CH351353A - Punktschweisszange mit angebautem Transformator - Google Patents

Punktschweisszange mit angebautem Transformator

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CH351353A
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Hauptmann Karl
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Heine Wilhelm
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    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/28Portable welding equipment
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    • B23K11/30Features relating to electrodes
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    • B23K11/314Spot welding guns, e.g. mounted on robots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  Punktschweisszange mit angebautem Transformator    Von tragbaren Punktschweisszangen wird verlangt,  dass das Gewicht einen bestimmten Maximalwert nicht  überschreitet und dass Bleche von 2 mm Stärke auf  einander verschweisst werden können.     Hierzu    ist eine  bestimmte Leistung erforderlich. Um diese Leistung  zu transformieren, muss ein magnetischer     Fluss    erregt  werden, der wiederum eine bestimmte Spannung pro  Windung bedingt. Das Gewicht des Transformators  ist umgekehrt proportional der Sättigung und direkt  proportional der Streuspannung (kleine Streuspan  nung bedeutet enge Kopplung). Sättigung und Kopp  lungsfaktor sind massgebend für das Verhältnis Span  nung pro Windung. Dieses Verhältnis liefert bei gege  bener Windungszahl die Leerlaufspannung.

   Ein Her  absetzen der Leerlaufspannung ist also bei gegebener  Windungszahl nur durch Erhöhung des Gewichts  möglich.  



  Die bisher bekannten Transformatoren für trag  bare Punktschweisszangen sind mit zwei Sekundär  windungen ausgeführt, die voll mit dem Mittelschen  kelfluss verkettet sind. Die sich hierbei ergebende  Spannung-Strom-Belastungskennlinie verläuft aber  hinsichtlich ihrer Steilheit und damit des Leistungs  faktors nicht optimal.  



  Die Herabsetzung der Leerlaufspannung würde  den Leistungsfaktor verbessern. Da eine Gewichts  erhöhung vermieden werden muss, kann eine Verbes  serung des Leistungsfaktors nur durch Verminderung  der wirksamen Windungszahl erreicht werden.  



  Bei den bisher bekannten Transformatoren für  Handpunktschweisszangen, wie sie in den Fig. 1 und  2 der Zeichnung dargestellt sind, sind die Transfor  matorbleche in Richtung der Elektrodenarme ge  schachtelt; die Jochachsen stehen somit senkrecht zu  den Elektrodenarmen. Alle Sekundärwindungen sind  bei dieser Anordnung voll mit dem Fluss des Mittel  schenkels verkettet. Beide Enden der Sekundärwick-    lung sind nach der gleichen Seite des Transformators  zu den Elektrodenarmen herausgeführt. Der Abstand  der Elektrodenarme ist konstruktiv bedingt durch die  Masse der zur Verwendung kommenden kleinen Man  telkerne. Eine grössere Öffnung der Elektrodenarme  kann nur erreicht werden durch Verwendung gekröpf  ter Arme, die den sekundären Strompfad verlängern  und Leistungsverluste verursachen.

   Der geringe Ab  stand der Elektrodenarme verursacht eine Induktion  im Werkstück und damit weitere Verluste.  



  Die Nachteile der bekannten Konstruktion werden  gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass min  destens eine Windung der Sekundärwicklung mit dem  magnetischen Fluss eines Transformatorschenkels ver  kettet ist, der gegenüber dem Fluss des die übrige  Wicklung tragenden Schenkels verschieden, vorzugs  weise kleiner ist, so dass die induzierte Spannung in  der Sekundärwicklung zwischen zwei Werten liegt, die  ganzzahlige Vielfache der Windungsspannung des die  übrige Wicklung tragenden Schenkels darstellen.  



