CH351023A - Anordnung zur automatischen Stromregelung bei Kontaktumformern - Google Patents

Anordnung zur automatischen Stromregelung bei Kontaktumformern

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CH351023A
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Armand Dipl Ing Brandt
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


  Anordnung zur automatischen Stromregelung bei Kontaktumformern    Kontaktumformer werden in der Regel mit einer  automatischen Regelung auf konstanten Gleichstrom  ausgerüstet, damit die Lastaufteilung bei parallel ar  beitenden Gruppen jederzeit gewährleistet bleibt. Bei  dieser Regelung wird üblicherweise die vom Um  former abgegebene Gleichspannung durch Ändern des       Magnetisierungszustandes    der Schaltdrosselspulen<B>im,</B>  Einschaltmoment des Kontaktes so     beeinflusst,        dass     der vom Umformer abgegebene Gleichstrom konstant  bleibt.

   Die Schaltdrosselspule wird hierbei mit  Wechselstrom derart vormagnetisiert,     dass    sie     im     Einschaltmoment des Kontaktes in Richtung des über  den Kontakt fliessenden Stromes, im Ausschaltmo  ment des Kontaktes entgegen diesem Strom vor  magnetisiert ist. Durch eine zusätzliche     Gleichstrom-          vormagnetisierung    kann nun bekanntlich die Höhe  der abgegebenen Gleichspannung verändert werden,  indem die     Vormagnetisierung    der Schaltdrossel im  Einschaltmoment verändert wird.

   Hierdurch wird aber  das Verhalten des Kontaktumformers beim Aus  schalten der Kontakte erschwert, da die Höhe der  Ausschaltstufe durch den     Vormagnetisierungszustand     der Schaltdrosselspule     im        Aussehaltmoment    ebenfalls  geändert wird. Der Ausschaltmoment wird also<B>je</B>  nach der die Regelung der Spannung bewirkenden       Gleichstromvormagnetisierung    verschieden.  



  Dieser Nachteil kann durch Verwendung     recht-          eckförrniger    Wechselströme für die     Vormagnetisie-          rung    der Schaltdrosselspulen beseitigt werden, wobei  zwei     Strombegrenzungs-Drosselspulen   <B>je</B> Kontakt ver  wendet werden, welche abwechslungsweise wirken,  so     dass    die eine die positive, die andere die negative  Halbwelle begrenzt. Die eine Begrenzungsdrosselspule  erhält nun eine zusätzliche Wicklung, welche von  einem der Differenz von Ist- und Sollwert propor  tionalen Strom durchflossen wird.

   Die Amplitude  der einen Halbwelle kann dann unabhängig von der    andern Halbwelle verändert werden, so     dass    nur die  Einschaltpause variiert, aber die Ausschaltpause un  verändert bleibt. Diese Anordnung ist aber durch die  Verwendung mehrerer Drosselspulen und Ventile  komplizierter.  



  Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, wie  bisher die Schaltdrosselspule durch einen rechteckigen  Wechselstrom und durch einen konstanten Gleich  strom zugleich vorzumagnetisieren. Nach dem Erfin  dungsgedanken wirkt nun die     Gleichstromvormagne-          tisierung    entgegen dem     Belastuno.,sstrom    und wird so  eingestellt,     dass    während der Sperrphase der Kontakte  höchstens eine geringe oder gar keine     Rückmagneti-          sierung    der Schaltdrossel durch die     Wechselstrom-          vormagnetisierung    eintritt.

   Zur weiteren     Rückmagne-          tisierung    sind aus einer magnetischen Regeleinrich  tung Spannungsimpulse vorhanden, deren     Spannungs-          Zeit-Fläche    von der Differenz zwischen Ist-     und    Soll  wert des abgegebenen Stromes abhängt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungsgegen-          #standes    zeigen die Figuren der beiliegenden Zeich  nung.  



  Die     Wirkunor    dieser Regeleinrichtung ist in     Fig.   <B>1</B>  genauer erläutert. Es ist dort die     Magnetisierungs-          kurve    der Schaltdrosselspule dargestellt, also die<B>Ab-</B>  hängigkeit der Induktion B von den     Magnetisierungs-          amperewindungen        iw.    Sie ist entsprechend dem ge  wählten magnetischen Material idealisiert ein Paralle  logramm.

   Sie wird durch die     rechteckförrnige        Vor-          magnetisierung        iw,    und die     Gleichstromvormagneti-          sierung        iw,:

          soerregt,        dass    die     Hysterese-Kurve    bis zur  Stromumkehr im     Umformerkontakt    bis zum Zeit  punkt<B>A</B> durchlaufen werden     muss.    Anderseits wird  durch die     Gleichstromvormagnetisierung    erreicht,     dass     die     Wechselstromvormagnetisierung    in der positiven  Halbwelle nur bis zum Punkte<B>C</B> geht. Es wird also  im Laufe einer Periode bei der positiven Halbwelle      nur ein geringer Teil, eventuell auch gar nichts rück  magnetisiert. Für die Spannungsregelung bleibt dann  noch die Induktionsänderung vom Punkt<B>C</B> bis zum  Punkt<B>E</B> zur Verfügung.

