DE3729048C2 - - Google Patents
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/02—Casings
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F27/36—Electric or magnetic shields or screens
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-
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- Power Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Housings And Mounting Of Transformers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Transformator für große Nennlei
stung mit in einem geschlossenen Transformatorkessel aufge
stelltem, flüssigkeitsgekühlten Aktivteil aus einem
lamellierten Eisenkern und Wicklungen mit Hochspannungs
durchführungen und mit Mitteln zum Schutz gegen Beschädigungen
durch Granat- und Bomben-Splitter oder/und durch Geschosse von
Handfeuerwaffen, beispielsweise Gewehren oder Maschinenpistolen.
Transformatoren stellen in der Regel Knotenpunkte im Netz der
Elektrizitätsversorgung dar und sind daher unter Umständen Ziel
von zerstörerischen Anschlägen. Diese können beispielsweise in
Angriffen mit Sprengsätzen oder im Beschuß mit Handfeuerwaffen
bestehen.
Zum Schutz gegen derartige Angriffe sind Transforma
toren häufig zwischen besonderen Objektschutzwänden oder in
massiven Gebäuden aufgestellt. Aus einer Druckschrift der Fa. Weinzierl sind Trafostationen
aus Stahlbeton-Fertigteilen zu entnehmen.
Diese Aufstellungs- und Betriebsart von Transformatoren ist
jedoch sehr material- und raumaufwendig und aus diesem Grund
besonders unwirtschaftlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für Transforma
toren eine Objektschutzanordnung zu schaffen, die mit vertret
barem Aufwand einen zuverlässigen Schutz gegen Angriffe mit
Sprengsätzen oder Handfeuerwaffen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird für Transformatoren der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens die Seiten
wände des Transformatorkessels und die Dome der Hochspannungs
durchführungen durch an ihrer Innenseite angeordnete Schutz
platten verstärkt sind, wobei die Schutzplatten aus einem
Sonderstahl zum Abfangen von Splittern und kleinen Geschossen
bestehen.
Alternativ dazu dienen die Schutzplatten selbst als Wandteile
des Transformators.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung bestehen darin, daß
zur magnetischen Abschirmung der Seitenwände vorgesehene
Schirmwände an den Schutzplatten befestigt sind. Zweckmäßig
sind auch der waagrechte Kesselboden und der Kesseldeckel durch
auf ihrer Innenseite vorgesehene Schutzplatten verstärkt und
liegt jede Schutzplatte umlaufend kühlflüssigkeitsdicht an der
zu schützenden Wand an, wobei die Schutzplatte an die zu verstär
kende Wand angeschweißt ist. Diese Teile können auch selbst aus
Blech gefertigt sein, das den gleichen mechanischen
Beanspruchungen wie die Schutzplatten standhält.
Die erfindungsgemäße Anordnung zum Objektschutz von Transfor
matoren ist sehr vorteilhaft, da sie praktisch ohne besonderen
Raumbedarf sowie ohne besondere bauliche Maßnahmen für Objekt
schutzwände oder -gebäude auskommt und trotzdem die Unversehrt
heit der empfindlichen hochspannungsbelasteten Bauteile des
Transformators gewährleistet.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen mit Radiatoren bestückten
Transformator;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt und
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen zum Transport als
Brückenmittelstück vorgesehenen Transformator.
Einander entsprechende Bauteile sind allen Figuren mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
In einem Transformatorkessel mit Seitenwänden 1 ist ein Trans
formatoraktivteil aus Wicklungen 4 und einem lamellierten
Eisenkern 5 auf einen Kesselboden 7 aufgestellt.
Beim in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist
der Eisenkern 5 drei die Wicklungen 4 tragende in einer Reihe
liegende Kernschenkel auf. In der Verlängerung der Reihe von
Kernschenkeln ist innerhalb des Transformatorkessels ein aus
Lastwähler und Lastumschalter bestehender Stufenschalter 2
angeordnet, der über eine Antriebswelle 15 mit einem außen an
der Seitenwand 1 befestigten Stufenschalterantrieb 13 gekuppelt
ist. Außen an den beiden langen Seitenwänden ist beim
Transformator nach Fig. 1 und 2 je eine Anzahl von Radiatoren 12
angebracht, in denen das den Transformatorkessel füllende Öl
rückgekühlt wird.
Beim in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
zur Anpassung des Transformatorquerschnitts an den zulässigen
Transportquerschnitt der Eisenkern 5 aus fünf in einer Ebene
liegenden Kernschenkeln aufgebaut, von denen jedoch lediglich
die in der Mitte liegenden drei Wicklungen 4 tragen. In
Verlängerung der Reihe der Kernschenkel ist wiederum ein
Stufenschalter 2 vorgesehen, der über eine Antriebswelle 15
mit einem in einer Nische der benachbarten langen Seitenwand 1
untergebrachten Stufenschalterantrieb 13 gekuppelt ist. Das den
Transformatorkessel zur Isolierung und Kühlung füllende Trans
formatoröl wird bei diesem Ausführungsbeispiel in einer geson
dert aufgestellten, nicht dargestellten Kühlanlage rückgekühlt.
