Verfahren zur Führung einer fortlaufenden Metallbahn durch eine Mehrfarbendruckmaschine, und Maschine zur Durchführung des Verfahrens Es ist bekannt, auf Papier- oder Textilbahnen fort laufend Vielfarbendrucke herzustellen. Hierzu ver wendet man Mehrfarbendruckmaschinen mit meh reren aufeinanderfolgenden Druckwerken. Die Pa pier- oder Textilbahn wird fortlaufend nacheinander durch die Druckwerke geführt und in jedem Druck werk mit einem einfarbigen Teilmuster bedruckt.
Die sich überlagernden einzelnen einfarbigen Abdrücke ergeben den gewünschten Mehrfarbendruck. Man hat versucht, dieses Verfahren beispielsweise in der Kon servenindustrie zur fortlaufenden Herstellung von Mehrfarbendrucken auf Metallblechbahnen, vorzugs weise Aluminiumbahnen, zur Herstellung von Kon servenbüchsen oder ähnlichen Blechbehältern zu be nutzen. Hierbei ergeben sich jedoch folgende Schwie rigkeiten: 1. Zur Herstellung von Konservenbüchsen oder ähnlichen Behältern verwendet man normalerweise Metallblech in einer Dicke von über 0,1 mm. Bleche mit einer solchen Dicke werden in Walzwerken her gestellt. Die durch das Auswalzen entstehenden Spannungen sind über die Oberfläche der fertigen Metallbahn ungleichmässig verteilt.
Auf Grund dieser latenten Spannungen hat eine solche Metallbahn das Bestreben, sich beim fortlaufenden Durchführen durch die einzelnen Druckwerke einer Mehrfarbendruck maschine zu verziehen. Hierdurch wird die erforder liche korrekte überlagerung der in den einzelnen nacheinander folgenden Druckwerken vorgenom menen Teildrucke unmöglich gemacht.
2. Da der auf der fortlaufend weiterbewegten Metallbahn in jedem Druckwerk aufgedruckte Farb stoff nicht von der Bahn absorbiert werden kann, müssen besondere Massnahmen zum Trocknen' des Farbstoffes zwischen je zwei nacheinander folgen den Druckwerken getroffen werden. Das Trocknen des Farbstoffs erfolgt vorzugsweise dadurch, dass die Bahn auf ihrem Wege von einem Druckwerk zum nächsten Druckwerk über Heizwalzen geleitet wird. Bei der Verwendung gewisser Druckfarbstoffe können derartige Heizwalzen jedoch fortfallen, vorausgesetzt, dass den im Farbstoff enthaltenen leichtflüchtigen Stoffen Gelegenheit gegeben wird, zu verdunsten, bevor derjenige Teil der Metallbahn, auf dem in einem Druckwerk ein Muster aufgedruckt worden ist, in das nächste Druckwerk einläuft.
In beiden Fällen führt das Trocknen des Farbstoffs jedoch zwangsweise zu Temperaturschwankungen, die den korrekten Vor schub der Bahn durch die nacheinanderfolgenden Druckwerke beeinträchtigen und Längs- und Quer verschiebungen der Bahn im Verhältnis zu den Druckwalzen in den nachfolgenden Druckwerken ver ursachen. Auf Grund dieser Verschiebungen ist es unmöglich, eine richtige überlagerung der nachein ander hergestellten Teildrucke des Vielfarbendrucks zu erzielen.
Bei der Herstellung von Mehrfarbendrucken auf fortlaufenden Papier- oder Textilbändern treten diese Schwierigkeiten nicht auf, da das poröse Papier- oder Textilmaterial den Farbstoff absorbieren kann, und weil Papier- und Textilbahnen keine den Vorschub der Bahn beeinträchtigenden Materialspannungen haben.
Die Verschiebungen der Metallbahn sowohl in Bahnlängsrichtung als auch quer zu dieser sind wie gesagt zum Teil .auf die Temperaturschwankungen an den verschiedenen Stellen der Metallbahn zurückzu führen, die durch die Erhitzung der Bahn zwecks Trocknens der Farbe und auf Grund der anschliessen den Abkühlung auftreten. Die sich hieraus ergebende abwechselnde Ausdehnung und Zusammenziehung der Bahn führt zu Verzerrungen und zum Schieflaufen der Bahn auf ihrem Wege durch die Druckwerke.
