CH351984A - Verfahren zur Führung einer fortlaufenden Metallbahn durch eine Mehrfarbendruckmaschine, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Führung einer fortlaufenden Metallbahn durch eine Mehrfarbendruckmaschine, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens

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CH351984A
CH351984A CH351984DA CH351984A CH 351984 A CH351984 A CH 351984A CH 351984D A CH351984D A CH 351984DA CH 351984 A CH351984 A CH 351984A
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Vilhelm Dipl-Ing Borch Andreas
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Borch Madsen Andreas Vilhelm D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/025Registering devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description


  Verfahren zur     Führung    einer fortlaufenden     Metallbahn        durch    eine     Mehrfarbendruckmaschine,     und Maschine     zur        Durchführung    des Verfahrens    Es ist bekannt, auf Papier- oder Textilbahnen fort  laufend Vielfarbendrucke herzustellen. Hierzu ver  wendet man     Mehrfarbendruckmaschinen    mit meh  reren aufeinanderfolgenden     Druckwerken.    Die Pa  pier- oder Textilbahn wird fortlaufend nacheinander  durch die Druckwerke geführt und in jedem Druck  werk mit einem einfarbigen Teilmuster bedruckt.

   Die  sich überlagernden einzelnen einfarbigen Abdrücke  ergeben den gewünschten     Mehrfarbendruck.    Man hat  versucht, dieses Verfahren beispielsweise in der Kon  servenindustrie zur fortlaufenden Herstellung von  Mehrfarbendrucken auf     Metallblechbahnen,    vorzugs  weise Aluminiumbahnen, zur Herstellung von Kon  servenbüchsen oder ähnlichen     Blechbehältern    zu be  nutzen. Hierbei ergeben sich jedoch folgende Schwie  rigkeiten:  1. Zur Herstellung von Konservenbüchsen oder  ähnlichen Behältern verwendet man normalerweise  Metallblech in einer Dicke von über 0,1 mm. Bleche  mit einer solchen Dicke werden in Walzwerken her  gestellt. Die durch das Auswalzen entstehenden  Spannungen sind über die Oberfläche der fertigen  Metallbahn ungleichmässig verteilt.

   Auf Grund dieser  latenten Spannungen hat eine solche Metallbahn das  Bestreben, sich beim fortlaufenden Durchführen durch  die einzelnen Druckwerke einer Mehrfarbendruck  maschine zu verziehen. Hierdurch wird die erforder  liche korrekte     überlagerung    der in den einzelnen  nacheinander folgenden Druckwerken vorgenom  menen Teildrucke unmöglich gemacht.  



  2. Da der auf der fortlaufend weiterbewegten  Metallbahn in jedem Druckwerk aufgedruckte Farb  stoff nicht von der Bahn absorbiert werden kann,  müssen besondere Massnahmen zum Trocknen' des  Farbstoffes zwischen je zwei nacheinander folgen  den Druckwerken getroffen werden. Das Trocknen    des Farbstoffs erfolgt vorzugsweise dadurch, dass die  Bahn auf ihrem Wege von einem Druckwerk zum  nächsten Druckwerk über Heizwalzen geleitet wird.  Bei der Verwendung gewisser Druckfarbstoffe können  derartige Heizwalzen jedoch fortfallen, vorausgesetzt,  dass den im Farbstoff enthaltenen leichtflüchtigen       Stoffen    Gelegenheit gegeben wird, zu verdunsten,  bevor derjenige Teil der Metallbahn, auf dem in einem  Druckwerk ein Muster aufgedruckt worden ist, in das  nächste Druckwerk einläuft.

   In beiden Fällen führt  das Trocknen des Farbstoffs jedoch zwangsweise zu  Temperaturschwankungen, die den korrekten Vor  schub der Bahn durch die     nacheinanderfolgenden     Druckwerke beeinträchtigen und Längs- und Quer  verschiebungen der Bahn im Verhältnis zu den  Druckwalzen in den nachfolgenden Druckwerken ver  ursachen. Auf Grund dieser Verschiebungen ist es       unmöglich,    eine richtige     überlagerung    der nachein  ander hergestellten Teildrucke des     Vielfarbendrucks     zu erzielen.  



