CH352293A - Webstuhl zur Herstellung von dehnbaren, elastischen Geweben aus Wollgarn und Gummifäden - Google Patents

Webstuhl zur Herstellung von dehnbaren, elastischen Geweben aus Wollgarn und Gummifäden

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CH352293A
CH352293A CH352293DA CH352293A CH 352293 A CH352293 A CH 352293A CH 352293D A CH352293D A CH 352293DA CH 352293 A CH352293 A CH 352293A
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CH
Switzerland
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loom
rubber threads
production
rubber
grooved roller
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Application number
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English (en)
Inventor
Morgener Johannes
Original Assignee
Simons & Frowein Aktiengesells
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/50—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads
    • D03D15/56—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


  Webstuhl zur Herstellung von dehnbaren,       elastischen    Geweben aus     Wollgarn    und Gummifäden    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Her  stellen von dehnbaren, elastischen Geweben aus  Wollgarn und     Gummifäden,    insbesondere für die  Fertigung von Sportbekleidung.  



  Elastische bzw. elastisch gemachte Textilstoffe  sind an sich bekannt. Man verwendet hierzu auch  mehr oder weniger Gummifäden. Wirkware ist in  folge der     ineinandergreifenden    Fadenschleifen, aus  denen das Gebilde besteht, für sich sehr dehnbar.  Hierbei bedeutet es keine Schwierigkeit,     Gummifäden     in das Gewirke aufzunehmen.  



  Die Erfindung bezweckt die Herstellung von ela  stischen Geweben, die durch ihre enge Bindungsart  an und für sich eine gegenüber Gummifäden geringe  Elastizität aufweisen.  



  Bei Webstühlen zum Herstellen von dehnbaren,  elastischen Geweben ist es bereits bekannt, dass die  Gummifäden als zweite Webkette dem     Webegeschirr     zugeführt und mittels eines Bremsbaumes oder der  gleichen in     Vorspannung    gebracht werden. Der Web  stuhl gemäss der Erfindung zeichnet sich nun da  durch aus, dass der Bremsbaum als     Rillenwalze    aus  gebildet ist, deren Rillen je zur Aufnahme eines  Gummifadens bestimmt sind, und dass der     Rillen-          walze    eine fest angeordnete, die Gummifäden ablen  kende Vorrichtung nachgeschaltet ist.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines  in der     Zeichnung    dargestellten     Ausführungsbeispie-          les    erläutert.         Fig.    1 zeigt einen Webstuhl     in    Seitenansicht.       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie     II-II    der       Fig.    1.  



  Zur Erzeugung eines Wollgewebes mit einer  Elastizität, die die dem Gewebe natürliche anhaf  tende Dehnung wesentlich übersteigt, verwendet man    an sich     bekännte    Gummifäden, die aus Naturgummi  hergestellt und mit Baumwollgarn in rohem oder ge  färbtem Zustand umsponnen sein können. Diese  Gummifäden 13     sind    auf einem besonderen     Web-          baum    1 zu einer Webkette 2     geschärt,    die im Web  stuhl als Oberkette eingehängt ist und zweckmässig  auf Kugellagern laufend arbeitet. Von diesem oberen  Webbaum werden die Gummifäden durch ein Faden  kreuz 3 über einen im Webstuhl angebrachten  Bremsbaum 4 geleitet.  



  Der Bremsbaum 4 besteht aus einer mit     Rillen     versehenen Walze. Die     Rillenzahl    entspricht der An  zahl der vom oberen Webbaum ablaufenden Gum  mifäden, die einzeln durch die Rillen geführt wer  den. Von der     Rillenwalze    4 führen die Gummi  fäden zum Webgeschirr 11. Auf der     verhältnismäs-          sig    langen Strecke zwischen dem Webbaum 1 und  der     Rillenwalze    4 erfolgt eine Verspannung der       Gummifäden,    so dass die Gummifäden von der     Ril-          lenwalze    4 dem Webgeschirr 11 in einer vorbe  stimmten Spannung zulaufen.

