er im Rücken der Laufrollengabel in eine Nut an einem Punkt des Schwenkdurchmessers eingerastet
werden kann, wenn sich das Laufrad in Fahrtrichtung befindet. Während die Totalblockierung aller vier zentrallcststellbaren
Lenkrollen über ein Gestänge oder einen Bowdenzug von einem einzigen Hebel aus bewerkstelligt
werden kann, müssen die Richtungsfeststeller bisher mit je einem besonderen Hebel an jeder
Lenkrolle bedient werden, was sehr umständlich und zeitraubend ist.
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und soll eine zentral feststellbare Lenkrolle
für ein verfahrbares Gerät liefern, bei dem auch die Richtungsfeststellung der Lenkrollen zentral vermittels
eines einzigen Fußhebels oder Handhebels vorgenommen werden kann, und zwar ohne zusätzliche Gestänge
und ohne zusätzliche Seilzüge in einfachster Weise mittels derselben Zentralfeststellungseinrichtung, die für
die Totalblockicrung aller Lenkrollen vorgesehen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer zentral feststellbaren Lenkrolle der eingangs beschriebenen
bekannten Art dadurch gelost, daß in der Gabelhöhlung in Richtung der Eingriffsbewegung des Blokkierungsbol/ens
mit einem Abstand von der Sperrklinke oberhalb derselben ein lediglich der Blockierung der
Schwenkbewegung dienender und diese nur bei Geradeausstellung des Laufrades bewirkender federnder
Eingriff vorgesehen und der Blockierungsbolze!: durch einen Fuß- oder Handhebel der zentralen Betätigungseinrichtung
in zwei Stufen axial verschiebbar ist so daß der Blockicrungsbolzen bei seiner ersten axialer
Verschiebestufc nur den federnden Eingriff derart zui
Wirksamkeit bringt, daß die Schwenkbewegung de; Laufrades sofort blockiert wird, sofern dieses in Ge
radeausstellung steht, andernfalls aber die Federkraf überwunden wird, bis beim Fahren nach Erreichen de
Gcradeausstcllting des Laufrades ein Einrasten crfo'gi
und daß am Ende der /weiten axialen Versehiebeslufi sowohl die Schwenkbewegung als auch die Drehbcwe
gung des Laufrades blockiert ist, gleichgültig, ob dabc der federnde Eingriff bei Geradeausstellung des Lauf
rndes noch weiter eingerastet ist oder bei einer andc icn Stellung des Laufrades noch weiterhin federnd au?
gewichen ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsfon
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965T0029130 DE1554491C2 (de) | 1965-08-02 | 1965-08-02 | Zentralfeststellbare Lenkrolle, insbesondere für Krankenbetten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965T0029130 DE1554491C2 (de) | 1965-08-02 | 1965-08-02 | Zentralfeststellbare Lenkrolle, insbesondere für Krankenbetten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1554491B1 DE1554491B1 (de) | 1975-04-24 |
| DE1554491C2 true DE1554491C2 (de) | 1975-12-04 |
Family
ID=7554674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965T0029130 Expired DE1554491C2 (de) | 1965-08-02 | 1965-08-02 | Zentralfeststellbare Lenkrolle, insbesondere für Krankenbetten |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1554491C2 (de) |
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1965
- 1965-08-02 DE DE1965T0029130 patent/DE1554491C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1554491B1 (de) | 1975-04-24 |
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