  Bei der Herstellung von Mehrfarbendrucken auf  fortlaufenden Papier- oder Textilbändern treten diese  Schwierigkeiten nicht auf, da das poröse Papier- oder  Textilmaterial den Farbstoff absorbieren kann, und  weil Papier- und Textilbahnen keine den Vorschub  der Bahn beeinträchtigenden Materialspannungen  haben.  



  Die Verschiebungen der Metallbahn sowohl in  Bahnlängsrichtung als auch quer zu dieser sind wie       gesagt    zum Teil .auf die Temperaturschwankungen an  den verschiedenen Stellen der Metallbahn zurückzu  führen, die durch die Erhitzung der Bahn zwecks       Trocknens    der     Farbe    und auf Grund der anschliessen  den Abkühlung auftreten. Die sich hieraus ergebende  abwechselnde Ausdehnung und Zusammenziehung der      Bahn führt zu Verzerrungen und zum     Schieflaufen     der Bahn auf ihrem Wege durch die Druckwerke.  



  Aus den oben angegebenen Gründen war es bis  her praktisch unmöglich, die bekannten Verfahren zur       fortlaufenden    Herstellung von     Mehrfarbendrucken    auf  Papier- oder Textilbändern zur kontinuierlichen An  fertigung von Mehrfarbendrucken auf Metallbahnen  zu benutzen, weshalb     Mehrfarbendrucke    auf Metall  blechbahnen für Konservenbüchsen oder ähnliche Be  hälter bisher auf den einzelnen Metallplatten ge  trennt hergestellt werden müssen.  



  Wenn auch diese Verfahrensweise hinsichtlich des  Mehrfarbendrucks zu durchaus zufriedenstellenden  Ergebnissen führt, so bedingt ein solches Vorgehen  jedoch eine beträchtliche Materialverschwendung, da  die Kanten jeder Platte zur Herstellung von Kon  servenbüchsen oder anderen Behältern beschnitten  werden müssen. Falls die Druckmuster eine quadra  tische oder rechteckige Kontur haben, kann der Ma  terialverlust dadurch auf ein Minimum begrenzt wer  den, dass der Schnitt dicht am Rande des Drucks vor  beigeführt wird. Bei Druckmustern mit runder oder  unregelmässiger Kontur oder bei Mustern, die die  zur Verfügung stehende Fläche der     Blechplatte    voll  ausfüllen, ist es jedoch unvermeidlich, dass eine  Anzahl dieser Muster durchschnitten werden, was  zu einem erheblichen Materialverlust führt.  



  Es ist wirtschaftlich daher wünschenswert, Mehr  farbendrucke zur Vermeidung von Materialverlusten  und zur Beschleunigung des Druckens auf fort  laufenden Metallbahnen herstellen zu können.  



  Die Erfindung hat den Zweck, ein Verfahren an  zugeben, bei dem eine fortlaufende Metallbahn derart  durch eine aus mindestens zwei aufeinanderfolgenden  Druckwerken bestehende     Mehrfarbendruckmaschine     geführt wird, dass die genannten Mängel nicht auf  treten.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  die Metallbahn zunächst durch eine Lochungsvorrich  tung geleitet wird, die die Bahn mit längsseits der       Bahnseitenkanten    liegenden fortlaufenden Lochreihen  versieht, danach mittels jeweils vor und hinter einer  Druckwalze vorgesehener     Zahnwalzen    durch das  erste Druckwerk geführt wird, wobei die Bahn durch  die in die Löcher eingreifenden Zähne straff über die       Druckwalze    geleitet und nach Verlassen des ersten  Druckwerkes über Führungsrollen geführt wird, die  derart zwischen den aufeinanderfolgenden Druck  werken angeordnet sind, dass die Bahn auf der zwi  schen zwei benachbarten Druckwerken liegenden  Strecke eine lose herabhängende Schleife bildet,

   in  der alle etwaigen Materialspannungen in der Metall  bahn ausgeglichen werden. Nach Verlassen des letz  ten Druckwerkes wird die bedruckte Bahn zweck  mässig auf eine am hinteren Ende der Druckmaschine  vorgesehene Trommel aufgerollt.  



