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Rechenmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rechenmaschine mit Zählern, die durch elektrische Impulse fortschaltbar sind, die von einer eine Kontaktbank enthaltenden Abtastvorrichtung geliefert werden, ferner mit einer durch die Tasten betätigbaren Schaltvorrichtung, durch die bestimmte Kontakte der Abtastvorrichtung so durchschaltbar sind, dass beim Abtasten eine Verbindung zwischen einer Spannungsquelle und einem Zähler hergestellt wird.
Sie bezweckt die Schaffung von Mitteln, die es ermöglichen, alle oder mindestens eine wesentliche Zahl der Arbeitsvorgänge, die bisher mechanisch gesteuert worden sind, auf elektrischem bzw. elektronischem Wege auszuführen. Dadurch kann die Konstruktion und Arbeitsweise derartiger Rechenmaschinen beträchtlich vereinfacht werden, da unter anderem die Zahl der beweglichen Teile wesentlich herabgesetzt werden kann, mit dem weiteren Ergebnis, dass die Leistungsfähigkeit der Maschine bedeutend erhöht wird.
Die Rechenmaschine nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass durch Tastendruck in allen Stellen gleichzeitig eine Gruppe von Kontakten, deren Zahl der in der jeweiligen Stelle gedrückten Taste entspricht, durchschaltbar ist, dass ferner die den jeweiligen Stellen zugeordneten Kontaktgruppen dann alle stellenweise nacheinander durch die Abtastvorrich- tung mit den zugehörigen Zählern verbunden werden, und dass ein in einer Stelle entstandener Übertrag dem Zähler der nächsthöheren Stelle zugeführt wird, bevor die dieser Stelle zugeordnete Kontaktgruppe mit ihrem zugehörigen Zähler verbunden wird.
Nachstehend wird anhand der beigefügten Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es handelt sich hierbei um eine elektronisch gesteuerte, tastenbetätigte Büro-Rechenmaschine, mit der sich die vier Grundoperationen: Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division gleich wie bei bekannten tastenbetätigten Büro-Rechenmaschinen mit mechanischer Steuerung ausführen lassen. In der Zeichnung bedeuten: Fig. 1 Schaltungsschema der Rechenmaschine, Fig. 2 Schaltungsschema einer als Zählvorrichtung in der Rechenmaschine verwendeten Multikathoden- Glimmzählröhre, Fig. 3 und 4 Grund- bzw. Seitenriss der Rechenmaschine, Fig. 5 und 6 Seiten- bzw.
Aufriss einer Tastenkolonne der Rechenmaschine, Fig. 7 Ansicht einer als Anzeigewerk in der Rechenmaschine verwendeten Vorrichtung im Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 8, Fig. 8 Längsschnitt durch das Anzeigewerk, Fig. 9 Ansicht des Anzeigewerkes von der linken Seite in Fig. 8, Fig. 10 Schema des im Anzeigewerk vorhandenen Drehschalters.
Das in Fig. 1 dargestellte Schaltschema bezieht sich auf eine Rechenmaschine mit zwölf Tastenkolonnen. Jede Tastenkolonne umfasst neun Tasten, die bei ihrer Betätigung ein zugeordnetes Kontaktpaar (S) schliessen und ein weiteres zugeordnetes Kontaktpaar (K) öffnen. Die beiden den verschiedenen Tastenkolonnen zugeordneten Kontaktpaare werden im folgenden mit S und K bezeichnet, wobei die einzelnen Kontaktpaare durch zwei Indizes gekennzeichnet werden, von denen der obere die Tastenkolonne bezeichnet, der das Kontaktpaar zugeordnet ist, und der untere die Nummer der Taste der betreffenden Tastenkolonne. So stellen die Kontaktpaare S3 und K3 die der ersten Taste der dritten Tastenkolonne zugeordneten Kontaktpaare dar.
Jede Gruppe von
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neun jeder Tastenkolonne zugeordneten Kontaktpaaren ist auf später zu erläuternde Weise mit neun Kontaktlamellen verbunden, die beispielsweise Teile einer gedruckten Schaltung bilden oder in einem geeigneten Material eingebettet oder auf irgendeine andere geeignete Weise ausgebildet und in einer Reihe kreisförmig auf einer Kommutatorplatte angeordnet sind.
Die der ersten Tastenkolonne (Einer) zugeordneten Kontaktlamellen sind mit 0, bis 0, bezeichnet, die der zweiten Tastenkolonne (Zehner) zugeordneten mit Po bis P8, die der dritten Tastenkolonne (Hunderter) zugeordneten mit Q9 bis Q8, jene der vierten Tastenkolonne zugeordneten mit R6 bis R8 usw., so dass die der elften und zwölften Kolonne zugeordneten Lamellen mit Y9 bis Y8 und Z, bis Z8 bezeichnet sind.
So kann in der zur Durchführung von Rechenoperationen im Dezimalsystem bestimmten Rechenmaschine mit zwölf Zahlenkolonnen durch Betätigen einer bestimmten Taste einer Tastenkolonne eine vorbestimmte Anzahl von den neun Lamellen, die dieser Tastenkolonne zugeordnet sind, ausgewählt werden. Die Anzahl der ausgewählten Lamellen hängt davon ab, ob die gewünschte Rechenoperation eine Addition oder eine Subtraktion ist. Im Falle der Addition ist die Anzahl der ausgewählten Lamellen gleich der Nummer der betätigten Taste; bei einer Subtraktion ist die Anzahl der ausgewählten Lamellen die Ergänzungszahl zur Nummer der betätigten Taste auf Neun.
Bei Betrachtung der Anordnung der Kontaktpaare S und Kin Fig. 1 in Verbindung mit der ersten Tastenkolonne ist ersichtlich, dass die Kontaktpaare S' bis S9 miteinander parallel geschaltet sind, wogegen die Kontaktpaare KI bis K9 untereinander und mit den parallel geschalteten Kontaktpaaren S' bis S9 in Reihe geschaltet sind.
Die der ersten Tastenkolonne zugeordneten Kontaktlamellen 0, bis 0e sind derart verbunden, dass die erste Lamelle 0, mit dem Kontaktpaar S' in Reihe geschaltet ist; die übrigen Lamellen 01 bis O8 sind derart verbunden, dass Lamelle 01 zwischen die Kontaktpaare Ki und K2, Lamelle 0, zwischen die Kontaktpaare K2 und K3, Lamelle 03 zwischen die Kontaktpaare K3 und K4, Lamelle 04 zwischen die Kontaktpaare K4 und K5, Lamelle 05 zwischen die Kontaktpaare K5 und K6, Lamelle 06 zwischen die Kontaktpaare K6 und K2, Lamelle 0, zwischen die Kontaktpaare Ki und K8 und Lamelle 0,
zwischen die Kontaktpaare K8 und K9 geschaltet ist.
Das Kontaktpaar K9 ist mit dem Kontakt CS4 eines Umschalters CS4 verbunden, und von den Kontaktpaaren S] bis S9 führt eine Leitung zum anderen Kontakt CS4 des Umschalters CS4.
Wenn die Anode T3 einer Röhre Ti über den Kontakt CS4 des Umschalters CS4 mit den Kontaktpaaren S der ersten Tastenkolonne verbunden ist, wird beim Betätigen einer Taste dieser ersten Tastenkolonne an eine der Nummer der betätigten Taste entsprechende Anzahl von Lamellen ein Potential angelegt. Wenn dagegen die Anode T3 der Röhre T1 mit den Kontaktpaaren K über den Kontakt CS4 des Umschalters CS4 verbunden ist, wird beim Betätigen einer Taste der ersten Tastenkolonne an eine der Ergänzungszahl zur Nummer der betätigten Taste auf Neun entsprechende Anzahl von Lamellen ein Potential angelegt.
Sofern keine Taste einer Tastenkolonne betätigt wird, liegt an allen neun Lamellen der genannten Tastenkolonne ein Potential, wogegen beim Betätigen der Taste Nr. 1 einer Tastenkolonne an acht Lamellen ein Potential angelegt wird.
Mit der genannten Anordnung ist es möglich, sowohl Additionen als auch Subtraktionen dadurch vorzunehmen, dass eine Taste entsprechend der zu addierenden oder zu subtrahierenden Zahl gedrückt wird, so dass Tasten mit zwei Ziffern, das heisst Kom- plementärziffern, nicht erforderlich sind, wodurch die Bedienung der Maschine bei der Ausführung einer Subtraktion erleichtert wird. Die beschriebene Anordnung ist bei den Kontaktlamellen jeder der zwölf Tastenkolonnen der Maschine angewendet. Die Tasten können in allen Stellen gleichzeitig betätigt werden.
Den Lamellengruppen sind Kontaktsegmente 09, P9, Q9, R9 usw. bis Y9 und Z9 zugeordnet und parallel zu denselben angeordnet. Zwischen benachbarten Gruppen von neun Lamellen 0, bis 0, Pp bis P8, Qo bis Q8 usw. bis zu Yo bis Y8 und Z6 bis Z8 sind je drei Kontaktlamellen C, B und A angeordnet.
Jedes Lamellenpaar C und B befindet sich in einer Flucht mit entsprechenden Lamellenpaaren Cl und BI' die jedem Kontaktsegment 0, P9, Qy, R9 USW. bis Y9 und Z9 vorgelagert sind (das heisst rechts von der rechten Seite derselben in Fig. 1), wogegen die Lamellen A mit dem Vorderteil (das heisst der rechten Seite in Fig. 1) jedes Kontaktsegmentes O9 bis Z9 in einer Flucht liegen.
Vor den Lamellen O" bis 0, (das heisst rechts von Lamelle O" in Fig. 1) und in einer Flucht mit dem Vorderteil des Kontaktsegmentes 09 (das heisst mit dessen rechter Seite in Fig. 1) der ersten Tastenkolonne befindet sich eine Kontaktlamelle D, die an ein negatives Potential angelegt ist, wenn sich der Umschalter CS4 in der in der Zeichnung dargestellten Stellung befindet, in der die Maschine für die Durchführung einer Subtraktion eingestellt ist.