Die Enden der langen Seitenwände 1 tragen bei diesem Transfor
matorkessel Zuglaschen 14, mittels derer der Transformator
als Brückenmittelstück in ein Transportfahrzeug einhängbar ist.
Unter dem Kesselboden 7 sind Fahrwerke 11 angeordnet, auf dem
der Transformator an seinem Aufstellungsort in Position
bewegbar ist. Die Transformatorkessel sind oben durch einen
Kesseldeckel 8 gas- und öldicht abgeschlossen. Die Kesseldeckel
8 tragen direkt oder über einen Dom 9 Hochspannungsdurchfüh
rungen 10 zur Verbindung der Oberspannungswicklung mit einem
Hochspannungsnetz.
Auf der Innenseite der Seitenwände 1 sind Schutzplatten 3
befestigt. Diese Schutzplatten 3 bestehen aus einem Sonderstahl
und sind in der Lage, Granatsplitter, Bombensplitter oder
kleinere Geschosse, beispielsweise aus Handfeuerwaffen, aufzu
halten. Dadurch sind die hochspannungsbelasteten Bauteile des
Transformators vor Beschädigungen durch äußere Einwirkung
geschützt. Zur Ergänzung dieses Schutzes sind auch die die
Hochspannungsdurchführungen tragenden Dome 9 auf ihrer Innen
seite mit Schutzplatten 3 gepanzert.
Die Schutzplatten 3 liegen zweckmäßig mit ihrem Rand lückenlos
an der Seitenwand 1 oder dem Dom 9 an, so daß, falls diese
beschädigt werden, der Transformatorkessel als solcher öldicht
bleibt. Die Anlage des Randes der Schutzwände 3 erfolgt
vorteilhaft durch eine umlaufende Schweißnaht.
Aus Transformatorblechstreifen zusammengesetzte magnetische
Abschirmungen 6 für die Seitenwände 1 werden ihrerseits auf
der Innenseite der Schutzplatten 3 angebracht. Diese
Abschirmungen werden zur Geräuschentkopplung über Gummiplatten
auf den Schutzplatten aufgeschraubt.
Die erfindungsgemäße Anordnung von Schutzplatten 3 ist jedoch
ebenso wie bei großen Transformatoren auch bei Drosselspulen
Anordnungen vorteilhaft, soweit diese in vergleichbarer Weise
in ölgefüllten Kesseln mit oder ohne Kühlanlage aufgestellt
sind.
Claims (6)
1. Transformator für große Nennleistung mit in einem
geschlossenen Transformatorkessel aufgestelltem, flüssigkeits
gekühlten Aktivteil aus einem lamellierten Eisenkern (5) und
Wicklungen (4) mit Hochspannungsdurchführungen (10) und mit
Mitteln zum Schutz gegen Beschädigung durch Granat- oder
Bomben-Splitter oder durch Geschosse aus Handfeuerwaffen,
beispielsweise Gewehren oder Maschinenpistolen, dadurch gekennzeichnet,
- - daß mindestens
- - die Seitenwände (1) des Transformatorkessels und
- - die Dome (9) der Hochspannungsdurchführungen (10) durch an ihrer Innenseite angeordnete Schutzplatten (3) verstärkt sind, und
- - daß die Schutzplatten (3) aus einem Sonderstahl zum Abfangen derartiger Splitter und Geschosse bestehen.
2. Transformator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur magnetischen Abschirmung der Seitenwände (1) vorge
sehene Schirmwände (6) an den Schutzplatten (3) befestigt sind.
3. Transformator nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der waagrechte Kesselboden (7) und der Kesseldeckel (8)
ebenfalls durch auf ihrer Innenseite angeordnete Schutzplatten
(3) verstärkt, oder selbst aus Blech gefertigt sind, das
den gleichen Beanspruchungen wie die Schutzplatten standhält.
4. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schutzplatte (3) umlaufend kühlflüssigkeitsdicht an der
Wand anliegt.
5. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schutzplatte (3) an die zu verstärkende Wand angeschweißt
ist.
6. Transformator nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzplatten (3) mindestens teilweise selbst als Wand
teile des Transformatorkessels dienen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873729048 DE3729048A1 (de) | 1987-08-31 | 1987-08-31 | Objektschutz fuer einen transformator mit grosser nennleistung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19873729048 DE3729048A1 (de) | 1987-08-31 | 1987-08-31 | Objektschutz fuer einen transformator mit grosser nennleistung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3729048A1 DE3729048A1 (de) | 1989-03-09 |
| DE3729048C2 true DE3729048C2 (de) | 1991-05-02 |
Family
ID=6334885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873729048 Granted DE3729048A1 (de) | 1987-08-31 | 1987-08-31 | Objektschutz fuer einen transformator mit grosser nennleistung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (5)
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1987
- 1987-08-31 DE DE19873729048 patent/DE3729048A1/de active Granted
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Legal Events
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