  Um zu gewährleisten, dass die Metallbahn im  gleichen Wärmezustand in die verschiedenen Druck  werke     eingeführt    wird, kann die Bahn vor ihrer Ein  führung in jedes einzelne Druckwerk auf eine im vor-    aus festgelegte Temperatur abgekühlt werden. Hier  durch werden diejenigen Verschiebungen und gegen  seitigen Verlagerungen der einzelnen Druckmuster  vermieden, die unvermeidlich sind, wenn die Metall  bahn in allen Druckwerken die gleiche Temperatur  hat bzw. den gleichen Temperaturschwankungen aus  gesetzt ist.  



  Falls mit Druckfarbstoffen gearbeitet wird, die  ein beschleunigtes künstliches Trocknen der auf der  Bahn aufgedruckten Farbe erfordern, kann die Me  tallbahn nach jedem Aufdruck zum Trocknen der  Druckfarbe erhitzt werden.  



  Die Erfindung betrifft weiterhin eine Mehrfarben  druckmaschine zur Durchführung des     Verfahrens,    die  mit mindestens zwei     aufeinanderfolgenden,    jeweils  eine Druckwalze und eine gegen diese anliegende       Andrückrolle    enthalten.

   Die Druckmaschine ist da  durch gekennzeichnet, dass in jedem Druckwerk zwei  in Förderrichtung der Bahn jeweils vor und hinter der  Druckwalze liegende Zahnwalzen mit je zwei Zahn  kränzen zum straffen Vorschub der Bahn über die  Druckwalze angeordnet sind, und dass vor dem vor  deren Druckwerk eine Lochungsvorrichtung und je  weils vor und hinter jedem Druckwerk mehrere Füh  rungsrollen vorgesehen sind, von denen zumindest  einige derart gelagert sind, dass die fortlaufende Me  tallbahn zumindest auf den zwischen zwei benach  barten Druckwerken liegenden Strecken eine lose  herabhängende Schleife bildet.

   Zwecks Durchführung  der vorstehend erwähnten Abkühlung der Metallbahn  vor Einführung in jedes Druckwerk kann mindestens  eine der die lose Schleife begrenzenden Führungs  rollen mit einer Kühlvorrichtung versehen sein, die die  Rolle auf einer im voraus festgesetzten Temperatur  hält. Schliesslich kann jedes Druckwerk eine über der  Druckwalze liegende Trockenwalze mit in Walzen  längsrichtung verlaufenden Rippen enthalten, die der  art ausgestaltet sind, dass die um die     Trockenwalze     geführte Bahn ein Stück von der Walzenperipherie  selbst abgehalten wird. Hierbei kann die Trocken  walze durch geeignete Mittel erhitzt werden. Der Luft  zwischenraum zwischen der Metallbahn und der       Heizwalzenoberfläche    erleichtert das Verdampfen  der Feuchtigkeit aus der frischen Druckfarbe.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand der  Zeichnung beispielsweise beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht einer er  findungsgemässen     Mehrfarbendruckmaschine    mit drei  Druckwerken und       Fig.2    einen Schnitt nach der Linie     11-1l    auf       Fig.    1.  



  Die auf     Fig.    1 gezeigte erfindungsgemässe Mehr  farbendruckmaschine besteht im wesentlichen aus  einem Maschinenrahmen 1, drei Druckwerken<I>A, B</I>  und C, einer in     Vorschubrichtung    vor dem ersten  Druckwerk angeordneten Zuführungsvorrichtung D  und einer hinter dem letzten Druckwerk liegenden       Aufrollvorrichtung    E. Die fortlaufende Förderung  einer Metallbahn<B>1.0</B> durch die Maschine wird wie  folgt gesteuert:      Die Bahn 10 wird von einer Vorratstrommel 2  abgezogen und über zwei Zuführungsrollen 4 geleitet,  von denen die eine in der durch den Pfeil angedeu  teten Richtung angetrieben wird. Von den Zufüh  rungsrollen gelangt die Bahn zu einer am Ausgang der  Zuführungsvorrichtung D liegenden, an sich bekann  ten Lochungsvorrichtung 5 geeigneter Konstruktion.

    In der Lochungsvorrichtung wird die Bahn 10 mit  längsseits der     Bahnseitenkanten    liegenden, fortlaufen  den Lochreihen versehen. Danach wird die Bahn in  einer Schleife     lODA    zum ersten Druckwerk<I>A</I> geführt.  