Die Kontaktsegmente O9 bis Z9 sind je mit einer Speicherröhre 01, bis Zlo verbunden, die durch elektrische Impulse betätigt wird; jede Speicherröhre ist über eine Diode O11 bis Z11 oder ein anderes elektronisches Ventil an eine Sammelschiene J angeschlossen.
Vor der Lamellengruppe 00 bis 0, und dem zugeordneten Kontaktsegment 0, (das heisst rechts von der Lamelle O" und rechts vom rechten Ende des Kontaktsegmentes 09 in Fig. 1), jedoch nicht notwendigerweise mit dieser Lamellengruppe und dem Kontaktsegment in einer Flucht, befindet sich ein Kon- taktlamellenpaar E-E, das von einer rotierenden Bürste F1 bestrichen wird, die vorzugsweise derart angeordnet ist, dass sie kontinuierlich rotiert und als
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Kurzschlussbrücke für jedes Kontaktlamellenpaar bzw. jede Kontaktlamelle und das zugehörige Kontaktsegment dient.
Zusätzlich zur ersten Bürste F1 ist eine zweite Bürste F vorgesehen (nicht dargestellt). Wenn diese rotiert, streicht sie über die Lamellengruppen 0o- O8 bis Z,)-Z. und die Kontaktsegmente 09 bis H der verschiedenen Tastenkolonnen, um einander zugeordnete Lamellen und Kontaktsegmente zu überbrücken. Die Bürste F dient auch zur Überbrückung der Lamellen A und der ihnen zugeordneten Kontaktsegmente 0, bis H und der Lamellen B-B, und C-Cl, die jeder Tastenkolonne zugeordnet sind.
Die vor jeder Lamellengruppe 0,-0, bis Z. --Z" angeordneten Lamellen C und B sind mit der Zünd- elektrode T9 der Röhre T9 bzw. mit der Kathode T 3 der Röhre T, verbunden, wogegen die Lamellen Cl und B1, die vor den entsprechenden Kontaktsegmenten O,, bis Z,, angeordnet sind, mit dem Pluspol (+) einer Spannungsquelle M verbunden sind.
Die neben den Anfangslamellen Po, Q9, Ro USW. bis Y9 und Z, angeordneten Lamellen A sind mit der Anode T4 einer Röhre T4 verbunden. Die Röhren T3 und T4 bilden zusammen einen zweistufigen Impulsspeicher.
Eine der Kontaktlamellen E-E ist mit einer Impulsstromquelle verbunden, die aus einem Kondensator U4 besteht, der normalerweise über den beweglichen Kontakt U1 und einen festen Kontakt U2 eines Umschalters U an eine Energiequelle zum Laden des Kondensators U4 angeschlossen ist. Beim Umlegen des beweglichen Kontaktes U1 vom Kontakt U2 zum Kontakt U., wird der Kondensator U4 mit den genannten Lamellen E-E verbunden, wodurch bei deren Kurzschluss durch die Bürste F1 ein positiver Impuls an die Zündelektrode Ti der Röhre T1 geführt wird.
Die Kontaktlamellen 0.-o. bis Z"-Z. und die entsprechenden Kontaktsegmente O,, bis H, die den verschiedenen Tastenkolonnen zugeordnet sind, liegen in konzentrischen Bahnen auf einer Kommutator- platte, und die Bürste F ist konzentrisch zu den genannten Lamellen und Segmenten angeordnet, so dass die Bürste beim Drehen nacheinander die Lamellen 0"-O8 bis Z,-Z, und die zugeordneten Kontaktsegmente O9 bis H überbrückt.
Die Kontaktlamellen 0,-o. bis Z.-Z. und C, B und A, wie auch die Kontaktsegmente 0, Z9 und die zugeordneten Lamellen Cl und B1 sind in der Zeichnung in bezug auf die Bürste F ausgerichtet, wobei deren Bewegung entlang der Lamelle und Segmente in linearer Bahn von rechts nach links gerichtet ist.
Es ist ersichtlich, dass, wenn die Bürste F1 die Lamellen E-E überbrückt, während über die Kontakte U1 und U3 des Umschalters U der Kondensator U4 mit einer der Lamellen E verbunden ist, ein positiver Impuls an die Zündelektrode T' der Röhre T1 angelegt wird, und zwar über die Kontakte eines nicht dargestellten Umschalters CS.. Die Röhre T1 ist mit der Röhre T.., die normalerweise leitend ist, in einen Stromkreis geschaltet.
Die Kathode T2 der Röhre T1 ist mit der Kathode TZ der Röhre T2 verbunden, während die Anoden Ti und Ti der Röhren Ti und T2 über einen Kondensator U5 zusammengeschaltet sind. Die Schaltung der Röhren T1 und T2 ist derart, dass die Röhre T2 bei leitender Röhre T1 sperrt -und umgekehrt.
Die Anode T3 der Röhre TI ist mit dem beweglichen Kontakt CS4 des Umschalters CS4 verbunden. Der Umschalter CS4 wird derart betätigt, dass in der einen Stellung, wenn der bewegliche Kontakt CS4 am festen Kontakt CS4 liegt, ein Stromkreis von der Anode Ti der Röhre Tl über die Kontakte CS4 und CS4 des Umschalters CS4 zu allen Kontaktpaaren S der verschiedenen Tastenkolonnen geschlossen wird.
Berührt dagegen der bewegliche Kontakt CS4 des Umschalters CS4 den Kontakt CS4, so wird die Anode T3 der Röhre TI direkt mit den Kontaktpaaren K der verschiedenen Tastenkolonnen verbunden.
Es ist ersichtlich, dass sich alle den verschiedenen Tastenkolonnen zugeordneten Kontaktlamellen 0.-0, bis Z.-Z. normalerweise auf dem Potential Null befinden, während die Lamellenpaare C-Cl und B-Bi bei Überbrückung durch die Bürste F nacheinander ein positives Potential von der Spannungsquelle an die Zündelektrode T9 der Röhre T9 und an die Kathode T3 der Röhre T3 legen. Das an die Kathoden der Röhren T1, T2, T3, T4 und T9 angelegte Potential beträgt beispielsweise -300 Volt.
Die Anode Ti der Röhre Ti und die Anode T4 der Röhre T4 sind mit Anodenwiderständen T1 bzw. T4 versehen, die dafür sorgen, dass bei leitenden Röhren Ti und T4 ein Potential von -l50 Volt an die mit denselben verbundenen Lamellen angelegt wird.
Eine Speicherröhre Hl ist mit einem Kontaktsegment H verbunden, der keine Tastenkolonne zugeordnet ist. Die Funktion der Speicherröhre Hl besteht lediglich darin, einen von der Speicherröhre Zlo ausgesandten Übertragungsimpuls über die zwischen den Lamellengruppen Z.-Z8 und 0,-0. angeordnete Kontaktlamelle A aufzunehmen.
Vor den Lamellen E-E (das heisst rechts davon in Fig. 1) befindet sich ein Lamellenpaar G-G, von dem die eine Lamelle mit einer positiven Spannungsquelle (+) und die andere mit der Zündelektrode TZ der Röhre T2 verbunden ist.
Wenn die Maschine betriebsbereit ist, aber keine Taste der verschiedenen Tastenkolonnen gedrückt worden ist, leiten die Röhren T2 und T9, wie durch Schraffierung angedeutet ist, während die Röhren T1, T3 und T4 gesperrt sind. Die Schaltung der Röhren T1 und T2 ist derart, dass bei leitender Röhre T2 die Röhre T1 gesperrt ist und umgekehrt.
Die Rechenmaschine ist -derart ausgebildet; dass beim Drücken einer Taste einer Tastenkolonne, sowohl bei einer Addition als auch bei einer Subtraktion, ein die beweglichen Teile betätigender Motor automatisch in Betrieb gesetzt wird. Durch den Lauf
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des Motors werden die Kontakte Ui und U3 der Impulsstromquelle geschlossen, so dass die Verbindung des Kondensators U4 mit einer der Lamellen E-E zustande kommt.
Die Bürste F', die bei der Inbetriebsetzung des Motors in Drehung versetzt wird, soll angenommenermassen zuerst die Kontakte E-E überbrücken und dadurch einen positiven Impuls an die Zündelektrode T' der Röhre T1 anlegen, wodurch die Röhre T1 leitend und die Röhre T, gesperrt wird. Wie bereits erwähnt, wird das Potential der Anode T i der Röhre TI je nach der Stellung des beweglichen Kontaktes CS4 des Umschalters CS4 entweder direkt an die Kontaktpaare S oder an die Kontaktpaare K der verschiedenen Tastenkolonnen angelegt.
Beim Fortsetzen ihres Weges überbrückt die Bürste F die Lamellen C-C1, so dass ein positives Potential von der Spannungsquelle M an die Zünd- elektrode T9 der Röhre T9 angelegt wird; da jedoch die Röhre T, normalerweise leitend ist, bleibt dieser Schaltvorgang wirkungslos. Bei der weiteren Bewegung überbrückt die Bürste die Lamellen B -B1, wodurch ein positives Potential von der Spannungsquelle M an die Kathode T3 der Röhre T3 angelegt wird; da jedoch die Röhre T3 in diesem Zeitpunkt gesperrt ist, bleibt auch dieser Schaltvorgang wirkungslos.
Die Weiterbewegung der Bürste F hat zur Folge, dass diese eine Lamelle D und das Vorderende (das heisst die rechte Seite in Fig. 1) des Kontaktsegmentes O, überbrückt, an welcher Lamelle D ein negatives Potential liegt, wenn der bewegliche Kontakt CS4 des Umschalters CS4 mit dem Kontakt CS4 in Berührung steht, wogegen die Lamelle D spannungslos ist, wenn der bewegliche Kontakt CS4 des Umschalters C5_, am Kontakt CS4 liegt.