   Durch eine der Rillen  walze 4 nachgeschaltete, fest angeordnete Vorrich  tung 5, welche die Gummifäden ablenkt, wird der  Ablauf der Gummifäden von der     Rillenwalze    erleich  tert; dadurch erhält man die Gewähr, dass ein glat  ter und in der Spannung     egalisierter    Gummifaden  ablauf zum Webgeschirr 11 eintritt. Die Vorrichtung  5 ist durch eine quer zur Kette verlaufende Stange  gebildet. Da die     Gummifäden    vom oberen     Umfang     der     Rillenwalze    4 ablaufen, liegt die Stange 5 höher  als der obere Umfang der     Rillenwalze    4.

   Die Fäden  der Gummikette 2 und der von dem Webbaum 7  kommenden Wollkette 6 werden, um ein reines     Web-          fach    12 zu     erhalten,    vor den Webschäften durch zwei  Webschienen 10     zusammengeführt    und gleichzeitig  gebremst.      Die Spannung der Gummifäden kann eingestellt  werden. Die Gummifäden werden an die untere Ge  webefläche bindungsmässig so gelegt, dass die Ober  seite des Gewebes hierbei durch die     Einbindepunkte     nur kaum sichtbar     beeinflusst    wird. Man erhält auf  diese Weise in Verbindung mit dem eingetragenen       Wollgarnschuss    das mit     Hilfe    einer Nachbehandlung  elastisch werdende Gewebe.

   Die Garnkette 6 als Un  terkette arbeitet in üblicher Weise wie bei anderen  Wollwebstühlen. Die     Wollkette    läuft über dem Baum  8, das Fadenkreuz 9 sowie die Webschienen 10 zu  dem     Webgeschirr    11.  



  Das     in    der beschriebenen Weise hergestellte Ge  webe hat bei Abnahme aus dem Webstuhl eine nor  male Dehnung     in        Kett    und Schussrichtung, wie sie  bei allen Wollgeweben feststellbar ist. Die gewünschte  hohe     Elastizität    kann sodann durch     Einwirkung    von       NTassdampf    und Hitze, vorzugsweise bei etwa 4,5 atü  und 900 C hervorgerufen werden, bei welcher Be  handlung das Gewebe krumpft.  



  Für die beschriebene Herstellung von dehnbaren,  elastischen Geweben lassen sich vorhandene Web  stühle durch entsprechenden Anbau der Zusatzteile  1, 4 und 5 verwenden.  



  Der Webstuhl ist anwendbar auf Gewebe ver  schiedener     Bindung,    wie beispielsweise eine     Gabar-          dinköper-        oder    auch     Doppelköperbindung.     



  Das mit dem beschriebenen Webstuhl erzeugte  und in der beschriebenen Weise nachbehandelte Ge-    webe ist für die     verschiedensten    Verwendungs  zwecke geeignet, insbesondere für die     Fertigung    von  Sportoberbekleidung, z. B. für den Ski-, Reit- oder  sonstigen Sport. Es kann auch für technische Zwecke  eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Webstuhl zur Herstellung von dehnbaren, elasti schen Geweben aus Wollgarn und Gummifäden, ins besondere für die Fertigung von Sportbekleidung, bei welchem Webstuhl die Gummifäden als zweite Webkette dem Webgeschirr über einen Bremsbaum zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbaum (4) als Rillenwalze ausgebildet ist, deren Rillen je zur Aufnahme eines Gummifadens bestimmt sind, und dass der Rillenwalze eine fest angeord nete, die Gummifäden ablenkende Vorrichtung (5) nachgeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gummifäden vom oberen Umfang der Rillenwalze (4) ablaufen und die die Gummifäden ablenkende Vorrichtung (5) höher als der obere Umfang der Rillenwalze liegt. 2. Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Gummifäden ablenkende Vorrichtung eine quer über die Kette verlaufende Stange (5) ist.
CH352293D 1956-02-20 1957-02-12 Webstuhl zur Herstellung von dehnbaren, elastischen Geweben aus Wollgarn und Gummifäden CH352293A (de)

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DES19513U DE1738991U (de) 1956-02-20 1956-02-20 Wollgewebe und vorrichtung zur herstellung von hochelastisch arbeitenden wollgeweben.

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CH352293A true CH352293A (de) 1961-02-15

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CH352293D CH352293A (de) 1956-02-20 1957-02-12 Webstuhl zur Herstellung von dehnbaren, elastischen Geweben aus Wollgarn und Gummifäden

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GB855915A (en) 1960-12-07
AT219520B (de) 1962-02-12
DE1738991U (de) 1957-01-31
FR1166895A (fr) 1958-11-17

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