  Die Druckwerke<I>A, B</I> und C sind identisch und  enthalten jeweils eine Druckwalze 6 und eine von  oben gegen die Druckwalze anliegende Rolle 7, die  die Bahn fest gegen die Druckwalze 6 andrückt. In  jedem Druckwerk sind weiterhin zwei in Vorschub  richtung der Bahn jeweils vor und hinter der Druck  walze liegende Zahnwalzen 8 und 9 vorgesehen, deren  Zähne in die Löcher der Bahn eingreifen und die  Bahn straff über die Druckwalze führen. Oberhalb der  Druckwalze ist in jedem Druckwerk eine durch übliche  zweckmässige Mittel heizbare Trockenwalze 20 ge  lagert. Die Walze 20 kann in Walzenlängsrichtung  verlaufende Rippen 21 oder entsprechende Organe  tragen, so dass zwischen der Peripherie der Trocken  walze und der über die Walze geleiteten Bahn ein  Luftzwischenraum verbleibt.

   Schliesslich hat jedes  Druckwerk die im folgenden genannten Führungs  rollen, von denen einige in der durch Pfeile angedeu  teten Richtung angetrieben werden:  Eine vordere Zuführungsrolle 11, eine ebenfalls  an der vorderen Seite des Druckwerks liegende Aus  gangsrolle 12, eine vordere obere     Umlenkrolle    13,  eine hintere obere     Umlenkrolle    14, eine an der Rück  seite jedes Druckwerks liegende Zuführungsrolle 15  und eine hintere Ausgangsrolle 16. Die Rollen 11 und  15 sind aus den nachstehend näher erwähnten Grün  den auf     verschwenkbaren    Armen gelagert.

   Die Vor  richtung E ist mit zwei den Zuführungsrollen der  Vorrichtung D entsprechenden Zuführungsrollen 4  und mit einer am hinteren Ende der Maschine liegen  den Trommel 3 zum Aufrollen des mit dem Mehr  farbendruck bedruckten Bandes versehen.  



  Die auf     Fig.    1 schematisch dargestellte     Mehrfar-          bendruckmaschine    arbeitet wie folgt:  Das von der Vorratstrommel 2 abgezogene und  mittels der Zuführungsvorrichtung D den Druck  werken zugeführte Metallband wird beim     Einlaufen     in die Druckwerke<I>A</I> und<I>B</I> über die Zuführungsrollen  11, danach von unten um die     Zahnwalze    8, zwischen  der     Druckwalze    6 und der Rolle 7 hindurch und von  dort von unten um die     Zahnwalze    9, danach über die  Trockenwalze 20, von unten um die Ausgangsrolle 12  und schliesslich über die oberen     Umlenkrollen    13 und  14 geführt.  



  Der zwischen der oberen hinteren     Umlenkrolle    14  des Druckwerkes A und der Zuführungsrolle 11 des  Druckwerks B verlaufende Teil des Metallbandes  bildet eine lose herabhängende Kompensationsschleife         l0AB.    Der Zweck dieser     Schleife    wurde vorstehend  eingehend erläutert. Aus der Zeichnung geht hervor,  dass die Metallbahn in den Druckwerken<I>A</I> und<I>B</I>  auf der gleichen Seite bedruckt wird. Soll dagegen die  Rückseite der Bahn bedruckt werden, so muss die  Bahn in umgekehrter Richtung durch das     Druckwerk          geführt    werden, wie dies beim Druckwerk C der Fall  ist.

   In     diesem    Druckwerk wird die Metallbahn 10  über die hintere Zuführungsrolle 15 zugeführt, die  dort in     ihrer    wirksamen Lage dargestellt ist. Die  vordere     Zuführungsrolle    11 wird dabei in     ihre    unwirk  same Stellung gebracht, wie dies beim     Druckwerk    C  auf     Fig.    1 der Fall ist. Die zwischen den Druckwerken  <I>B</I> und C liegende Kompensationsschleife     lOBC    des  Metallbandes erstreckt sich dabei von der hinteren  oberen     Umlenkrolle    14 des     Druckwerkes    B zu der  hinteren Zuführungsrolle 15 des Druckwerkes C.