Der Zweck der Lamelle D wird bei der Behandlung der Subtraktion näher erläutert.
Wenn sich die Bürste F über die Lamelle 0.-o. der ersten -Tastenkolonne bewegt, überträgt sie das beim Betätigen einer Taste an die dadurch ausgewählte Anzahl von Kontaktlamellen der ersten Tastenkolonne angelegte Potential in Form einer entsprechenden Anzahl Impulse an das Kontaktsegment 0",, von dem die Impulse zur Speicherröhre 01, gelangen, damit diese eine Zahl speichert, die der Nummer der betätigten Taste der ersten Tastenkolonne entspricht.
Die weiterbewegte Bürste F überbrückt hernach die Lamellen C-C1, die den der zweiten Tastenkolonne zugeordneten Lamellen Pp P8 vorangehen. Die Überbrückung der Lamellen C-C1 bewirkt, dass ein Potential an die Zündelektrode T9 der Röhre T8 angelegt wird, die demzufolge leitend bleibt oder leitend wird, je nachdem, ob ein Übertrag eingeleitet worden war oder nicht. Wenn dies der Fall war, wird die Röhre T4 gezündet und die Röhre T3 gesperrt.
Die Überbrückung der den Lamellen Po P8 vorangehenden Lamellen B -Bi durch die Bürste F ergibt die gleiche Wirkung wie bei der ersten Tastenkolonne, das heisst, die Röhre T3 bleibt gesperrt. Bewegt sich die Bürste F über die Lamellen P,- P8 der zweiten Tastenkolonne, an die von der Anode T i der Röhre T1 her ein Potential angelegt worden ist, so leitet das Kontaktsegment P,@ eine Anzahl Impulse an die Speicherröhre P" der zweiten Tastenkolonne, damit der in der zweiten Speicherröhre gespeicherte Zahlenwert um einen Betrag verändert wird, der der Nummer der betätigten Taste entspricht.
Eine weitere Bewegung der Bürste F über die nachfolgenden Lamellengruppen Q,-Q. bis Z,-Z, verändert den Wert in den nachfolgenden Speicherröhren Q,4 --Z" um Beträge, die den Nummern der in den betreffenden Tastenkolonnen betätigten Tasten entsprechen.
Nach einer vollen Umdrehung überbrückt die Bürste F schliesslich die Lamellen G-G und legt dadurch ein positives Potential an die Zündelektrode TZ der Röhre Tz an, wodurch die Röhre T, leitend und die Röhre T1 gesperrt wird. Dadurch wird erreicht, dass der Umschalter CS4 nur während einer einzigen Umdrehung der Abtasteinrichtung während eines Arbeitszyklus der Maschine unter Spannung gesetzt wird, so dass etwaige weitere Umdrehungen wirkungslos bleiben.
Sobald die einer Tastenkolonne zugeordnete Speicherröhre den höchsten Zahlenwert erreicht, den sie speichern kann, treten besondere Mittel für die Zehnerübertragung in Tätigkeit, durch die der in der Speicherröhre des nächsthöheren Stellenwertes gespeicherte Zahlenwert um eine Einheit erhöht wird. In der Hauptsache dient hierzu ein zweistufiger übertragungsspeicher, der eine Lamelle A aufweist, die jeweils auf die Lamellenpaare B-Bi und C-Ci folgt und die mit der Vorderseite des zugeordneten Kontaktsegmentes in einer Flucht liegt. An dieser Lamelle A tritt ein Potential auf, sobald eine Speicherröhre eines Stellenwertes die Maximalkapazität erreicht hat; demzufolge wird ein Impuls an die Speicherröhre des nächsthöheren Stellenwertes übertragen.
Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass an jede Lamelle A zwischen den aufeinanderfolgenden Lamellengruppen 0@ 0, bis Z" -Z" ein Potential angelegt wird, wenn die Speicherröhre der vorangehenden Lamellengruppe die Maximalkapazität erreicht hat. Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Anordnung sei angenommen, dass die Speicherröhren 01._Z" zur Aufnahme der Zahlenwerte des Dezimalsystems eingerichtet sind.
Die Speicherröhren sind derart ausgebildet, dass sie beim Übergang vom Zahlenwert 9 zum Zahlenwert Null einen Impuls über eine der Speicherröhre zugeordnete Diode oder ein anderes elektronisches Ventil der Sammelschiene J zuführen, der an die Zündelektrode T3 der Röhre T3 weitergeleitet wird und die Zündung der Röhre T3 herbeiführt. Bei weiterer Bewegung der Bürste F werden die Kontaktlamellen B-Bi überbrückt, so dass ein positives Potential von der Spannungsquelle M an die Kathode T3 der Röhre T3 gelegt wird, wodurch die Röhre T3 gesperrt und die Röhre T4 gezündet wird.
Die Röhren T3 und T4 sind derart untereinander verbunden, dass die Röhre T4 beim Sperren
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der Röhre T3 gezündet wird (unter allen anderen Betriebsbedingungen beeinflussen sich die Röhren T3 und T4 gegenseitig nicht). In Anbetracht dessen wird, da die Röhre T4 leitend ist, bei der Übertragung eines Impulses von einer Speicherröhre an die Sammelschiene J ein Potential an die dem Kontaktsegment des nächsthöheren Stellenwertes zugeordnete Kontaktlamelle A angelegt und demzufolge der in der Speicherröhre des nächsthöheren Stellenwertes stehende Zahlenwert um eine Einheit erhöht, bevor die Bürste F die Lamellen des nächsthöheren Stellenwertes zu überstreichen beginnt.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass die Röhre T9 beim Zünden der Röhre T4 gesperrt wird.
Nachdem die Röhre T4 einen Übertragungsimpuls ausgesandt hat, wird sie gesperrt, bevor die Bürste F auf die Lamellen des nächsthöheren Stellenwertes übergreift, weil die Röhre T9 gezündet wird, sobald die Bürste F die Lamellen C-Cl überbrückt, die zwischen der von der Bürste bereits überstrichenen und der nächstfolgenden Lamellengruppe angeordnet sind.
Bei der Weiterbewegung der Bürste F werden die Lamellen B-B1 überbrückt, wodurch die Röhre T3 zur Aufnahme eines weiteren Übertragungsimpulses sofort wieder freigegeben wird, damit gegebenenfalls eine Übertragung erfolgen kann, wenn bereits beim Bestreichen der ersten Lamelle des nächsthöheren Stellenwertes ein Übertragungsimpuls erzeugt wird. Die Röhre T, wird erst leitend, nachdem die Röhre T3 zuerst durch einen von der Sammelschiene J empfangenen Cbertragungsimpuls gezündet und anschlie- ssend durch einen von den Lamellen B-B. an deren Kathode gelangten Impuls wieder gesperrt geworden ist.
Die Schaltungsanordnung mit den Röhren T3 und T4 kann deshalb als zweistufiger Impulsübertrager betrachtet werden, der den Speicherröhren aller Tastenkolonnen gemeinsam ist.
Wie bereits erwähnt, wird beim Drücken einer Taste einer Tastenkolonne das entsprechende Kontaktpaar S geschlossen und das entsprechende Kontaktpaar K geöffnet. Bezüglich der ersten Tastenkolonne ist ersichtlich, dass bei Betätigung der dritten Taste die Kontakte S3 geschlossen und die Kontakte K3 geöffnet werden.
Sofern der bewegliche Kontakt CS4 des Umschalters CS4 mit dem festen Kontakt CS4 in Berührung steht, wird nach über- brückung der Kontakte E-E durch die Bürste F das an der Anode T3 der Röhre Ti herrschende Potential über das dritte Kontaktpaar S3 an die Kontakte K i , Ki und K3 und weiter an die Lamellen O9, 0l und 02 angelegt.
Wenn diese Lamellen von der Bürste F überstrichen werden, übertragen sie drei Impulse über das Kontaktsegment 0, an die Speicherröhre O19, so dass dieselbe auf den Zahlenwert 3 eingestellt wird, wenn sich die Speicherröhre zuvor im Anfangszustand befunden hat.
Liegt demgegenüber der bewegliche Kontakt des Umschalters CS4 am Kontakt CS4, so sieht man, dass die Anode T3 der Röhre Ti direkt und nicht über die Kontaktpaare S mit den Kontaktpaaren K verbunden ist. In diesem Fall wird beim Drücken einer Taste, zum Beispiel der zweiten Taste der ersten Tastenkolonne, das Kontaktpaar Ki geöffnet und ein Potential an jede der letzten sieben Lamellen angelegt, das heisst an die Lamellen 0.-o.. Auf diese Weise werden beim Überstreichen der genannten Lamellen durch die Bürste sieben Impulse über das Kontaktsegment 09 der Speicherröhre 01, zugeführt.
Da die erste Lamelle D der der ersten Tastenkolonne zugeordneten Lamellengruppe über die gleiche Leitung gespeist wird wie die sieben Lamellen 09 --021 war anfänglich ein zusätzlicher Impuls zur Speicherröhre 01, gelangt, als die Bürste F die Lamelle D und das Kontaktsegment 0, überstrich. Die Speicherröhre 01, registriert demnach den Zahlenwert 8; dies ist die Ergänzungszahl zur Nummer der gedrückten Taste auf Zehn, wenn die Speicherröhre zuvor im Anfangszustand war. Es kann mithin durch Einstellung des Umschalters CS4 in eine von zwei Stellungen entweder eine Addition oder eine Subtraktion durchgeführt werden, ohne dass die Bedienungsperson beim Subtrahieren andere als die bei der Addition zu verwendenden Tasten wählen muss.