   Die     Gleichstromvormagne-          tisierung    kann daher durch Verschieben des Punktes<B>C</B>  den Regelbereich einstellen. Der grösste Regelbereich  ist durch die Punkte B und<B>E</B> gegeben. Die     Abhän-          or          gigkeit    der     Vormagnetisierung    von der Zeit ist unter  der     Magnetisierungskurve    dargestellt. Die Regelung  erfolgt durch Spannungsimpulse, die in einer magne  tischen Regeleinrichtung erzeugt werden. Die Impuls  form ist in     Fig.    2 dargestellt, und zwar die Impuls  spannung u in Abhängigkeit von der Zeit t.

   Ihre       Spannungs-Zeit-Fläche    ist dem Unterschied zwischen  Soll- und     Istwert    des Stromes proportional. Die Im  pulse bewirken nun,     dass    die     Rückmagnetisierung     vom Punkte<B>C</B> bis zum Punkte<B>D</B> geht und dort     stehen-          bleibt,    bis der entsprechende     Umformerkontakt    ge  schlossen hat und der Kontaktstrom die     Ummagneti-          sielung    selbst vollzieht. Die     Längge    der Einschaltstufe  kann auf diese Weise in einfacher Weise geregelt wer  den, ohne die Höhe der Ausschaltstufe zu beein  flussen.

   Die magnetische Regeleinrichtung kann hier  bei in bekannter Weise, beispielsweise in     Sättigungs-          winkelschaltung,    geschaltet sein. Sie kann auch in der  Art ausgeführt sein,     dass    sie nicht nur vom Gleich  strom des Kontaktumformers in bekannter Weise       beeinflusst    wird, -und zwar unmittelbar oder unter  Zwischenschaltung von Stromwandlern, sondern,     dass,     wie im Beispiel der     Fig.   <B>3</B> gezeigt, zwei Kerne<B>82</B> ver  wendet werden, deren in Reihe geschaltete Arbeits  wicklungen an einen Hilfstransformator<B>10,</B> welcher  aus dem Wechselstromnetz<B>7</B> gespeist wird, ange  schlossen sind.

   Ausserdem ist eine Gleichstrom  wicklung<B>81</B> vorhanden, mit welcher der Sollwert ein  gestellt werden kann. Soll- und     Istwert    wirken beide  magnetisch entgegengesetzt auf den Regler ein. Die  Arbeitswicklung des Reglers     beeinflusst    nun die  Schaltdrosselspule 2 über eine besondere Regel  wicklung<B>23.</B> Dieser Arbeitskreis ist so geschaltet,     dass     die     Schaltdrosselspulenwicklungr   <B>23</B> über Gleichrich  ter<B>9</B> zwischen dem Mittelpunkt beider Arbeits  wicklungen<B>81</B> des Reglers und dem Mittelpunkt der  Sekundärwicklung des Transformators<B>10</B> ange  schlossen ist.

   Diese Schaltung hat den Vorteil,     dass     nur wenig Gleichrichter für eine einwandfreie     Gleich-          richtunor    nötig sind. Man kommt mit drei Gleich  richtern<B>9</B> aus, wobei die Schaltung der Wirkungs  weise einer     Sechsphasen-Schaltung    entspricht.  



  Die     Fig.   <B>3</B> zeigt die Schaltung der ganzen An  ordnung mit einer Regeleinrichtung nach dem be  schriebenen Prinzip. Mit<B>1</B> ist der Transformator be  zeichnet, der den durch die Kontakte<B>3</B> angedeuteten       Kontaktumforiner    speist.

   2 sind die Schaltdrossel  spulen mit den     Gleichstromvormagnetisierungswick-          lungen    21, den     Wechselstromvormagnetisierungs-          wicklunc        ,

  gen        22        und        den        Regelwicklungen        23.        Die          Gleichstromvormagnetisierung    wird aus dem Gleich  stromnetz<B>15</B> gewonnen und über die Drosselspule<B>5</B>  und den Einstellwiderstand 4 der Wicklung 21 zu-         geführt.        g        Die        Drosselspule        dient        der        Entkopplung        des     Gleichstromkreises von eventuell in der Wicklung  induzierten     

  Wechselspannunggen.    Die     Wechselstrom-          vormagnetisierungor    erfolgt über die     Strombegrenzungs-          spule   <B>6,</B> welche eine rechteckige     Kurvenforin    erzeugt.  Diese Drosselspule ist an das Wechselstromnetz<B>7</B> an  geschlossen. Der magnetische Regler ist mit<B>8</B> be  zeichnet. Eine besondere, vom Gleichstrom des     Kon-          taktumforiners    gespeiste     Wicklung    ist nicht vorhanden,  sondern es werden die     Keine    des magnetischen Reg  lers unmittelbar über die Gleichstromschiene ge  schoben.

