CH352013A - Breitband-Störschutzkondensator - Google Patents

Breitband-Störschutzkondensator

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CH352013A
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CH
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interference suppression
capacitor
broadband interference
coil
capacitors
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Inventor
Galli H F Thomas
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Freiberg Kondensatorenwerk
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/228Terminals
    • H01G4/242Terminals the capacitive element surrounding the terminal
    • H01G4/245Tabs between the layers of a rolled electrode

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Description


      Breitband-Störschutzkondensator       Die Erfindung     betrifft    einen     Breitband-Stör-          schutzkondensator,    vorzugsweise zum Zwecke der  symmetrischen und unsymmetrischen Funkentstörung.  



  Für     Funkentstörungszwecke    ist die Verwendung  von verschiedenen Kondensatoren bekannt, die auf  Grund ihres Verwendungszweckes die Forderung  erfüllen müssen, bis zu einer Frequenz von mehr als  20 MHz ihren     kapazitiven    Charakter beizubehalten,  da mit ansteigender Frequenz eine induktive Kompo  nente wirksam wird, welche den gewünschten Kurz  schluss der     Hochfrequenzstörspannung    bzw. deren  Ableitung nach Erde verhindert. Zur Anwendung  kommen Durchführungskondensatoren bzw.     durch-          geschleifte    Kondensatoren,     vorbeigeschleifte    Kon  densatoren sowie Mehrfachkondensatoren dieser  Arten und ihrer Kombinationen.  



  Durchführungskondensatoren werden vorzugs  weise zur unsymmetrischen Entstörung, das heisst  Entstörung zwischen Leiter und Erde, verwendet.  Sie stellen eine induktionsarme Ausführung dar, da  die Ränder der Belegungen an den Stirnseiten des  Wickels     kontaktiert    sind und der eine Belag elek  trisch am metallischen Gehäuse liegt, während der  andere Belag mit dem axial durch den Kondensator  geführten Leiter verbunden ist und somit     Zuleitungs-          induktivitäten    entfallen.  Durchgeschleifte  Konden  satoren dienen vorzugsweise zur Dämpfung der sym  metrischen Störungen zwischen zwei Leitern. Die  beiden Leiter werden axial durch den Wickel ge  führt und mit je einem Belag verbunden.

    Vorbei  geschleifte  Kondensatoren werden ebenfalls zur  symmetrischen Entstörung verwendet. Die Belag  ränder sind an den Stirnseiten des Wickels kontak  tiert, und an beide Beläge werden an jeder Stirnseite  eine Zu- und Ableitung für den Betriebsstrom des  Verbrauchers geführt. Die Leiterschleifen sind also  an den Wickelstirnseiten vorbeigeführt.    Da allgemein sowohl     symmetrische    als unsym  metrische Störspannungen auftreten, macht sich die  Verwendung mehrerer Kapazitäten zur Entstörung  erforderlich. Bei     Kondensatoreinheiten    mehrerer       Kondensatorelemente    oben genannter Arten und  ihrer Kombinationen erhält man zwar relativ niedrige       Induktionswerte    aber zu grosse Abmessungen.

   Zur  Erzielung einer optimalen Raumausnutzung werden  deshalb mehrere Kapazitäten in einem Wickel ver  einigt. Bei diesen Kondensatoren lässt sich eine     Stirn-          seitenkontaktierung    praktisch nicht     durchführen,     woraus ungünstige Induktionswirkungen resultieren.

    Die an sich mögliche Kompensation der Wickel  induktivität durch Anbringen der     Kondensator-          stromzuführungen        in    der elektrischen Mitte der Be  läge fällt in der Praxis unbefriedigend aus und be  rücksichtigt weder die     Zuleitungsinduktivität    noch die  Elektronenlaufzeit bei der Stromverteilung in den  Belägen, welche einen unter Umständen nicht zu  vernachlässigenden Serienwiderstand darstellen.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt,  einen     Störschutzkondensator    zu schaffen, der mög  lichst kleine Abmessungen aufweist und die Verwen  dung mehrerer Kapazitäten     in    einem Wickel gestattet  und dabei in einem breiten Frequenzbereich, das  heisst bis in das UKW-Gebiet,     kapazitive    Eigenschaf  ten behält und dementsprechend induktionsarm ist.  