Es ist ferner ohne weiteres einzusehen, dass bei den übrigen Stellenwerten die Ergänzungszahl auf 9, nicht diejenige auf 10, in die Speicherröhren gegeben wird, wenn eine Subtraktion durchgeführt wird.
Die beschriebene Schaltungsanordnung kann anstatt den drei Röhren T9, T4 und T3 auch bloss das Röhrenpaar T3 und T4 enthalten. Ausser dem Wegfall der Röhre T9 würde hierbei die Schaltung derjenigen nach Fig. 1 entsprechen. Auch mit einer derart abgeänderten Schaltungsanordnung lässt sich erreichen, dass die Röhre T3 in kürzester Zeit nach Empfang eines Impulses von der Sammelschiene J zur Aufnahme eines weiteren Impulses wieder bereit ist, da die Weiterleitung des ersten Impulses derzeit von der Röhre T4 bereits übernommen worden ist.
Allerdings hat sich die Anwendung der Röhre T9 zur Einleitung des Sperrzustandes der Röhre T4 als vorteilhaft erwiesen.
Diese Schaltungsanordnung offenbart mithin ein äusserst einfaches Mittel für die Zehnerübertragung in einer elektronischen Rechenmaschine, werden doch hierzu nicht mehr als drei Elektronenröhren benötigt, deren Funktionen in gewissen Fällen sogar von nur zwei Röhren übernommen werden können.
Bei der Anwendung elektronischer Mittel ist man bisher bezüglich der Anzeige der in elektronischen Vorrichtungen gespeicherten Resultate durch Anzeigewerke, beispielsweise durch die Zahlenräder einer Rechenmaschine, auf beträchtliche Schwierigkeiten gestossen. Diese sind darauf zurückzuführen, dass sich sowohl hinsichtlich der für den Betrieb solcher mechanischer Mittel benötigten Energiemenge als auch deshalb Probleme stellen, weil die mechanischen oder ähnliche Mittel im Vergleich mit den sehr schnell arbeitenden elektronischen Vorrichtungen verhältnismässig langsam wirken.
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Um das Ergebnis einer elektronisch durchgeführten Rechenoperation im Verlauf dieser Operation zur Anzeige zu bringen, ist es erfahrungsgemäss notwendig, entweder die elektronischen Vorgänge zu unterbrechen, um ein mechanisches Anzeigegerät in Betrieb zu setzen oder dieselben auf eine Geschwindigkeit zu verlangsamen, die der Arbeitsgeschwindi- keit eines mechanischen Anzeigegerätes entspricht.
Das nachstehend beschriebene Anzeigewerk ist geeignet, das Resultat sehr schneller elektronischer Vorgänge unter Vermeidung der obengenannten Nachteile sofort sichtbar zu machen.
Im folgenden wird im Zusammenhang mit einer elektronischen Glimmzählröhre, die mit ungefähr 4000 Schritten pro Sekunde arbeitet, eine dem vorgenannten Zweck dienende Lösung beschrieben, die im wesentlichen darin besteht, dass die ortsfesten Kontakte eines Drehschalters mit den Kathoden einer elektronischen Zählröhre verbunden sind, und dass dieser Drehschalter wenigstens einen beweglichen Kontakt besitzt, der die ortsfesten Kontakte kontinuierlich überstreicht.
Der Drehschalter ist derart ausgebildet, dass die an einer Kathode stehende Glimm- entladung beim Auftreffen eines der beweglichen Kontakte des Drehschalters auf den mit dieser Kathode verbundenen festen Kontakt mindestens so lange aufrechterhalten bleibt, dass die Erregung eines in einen über die Kontakte des Drehschalters verlaufenden Stromkreis geschalteten Sperrelais gewährleistet ist. Die von der betreffenden Kathode der Zählröhre abgenommene Spannung wird verstärkt, damit das Sperrelais ansprechen kann.
Die Erregung des Sperrelais hat zur Folge, dass der Drehschalter stillgesetzt wird und der bewegliche Kontakt desselben auf jenem festen Kontakt stehen bleibt, der mit der die Glimmentladung führenden Kathode verbunden ist. Sobald diese Glimmentladung erlischt, fällt das Sperrelais ab, und der Drehschalter setzt seine Bewegung fort, wobei dessen Drehkontakte weiter nach einer anderen Kathode suchen, an der eine Glimmentladung brennt. Dies wird mindestens so lange fortgesetzt, bis die Zählgeschwindigkeit der Zählröhre sich einer Geschwindigkeit nähert, der das Auge folgen kann.
Entsprechend den vorstehenden Ausführungen wird also bei Verwendung einer Zählröhre mit zehn Kathoden, die mit zehn ortsfesten Kontakten eines Drehschalters verbunden sind, der bewegliche Kontakt dieses Drehschalters auf dem ersten unter Strom stehenden festen Kontakt, den er trifft, angehalten. Voraussetzung ist dabei, dass die Glimmentladung an dieser Kathode so lange brennt, bis das Sperrelais anspricht. Mit dem beweglichen Kontakt des Drehschalters ist ein Zahlenrad verbunden, das sich mit diesem bewegt und an seinem Umfang die Zahlen 0 bis 9 trägt. Dieses Zahlenrad ist hinter dem Gehäuse der Rechenmaschine, das mit einer geeigneten Schau- öffnung versehen ist, derart angeordnet, dass die Nummer des festen Kontaktes, auf dem der bewegliche Kontakt angehalten wird, durch die Schauöffnung im Gehäuse sichtbar wird.
Auf diese Weise ergibt sich ein Anzeigewerk, bei dem ein durch die Glimment- ladung einer Glimmzählröhre gesteuerter Drehschalter die Nummer jener Kathode, an der die Glimm- entladung brennt, durch ein mit diesem Drehschalter verbundenes Zahlenrad rasch zur Anzeige bringt.
Das in Fig. 4 veranschaulichte Anzeigewerk umfasst ein Zahlenrad 70 mit einem Kranz 300 (Fig. 8), an dessen Umfang die Zahlen 0 bis 9 in gleichmässigen Abständen aufgetragen sind. Das Zahlenrad 70 ist auf einer kontinuierlich drehenden Welle 301 angeordnet, die durch einen Riemen 302 angetrieben wird. Dieser Riemen 302 ist um eine Scheibe 303 über ein auf einer Zwischenwelle 29a angeordnetes Scheibenpaar 28 und um eine Scheibe 27 (Fig.4) geführt. Die Scheibe 27 ist auf der Vertikalachse 25 des Motors 24 angeordnet, wogegen die Scheibe 303 auf der Welle 301 sitzt, welche die für eine Rechenmaschine mit zwölf Tastenkolonnen notwendigen dreizehn Zahlenräder trägt.
Auf einer Nabe 371 des Zahlenrades 70 ist eine Trägerscheibe 370 montiert, die mit einem Schlitz 372 (Fig. 9) versehen ist, der einen auf einer am Zahlenrad 70 angeschraubten Stellplatte 342 angeordneten Stift 373 aufnimmt. Auf der Trägerscheibe 370 sind zwei Paare untereinander verbundener Kontakte 311, 312 und 314, 315 angeordnet. Bei der Drehung des Zahlenrades bestreicht der Kontakt 311 nacheinander die Kontakte einer Gruppe von zehn festen Kontakten 316-325 (Fig. 10), die auf einer raumfesten Platte 326 derart im Kreis angeordnet sind, dass die Bahn der Kontakte 316-325 mit der Welle 301 des Zahlenrades 70 gleichachsig ist, wogegen der Kontakt 312 auf einen ebenfalls auf der Platte 326 befestigten und koaxial zur Bahn der Kontakte 316-325 angeordneten Schleifring 327 gleitet.
Das zweite Kontaktpaar 314, 315 überbrückt in analoger Weise eine zweite Gruppe von zehn Kontakten 328-337 und einen zugeordneten Schleifring 338, die koaxial zur ersten Gruppe von Kontakten 316-325 und zum Schleifring 327 angeordnet sind. Die zehn Kontakte der ersten Kontaktgruppe 316-325 sind der Reihe nach mit den Kathoden einer elektronischen Zählröhre und der Schleifring 327 ist über einen Verstärker Wo (nicht dargestellt) mit einem Relais 339 (Fig. 7) verbunden. Die zweite Kontaktgruppe 328-337 dient gegebenenfalls zur Steuerung eines zweiten Satzes von Anzeigeorganen, der jedoch im Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen ist.
Neben jedem Zahlenrad 70 aller Tastenkolonnen (Fig. 3) ist ein Relais 339 angeordnet. Das Relais 339 besitzt eine einzige Wicklung und ist mit einem Anker 340 versehen, der sich bei erregtem Relais bewegt und einen der zehn Zähne 360 fasst, die auf einem Sperrad 341 angeordnet sind. Dieses Sperrad ist koaxial zur Welle des Zahlenrades 70 und in bezug auf diese nachgiebig montiert, wie dies im folgenden noch näher erläutert wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende: Sobald eines der Kontaktpaare 311, 312
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314, 315 auf der verstellbar am Zahlenrad befestigten Trägerscheibe 370 einen auf der festen Platte 326 befindlichen Kontakt, der mit einer stromführenden Kathode der zugeordneten Zählröhre verbunden ist, mit dem zugehörigen Schleifring verbindet, spricht das Relais 339 an, wodurch der Relaisanker 340 mit jenem Zahn 360 des Sperrades 341 zum Eingriff kommt, der der stromführenden Kathode der Zählröhre zugeordnet ist und dadurch das Sperrad 341 stillgesetzt wird.
In dieser Stellung befindet sich die der Nummer der Kathode, an der die Glimmentla- dung brennt, entsprechende Zahl auf dem Zahlenrad unter einer Schauöffnung im Gehäuse 320 (Fig.4) der Maschine, so dass also eine rasche Anzeige der Nummer der stromführenden Kathode der Zählröhre erfolgt.