Aus den oben angegebenen Gründen war es bis her praktisch unmöglich, die bekannten Verfahren zur fortlaufenden Herstellung von Mehrfarbendrucken auf Papier- oder Textilbändern zur kontinuierlichen An fertigung von Mehrfarbendrucken auf Metallbahnen zu benutzen, weshalb Mehrfarbendrucke auf Metall blechbahnen für Konservenbüchsen oder ähnliche Be hälter bisher auf den einzelnen Metallplatten ge trennt hergestellt werden müssen.
Wenn auch diese Verfahrensweise hinsichtlich des Mehrfarbendrucks zu durchaus zufriedenstellenden Ergebnissen führt, so bedingt ein solches Vorgehen jedoch eine beträchtliche Materialverschwendung, da die Kanten jeder Platte zur Herstellung von Kon servenbüchsen oder anderen Behältern beschnitten werden müssen. Falls die Druckmuster eine quadra tische oder rechteckige Kontur haben, kann der Ma terialverlust dadurch auf ein Minimum begrenzt wer den, dass der Schnitt dicht am Rande des Drucks vor beigeführt wird. Bei Druckmustern mit runder oder unregelmässiger Kontur oder bei Mustern, die die zur Verfügung stehende Fläche der Blechplatte voll ausfüllen, ist es jedoch unvermeidlich, dass eine Anzahl dieser Muster durchschnitten werden, was zu einem erheblichen Materialverlust führt.
Es ist wirtschaftlich daher wünschenswert, Mehr farbendrucke zur Vermeidung von Materialverlusten und zur Beschleunigung des Druckens auf fort laufenden Metallbahnen herstellen zu können.
Die Erfindung hat den Zweck, ein Verfahren an zugeben, bei dem eine fortlaufende Metallbahn derart durch eine aus mindestens zwei aufeinanderfolgenden Druckwerken bestehende Mehrfarbendruckmaschine geführt wird, dass die genannten Mängel nicht auf treten.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Metallbahn zunächst durch eine Lochungsvorrich tung geleitet wird, die die Bahn mit längsseits der Bahnseitenkanten liegenden fortlaufenden Lochreihen versieht, danach mittels jeweils vor und hinter einer Druckwalze vorgesehener Zahnwalzen durch das erste Druckwerk geführt wird, wobei die Bahn durch die in die Löcher eingreifenden Zähne straff über die Druckwalze geleitet und nach Verlassen des ersten Druckwerkes über Führungsrollen geführt wird, die derart zwischen den aufeinanderfolgenden Druck werken angeordnet sind, dass die Bahn auf der zwi schen zwei benachbarten Druckwerken liegenden Strecke eine lose herabhängende Schleife bildet,
in der alle etwaigen Materialspannungen in der Metall bahn ausgeglichen werden. Nach Verlassen des letz ten Druckwerkes wird die bedruckte Bahn zweck mässig auf eine am hinteren Ende der Druckmaschine vorgesehene Trommel aufgerollt.
Um zu gewährleisten, dass die Metallbahn im gleichen Wärmezustand in die verschiedenen Druck werke eingeführt wird, kann die Bahn vor ihrer Ein führung in jedes einzelne Druckwerk auf eine im vor- aus festgelegte Temperatur abgekühlt werden. Hier durch werden diejenigen Verschiebungen und gegen seitigen Verlagerungen der einzelnen Druckmuster vermieden, die unvermeidlich sind, wenn die Metall bahn in allen Druckwerken die gleiche Temperatur hat bzw. den gleichen Temperaturschwankungen aus gesetzt ist.
Falls mit Druckfarbstoffen gearbeitet wird, die ein beschleunigtes künstliches Trocknen der auf der Bahn aufgedruckten Farbe erfordern, kann die Me tallbahn nach jedem Aufdruck zum Trocknen der Druckfarbe erhitzt werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Mehrfarben druckmaschine zur Durchführung des Verfahrens, die mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden, jeweils eine Druckwalze und eine gegen diese anliegende Andrückrolle enthalten.
Die Druckmaschine ist da durch gekennzeichnet, dass in jedem Druckwerk zwei in Förderrichtung der Bahn jeweils vor und hinter der Druckwalze liegende Zahnwalzen mit je zwei Zahn kränzen zum straffen Vorschub der Bahn über die Druckwalze angeordnet sind, und dass vor dem vor deren Druckwerk eine Lochungsvorrichtung und je weils vor und hinter jedem Druckwerk mehrere Füh rungsrollen vorgesehen sind, von denen zumindest einige derart gelagert sind, dass die fortlaufende Me tallbahn zumindest auf den zwischen zwei benach barten Druckwerken liegenden Strecken eine lose herabhängende Schleife bildet.