  Erfindungsgemäss wird dieses dadurch erreicht,  dass den Betriebsstrom führende, in die     Leitung    ein  zuschaltende     Stromzuführungselektroden    in Abstän  den auf die     einzelnen    Beläge in     axialer    Richtung des  Wickels aufgelegt sind und mit ihren Enden beider  seits stirnseitig aus dem Wickel herausragen und zur  Bildung von Anschlüssen     kontaktiert    sind, so dass  der Betriebsstrom angenähert gleichmässig über die  Beläge des     Parallelkondensators    verteilt in     axialer     Richtung den Wickel durchfliesst.     Zusätzliche    Kapa-           zitäten    im gleichen Wickel, z.

   B. zur     unsymmetri-          schen    Entstörung, können in entsprechender Weise  aufgebaut sein.  



  Schaltungstechnisch liegt somit eine Verbindung  von     vorbeigeschleifter    und durchgeschleifter Aus  führung vor. Durch die     Betriebsstromverteilung    im  Kondensator und den Wegfall von Stichleitungen zur  Kapazität wird die Entstehung von schädlichen       Induktivitäten    bis in das Gebiet ultrahoher Fre  quenzen     vermieden,    so dass der Kondensator sehr       kapazitive    Eigenschaften aufweist. Eine UKW     Ver-          drosselung    zur Erhöhung der     Entstörwirkung    ist  nicht erforderlich.

   Die     Kond'ensatoreinheit    kann so  wohl mit metallischem Gehäuse, welches einen elek  trischen Anschluss darstellen kann, als auch mit     Iso-          lierstoffgehäuse    gefertigt werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.       Fig.    1 zeigt ein Wickelschema für einen Breit  band-Störschutzkondensator mit drei Kapazitäten in       einem    Wickel in Seitenansicht und in der Perspek  tive.  



       Fig.    2     zeigt    den fertigen Wickel.  



       Fig.3    zeigt den vollständigen Kondensator im  Schnitt.  



  Die drei Kapazitäten 1, 2 und 3     (Fig.    1) werden  durch ihre Beläge 4 bis 8 gebildet, welche entspre  chend der     geforderten    Kapazität bemessen und in  einem bestimmten Wickelschema nach bekannter Art  angeordnet sind. Auf diese Beläge sind ungefähr  nach z.

   B. jeder     Windungslänge        Stromzuführungs-          elektroden    9 bis 13 aufgebracht, so dass beim fertigen  Wickel     (Fig.    2) die     jeweilig    zu einem Leiter gehören  den     Stromzuführungselektroden        übereinanderliegen.       Entsprechend ihrem Verwendungszweck stehen bei  spielsweise die     Stromzuführungselektroden        Nrn.    9  und 10 beiderseits und 11, 12 und 13 einseitig über  die     Stirnseiten    des Wickels.

       Vorteilhafterweise    sind  die     Stromzuführungselektroden    11 und 12 an einer  Seite zur     fabrikatorischen    Kennzeichnung abge  schrägt. Die     Stromzuführungselektroden    der jewei  ligen Pole werden mit den     Anschlussdrähten    15       (Fig.    3) nach bekannten Verfahren kontaktiert, und  der Wickel 14 wird     beispielsweise    in das Isolierstoff  gehäuse 16 eingebaut und durch eine Masse 17 ab  geschlossen.  



  Diese schematisch dargestellte Bauweise gestat  tet ferner eine mechanische Trennung der beiden,  meist als     Berührungsschutzkapazitäten    ausgelegten  Wickellängen 2 und 3 gegen 1, beispielsweise durch  eine     Verlängerung    eines Belages von 1, so dass ein  Durchschlag am aktiven Ende der Parallelkapazität 1  durch die     Schutzwirkung    der folgenden Windungen  eines ihrer Beläge für die elektrische Festigkeit der       Berührungsschutzkapazitäten    ohne Einfluss bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Breitband - Störschutzkondensator, gekennzeich net durch den Betriebsstrom des zu entstörenden Verbrauchers führende, in die Leitung einzuschal tende Stromzuführungselektroden, welche in Abstän den auf einzelne Beläge in axialer Richtung des Wickels aufgebracht sind und mit ihren Enden stirn- seitig aus dem Wickel herausragen und zur Bildung von Anschlüssen kontaktiert sind, so dass der Be triebsstrom angenähert gleichmässig über die Beläge verteilt in axialer Richtung des Wickels und quer zu den Belägen fliesst.
CH352013D 1955-11-18 1956-11-17 Breitband-Störschutzkondensator CH352013A (de)

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DE352013X 1955-11-18

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