Bei dem oben beschriebenen Anzeigegerät wird das Zahlenrad 70 laufend gedreht und gesperrt, wenn die Zählgeschwindigkeit der Zählröhre einen Wert erreicht, bei dem die Frequenz der von den Kathoden der Zählröhre abgeleiteten Impulse so gering wird, dass das Relais 339 stets anspricht.
Die Antriebsmittel zwischen dem Zahlenrad 70 und der Welle 301 enthalten eine Schraubenfeder 350 (Fig. 7 und 8), die normalerweise satt auf der Welle 301 sitzt, die (in Fig. 8 von rechts gesehen) im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Ein Schenkel 351 der Feder 350 ragt durch einen Schlitz 352 (Fig.7) in der Nabe 353 des Zahlenrades 70 und übt eine Drehkraft auf das Zahlenrad 70 aus, so dass dieses mit gleicher Geschwindigkeit dreht wie die Welle 301.
Das Sperrad 341 ist im Gleitsitz auf dem Nabenteil 354 (Fig. 8) des Zahlenrades 70 angeordnet und an seiner Nabe mit einem Schlitz 355 versehen, der den zweiten Federschenkel 325 aufnimmt, so dass dieser eine geringe Drehkraft auf das Sperrad 341 ausübt, das demzufolge ebenfalls mit der gleichen Geschwindigkeit und in der gleichen Richtung wie die Welle 301 und das Zählrad 70 gedreht wird.
Zum Sperren des Zahlenrades 70 muss der Anker 340 des Relais 339 anziehen. Zu diesem Zwecke wird ein elektrischer Stromkreis über die Kontakte 311, 312 oder 314, 315 geschlossen, die über die zugeordneten Kontakte und Schleifringe streichen, bis der Anker mit einem der Zähne 360 auf dem Sperrad 341 in Eingriff gelangt und damit dessen Drehung unterbricht. Das blockierte Sperrad widersteht dem Drehmoment der Feder 350, die sich infolgedessen etwas aufrollt, wodurch die Antriebskraft der Welle 301 auf die Feder 350 entsprechend reduziert wird. Während die Welle 301 durchdreht, bleiben dann das Zahlenrad 70, das Sperrad 341 und die Feder 350 in Ruhe.
Sobald der die Erregung des Relais 339 bewirkende Stromkreis unterbrochen wird, löst sich der Anker 340 vom Zahn 360, so dass die Feder 350 sich wieder auf der Welle 301 festklemmt und das Zahlenrad, das Sperrad 341 und die Feder 350 wieder mitbewegt.
Auf der Welle 301 ist eine Buchse 361 lose auf- gesetzt. Sie befindet sich in einem gewissen Abstand vom Sperrad 341, so dass der Druck der Kontakte 311, 312 und 314, 315 auf die rechte Seite der Platte 326 keine Reibung zwischen dem Sperrad 341 und der Platte 326 ausübt, wodurch die Drehbarkeit des Sperrades 341 eingeschränkt werden könnte.
Bei den im beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendeten elektronischen Zählröhren handelt es sich um gasgefüllte Glimmzählröhren mit normalerweise zehn, nach Bedarf jedoch auch einer grösseren Anzahl Kathoden. Zwischen einer einzigen Anode und jeder einzelnen Kathode kann eine Glimmentla- dung stattfinden.
Die Glimmentladung kann durch Zuführung einer geeigneten Impulsserie von einer Kathode zur anderen geschaltet werden. Durch die Weiterschaltung der Glimmentladung von der ersten Kathode Nr. 0 zur benachbarten Kathode Nr. 1 usw. bis zur gewünschten letzten Kathode, beispielsweise Kathode Nr. 9, kann je nach der Zahl der vorhandenen Kathoden jeder Zahlenwert eingezählt werden.
In Fig. 2 ist eine Zählröhre mit ihren Arbeitsstromkreisen schematisch dargestellt. Aufbau und Wirkungsweise derartiger Zählröhren sind an sich bekannt. Die Zählröhre L weist zehn Kathoden L' . . . L9 auf, wie im bereits erläuterten Ausführungsbeispiel für jede Zählröhre angenommen worden ist. Zwischen je zwei benachbarten Kathoden befinden sich zwei sogenannte Lockelektroden 1 und 2, deren Potential zur Überführung der Glimmentladung von Kathode zu Kathode jeweils vorübergehend unter das Kathodenpotential herabgesetzt wird. Dies trifft auf alle Lockelektroden 1 und 2 zu, da alle Lockelektro- den 1 und alle Lockelektroden 2 je unter sich vereinigt sind.
Normalerweise ist die Spannung zwischen den Kathoden Lö ... L9 und der Anode 3 grösser als diejenige zwischen den Lockelektroden 1, 2 und der Anode 3, so dass die Glimmentladung an einer vorbestimmten Kathode verharrt.
Zur Weiterschaltung der Glimmentladung von einer Kathode zur nächsten, beispielsweise von Kathode L8 zu Kathode L9, wird das Potential der neben der Kathode L$ angeordneten Lockelektrode 1 vorübergehend unter das Kathodenpotential herabgesetzt, so dass nun die Lockelektrode 1 die Glimm- entladung übernimmt. Hierauf wird das Potential der Lockelektrode 2 ebenfalls unter das Kathodenpotential auf dasjenige der Lockelektrode herabgesetzt, so dass die Glimmentladung vorübergehend an beiden Lockelektroden 1 und 2 brennt.
Nun wird das Potential der Lockelektrode 1 wieder auf den Normalwert erhöht, wodurch die ganze Glimmentladung auf die Lockelektrode 2 übergeht. Schliesslich wird das Potential der Lockelektrode 2 ebenfalls wieder auf den Normalwert erhöht, demzufolge die Glimmentladung von der Lockelektrode 2 auf die derselben benachbarte Kathode L9 übergeführt wird.
Die an die Lockelektroden 1 und 2 angelegten Impulse sind von einem einzigen, der Eingangs-
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klemme 4 zugeführten Anfangsimpuls abgeleitet, der direkt an die Lockelektrode 1 und über ein integrierendes Netzwerk an die Lockelektrode 2 geführt wird. Das genannte Netzwerk besteht lediglich aus einem Widerstand R und einem Kondensator C, wobei die zwischen den beiden Impulsen erforderliche Verzögerung durch die gespeicherte Ladung im Kondensator C herbeigeführt wird.
Am Ende des Anfangsimpulses bleibt die Glimm- entladung an der Lockelektrode 2 stehen, bis der Kondensator C so stark entladen ist, dass die Glimm- entladung auf die Kathode L9 übergehen kann.
Die Freigabe einer Taste der oben beschriebenen Haupttastatur ist mindestens so lange zu verzögern, bis der Zweck erfüllt ist, für den die betreffende Taste betätigt worden ist. Der Mechanismus zur Erzielung dieser Verzögerung soll nun anhand der Fig. 3, 4, 5 und 6 näher erläutert werden. Jeder Tastenschaft 200 trägt an seinem von der Taste 80 abgewandten Ende eine Verlängerung 201 aus Isoliermaterial, beispielsweise aus Nylon, an dem ein gabelförmiges Kontaktelement 202 angeordnet ist, das im unbetätigten Zustand der zugehörigen Taste ein Kontaktpaar 203 überbrückt und dadurch elektrisch verbindet. Beim Drücken der Taste wird der elektrische Kontakt unterbrochen.
Der Tastenschaft 200 jeder Taste besitzt ferner einen seitlichen Ansatz 204, der beim Betätigen der Taste in einen schrägen Schlitz 205 in der Tastenstange 37 eingreift. Die Abwärtsbewegung des Ansatzes 204 im Eingriff mit diesem schrägen Schlitz 205 bewirkt, dass die Tastenstange 37 gegen die Vorderseite der Maschine (in Fig.4 und 6 also nach links) bewegt wird. Die Tastenstange 37 ist vorn an einem Schenkel eines auf dem Kopf stehenden U-för- migen Bügels 206 und hinten zwischen den Schenkeln eines aufrechtstehenden U-förmigen Bügels 209 an diese angelenkt.
Vor den Tastenkolonnen befindet sich eine Welle 50, die über eine Klauenkupplung 53 mit der Scheibe 51 in Verbindung steht, die von der Spindel 25 des Motors 24 mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird. Auf der Welle 50 sitzt eine Nabe 210, die als Anschlag dient und von der ein Segment weggeschnitten ist. Ein Schaltrad 211 ist frei drehbar auf der Welle 50 angeordnet, das sich jedoch normalerweise zwangläufig mit der Nabe 210 dreht.
Zu diesem Zweck ist eine Zugfeder 212 vorgesehen, deren eines Ende an der Nabe 210 und deren anderes Ende an einem Stift 213 auf dem Schaltrad 211 derart befestigt ist, dass sich die Feder 212 streckt, wenn das Schaltrad während der Drehung der Welle 50 festgehalten wird, bis die Nabe 210 am Stift 213 anstösst, worauf das Schaltrad 211 wieder von der Welle 50 mitgedreht wird.
Es ist bereits erwähnt worden, dass die Tastenstange 37 vorn an einem auf dem Kopf stehenden U-förmigen Bügel 206 angelenkt ist und von diesem herabhängt. Dieser Bügel 206 und ein auf dem Kopf stehender U-förmiger Sperrhebel 214 sind um eine Achse 215 schwenkbar, die sich über alle Tasten- kolonnen der Maschine erstreckt. Das Joch des Bügels 206 ist nach unten und in einem Winkel von etwa 45 nach hinten zu einem Finger 216 verlängert, der für einen gekrümmten, aufwärts gerichteten Arm 217 eines im folgenden näher beschriebenen Hebels 218 als Anschlag dient. Sofern sich der Hebel 218 mit seinem Arm 217 in der Ruhelage befindet, steht der Finger des Sperrhebels 214 unter der Wirkung einer Zugfeder 219 mit der Hinterkante des Armes 217 in Berührung.