Zwecks Durchführung der vorstehend erwähnten Abkühlung der Metallbahn vor Einführung in jedes Druckwerk kann mindestens eine der die lose Schleife begrenzenden Führungs rollen mit einer Kühlvorrichtung versehen sein, die die Rolle auf einer im voraus festgesetzten Temperatur hält. Schliesslich kann jedes Druckwerk eine über der Druckwalze liegende Trockenwalze mit in Walzen längsrichtung verlaufenden Rippen enthalten, die der art ausgestaltet sind, dass die um die Trockenwalze geführte Bahn ein Stück von der Walzenperipherie selbst abgehalten wird. Hierbei kann die Trocken walze durch geeignete Mittel erhitzt werden. Der Luft zwischenraum zwischen der Metallbahn und der Heizwalzenoberfläche erleichtert das Verdampfen der Feuchtigkeit aus der frischen Druckfarbe.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer er findungsgemässen Mehrfarbendruckmaschine mit drei Druckwerken und Fig.2 einen Schnitt nach der Linie 11-1l auf Fig. 1.
Die auf Fig. 1 gezeigte erfindungsgemässe Mehr farbendruckmaschine besteht im wesentlichen aus einem Maschinenrahmen 1, drei Druckwerken<I>A, B</I> und C, einer in Vorschubrichtung vor dem ersten Druckwerk angeordneten Zuführungsvorrichtung D und einer hinter dem letzten Druckwerk liegenden Aufrollvorrichtung E. Die fortlaufende Förderung einer Metallbahn<B>1.0</B> durch die Maschine wird wie folgt gesteuert: Die Bahn 10 wird von einer Vorratstrommel 2 abgezogen und über zwei Zuführungsrollen 4 geleitet, von denen die eine in der durch den Pfeil angedeu teten Richtung angetrieben wird. Von den Zufüh rungsrollen gelangt die Bahn zu einer am Ausgang der Zuführungsvorrichtung D liegenden, an sich bekann ten Lochungsvorrichtung 5 geeigneter Konstruktion.
In der Lochungsvorrichtung wird die Bahn 10 mit längsseits der Bahnseitenkanten liegenden, fortlaufen den Lochreihen versehen. Danach wird die Bahn in einer Schleife lODA zum ersten Druckwerk<I>A</I> geführt.
Die Druckwerke<I>A, B</I> und C sind identisch und enthalten jeweils eine Druckwalze 6 und eine von oben gegen die Druckwalze anliegende Rolle 7, die die Bahn fest gegen die Druckwalze 6 andrückt. In jedem Druckwerk sind weiterhin zwei in Vorschub richtung der Bahn jeweils vor und hinter der Druck walze liegende Zahnwalzen 8 und 9 vorgesehen, deren Zähne in die Löcher der Bahn eingreifen und die Bahn straff über die Druckwalze führen. Oberhalb der Druckwalze ist in jedem Druckwerk eine durch übliche zweckmässige Mittel heizbare Trockenwalze 20 ge lagert. Die Walze 20 kann in Walzenlängsrichtung verlaufende Rippen 21 oder entsprechende Organe tragen, so dass zwischen der Peripherie der Trocken walze und der über die Walze geleiteten Bahn ein Luftzwischenraum verbleibt.
Schliesslich hat jedes Druckwerk die im folgenden genannten Führungs rollen, von denen einige in der durch Pfeile angedeu teten Richtung angetrieben werden: Eine vordere Zuführungsrolle 11, eine ebenfalls an der vorderen Seite des Druckwerks liegende Aus gangsrolle 12, eine vordere obere Umlenkrolle 13, eine hintere obere Umlenkrolle 14, eine an der Rück seite jedes Druckwerks liegende Zuführungsrolle 15 und eine hintere Ausgangsrolle 16. Die Rollen 11 und 15 sind aus den nachstehend näher erwähnten Grün den auf verschwenkbaren Armen gelagert.
Die Vor richtung E ist mit zwei den Zuführungsrollen der Vorrichtung D entsprechenden Zuführungsrollen 4 und mit einer am hinteren Ende der Maschine liegen den Trommel 3 zum Aufrollen des mit dem Mehr farbendruck bedruckten Bandes versehen.