  In einer     vorteilhaften    Ausgestaltung der Erfin  dung ist eine Sekundärwindung mit dem Mittelschen  kelfluss verkettet, während eine zweite Sekundärwin  dung, die durch einen Teil der     Wicklung-    und die  Elektrodenarme gebildet wird, den Fluss eines Aussen  schenkels oder aber den Fluss des Mittelschenkels  und den     Fluss    eines Aussenschenkels umfasst.  



  Führt man die zweite Windung     in    dem dem  Wicklungssinn der ersten Windung entgegengesetzten  Sinn um den Aussenschenkel, so addieren sich, da  der Aussenschenkelfluss dem Mittelschenkelfluss  entgegengesetzt gerichtet ist, die induzierten Span  nungen zu einem Wert, der zwischen der aus einer  Windung und der aus zwei mit dem Mittelschenkel  fluss verketteten Windungen induzierten Spannung  liegt. Ist z. B. der     Aussenschenkelfluss    gleich der       Hälfte    des     Mittelschenkelflusses,    so entsteht eine      Spannung, wie sie von 1¸ Windungen um den Mit  telschenkel induziert würde.

   Durch entsprechende Ge  staltung der Kernbleche, das heisst durch entspre  chende Wahl der Querschnitte der einzelnen Schen  kel hat man es in der Hand, dem Aussenschenkel  fluss, der mit der zweiten Windung verkettet ist, jeden  beliebigen Wert kleiner als der Mittelschenkelfluss  zu geben. Damit eröffnet die Erfindung die Möglich  keit, Transformatoren mit Kennlinien zu bauen, die  unter den für Punktschweisszangen gegebenen Bedin  gungen bisher nicht erreicht werden konnten.  



  Die Erfindung ermöglicht ferner einen grösseren  Abstand der Elektrodenarme, da die Wicklungsenden  der     Sekundärwicklung    nach zwei verschiedenen Sei  ten des Transformators herausgeführt werden können.  Der Abstand ist nicht mehr durch die Masse der  Mantelkernbleche, sondern durch die Höhe des ge  schachtelten     Kerns    bedingt. Gekröpfte Elektroden  arme sind nicht mehr erforderlich, um eine grössere  Öffnung des Zangenmaules zu erreichen.  



  Die Verwendung eines Transformators, wie er  von der Erfindung     vorgeschlagen    wird, vermeidet       ferner    die Induktion im Schweissgut. Des weitern  ermöglicht ein solcher Transformator, die Halter für  die Elektrodenarme gegeneinander zu versetzen.  Durch Einsetzen des unteren Elektrodenarmes in die  obere Klammer und durch Einsetzen eines entspre  chenden längeren Elektrodenarmes in die untere  Klammer kann eine weitere Elektrodenausladung  erreicht werden. Es ist hierzu also nur ein weiterer  Arm erforderlich und nicht, wie bei den bisher be  kannten Handpunktschweisszangen, zwei Elektroden  arme.  



  Vorzugsweise verlaufen die Elektrodenarme im  wesentlichen parallel zu den Achsen der     Transfor-          matorjoche;    bei aus Blechen geschichteten Kernen  sind die einzelnen Elektrodenarme somit parallel zu  der Schichtebene, bei aus Eisenband gewickelten  Kernen senkrecht zu der Kernwickelachse gerichtet.  Durch diese Anordnung wird es möglich, die Wick  lung ganz innerhalb der Aussenschenkel anzuordnen,  so dass ein den Transformator umgebendes Gehäuse  entfallen kann.  



  Eine weitere Verbesserung des Transformators  kann erreicht werden durch Verwirklichung eines  Kopplungsfaktors annähernd gleich 1. Hierzu sind  bereits Wicklungsanordnungen bekannt, bei denen  die Oberspannungswicklung und die Unterspannungs  wicklung in Scheibenform gewickelt und diese Schei  ben abwechselnd auf die Kerne geschichtet sind. Be  kannt ist auch die Anordnung, bei der die Unter  spannungswicklung aus nur einer Windung besteht  und in Form eines Zylinders ausgebildet ist, der längs  einer in Richtung der Zylinderachse auf dem Zylin  dermantel verlaufenden Geraden aufgeschlitzt ist und  mehrere ringförmige, mit dem Zylindermantel metal  lisch verbundene Scheiben     trägt.    In die dadurch ent  stehenden Zwischenräume ist die Oberspannungs  wicklung eingebettet.

