CH352721A - Unterflur-Transformatorenstation - Google Patents
Unterflur-TransformatorenstationInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02B7/00—Enclosed substations, e.g. compact substations
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Description
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Unterflur-Transformatorenstation Vorliegende Erfindung betrifft eine Unterflur- Transformatorenstation, welche ein Gehäuse zur Aufnahme des Transformators und dessen Schaltgeräte aufweist. Das Gehäuse besteht aus einem Mantel, einem Bodenstück und einer Abdeckung, welche Teile aus Stahl bestehen und fest miteinander verbunden sind, wobei die Abdeckung mit einer Öffnung versehen ist, durch welche der Innenraum des Gehäuses von der Erdbodenoberfläche aus zugänglich ist.
Das Gehäuse kann in der Werkstatt mit allen elektrotechnischen Geräten, die zu einer Transformatoren-, Schalt- und Verteilerstation gehören, ausgerüstet werden, so dass die Station einbaufertig an den Aufstellungsort geliefert werden kann., wo nur noch die Arbeiten für den Erdaushub erforderlich sind und die Station nur in die ausgehobene Grube eingesetzt und an das Netz oder dergleichen angeschlossen zu werden braucht.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten mittleren Längsschnitt und Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach 11-II der Fig. 1.
Ein in das Erdreich versenktes Transformatorengehäuse von Zylinder- oder Rechtkantform besitzt eine entsprechend verlaufende Seitenwand 1 und ist mit einem Boden 2 und einem Deckel 3 verschlossen. Die Gehäuseteile 1, 2, 3 bestehen aus Stahlblech und sind fest miteinander, vorzugsweise durch Schweissung, verbunden. Das Gehäuse nimmt einen Transforma- tor 4 und die zugehörigen Hoch- und Niederspannungsschaltgeräte, wie zum Beispiel Trennschalter 5, Leistungsschalter 6, und die zugehörigen Schienenverbindungen 7 auf. Zum Anschluss der Station an das Netz dienen wasserdichte Kabeleinführungen 8, 9.
Die Wärme des Transformators 4 wird dadurch abgeleitet, dass das Kühlmittel, zum Beispiel Transfor- matorenöl, aus seinem Kessel über einen Anschluss 14 in eine Kühlschlange 15 geleitet wird, die in Windungen an der Innenseite der Gehäusewand 1 verlegt und fest und wärmeleitend mit ihr verbunden, vorzugsweise verschweisst ist. Dies hat die Wirkung, dass die Wärme des Kühlmittels nicht nur von der Rohrschlange 15 aufgenommen, sondern von dieser an die Gehäusewand 1 abgegeben und teilweise in das die Station umgebende Erdreich abgeführt wird.
Der Fortfall von über Flur mündenden Kühlluftlei- tungen ermöglicht eine völlig geschlossene Ausbildung des Gehäuses, das dadurch gegen Eindringen von Staub, Regenwasser, Schnee und dergleichen vollkommen geschützt ist. Im Zuge der Rohrleitung 15, in der man zur Beschleunigung des Kühhnittelum- laufes eine Umwälzpumpe anordnen kann, dient ein hochgelegenes Ausdehnungsgefäss 16 zum Ausgleich von Volumenänderungen des Kühlmittels.
Der Deckel 3 ist mit mehreren Öffnungen versehen. Sie sind von schachtartigen Wandungen um- schlossen, die bis zur Erdbodenoberfläche hochgeführt sind, mit deren Niveau ihre Abdeckungen abschliessen. Eine dieser Öffnungen 13 bildet den Zugang zum Gehäuse für Wartungs- und Reparaturzwecke, für deren Ausführung der freie Raum unterhalb der Öffnung 13 zur Verfügung steht. Die übrigen Öffnungen dienen dazu, die Schaltvorgänge durchzuführen, ohne dass die Station betreten werden muss. So sind die Öffnungen 10, 11 für die Betätigung der Trennschalter bestimmt und die Öffnung 12 zur Betätigung des Leistungsschalters.