Die auf Fig. 1 schematisch dargestellte Mehrfar- bendruckmaschine arbeitet wie folgt: Das von der Vorratstrommel 2 abgezogene und mittels der Zuführungsvorrichtung D den Druck werken zugeführte Metallband wird beim Einlaufen in die Druckwerke<I>A</I> und<I>B</I> über die Zuführungsrollen 11, danach von unten um die Zahnwalze 8, zwischen der Druckwalze 6 und der Rolle 7 hindurch und von dort von unten um die Zahnwalze 9, danach über die Trockenwalze 20, von unten um die Ausgangsrolle 12 und schliesslich über die oberen Umlenkrollen 13 und 14 geführt.
Der zwischen der oberen hinteren Umlenkrolle 14 des Druckwerkes A und der Zuführungsrolle 11 des Druckwerks B verlaufende Teil des Metallbandes bildet eine lose herabhängende Kompensationsschleife l0AB. Der Zweck dieser Schleife wurde vorstehend eingehend erläutert. Aus der Zeichnung geht hervor, dass die Metallbahn in den Druckwerken<I>A</I> und<I>B</I> auf der gleichen Seite bedruckt wird. Soll dagegen die Rückseite der Bahn bedruckt werden, so muss die Bahn in umgekehrter Richtung durch das Druckwerk geführt werden, wie dies beim Druckwerk C der Fall ist.
In diesem Druckwerk wird die Metallbahn 10 über die hintere Zuführungsrolle 15 zugeführt, die dort in ihrer wirksamen Lage dargestellt ist. Die vordere Zuführungsrolle 11 wird dabei in ihre unwirk same Stellung gebracht, wie dies beim Druckwerk C auf Fig. 1 der Fall ist. Die zwischen den Druckwerken <I>B</I> und C liegende Kompensationsschleife lOBC des Metallbandes erstreckt sich dabei von der hinteren oberen Umlenkrolle 14 des Druckwerkes B zu der hinteren Zuführungsrolle 15 des Druckwerkes C.
Nach Verlassen der Trockenwalze 20 im Druckwerk C wird die Bahn 10 von unten um die Rolle 16 herum und danach an der hinteren Seite des Druck werks aus dem Werk herausgeführt. Die Bahn läuft dann über die hintere obere Umlenkrolle 14 des Druckwerkes C, von dort zwischen den Rollen 4 der Anfrollvorrichtung E hindurch zu der am hinteren Ende der Vorrichtung E vorgesehenen Aufrolltrom- mel 3. Die Rollen 16 der Druckwerke<I>A</I> und<I>B</I> sind nicht in Tätigkeit.
Das Band kann wie erwähnt vor seiner Einfüh rung in die einzelnen Druckwerke auf eine im vor aus festgesetzte Temperatur abgekühlt werden. Diese Abkühlung kann zweckmässigerweise dadurch er reicht werden, dass eine der die Schleife<I>10DA</I> be grenzenden Rollen, vorzugsweise die vordere Zufüh rungsrolle 11, auf einer festgesetzten Temperatur ge halten wird, die niedriger ist als die Temperatur des vor der betreffenden Rolle befindlichen Abschnitts der Metallbahn. Die Kühlung bzw. Aufrechterhaltung der niedrigen Temperatur dieser Rolle kann auf beliebige, zweckmässige Weise, beispielsweise durch eine die Rolle durchströmende, durch Thermostat regulierte Kühlflüssigkeit erfolgen.
Method for guiding a continuous metal web through a multicolor printing machine, and machine for carrying out the process It is known to continuously produce multicolor prints on paper or textile webs. For this purpose, multicolor printing machines are used with several successive printing units. The paper or textile web is continuously guided one after the other through the printing units and printed with a monochrome partial pattern in each printing unit.
The superimposed individual single-color prints result in the desired multi-color print. Attempts have been made to use this method, for example in the canning industry for the continuous production of multicolor prints on sheet metal webs, preferably aluminum webs, for the production of Kon serven cans or similar sheet metal containers. However, this results in the following difficulties: 1. For the production of cans or similar containers, sheet metal with a thickness of over 0.1 mm is normally used. Sheets with such a thickness are made in rolling mills ago. The tensions resulting from the rolling are unevenly distributed over the surface of the finished metal web.