    Nach Verlassen der Trockenwalze 20 im Druckwerk  C wird die Bahn 10 von unten um die Rolle 16  herum und danach an der hinteren Seite des Druck  werks aus dem Werk herausgeführt. Die Bahn läuft  dann über die hintere obere     Umlenkrolle    14 des       Druckwerkes    C, von dort zwischen den Rollen 4 der       Anfrollvorrichtung    E hindurch zu der am hinteren  Ende der Vorrichtung E vorgesehenen     Aufrolltrom-          mel    3. Die Rollen 16 der Druckwerke<I>A</I> und<I>B</I> sind  nicht in Tätigkeit.  



  Das Band     kann    wie erwähnt vor seiner Einfüh  rung in die einzelnen Druckwerke auf eine im vor  aus festgesetzte Temperatur abgekühlt werden. Diese  Abkühlung kann     zweckmässigerweise    dadurch er  reicht werden, dass eine der die Schleife<I>10DA</I> be  grenzenden Rollen, vorzugsweise die vordere Zufüh  rungsrolle 11, auf einer festgesetzten Temperatur ge  halten wird, die niedriger ist als die Temperatur des  vor der betreffenden Rolle befindlichen Abschnitts der  Metallbahn. Die Kühlung bzw. Aufrechterhaltung der  niedrigen Temperatur dieser Rolle kann auf beliebige,  zweckmässige Weise, beispielsweise durch eine die  Rolle durchströmende, durch Thermostat regulierte  Kühlflüssigkeit erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Führung einer fortlaufenden Me tallbahn durch eine aus mindestens zwei aufeinander folgenden Druckwerken bestehende Mehrfarbendruck maschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall bahn zunächst durch eine Lochungsvorrichtung ge leitet wird, die die Bahn mit längsseits der Bahn seitenkanten liegenden, fortlaufenden Lochreihen ver sieht, danach mittels jeweils vor und hinter einer Druckwalze vorgesehenen Zahnwalzen durch das erste Druckwerk geführt wird,
    wobei die Bahn durch die in die Löcher eingreifenden Zähne straff über die Druck walze geleitet und nach Verlassen des ersten Druck werkes über Führungsrollen geführt wird, die derart zwischen den aufeinanderfolgenden Druckwerken an geordnet sind, dass die Bahn auf der zwischen zwei benachbarten Druckwerken liegenden Strecke eine lose herabhängende Schleife bildet, in der alle etwai- gen Materialspannungen in der Metallbahn ausge glichen werden.
    II. Mehrfarbendruckmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden, jeweils eine Druckwalze und eine gegen diese anliegende Andrückrolle ent haltenden Druckwerken, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Druckwerk zwei in Vorschubrichtung der Bahn jeweils vor und hinter der Druckwalze liegende Zahnwalzen mit je zwei Zahnkränzen zum straffen Vorschub der Bahn über die Druckwalze angeordnet sind, und dass vor dem vorderen Druckwerk eine Lochungsvorrichtung, und jeweils vor und hinter jedem Druckwerk mehrere Führungsrollen vorgesehen sind,
    von denen zumindest einige derart gelagert sind, dass die fortlaufende Metallbahn zumindest auf den zwischen zwei benachbarten Druckwerken liegenden Strecken eine lose herabhängende Schleife bildet. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Metallbahn vor ihrer Ein- führung in jedes einzelne Druckwerk auf eine im vor aus festgelegte Temperatur abgekühlt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall bahn nach jedem Aufdruck zum Trocknen der Druck farbe erhitzt wird. 3.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der die lose Schleife begrenzenden Führungsrollen mit einer Kühl vorrichtung versehen ist, durch die die Walze auf einer im voraus festgesetzten Temperatur gehalten wird. 4. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Druckwerk eine über der Druckwalze liegende Trockenwalze mit in Walzen längsrichtung verlaufenden Rippen enthält, die derart ausgestaltet sind, dass die um die Trockenwalze ge führte Bahn ein Stück von der Walzenperipherie selbst abgehalten wird.
CH351984D 1956-09-26 1957-09-18 Verfahren zur Führung einer fortlaufenden Metallbahn durch eine Mehrfarbendruckmaschine, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens CH351984A (de)

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