In die Öffnungen 10, 11, 12 ragen die Antriebsorgane 20 der Schalter, wie Umlenkhebel, Kegeltriebe und dergleichen, hinein, so dass man mittels Aufsteckhebeln, Kurbeln, Schlüsseln und dergleichen Geräten die Schalter von der Erd-
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bodenoberfläche aus betätigen kann. Dadurch wird bei Schalthandlungen jede Gefahr für den Schaltwärter ausgeschlossen. Für den an sich bei Schalträumen von Hochspannungsgeräten vorgeschriebenen Fluchtweg kann im Falle von Arbeiten im Gehäuseinnern die vorhandene Öffnung 13 benutzt werden.
Die Öffnung 13 braucht nur solche lichte Weite zu haben, wie sie den rippenlosen Transformatorenkesseln entspricht. Indessen können - bei entsprechender Grösse der Öffnung 13 - auch Transformatoren mit Kühlrippen in der Station verwendet werden, weil auch sie an das Kühlrohrsystem anschliess- bar sind.
Als Korrosionsschutz für die Station kann man entsprechende Schutzanstriche verwenden oder Ma- gnesiumanoden anordnen. Der Schutz gegen Feuchtigkeitsüberschläge ist dadurch gewährleistet, dass offene Lüftungsschächte und dergleichen entfallen, da die Bedienungs- und Montageöffnungen durch ihre Schachtdeckel wasserdicht zu verschliessen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Unterflur-Transformatorenstation, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse sowohl den Transformator (4) als auch seine Schaltgeräte (5, 6) aufnimmt, von einem Mantel (1), einem Bodenstück (2) und einer Abdeckung (3), die sämtlich aus Stahl bestehen und fest miteinander verbunden sind, gebildet wird und mit einer Öffnung (13) versehen ist, durch die der Innenraum des Gehäuses von der Erdbodenoberfläche aus zugänglich ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Transformatorenstation nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Zugang bildende Öffnung (13) sowie weitere Öffnungen (11, 12) der Abdeckplatte mit schachtartigen Verkleidungen versehen sind, die bis zur Erdbodenoberfläche geführt und hier mit Abdeckungen verschliessbar sind, und dass die Verstellantriebe (20) der Schaltgeräte durch die letztgenannten Öffnungen (Il, 12) der Abdeckplatte so weit nach oben geführt sind, dass die Antriebe von der Erdoberfläche aus bedienbar sind. 2. Transformatorenstation nach Patentanspruch und Unteranspruch 1;dadurch gekennzeichnet, dass zur Abführung der Abwärme des Transformators eine Umlaufleitung (15) für das Kühlmittel des Transformators an der Gehäusewand verlegt und die Kühlrohre wärmeleitend mit ihr verbunden sind. 3. Transformatorenstation nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrohre in schraubenartigen Windungen an der Gehäusewand anliegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352721X | 1956-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH352721A true CH352721A (de) | 1961-03-15 |
Family
ID=6277132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH352721D CH352721A (de) | 1956-09-24 | 1957-09-23 | Unterflur-Transformatorenstation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352721A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2704107A1 (fr) * | 1993-04-14 | 1994-10-21 | Bsa Ingenieurs Conseils | Station de transformation électrique. |
| EP0942442A3 (de) * | 1998-03-13 | 2000-12-06 | EnBW Badenwerk AG | Umspannstation in Kompaktbauweise |
-
1957
- 1957-09-23 CH CH352721D patent/CH352721A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2704107A1 (fr) * | 1993-04-14 | 1994-10-21 | Bsa Ingenieurs Conseils | Station de transformation électrique. |
| EP0942442A3 (de) * | 1998-03-13 | 2000-12-06 | EnBW Badenwerk AG | Umspannstation in Kompaktbauweise |
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