Because of these latent tensions, such a metal web tends to warp itself during continuous execution through the individual printing units of a multicolor printing machine. This makes the required correct superimposition of the partial prints made in the individual successive printing units impossible.
2. Since the color material printed on the continuously moving metal web in each printing unit cannot be absorbed by the web, special measures must be taken to dry the dye between two consecutive printing units. The dye is preferably dried in that the web is guided over heating rollers on its way from one printing unit to the next printing unit. When using certain printing dyes, however, such heating rollers can be omitted, provided that the volatile substances contained in the dye are given the opportunity to evaporate before the part of the metal web on which a pattern has been printed in one printing unit enters the next printing unit.
In both cases, however, the drying of the dye inevitably leads to temperature fluctuations, which impair the correct advance of the web through the successive printing units and cause longitudinal and transverse shifts of the web in relation to the printing rollers in the subsequent printing units. Because of these shifts, it is impossible to achieve a correct overlay of the partial prints of the multi-color printing produced one after the other.
These difficulties do not arise in the production of multicolor prints on continuous paper or textile tapes, since the porous paper or textile material can absorb the dye, and because paper and textile webs do not have any material tensions which would impair the advance of the web.
The displacements of the metal web both in the longitudinal direction and transversely to this are, as already mentioned, partly due to the temperature fluctuations at the various points of the metal web, which occur due to the heating of the web for the purpose of drying the paint and due to the subsequent cooling. The resulting alternating expansion and contraction of the web leads to distortions and skewing of the web on its way through the printing units.
For the reasons given above, it has been practically impossible to use the known method for the continuous production of multicolor prints on paper or textile tapes for continuous production of multicolor prints on metal webs, which is why multicolor prints on metal sheets for tin cans or similar Be containers so far individual metal plates must be produced separately.
Although this procedure leads to entirely satisfactory results with regard to multicolor printing, such a procedure causes a considerable waste of material, since the edges of each plate have to be trimmed for the production of Kon servenbüchsen or other containers. If the print pattern has a square or rectangular contour, the loss of material can be kept to a minimum by making the cut close to the edge of the print. In the case of print patterns with a round or irregular contour or in the case of patterns which completely fill the available surface of the sheet metal plate, however, it is inevitable that a number of these patterns will be cut through, which leads to a considerable loss of material.
It is therefore economically desirable to be able to produce multi-color prints to avoid material losses and to speed up printing on continuous metal webs.
The invention has the purpose of specifying a method in which a continuous metal web is guided through a multicolor printing machine consisting of at least two successive printing units in such a way that the defects mentioned do not occur.
This is achieved according to the invention in that the metal web is first passed through a perforation device, which provides the web with continuous rows of holes lying alongside the web side edges, then by means of toothed rollers provided in front of and behind a pressure roller through the first printing unit, the web through the teeth engaging in the holes are routed tightly over the printing roller and, after leaving the first printing unit, are guided over guide rollers which are arranged between the successive printing units in such a way that the web forms a loosely hanging loop on the path between two adjacent printing units,
in which all possible material stresses in the metal web are compensated. After leaving the last printing unit, the printed web is expediently rolled up onto a drum provided at the rear end of the printing machine.
In order to ensure that the metal web is introduced into the various printing units in the same heat state, the web can be cooled to a predetermined temperature before it is introduced into each individual printing unit. This avoids those shifts and mutual displacements of the individual print patterns that are unavoidable when the metal web in all printing units has the same temperature or the same temperature fluctuations is set from.
If printing inks are used that require accelerated artificial drying of the ink printed on the web, the metal web can be heated after each print to dry the printing ink.
The invention further relates to a multicolor printing machine for carrying out the method, which, with at least two successive ones, each contain a pressure roller and a pressure roller resting against this.
The printing machine is characterized by the fact that in each printing unit two toothed rollers, each in front of and behind the printing roller, are arranged in front of and behind the printing roller for taut feed of the web over the printing roller, and that in front of the printing unit there is a perforation device and each Weil before and after each printing unit several guide rollers are provided, at least some of which are stored in such a way that the continuous Me tallbahn forms a loosely hanging loop at least on the routes between two neighboring printing units.
In order to carry out the aforementioned cooling of the metal web before it is introduced into each printing unit, at least one of the guide rollers delimiting the loose loop can be provided with a cooling device which keeps the roller at a predetermined temperature. Finally, each printing unit can contain a drying roller lying above the printing roller, with ribs running in the longitudinal direction of the rollers, which are designed in such a way that the web guided around the drying roller is held back a piece by the roller periphery itself. Here, the drying roller can be heated by suitable means. The air gap between the metal web and the heating roller surface facilitates the evaporation of moisture from the fresh printing ink.
