CH352126A - Fensterkonstruktion - Google Patents

Fensterkonstruktion

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CH352126A
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CH
Switzerland
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frame
wooden frame
window
window construction
plastic
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English (en)
Inventor
Baumann Fritz
Original Assignee
Baumann Fritz
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Application filed by Baumann Fritz filed Critical Baumann Fritz
Publication of CH352126A publication Critical patent/CH352126A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/30Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
    • E06B3/301Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes consisting of prefabricated profiled members or glass
    • E06B3/302Covering wooden frames with metal or plastic profiled members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Fensterkonstruktion         Fensterkonstruktionen    aus Holz haben bekannt  lich den Nachteil, dass sie nach dem Einbau und  nachher in bestimmten Zeitabschnitten auf der Wet  terseite mit Farbe gestrichen werden müssen, um  das Holz zu erhalten und um durch die Farbe die  Fenster in gewünschter Weise zur Dekoration des  Hausäusseren mit heranzuziehen.  



  Der Farbanstrich ist nicht nur teuer, sondern  bedarf zum Aufbringen und Trocknen einer gewissen  Zeit, während welcher Zeit man im Gebrauch der  Fenster behindert ist.  



  Man hat deshalb bereits vorgeschlagen, anstelle  der     Holzrahmenkonstruktionen    solche aus Metall,  z. B. Eisen, Aluminium und dergleichen, zu ver  wenden. Diese Metallrahmen kann man zwar auf  der Wetterseite, z. B. durch Eloxieren, derart be  handeln, dass sie keines Anstriches mehr bedürfen.  Anderseits haben sich aber solche Metallfenster  wegen ihres hohen Preises und des grossen Gewichtes  und der damit verbundenen Verteuerung der ganzen  Aufhängekonstruktion nicht durchsetzen können und  sie werden nur unter ganz bestimmten Bedingungen  verwendet.  



  Es wurde auch schon versucht, Holz durch  Kunststoff zu ersetzen, doch haben sich diese Kon  struktionen ebenfalls nicht einführen     können,    da  der Kunststoff den verschiedenen Anforderungen be  züglich Haltbarkeit, Abdichtung, mechanische Be  anspruchung usw. nicht in gleichem Masse entspricht  wie Holz.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die genann  ten Nachteile zu beheben; bei der erfindungsgemässen  Konstruktion sind Holzrahmen verwendet und die  Konstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass der  Holzrahmen mindestens auf der Wetterseite mit  einer Kunststoffschicht überzogen ist, die mittels an  ihr angeordneten Längsrippen, welche in Nuten des    Holzrahmens eingreifen, am Holzrahmen gehalten  ist.  



  In beiliegender Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele von erfindungsgemässen Fensterkonstruktionen  dargestellt. Es zeigen:       Fig.l    einen Querschnitt durch einen Fenster  rahmen an der Befestigungsstelle am Fensterfutter,       Fig.    2 einen Querschnitt durch eine Mittelpartie  eines Fensterrahmens ohne Wetterschenkel,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch eine Mittelpartie       ,eines    Rahmens mit Wetterschenkel.  



  In     Fig.    1 ist ein     Doppelverglasungs-Fensterrahmen     dargestellt, welcher aus den beiden Rahmenteilen 1  und 2 aus     Holz    besteht, von welchen jeder eine  Scheibe 3 bzw. 4 trägt. Die beiden Rahmen 1 und 2  sind in bekannter, nicht dargestellter Weise am  Fensterfutter 5 drehbar befestigt. Die Scheiben 4  sind in den Falzen der dazugehörigen Rahmen mittels  einer     Aluminiumprofilstange    6 befestigt, wobei die  Abdichtung durch Einlegen einer Teerschnur 7 er  reicht wird.  



  Die Scheiben 3 im inneren     Fensterrahmen    1 sind  mit einer     Kittfase    7a abgedichtet.  



  Der nach der Wetterseite hin liegende Teil des  Rahmens 2 weist eine Kunststoffplatte 8 z. B. aus       Polyvinylchlorid    auf, welche auf ihrer nach innen  gelegenen Seite zwei Längsrippen 9 besitzt, welche  im Querschnitt     Schwalbenschwanzform    besitzen und  welche Längsrippen in Nuten 10 des Rahmenteiles  2     eingreifen.    Die Kunststoffschicht 8 überdeckt die       ganze,    nach aussen hin liegende Fläche des Rah  mens 2.  



  Die Befestigung der Kunststoffplatte 8 am Holz  rahmen 2 erfolgt zusätzlich durch Festkleben mittels  eines an sich bekannten Bindemittels, z. B.     Tyrodur          (Basis        Methylenchlorid),    welches für den verwen  deten Kunststoff geeignet ist.      Am Rahmen 2     ist    ferner ein Wetterschenkel 11  angebracht, welcher seinerseits aus Holz bestehen  kann. In diesem Fall ist auch der Wetterschenkel  mit einer Kunststoffplatte überzogen.  