Der Finger 216 des Bii- gels 206 berührt die Vorderkante des Fingers des Sperrhebels 214. Der Radius der Unterkante des Fingers 216 ist etwas kleiner als der Radius der Unterkante des Fingers des Sperrbügels 214 (beide Radien gemessen von der Achse der Welle 215, um welche die beiden Teile schwenkbar sind), so dass der Finger 216 des Bügels 206 den Anschlag für den Arm 217 und der letztere seinerseits einen vorderen Anschlag für den Finger des Sperrhebels 214 bildet.
Jeder Hebel 218 erstreckt sich von einem Punkt nahe der Taste Nr. 1 der Tastenkolonne, der er zugeordnet ist, gegen den Vorderteil der Maschine bis zu einer Stelle, die im wesentlichen senkrecht unter der Achse der Welle 50 liegt. An dieser Stelle ist jeder Hebel 218 drehbar auf einer Welle 220 befestigt, die sich über alle Tastenkolonnen der Maschine erstreckt. Eine Feder sucht den Hebel 218 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 5), um die Welle 220 zu drehen. Ungefähr in der Mitte des Hebels 218 ist das eine Ende einer anderen Feder 221 befestigt, deren anderes Ende mit einem nach hinten gerichteten Arm 223 einer dreiarmigen Klinke 222 verbunden ist. Der Hebel 218 ist an einer Stelle neben dem Schaltrad 211 gekröpft, und die dreiarmige Klinke 222 ist an dieser Stelle 252 schwenkbar am Hebel 218 montiert.
Die dreiarmige Klinke 222 besitzt ausser dem erwähnten Arm 223 einen aufwärtsgerichteten Arm 224, an dessen Unterseite ein Zahn 225 und eine ansteigende Kante 226 angeordnet sind, und einen dritten, nach unten ragenden Arm 227, der mit dem Schaltrad ausgerichtet ist.
Auf der Welle 220 ist ein U-förmiger Bügel 228 drehbar angeordnet, den die gleiche Feder im Gegenuhrzeigersinn zu drehen sucht, die auch den Hebel 218 in derselben Weise beeinflusst. Am Joch des Bügels 228 ist ein gabelförmiges elektrisches Kontaktelement 229 isoliert angebracht. Der Rand dieses Joches ist nach oben verlängert, wogegen der untere Rand desselben nach unten zu einem Anschlagarm 231 verlängert ist, der die Bewegung des Bügels 228 begrenzt, wenn er an einem der Distanzstücke 232a anschlägt, welche die Rahmenplatten der Maschine auseinanderhalten.
Der elektrische Teil enthält drei übereinander angeordnete Kontakte 232, 233 und 234, von denen der mittlere und der unterste Kontakt 233 und 234 durch das gabelförmige Kontaktelement 229 überbrückt werden, wenn sich dasselbe in seiner Ruhelage befindet. Demgegenüber wird das Kontaktelement 229 in eine Lage gebracht, in der es den ober-
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sten und den mittleren Kontakt 232 und 233 überbrückt, wenn die Maschine zur Durchführung einer Rechenoperation eingestellt wird. In der zuletztgenannten Schaltstellung des Kontaktelementes 229 befindet sich der Anschlagarm 231 des Bügels 228 am Distanzstück 232a.
Ein weiterer, im wesentlichen U-förmiger Hebel 250 ist auf einer Welle 251 angeordnet, die sich über alle Tastenkolonnen der Maschine erstreckt. Die Welle 251 liegt auf gerader Linie zwischen dem Gelenk, das die Tastenstange 37 mit dem vorn an der Maschine befindlichen Bügel 206 verbindet, und der Welle 220. Ein Arm dieses Hebels 250 berührt den Drehzapfen 2_52, auf dem die dreiarmige Klinke 222 schwenkbar am Hebel 218 befestigt ist. Der andere Arm 227 des Hebels 250 ruht auf der horizontalen Plattform 230 des Bügels 228 und wirkt dadurch der Feder, die den Bügel 228 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen sucht, entgegen.
Die Kontaktpaare 203 und die übereinanderlie- genden Kontakte 232, 233 und 234 sind in oder auf einer Isolierplatte 253 angeordnet. Die Kontakte, die auch gedruckt sein können, sind durch Drähte oder gedruckte Leitungen mit den übrigen elektri- sehen Teilen der Rechenmaschine verbunden.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des oben beschriebenen Mechanismus bei der Durchführung einer gewöhnlichen Addition im einzelnen erläutert.
Beim Drücken einer Taste 80 gelangt der Ansatz 204 am Tastenschaft 200 in den schrägen Schlitz 205 der Tastenstange 37, so dass diese nach vorn (nach links in den Fig. 4 und 6) bewegt wird. Hierbei schieben sich die hinteren Schultern 254, die an die Schlitze 205 angrenzen, nach vorn unter die Ansätze 204 an den Tastenschäften 200 derjenigen Tasten, die nicht gedrückt worden sind. Deshalb ist es nach Betätigung einer Taste in einer Tastenkolonne nicht mehr möglich, eine weitere Taste in dieser Kolonne zu betätigen, bis die gedrückte Taste wieder freigegeben und unter Federdruck in ihre Ruhelage zurückgekehrt ist. Die gedrückte Taste wird dadurch festgehalten, dass der Ansatz 204 am Schaft 200 mit dem schrägen Schlitz 205 der nach vorn verschobenen Tastenstange 37 in Eingriff steht.
Der Bügel 206, an dessen einem Schenkel das vordere Ende der Tastenstange 37 angelenkt ist, wird durch die Bewegung der Tastenstange 37 um seine Achse 215 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Finger 216 des Bügels 206 nach vorn über die obere Kante des Armes 217 gleitet. Während der Finger 216 des Bügels 206 den Arm 217 noch immer berührt, gleitet das Kontaktelement 202 am unteren Ende des Tastenschaftes 200 von den normalerweise überbrückten Kontakten 203 ab, die somit stromlos werden.
Bei der Weiterbewegung der Tastenstange und des Bügels 206 gibt der Finger 216 den Arm 217 des Hebels 218 frei, so dass sich der Hebel 218 im Gegenuhrzeigersinn dreht, bis er durch die dreiarmige Klinke 222 angehalten wird. Ein Arm des Hebels 250 wird unter der Wirkung der Feder, die den Bügel 228 stets im Gegenuhrzeigersinn zu bewegen sucht, gegen den Drehzapfen 252 gedrückt. Der Arm 227 des Hebels 250 ruht auf der Plattform 230 des Bügels 228.
Sobald der Bügel 228 und der Hebel 218 mit seinem Arm 217 freigegeben werden und sich diese im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 220 drehen können, schiebt der Drehzapfen 252 die dreiarmige Klinke 222 vorwärts, wobei sich nun auch der Hebel 250 im Uhrzeigersinn um seine Welle 251 drehen kann, wobei die durch den Arm 227 des Hebels 250 auf die horizontale Plattform 230 ausgeübte Sperrwirkung aufgehoben wird. Die gewählten Proportionen der an der Bewegung des Hebels 250 beteiligten Elemente bewirken, dass der Bügel 228, mit dem das Kontaktelement 229 verbunden ist, schnell freigegeben wird. Diese schnelle Freigabe hat zur Folge, dass der oberste und der mittlere feste Kontakt 232 und 233 schlab artig elektrisch überbrückt werden.
Im Laufe der weiteren Bewegung des Hebels 218 stösst der abwärtsgerichtete Arm 227 der dreiarmigen Klinke 222 am Umfang des Schaltrades 211 an, demzufolge durch die Längsbewegung der Klinke 222 nun auch eine Drehung derselben im Gegenuhrzeigersinn herbeigeführt wird, so dass der Zahn 225 am Klinkenarm 224 mit einem Zahn des Schaltrades 211 in Eingriff kommt.
Der Bogen, den der Hebel 218 beschreibt, wird begrenzt durch einen am unteren Ende seines Armes 217 befindlichen Ansatz 260, der an der Unterseite des Sperrhebels 214 anstösst. Der Ansatz 260 bildet einen Teil des Hebels 218 und ragt von der Basis des Armes 217 nach hinten.
Das Schaltrad 211 wird durch den Eingriff des Zahns 225 der Klinke 222 stillgesetzt. Die Welle 50 dreht sich aber weiter, ohne das Schaltrad 211 mitzunehmen, bis die Nabe 210 entgegen der Wirkung der Feder 212 einen Bogen von etwa 70 beschrieben hat und an den am Schaltrad 211 angebrachten Stift 213 anstösst. Das Zeitintervall von der Blockierung des Schaltrades 211 bis zum Wiederbeginn seiner Bewegung-ist massgebend für das richtige Funktionieren des elektronischen Teils der Rechenmaschine. Durch den Anschlag der Nabe 210 am Stift 213 wird das Schaltrad 211 mit der drehenden Welle 50 kraftschlüssig verbunden, und das nun wieder mitdrehend'e Schaltrad schiebt die Klinke 222 nach hinten (nach rechts in den Fig. 4 und 6).
Diese Rückwärtsbewegung der Klinke 222 wird auf den Hebel 218 übertragen, an dem die Klinke 222 angelenkt ist, und wird fortgesetzt, bis die ansteigende Kante 226 des Klinkenarmes 224 mit den Zähnen des Schaltrades 211 in Berührung kommt und dadurch den Zahn 225 ausser Eingriff mit dem Schaltrad 211 bringt. Die für die Freigabe des Zahnes 225 erforderliche Zeitdauer ergibt eine zusätzliche Verzögerung zum obenerwähnten Zeitintervall.
