CH350936A - Anlage zum Abscheiden von Sinkstoffen, insbesondere von Sand und Kies, aus Wasser - Google Patents

Anlage zum Abscheiden von Sinkstoffen, insbesondere von Sand und Kies, aus Wasser

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CH350936A
CH350936A CH350936DA CH350936A CH 350936 A CH350936 A CH 350936A CH 350936D A CH350936D A CH 350936DA CH 350936 A CH350936 A CH 350936A
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CH
Switzerland
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chamber
flushing
nozzle
water
settling chamber
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Application number
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English (en)
Inventor
Giovanni Dr Ing Lombardi
Original Assignee
Idroelettra Ing Dott Lombardi
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
    • E02B3/023Removing sediments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Anlage        zum    Abscheiden von     Sinkstofeen,    insbesondere von Sand und     Kies,    aus Wasser    Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine  Anlage zum Abscheiden von     Sinkstoffen,    insbeson  dere von Sand und Kies, aus Wasser, welche dadurch  gekennzeichnet ist, dass einer     Absetzkammer    eine  Düse mit Beruhigungskammer vorgeschaltet und ein  Überfall sowie ein Spülkanal     mit    Spülschütz nach  geschaltet ist, dessen     Durchflussquerschnitt    grösser  ist als der     Durchflussquerschnitt    der Düse,

   so dass  lediglich durch Öffnen des Spülschützes die     Absetz-          kammer    zum Entfernen der abgeschiedenen     Sinkstoffe     entleert werden kann. Diese Anlage zeichnet sich  durch ihren einfachen Ausbau und zuverlässige Wir  kungsweise aus. Ausser dem erwähnten Spülschütz  sind keine weiteren Schütze erforderlich.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel einer Anlage gemäss der Erfindung  schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt durch die Anlage.       Fig.    2 ist eine Draufsicht zu     Fig.    1, und       Fig.    3 und 4 sind Querschnitte nach den Linien       111-III    bzw.     IV-IV    in     Fig.    1.  



  Vom     Einlaufrechen    1 führt ein Kanal 2 zu einer  tiefer als der Rechen 1 liegenden Düse 3 von ver  hältnismässig kleinem     Durchflussquerschnitt.    An die       abwärtsgerichtete    Düse 3 schliesst sich eine Beruhi  gungskammer 4 an, in welcher     das    aus der Düse 3  ausströmende Wasser in     Wirbelung    versetzt wird und  sich beruhigt, bevor es in die anschliessende     Absetz-          kammer    5 übertritt.

   Die     Absetzkammer    5 ist geschlos  sen und hat die in     Fig.    4 gezeigte     Querschnittsform.     An ihrer höchsten Stelle besitzt sie eine Belüftungs  öffnung 9. Am Austrittsende befindet sich ein über  fall 6, dessen Kronenhöhe so liegt, dass normalerweise  die Kammer 5 ganz mit Wasser gefüllt ist, so dass das  Absetzen der     Sinkstoffe    bei voller     Kammer    erfolgt.  Von der Sohle der     Absetzkammer    5 führt     ein    Spül  kanal 7 von beliebiger Länge zu einem Spülschütz    8, dessen     Durchflussquerschnitt    grösser ist als der       Durchflussquerschnitt    der Düse 3.

   Wenn daher das       Spülschütz    8     geöffnet    ist, so fliesst durch dieses mehr  Wasser aus, als durch die Düse 3 einströmt, so dass  die     Absetzkammer    5 sich entleert. Die in der Kam  mer 5 abgeschiedenen     Sinkstoffe    ziehen hierbei bei  freiem Wasserspiegel durch das Spülschütz 8 ab.  Die Spülung wird dadurch begünstigt, dass der Bo  den der     Absetzkammer    5 ein Gefälle von etwa 5     %     hat. Nach Entleerung der     Absetzkammer    5 kann das  Spülschütz 8 geschlossen werden, worauf sich die  Kammer 5 wieder mit Wasser füllt und     die    Anlage  wieder betriebsbereit ist.  



  Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist die Anlage  von einfachem Aufbau und zuverlässiger Wirkungs  weise. Ausser dem Spülschütz 8 sind keine weiteren  mechanisch     betätigbaren    Organe bzw. Schütze vor  handen.  



  Der Rechen 1 und der Kanal 2 verlaufen ungefähr  in der Längsrichtung der     Absetzkammer    5. Zufolge  der Düse 3 können sie auch unter einem     beliebigen     Winkel zur Längsrichtung der Kammer 5 gerichtet  sein, was die Anpassung der Anlage an die örtlichen  Verhältnisse erleichtert.  



  Die ganze Anlage kann sowohl     oberirdisch    als  auch unterirdisch errichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zum Abscheiden von Sinkstoffen, ins besondere von Sand und Kies, aus Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass einer Absetzkammer eine Düse mit Beruhigungskammer vorgeschaltet und ein überfall sowie ein Spülkanal mit Spülschütz nachgeschaltet ist, dessen Durchflussquerschnitt grösser ist als der Durch flussquerschnitt der Düse, so dass lediglich durch öff nen des Spülschützes die Absetzkammer zum Ent- fernen der abgeschiedenen Sinkstoffe entleert werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düse tiefer als ein ihr vorgeschalteter Einlaufrechen liegt. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düse abwärts in die Beruhigungs kammer gerichtet ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Absetzkammer geschlossen und der überfall so hoch ist, dass die Absetzkammer bei ge- schlossenem Spülschütz ständig mit Wasser ange füllt ist. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der höch sten Stelle der Absetzkammer eine Belüftungsöffnung vorgesehen ist. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteransprü chen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Absetzkammer ein Gefälle von etwa 5% hat.
CH350936D 1957-06-25 1957-06-25 Anlage zum Abscheiden von Sinkstoffen, insbesondere von Sand und Kies, aus Wasser CH350936A (de)

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