   Die Schiene selbst ist daher eine     Wicklun-          der    Regeleinrichtung. Der Strom in der Schiene gibt  den     Istwert    an. Der Sollwert wird aus der Wicklung<B>81</B>  erhalten, welche aus dem Gleichstromnetz<B>15</B>     -espeist     wird. Der Strom wirkt dem     Istwert    entgegen. Er kann  durch den Einstellwiderstand<B>11</B> eingestellt werden.  Ausserdem ist die Sperrdrosselspule 12 vorhanden.  Mit<B>82</B> ist die Arbeitswicklung dargestellt. Sie besteht  aus zwei Teilen, die verschiedenen Kernen zugeordnet  sind. Der Arbeitskreis, in welchem diese Wicklungen  liegen, wird durch den Hilfstransformator<B>10</B> gespeist.  



  ,steile<B>82</B>  Zwischen dem Mittelpunkt beider Wicklung  und dem Mittelpunkt der Sekundärwicklung des Hilfs  transformators<B>10</B> sind über Einstellwiderstände<B>13</B>  und Gleichrichter<B>9</B> die Regelwicklungen<B>23</B> der  Schaltdrosselspulen angeschlossen. Für diese Schal  tung braucht man also drei Gleichrichter, obwohl sie  eine     Sechsphasen-Schaltung    darstellt. Mit 14 ist ein  Öffnungskontakt bezeichnet, welcher im Störungs  falle magnetisch durch ein Relais geöffnet wird und  den Arbeitskreis unterbricht.

   Durch die magnetische  Regeleinrichtung werden nun Impulse in dem     Augen-          blick        erzeugt,        g        wenn        der        Istwert        vom        Sollwert        abweicht.     



  Dem Sollwert entspricht eine magnetische     Durchflu-          tung   <B>9"</B> dem     Istwert    eine     Durchflutung   <B>0-</B>     i.    Wie     Fi   <B><U>g.</U></B> 4  zeigt, ist die Impulsspannung u, welche der Regel  wicklung<B>23</B> der Schaltdrosselspule zugeführt wird,  um so grösser,<B>je</B> grösser die Differenz zwischen     0-,9     und     (9i    ist.

   Dementsprechend erfolgt bei zu kleinem  Gleichstrom<B>d.</B> h. zu kleinem     Hi    eine Erhöhung der     Re-          gelspannungsimpulse    und damit auch der abgegebenen  Gleichspannung, so     dass    auch der gleiche Strom des  Umformers auf den Sollwert gezwungen wird.  



  Bei Übereinstimmung von Soll- und     Istwert    hat  die     Durchflutung    einen mittleren Wert von     Hi'.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Anordnun-,- zur automatischen Stromre lung bei <B><I>;D</I></B> ge 21 Kontaktumformern mit Schaltdrosselspulen, welche durch rechteckförmigen Wechselstrom und Gleich strom vormagnetisiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichstromvormagnetisierungg entgegen dem Belastungsstrom wirkt und so eingestellt ist, dass während der Sperrphase der Kontakte höchstens eine geringe odergar keine Rückmaorn,-tisierung der Schalt drossel durch die Wechselstromvormagnetisierung ein tritt,
    und zur weiteren Rückmagnetisierung aus einer magnetischen Reggeleinrichtung <B>(8)</B> Spannungsimpulse vorhanden sind, deren Spannungs-Zeit-Fläche von der Differenz zwischen Soll- und Istwert des abge gebenen Stromes abhängt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die magnetische Regeleinrichtung <B>(8)</B> direkt vom Gleichstrom des Kontalctumformers beeinflusst wird und zwei Kerne besitzt, deren in Reihe geschaltete Arbeitswicklungen<B>(82)</B> an einen Hilfs transformator<B>(10)</B> angeschlossen sind, wobei die Kerne gegensinnig vom Ist- und Sollwert magnetisiert wer den, und dass die Reggelwicklungen <B>(23)</B> der Schalt- drosselspule (2) über Gleichrichter<B>(9)</B> zwischen dem Mittelpunkt beider Arbeitswicklungen und dem Mittelpunkt des Transformators angeschlossen sind. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Kerne der Regeleinrichtung<B>(8 1)</B> über die Gleichstromschienen geschoben sind. <B>3.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Stromkreis für die Regelung durch Rückmagnetisierung ein öffnungskontakt (14) vorhanden ist, welcher in Störungsfällenelektrischbe- tätigt wird.
CH351023D 1957-04-08 1957-04-08 Anordnung zur automatischen Stromregelung bei Kontaktumformern CH351023A (de)

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