In irgendeinem Zeitpunkt während des bisher erläuterten Funktionsablaufes ist die Taste von der Be-
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dienungsperson losgelassen worden. Die Rückstellung der Taste wird jedoch zunächst noch verhindert, weil die Tastenstange 37 durch den Eingriff des Armes 217 mit dem Finger 216 des Bügels 206 in ihrer vorderen Endlage gehalten wird und der betreffende Schlitz 205 in der Tastenstange den Ansatz 204 am Schaft 200 der gedrückten Taste festhält. Gegen das Ende der Rückwärtsbewegung des Hebels 218 stösst der Drehzapfen 252, der die dreiarmige Klinke 223 mit dem Hebel 218 verbindet, an einen Arm des Hebels 250, der dadurch im Gegenuhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 251 bewegt wird.
Infolge dieser Drehung des Hebels 250 drückt dessen anderer Arm 227 die horizontale Plattform 230 des Bügels 228 nieder. Dadurch bewegt sich das am Bügel montierte Kontaktelement 229 aus der einen Schaltstellung, in der der oberste und der mittlere Kontakt 232 und 233 überbrückt sind, an die andere Schaltstellung, in der der unterste und der mittlere Kontakt 234 und 233 überbrückt werden. Während des letzten Bewegungsabschnittes des Hebels 218 weicht der obere Teil des Armes 217 aus der Bahn der unteren Kanten des Fingers 216 und des Sperrhebels 214. Der Finger 216 des Bügels 206 schnappt dann über den oberen Rand des Armes 217, so dass die Tastenstange 37 wieder in ihre Ruhelage zurückkehrt und die gedrückte Taste freigibt.
Zudem hält das hintere Ende des Fingers 216 den Sperrhebel 214, der sich beim Abheben des Zahnes 225 der dreiarmigen Klinke 222 vom Schaltrad 211 auf dem obersten Rand des Armes 217 abgesetzt hat, vom Arm 217 frei, der nun an der Unterseite des Fingers 216 ansteht.
Es wurde vorausgesetzt, dass die Bedienungsperson die Taste nach der Betätigung sofort wieder loslässt. Falls jedoch die Taste länger gedrückt wird, als der normale Arbeitszyklus des Mechanismus dauert, weicht die Wirkungsweise gewisser Elemente am Ende des Arbeitszyklus von der eben beschriebenen etwas ab. Der Funktionsablauf ist unter diesen neuen Umständen gleich wie zuvor, bis zum Zeitpunkt, in dem das Schaltrad 211 über die dreiarmige Klinke 222 den Hebel 218 im Uhrzeigersinn um die Achse 220 dreht.
Wenn nun der Arm 217 unter dem Finger 216 des Bügels 206 vorbeibewegt wird, schnappt der Finger 216 nicht wie vorher über den oberen Rand des Armes 217, weil die Taste von der Bedienungsperson immer noch niedergehalten wird und der Ansatz 204 am Tastenschaft 200 die Tastenstange 37, an der der Büge1206 befestigt ist, an jeder Bewegung hindert. Deshalb gleitet der Sperrhebel 214 unter der Einwirkung der an ihm angreifenden Zugfeder 219 über den oberen Rand des Armes 217 hinweg, bis er an der Endkante des Fingers 216 aufgehalten wird. In dieser Stellung verhindert der Sperrhebel 214 eine weitere Aufwärtsbewegung des Armes 217, die sonst automatisch erfolgen würde, wenn die Einwirkung des Schaltrades 211 auf den Zahn 225 der dreiarmigen Klinke 223 aufhört.
Wenn die Bedienungsperson die Taste nunmehr loslässt, bewegt sich die Tastenstange nach hinten, wobei der Finger 216 des U-förmigen Bügels 206 den Sperrhebel 214 vom oberen Rand des Armes 217 wegschiebt, so dass der Sperrhebel 214 unter und hinter den oberen Rand des Armes 217 fällt und der letztere über die geringe Distanz zwischen dem Rand des Fingers 216 und demjenigen des Sperrhebels 214 nach oben bis zum Anschlag an der Unterseite des Fingers 216 bewegt wird.
Die durch den vorstehend erläuterten Mechanismus gewährleistete zeitliche Verzögerung beträgt mindestens 1/10 Sekunde.
Im Zusammenhang mit Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist weiter oben das Schaltschema einer Rechenmaschine beschrieben worden, die imstande ist, auf elektronischem Wege Rechenoperationen auszuführen, für die bisher, wenn nicht ausschliesslich, so doch hauptsächlich mechanische Mittel angewendet worden sind. In den Fig. 3 bis 10 werden eine Maschine und deren Teile als ein Mittel veranschaulicht, durch das die wesentlichen mechanischen Operationen derart zur Wirkung gebracht werden, dass sich die elektrischen Ergebnisse, die mittels der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung erzielt werden sollen, als Resultat gewisser mechanischer Betätigungsoperationen seitens einer Bedienungsperson ergeben.
Die Fig.3 und 4 zeigen eine Rechenmaschine mit einer Mehrzahl von Tastenkolonnen, den Tastenkolonnen einzeln zugeordneten Anzeigewerken 70 und einem Wählorgan in Form einer drehbaren Bürste F und einer Kommutatorplatte 12, das auf Grund der Betätigung einer Taste irgendeiner Tastenkolonne in Funktion gesetzt wird, um eine der gewählten Zahl entsprechende Anzahl elektrischer Impulse zur Steuerung des dieser Tastenkolonne zugeordneten Speicherwerkes zu erzeugen, damit die vom genannten Anzeigewerk 70 vorher registrierte Zahl um einen Betrag verändert wird, der der Nummer der gedrückten Taste entspricht.
Ferner sind Mittel für die Zehnerübertragung vom Speicherwerk einer Tastenkolonne zum Speicherwerk der Tastenkolonne des nächsthöheren Stellenwertes vorgesehen.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Maschine weist einen Maschinenrahmen 10 auf, an dem eine Platte 11 befestigt ist, die sowohl aus einem einzigen Stück als auch aus mehreren Bauteilen bestehen kann. Die Platte 11 trägt die Kommutatorplatte 12, auf der entweder gedruckte oder in ein geeignetes Material eingebettete oder auf andere Weise hergestellte Kontaktlamellen und Kontaktsegmente angeordnet sind, die den Kontaktlamellen 00-08, PO -P8, QO- Q8 usw. bis Y,-Y" und Z" Z, bzw. den Kontaktsegmenten 09, P9, Q,, usw. bis Y9 und Z9 in Fig. 1 entsprechen.
Die gegenseitige Anordnung der Kontaktsegmente 0 9 bis Z9 und der Lamellengruppen 0,F-0", P0- P", Q,-Q. usw. bis Y" Y, und Z9 Z8 auf der Platte 12 entspricht der aus Fig. 1 hervorgehenden Zuordnung. Vor der Lamellengruppe 0,j--0, sind die bei-
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den Lamellen C und B und die Lamellen D angeordnet.
Vor den übrigen Lamellengruppen P, --P", Q"-Q, usw. bis Y.-Y. und Z.-Z. befinden sich je drei Lamellen C, B und A und vor jedem Kontaktsegment die Lamellen Cl und Bi. Jede Lamelle A ist auf den Anfang (rechte Seite in Fig. 1) des zugeordneten Kontaktsegmentes P9, Q" usw. bis Z9 und H ausgerichtet. Die Kommutatorplatte 12, die mit der Platte 11 auch aus einem Stück bestehen könnte, trägt bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel die Kontaktlamellen und Kontaktsegmente an der Unterseite, so dass diese in Fig. 3 nach unten gerichtet sind.
An der die Kommutatorplatte 12 tragenden Platte 11 sind weitere Kommutatorplatten 14 und 15 befestigt, die benötigt werden, wenn die Rechenmaschine auch für die automatische Multiplikation und Division eingerichtet werden soll. Die Kommutatorplatten 14 und 15 ruhen auf Säulen 16 und 17 und tragen im dargestellten Ausführungsbeispiel ihre Kontaktlamellen und Kontaktsegmente auf der Oberseite. Durch die Platten 12, 14 und 15 ragt eine in den Zwischenplatten 18 und 19 gelagerte Welle 20, an der geeignete Bürsten F, F1 und F2 befestigt sind, welche die genannten Lamellen und Kontaktsegmente bzw. die Lamellenpaare auf die im Zusammenhang mit Fig. 1 erläuterte Weise überbrücken.
Zum Antrieb der Bürsten F, F' und F2 dient ein Scheibenrad 21, das am oberen Ende der Welle 20 (Fig. 3) befestigt ist und über einen Riemen 22 mit einem auf der Vertikalwelle 25 des Elektromotors 24 sitzenden Scheibenrad 23 verbunden ist.
Der Motor 24 ruht zusammen mit einem eingebauten Untersetzungsgetriebe auf dem Rahmen 10 und ist beispielsweise durch zwei über die auf der Ausgangswelle 25 des Getriebekastens sitzenden Scheibenräder 27 und 26 laufende Riemen oder durch andere bekannte Getriebe mit der Welle 301 der Anzeigewerke 70 und mit der Welle 50 des oben beschriebenen Verzögerungsmechanismus der Tastatur verbunden.
Der Verzögerungsmechanismus der Tastatur ist derart ausgebildet, dass nach Betätigung einer Taste keine weitere Taste derselben Tastenkolonne gedrückt werden kann, bis die Maschine alle Angaben gelöscht hat, die auf die Kommutatorplatten 12, 14 und 15 übertragen worden sind.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Rechenmaschine mit einer Mehrzahl von Tastenkolonnen dargestellt, deren Tasten betätigt werden können, um die Zahl zu ver- ändern, die durch ein mechanisch arbeitendes Anzeigerad 70 angezeigt wird. Die Anzeige kann auch direkt durch die elektronischen Zählröhren erfolgen.