  Der Wetterschenkel kann aber auch aus Kunst  stoff bestehen,     in    welchem Falle ein Kunststoffüber  zug nur erforderlich ist, wenn die Farbgebung von  Rahmen und Wetterschenkel eine einheitliche sein  soll oder wenn die Befestigungsstelle des Wetter  schenkels besonders gegen     Witterungseinflüsse    ge  schützt werden soll.  



  Durch Anbringen eines     Uförmigen,    nach innen  und aussen verschiebbaren Dichtungsstabes 20 kann  die Abdichtung nachträglich noch korrigiert werden.  



  Das Anbringen von Nuten 10 im Holzrahmen  hat, abgesehen davon, dass sie als Befestigungsteile  für die Längsrippen 9 der Kunststoffplatten dienen,  den Vorteil, dass der Rahmen praktisch keinen  Massveränderungen mehr unterliegt, da solche von  den Nuten aufgenommen werden.  



  Auf     Fig.2    sind die     zwei    zusammenstossenden  Fensterrahmen 12 und 13 nach der Wetterseite hin  von je einer Kunststoffplatte 14 bzw. 15 überdeckt,  welche Platten wiederum mittels Längsrippen 9  in Nuten 10 der     Holzrahmenteile    gelagert und  befestigt sind.  



  Die Berührungsstelle der beiden Fensterrahmen  12 und 13 ist in bekannter Weise durch eine Leiste  16 überdeckt, welche am Rahmen 12 fest ist. Diese  Leiste 16 ist ebenfalls von einer hier U-förmigen  Kunststoffplatte 17 überdeckt, wobei die Befestigung  in gleicher Weise durch Rippen in Nuten erfolgt.  



  Auf     Fig.    3 ist der Wetterschenkel 11 durch eine  Kunststoffplatte 19 überzogen.  



  Die .einzelnen     Kunststoff-Plattenstücke    werden  nach dem Aufbringen auf die Aussenfläche der  Holzrahmen in den     aneinanderstossenden    Ecken mit  einander     verschweisst,    so dass nach Beendigung des  Schweissvorganges ein einheitlicher Rahmenüberzug  über den     ganzen    Holzrahmen vorliegt.  



  Die beschriebene Ausführungsform kann bei allen  Fensterkonstruktionen Anwendung finden, also bei  spielsweise für     Schwingflügelfenster,    Schiebefenster,    Kippfenster,     Doppelverglasungs-    oder     Einfachver-          glasungsfenster    usw.  



  Die Verwendung von Holz für die Rahmen bürgt  für eine sichere Abdichtung und für leichtes Gewicht  und die Überdeckung der wetterseitigen Fläche mit  Kunststoffplatten ermöglicht die Beibehaltung der  Fensterkonstruktion aus Holz und gibt aber die Mög  lichkeit der Farbgebung, welche von Fall zu Fall  beliebig gewählt werden kann und erspart ferner  das Streichen der Fensterrahmen mit Farbe.  



  Die Verwendung von Rippen zur Befestigung  auf Kunststoffplatten in Nuten der Holzrahmen hat  sich in der Praxis ausserordentlich gut bewährt, indem  ein sicheres Haften der Kunststoffplatten gewähr  leistet ist und die Mehrkosten sich in durchaus  erträglichem Masse bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fensterkonstruktion mit Holzrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzrahmen mindestens auf der Wetterseite mit einer Kunststoffschicht überzogen ist, die mittels an ihr angeordneten Längsrippen, welche in Nuten des Holzrahmens eingreifen, am Holzrahmen gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Fensterkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Längsrippen schwal- benschwanzförmig ausgebildet sind. 2. Fensterkonstruktion nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht zusätzlich mittels eines Klebstoffes am Holzrahmen befestigt ist. 3. Fensterkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Holzrahmen ange ordnete Wetterschenkel ebenfalls mit einer Kunst stoffschicht überzogen sind. 4.
    Fensterkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe (4) im äusseren Fensterrahmen (2) durch einen Metallprofilstab un ter Verwendung einer Teerschnur dichtend im Kitt falz festgehalten ist.
CH352126D 1960-03-21 1960-03-21 Fensterkonstruktion CH352126A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998006921A1 (en) * 1996-08-08 1998-02-19 Fiorentina Guarino Frp (fibre-reinforced plastic) exterior casing applied to wood and aluminium doors and windows, in particular

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1998006921A1 (en) * 1996-08-08 1998-02-19 Fiorentina Guarino Frp (fibre-reinforced plastic) exterior casing applied to wood and aluminium doors and windows, in particular

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