The invention is described below with reference to the drawing, for example. 1 shows a schematic side view of a multicolor printing machine according to the invention with three printing units, and FIG. 2 shows a section along the line 11-1l in FIG.
The multi-color printing machine according to the invention shown in FIG. 1 consists essentially of a machine frame 1, three printing units A, B and C, a feed device D arranged in the feed direction in front of the first printing unit and a reeling device located behind the last printing unit E. The continuous conveyance of a metal web <B> 1.0 </B> through the machine is controlled as follows: The web 10 is drawn off from a supply drum 2 and passed over two feed rollers 4, one of which is ended in the indicated by the arrow Direction is driven. From the feed rollers, the web arrives at a location at the output of the feed device D, per se known perforation device 5 of suitable construction.
In the perforation device, the web 10 is provided with rows of holes lying alongside the web side edges and running continuously. The web is then guided in a loop IODA to the first printing unit <I> A </I>.
The printing units <I> A, B </I> and C are identical and each contain a pressure roller 6 and a roller 7 which rests against the pressure roller from above and presses the web firmly against the pressure roller 6. In each printing unit two toothed rollers 8 and 9 lying in front of and behind the printing roller are also provided in the feed direction of the web, the teeth of which engage the holes in the web and lead the web taut over the printing roll. Above the printing roller, a drying roller 20 which can be heated by conventional suitable means is stored in each printing unit. The roller 20 can carry ribs 21 or corresponding organs extending in the longitudinal direction of the roller, so that an air gap remains between the periphery of the drying roller and the web guided over the roller.
Finally, each printing unit has the following guide rollers, some of which are driven in the direction indicated by arrows: a front feed roller 11, an output roller 12 also located on the front side of the printing unit, a front upper deflection roller 13, a rear one upper pulley 14, one on the back side of each printing unit lying feed roller 15 and a rear output roller 16. The rollers 11 and 15 are mounted on pivotable arms from the green mentioned in more detail below.
Before the device E is provided with two of the feed rollers of the device D corresponding feed rollers 4 and one at the rear end of the machine are the drum 3 for rolling up the printed with the multi-color tape.
The multi-color printing machine shown schematically in FIG. 1 operates as follows: The metal strip withdrawn from the supply drum 2 and fed to the printing units by means of the feed device D is when it enters the printing units <I> A </I> and <I> B < / I> over the feed rollers 11, then from below around the toothed roller 8, through between the pressure roller 6 and the roller 7 and from there from below around the toothed roller 9, then over the drying roller 20, from below around the output roller 12 and finally over the upper pulleys 13 and 14 out.
The part of the metal strip that runs between the upper rear deflecting roller 14 of the printing unit A and the feed roller 11 of the printing unit B forms a loosely depending compensation loop 10AB. The purpose of this loop was explained in detail above. The drawing shows that the metal web in the printing units <I> A </I> and <I> B </I> is printed on the same side. If, on the other hand, the reverse side of the web is to be printed, the web must be guided through the printing unit in the opposite direction, as is the case with printing unit C.
In this printing unit, the metal web 10 is fed via the rear feed roller 15, which is shown there in its operative position. The front feed roller 11 is brought into its ineffective position, as is the case with the printing unit C in FIG. The compensation loop IOBC of the metal strip between the printing units B and C extends from the rear upper deflection roller 14 of the printing unit B to the rear feed roller 15 of the printing unit C.
After leaving the drying roller 20 in the printing unit C, the web 10 is guided out of the work from below around the roller 16 and then on the rear side of the printing unit. The web then runs over the rear upper deflection roller 14 of the printing unit C, from there between the rollers 4 of the roll-on device E to the reeling drum 3 provided at the rear end of the device E. The rollers 16 of the printing units <I> A </ I > and <I> B </I> are not in operation.
As mentioned, the tape can be cooled to a pre-set temperature before it is introduced into the individual printing units. This cooling can expediently be achieved in that one of the rollers bordering the loop, preferably the front feed roller 11, is kept at a set temperature which is lower than the temperature of the one before relevant role located portion of the metal web. The cooling or maintenance of the low temperature of this roller can take place in any suitable manner, for example by means of a thermostat-regulated cooling liquid flowing through the roller.