Nachstehend wird anhand der Fig. 3 und 4 erläutert, wie der Motor 24 angeschaltet wird, wenn eine der Tasten 80, die die Haupttastatur der Maschine enthält, zur Durchführung einer Addition oder Subtraktion betätigt wird. Normalerweise ist der Motor 24 abgeschaltet; seine Einschaltung erfolgt durch Schliessen der Federkontakte 34 und 35 (Fig. 4).
Der Mechanismus für die Betätigung der Kon- takte 34 und 35 enthält einen Schaltbügel 29 (Fig. 3), der die Haupttastatur überspannt und am rechten Ende mit einem nach oben ragenden Arm 30 versehen ist. Der Arm 30 weist an seinem oberen Ende eine Öffnung auf, die das eine Ende einer zwischen zwei Bolzen 32 geführten Stange 31 aufnimmt. Diese Bolzen 32 sind an einem feststehenden Maschinenteil angebracht. Das freie Ende der Stange 31 (Fig.4) drückt gegen eine Klappe 33, die auf einer Achse 34a schwenkbar gelagert ist. Das nach hinten ragende freie Ende 33a der -Klappe 33 steht mit einem am beweglichen Ende des Federkontaktes 34 befestigten Betätigungspimpel 36 in Wirkverbindung.
Beim Drük- ken einer Taste der Haupttastatur bewegt sich die Stange 31 zusammen mit der zugeordneten Tastenstange 37 nach vorn und gibt dadurch die Klappe 33 frei, die nun durch die gespannte Kontaktfeder 34 um ihre Achse 34a nach links geschwenkt wird. Die entlastete Kontaktfeder 34 berührt hierbei die Kontaktfeder 35, so dass der Stromkreis für den Motor 24 geschlossen wird. Während der Rückstellung der betätigten Taste stösst die Stange 31 die Klappe 33 nach rechts, und diese entfernt die Kontaktfeder 34 von der Kontaktfeder 35, so dass der Stromkreis des Motors 24 unterbrochen wird.
Damit der Lauf des Motors mit Sicherheit so lange fortgesetzt wird, dass beispielsweise das Speicherwerk 70 jeder Veränderung in den elektronischen Zählröhren, die durch die Überbrückung der im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Kontaktlamellen und -segmente herbeigeführt wird, zu folgen vermag, kann es sich als notwendig erweisen, entweder eine mechanische Verzögerungsvorrichtung, beispielsweise einen Bremszylinder, oder im Stromkreis zwischen den Kontakten 34, 35 und dem Motor ein entsprechendes elektrisches Verzögerungselement vorzusehen.
Die vorbeschriebene Maschine (ohne die zusätzlichen Kontaktbänke) ist unter Anwendung an sich bei tastengesteuerten Rechenmaschinen bekannter Verfahren auch zur Ausführung von Multiplikationen und/oder Divisionen geeignet.
Die Multiplikation erfolgt bei derartigen Rechenmaschinen durch wiederholte Addition, indem der Multiplikand so oft, wie der Multiplikator angibt, in die Maschine eingetastet wird. Wenn zum Beispiel die Zahlen 12 und 13 miteinander multipliziert werden sollen, wird die Maschine auf Addition eingestellt; hierauf werden die Taste Nr. 3 der ersten Tastenkolonne und die Taste Nr. 1 der zweiten Tastenkolonne zusammen zweimal und anschliessend die Taste Nr. 3 der zweiten und die Taste Nr. 1 der dritten Tastenkolonne zusammen einmal gedrückt, worauf das Produkt 156 an den Zählwerken der ersten drei Tastenkolonnen erscheint.
Zur Vornahme einer Division wird in folgender, ebenfalls bekannter Weise verfahren: Soll beispielsweise die Zahl 144 durch die Zahl 12 dividiert werden, so wird die Maschine vorerst auf Addition
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einbestellt und hierauf der Dividend 144 mit seiner vordersten Ziffer in der vordersten Tastenkolonne eingetastet. Anschliessend wird die Maschine auf Subtraktion eingestellt und der Divisor 12 mit seiner vordersten Ziffer in der vordersten Tastenkolonne eingetastet.
Da die Zahl 12 in der Zahl 14, den beiden ersten Ziffern des Dividenden, enthalten ist, werden nun bei auf Subtraktion eingestellter Maschine die Tasten Nr. 1 und Nr. 2 der 12. und 11. Tastenkolonne gedrückt, so dass an den Zählwerken H1, Zio, Ylo und XhP die Ziffern 1, 0, 2 bzw. 4 erscheinen. Die Ziffer 1 am Zählwerk Hl wird nicht berücksichtigt. Die Zahl 12 ist in der Zahl 2, das heisst der nächsten der angegebenen Ziffern, nicht enthalten, weshalb um eine Stelle nach rechts gerückt wird und wieder die Zahlen 1 und 2 eingetastet werden. Das Total in den vier Zählwerken lautet nun 1, 1, 1, 2.
Da die Zahl 12 in der Endzahl 12, das heisst in den letzten beiden, an den Zählwerken Ylo und Xio angezeigten Ziffern, enthalten ist, werden die Tasten Nr. 1 und Nr. 2 erneut gedrückt, worauf als letztes Resultat an den Zählwerken Hl, Zlo, Ylo und Xlo die Ziffern 1, 2, 0, 0 erscheinen.
Um ein anderes Beispiel zu nennen, soll angenommen werden, man wünsche die Zahl 621 durch die Zahl 3 zu dividieren. Zunächst wird wiederum die Maschine auf Addition eingestellt und die Zahl 621 in die Zählwerke Zio, Ylo und Xlo eingetastet. Dann wird die Maschine auf Subtraktion"> umgestellt und die Taste Nr. 3 der 12. Tastenkolonne gedrückt, so dass zur Ziffer 6 der Zahl 621 effektiv die Zahl 7 addiert wird.
Das Resultat, nämlich die Zahl 1321, erscheint an den Zählwerken Hl, Zio, Ylo und Xio. Die Zahl 3 ist in der im Zählwerk Zio erscheinenden Ziffer 3 enthalten, weshalb die Taste Nr. 3 erneut gedrückt wird, so dass sich als Total nun die Zahl 2021 ergibt: Ziffer 2 im Zählwerk Hl, Ziffer 0 im Zählwerk Z1., Ziffer 2 im Zählwerk Ylo und Ziffer 1 im Zählwerk Xlo. Die Zahl 3 ist in der am Zählwerk Ylo sichtbaren Ziffer 2 nicht enthalten; deshalb wird um eine Stelle nach rechts gerückt und, da 3 in 21 enthalten ist, die Taste Nr. 3 der 10. Tastenkolonne gedrückt, so dass das Total auf 2028 erhöht wird.
Die Zahl 2 im Zählwerk Yio zeigt, dass nun zwei Operationen nachzuholen sind, worauf die Taste Nr. 3 noch einmal gedrückt wird. Das Total in den vier Zählwerken ist nun 2035. Die Ziffer 2 im Zählwerk Ylo ist in eine 3 verwandelt worden; daraus ist zu erkennen, dass nun drei Operationen nachgeholt werden müssen. Deshalb wird die Taste Nr. 3 in der 10. Tastenkolonne erneut gedrückt und damit das Total auf 2042 erhöht, wobei nun am Zählwerk Ylo die Ziffer 4 erscheint. Dies zeigt, dass die Taste Nr. 3 der 10. Tastenkolonne noch einmal gedrückt werden muss.
Die an den Speicherwerken Hl, Zlo, Ylo und Xlo erscheinende Zahl beträgt jetzt 2049 und lässt erkennen, dass die Taste viermal gedrückt und die vom Zählwerk Ylo angezeigte Ziffer auf 4 erhöht worden ist. Die Ziffer 4 wird nicht weiter beachtet. Man er- kennt, dass die Zahl 3 in der Zahl 9 enthalten ist; die Taste Nr. 3 der 10. Tastenreihe wird nun dreimal betätigt, worauf als Total an den vier Zählwerken HI, Zio, Ylo und Xio die Zahl 2070 erscheint. Die Zahl 207 ist der gesuchte Quotient.
Anstatt die Rechenmaschine so einzurichten, dass für die Durchführung von Additionen oder Subtraktionen keine Ergänzungszahlen auf den Tasten erforderlich sind, könnte deren Aufbau durch eine Abänderung der Tastenstromkreise (beispielsweise durch Weglassen der Kontaktpaare K, Fig. 1) vereinfacht werden. In diesem Fall wäre keine Plus-Minus- Taste erforderlich, und Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division könnten in genau derselben Weise vorgenommen werden wie mit einer Maschine, bei der Ergänzungszahlen auf den Tasten vorgesehen sind, um bei der Subtraktion oder Division die Bedienung zu erleichtern.
Die Tastenstangen der Maschine weisen Mittel auf, die gewährleisten, dass nur eine Taste einer Tastenkolonne auf einmal gedrückt werden kann. Ausserdem ist die Maschine mit einem Verzögerungsmechanismus versehen, der beim Drücken einer Taste irgendeiner Tastenkolonne in Funktion tritt und bewirkt, dass die gedrückte Taste nicht in ihre Normallage zurückgefangen kann, bevor die Maschine den durch die gedrückte Taste veranlassten Arbeitsvorgang vollzogen und den eingetasteten Zahlenwert verarbeitet hat. Im weiteren umfassen die Zählwerke der beschriebenen Rechenmaschine elektronische Dezimalzählröhren, die allein oder zusammen mit diesen zugeordneten mechanischen Anzeigegeräten verwendet werden können.
Infolge der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der elektronischen Zählröhren können sämtliche Lamellen der zwölf Tastenkolonnen nacheinander in der gleichen Zeitspanne abgetastet werden, die der Mechanismus einer einzigen Tastenkolonne einer rein mechanisch gesteuerten Rechenmaschine zur Verarbeitung eines Zahlenwertes benötigt.