      Zur Verbesserung des Kopplungsfaktors wird vor  geschlagen, die Sekundärspule in Form eines recht  eckigen Körpers auszubilden und diesen Körper durch  Einschnitte in verschiedenen Richtungen so aufzu  teilen, dass 1 ?     .;    oder mehr Windungen einer Spule  entstehen. Das- Profil dieser Windung kann dabei  ein L oder Spiegelbild, ein U, ein liegendes E oder  einen Kamm bilden. In die Zwischenräume dieser  Profile wird die Oberspannungswicklung eingebettet.  Damit ist eine bisher für Spulen von mehr als einer  Windung noch nicht bekannte enge Kopplung zwi  schen Oberspannungs- und Unterspannungswicklung  zu erzielen.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher  erläutert. Fig. 1 zeigt eine bekannte Punktschweiss  zange, teilweise im Schnitt, Fig. 2 ist eine schemati  sierte Darstellung dieser bekannten Anordnung. In  Fig. 3 sind die Belastungskennlinien sowohl der be  kannten Ausführung als auch der Schweisszange ge  mäss der Erfindung dargestellt. Fig. 4 zeigt eine bei  spielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen  Punktschweisszange teilweise im Schnitt; Fig. 5 ist  eine schematisierte Darstellung dieser Ausführungs  form analog zu Fig. 2. In den Fig. 6a, 6b, 7a, 7b  sind Ausführungsbeispiele von Spulenkörpern darge  stellt.  



  In Fig. 1 ist mit 1 der Mittelschenkel des Trans  formators bezeichnet, der die Primärwicklung 2 und  die Sekundärwicklung 3 trägt. Der magnetische Rück  fluss wird durch die Aussenschenkel 4 und 5 herge  stellt. Die Elektrodenarme 6, 7 sind in der Verlän  gerung des Transformators angebracht. Der Arm 6  ist gegenüber dem Gehäuse fest, während der Arm 7  durch den Hebel 8 an das Werkstück angepresst  werden kann. In Fig. 2 ist der Transformator schau  bildlich und schematisiert dargestellt, wobei gleiche  Bezugszeichen verwendet sind. In dieser Figur wur  den alle Teile, die zum Verständnis nicht unbedingt  erforderlich sind, wie der Betätigungshebel, die Pri  märwicklung usw., nicht dargestellt. Aus den Figuren  ist deutlich zu erkennen, dass die Sekundärwicklung  mit einer ganzzahligen Windungszahl ausgeführt ist  und nur mit dem Mittelschenkel 1 verkettet ist.

   Die  Transformatorenbleche sind in Richtung der Elektro  denarme geschichtet, wobei die Achse 9 der     Transfor-          matorjoche    10 senkrecht zu den Elektrodenarmen 6,  7 verlaufen. In Fig. 3 ist die Belastungskennlinie  (d-f) der bisher bekannten Transformatoren und die  Kennlinie     (c-g)    der erfindungsgemässen Einrichtung  dargestellt.  



  Die erforderliche Leistung ist durch die Werte b  und e bestimmt. Die Kennlinie der neuen Anordnung  zeigt bei gleicher Leistung eine geringere     Leerlauf-          spannung.     



  In den     Fig.    4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung dargestellt, wobei für die entsprechen  den Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den     Fig.    1  und 2 verwendet sind. Gemäss     Fig.    4 endet die Sekun  därwicklung 3 an zwei gegenüberliegenden     Transfor-          matorseiten.    Der untere     Elektrodenarm    6 ist im Ge-      häuse befestigt; der obere als Zwinge ausgebildete  Arm 7' kann durch den Hebel 8 gegen das Werk  stück gepresst werden.  



  Die Zwinge 7' weist eine Bohrung 11 zur Auf  nahme eines längeren Elektrodenarmes auf. Wie aus  der Zeichnung hervorgeht, umschliesst eine Windung  der Sekundärwicklung den Aussenschenkel 4.  



  In Fig. 5 sind zwei mögliche Anordnungen der  Sekundärwicklung angedeutet. Bei der mit 3a be  zeichneten Wicklung ist eine Windung mit dem Fluss  im Mittelschenkel 1 und eine zweite, gegensinnig ge  führte Windung mit dem Fluss im Aussenschenkel 4  verkettet. Bei der Wicklung 3b ist eine Windung  gleichfalls mit dem magnetischen Fluss im Mittel  schenkel 1, eine zweite mit dem Fluss im Mittelschen  kel und mit dem entgegengerichteten Fluss im Aussen  schenkel 5 verkittet.  



  In Fig. 6a und 7a sind zwei mögliche Ausfüh  rungsformen zur Erzielung eines Kopplungsfaktors  annähernd gleich 1 dargestellt. In beiden Fällen ist  gezeigt, wie durch verschiedene Einschnitte der recht  eckige Spulenkörper so aufgeteilt wird, dass die ge  wünschte Windungszahl 1¸ erzielt wird. Es sind  aber auch zwei und mehr Windungen möglich. In  Fig. 6b sind U- und L-Profile gezeigt, in Fig. 7b sind  die zu Spule 7a gehörenden E-Profile dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Punktschweisszange mit angebautem Transforma tor, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Windung der Sekundärwicklung mit dem magne tischen Fluss eines Transformatorschenkels verkettet ist, der gegenüber dem Fluss des die übrige Wick lung tragenden Schenkels verschieden ist, so dass die induzierte Spannung in der Sekundärwicklung zwi schen zwei Werten liegt, die ganzzahlige Vielfache der Windungsspannung des die übrige Wicklung tra genden Schenkels darstellen. UNTERANSPRÜCHE 1. Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Windung der Sekundärwicklung mit dem magnetischen Fluss eines Transformatorschenkels verkettet ist, der gegen über dem Fluss des die übrige Wicklung tragenden Schenkels kleiner ist. 2.
    Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der Sekundär wicklung nach verschiedenen Seiten des Transforma tors herausgeführt sind. 3. Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Sekundärwindung des Transformators den Mittelschenkelfluss umfasst und eine zweite Sekundärwindung, die durch einen Teil der Wicklung und die Elektrodenarme gebildet ist, den Fluss eines Aussenschenkels umfasst. 4. Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Sekundärwindung des Transformators den Mittelschenkelfluss umfasst und eine zweite Sekundärwindung, die durch einen Teil der Wicklung und die Elektrodenarme gebildet ist, den Fluss des Mittelschenkels und den Fluss eines Aussenschenkels umfasst. 5.
    Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektrodenarme im wesentlichen parallel zu den Achsen der Transfor- matorjoche verlaufen. 6. Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektrodenarmhalter gegeneinander in Richtung der Elektrodenarme ver setzt angeordnet sind. 7. Punktschweisszange, bei der die Unterspan nungswicklung des Transformators aus mehr als einer Windung besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil dieser Wicklung die Form eines L oder Spiegel bild, eines U, eines liegenden E oder eines Kammes hat. 8.
    Punktschweisszange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberspannungswick- lung des Transformators in die aus mehr als einer Windung bestehende Unterspannungswicklung einge bettet ist.
CH351353D 1956-08-06 1957-07-06 Punktschweisszange mit angebautem Transformator CH351353A (de)

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AT207208B (de) 1960-01-25
MC75A1 (fr) 1959-01-15
DK90814C (da) 1961-05-01
FR1180327A (fr) 1959-06-03

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