CH352816A - Fugenabdeckvorrichtung zwischen einem raumabschliessenden Bauelement und den an dasselbe angrenzenden Gebäudeteilen - Google Patents

Fugenabdeckvorrichtung zwischen einem raumabschliessenden Bauelement und den an dasselbe angrenzenden Gebäudeteilen

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CH352816A
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Gijsbertus Nijhuis Aart
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Gijsbertus Nijhuis Aart
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/62Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
    • E06B1/64Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames by loosely-inserted means, e.g. strip, resilient tongue
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/82Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building
    • E04B2/821Connections between two opposed surfaces (i.e. floor and ceiling) by means of a device offering a restraining force acting in the plane of the partition
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B1/02Base frames, i.e. template frames for openings in walls or the like, provided with means for securing a further rigidly-mounted frame; Special adaptations of frames to be fixed therein

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Description


      Fugenabdeckvorrichtung    zwischen     einem    raumabschliessenden Bauelement  und den an dasselbe angrenzenden Gebäudeteilen    Wenn man vorfabrizierte raumabschliessende  Bauelemente, wie z. B. Trennwände, zwischen Ge  bäudeteilen, wie beispielsweise Querwänden, anord  nen soll, dann wird der Abstand der Gebäudeteile  voneinander nicht genau mit der entsprechenden Ab  messung des Bauelementes übereinstimmen, weil ein  Mauerwerk nicht so genau ausgeführt werden kann  wie ein vorfabriziertes Bauelement. Ausserdem sind  Einbautoleranzen erforderlich. Zwischen dem Bauele  ment und den angrenzenden Gebäudeteilen verblei  ben daher meistens Fugen mit einer Breite von bei  spielsweise 0,5 bis 3 cm. Die Erfindung bezweckt die  Schaffung einer Vorrichtung zum Abdecken der er  wähnten Fugen.  



  Es ist bekannt, raumabschliessende Bauelemente  dadurch zwischen die angrenzenden Gebäudeteile  einzupassen, dass eine verschiebbare     Zwischenleiste     mit Hilfe von Schraubenbolzen gegen den einen Ge  bäudeteil gedrückt wird. Bei einer bekannten Ausfüh  rung dieser Art greift die Zwischenleiste zwischen die  Schenkel eines U-förmig profilierten Pfostens oder  Riegels des raumabschliessenden Bauelementes ein.  Dabei wird zwar die Zwischenleiste fest an den an  grenzenden Gebäudeteil angedrückt, nicht aber an  die Schenkel des     U-Profilstückes    des Bauelementes.  Weiter ist eine Einrichtung bekannt, bei der eine Ab  deckleiste mittels Federn anstatt Schraubenbolzen  gegen den angrenzenden Gebäudeteil gepresst wird.

    Dabei liegt die     Abdeckleiste    zwar mit einer Abbie  gung auf dem Endpfosten oder Endriegel des raum  abschliessenden Bauelementes auf, jedoch ohne fest  angedrückt zu werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fugen  abdeckvorrichtung zwischen einem raumabschliessen  den Bauelement und den an dasselbe angrenzenden  Gebäudeteilen, welche Vorrichtung zugleich zum Ein-    spannen des Bauelementes zwischen den Gebäude  teilen dient und zu diesem Zweck Spannschrauben  aufweist.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zeichnet  sich dadurch aus, dass parallel zu den Aussenseiten  des Bauelementes je eine dasselbe     übergreifende     Leiste angeordnet ist, die einen in die Fuge hinein  ragenden Schenkel aufweist, an welchem die Spann  schrauben angreifen, die ferner mittels Muttern am  Bauelement abgestützt sind, die Leiste. an den be  nachbarten Gebäudeteil andrücken und zugleich mit  tels Hebelwirkung durch den Schenkel den das Bau  element übergreifenden Teil der Leiste an das Bau  element anpressen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der     Fugenabdeckvor-          richtung    gemäss der Erfindung sind in der beigefüg  ten Zeichnung veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel im  Querschnitt, und       Fig.    2 ist die eine analoge Darstellung des zwei  ten     Ausführungsbeispieles.     



  Von dem raumabschliessenden Bauelement, z. B.  einer Trennwand, ist lediglich der eine Endpfosten 1  dargestellt, der beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  ein     Hohlprofilstück    von im     wesentlichen    rechteckiger       Querschnittsform    ist. Die der Gebäudewand 9 zuge  kehrte Fläche und auch die gegenüberliegende Fläche  des Pfostens 1 weisen je zwei Längsnuten 2 von     tra-          pezförmigem    Profil auf. Zum Abdecken der Fuge  zwischen dem Pfosten 1 und der Gebäudewand 9 sind  zwei Leisten 3 vorhanden, von denen jede mit     Hilfe     von mehreren Spannschrauben 4 an die Gebäude  wand 9     angepresst    werden kann.

   Die Spannschrauben  4 sind in zugehörige Muttern 5     eingewindet,    welche  in die Nuten 2 eingeschoben und in denselben form  schlüssig gegen Drehung gesichert sind. Die     Muttern         5 können zu diesem Zweck beispielsweise viereckigen       Grundriss    und somit die Gestalt eines Pyramiden  stumpfes haben. Der Pfosten 1 ist mit mehreren Boh  rungen 6 versehen, die gleichachsig zu den Gewinde  bohrungen der Muttern 5 angeordnet sind und das  Durchführen bzw. Drehen der Spannschrauben 4 er  möglichen. Die Leisten 3 weisen je einen in die Fuge  zwischen dem Pfosten 1 und der Wand 9 hineinragen  den Schenkel 7 -auf, gegen welchen das eine Ende der  Schrauben 4 abgestützt ist.

   Jede Leiste 3 besitzt fer  ner eine die Vorderfläche bzw. die Hinterfläche 10  des Pfostens 1 übergreifende Partie mit einem gegen  den Pfosten 1 vorstehenden Rand B.  



  Der Schenkel 7 ist durch einen Rand 11 jeder  Leiste 3 in einigem Abstand von der Wand 9 gehal  ten und weist an seiner freien Endpartie einen gegen  die Gebäudewand 9 gerichteten Vorsprung 12 auf,  der gegenüber dem Rand 11 zurückgesetzt ist, solange  die Schrauben 4 nicht festgezogen sind.  



  Auf der anderen Seite des raumabschliessenden  Bauelementes ist die Ausbildung und Anordnung  genau gleich wie vorstehend beschrieben.  



  Durch entsprechende Drehung der Spannschrau  ben 4 lassen sich die Leisten 3 in Richtung gegen die  Gebäudewand 9 bewegen, wonach zuerst nur der  Rand 11 jeder Leiste 3 gegen die Gebäudewand 9  anliegt, während der Vorsprung 12 des Schenkels 7  noch einen kleinen Abstand von der Wand 9 auf  weist. Beim weiteren Einschrauben der Spannschrau  ben 4 wird der Schenkel 7 der Leisten 3 auch weiter  in Richtung gegen die Wand 9 gedrückt, wobei die  Leisten 3 um die Anlegestelle des Randes 11 ein  wenig geschwenkt werden und dadurch infolge Hebel  wirkung der Rand 8 jeder Leiste 3 fest auf die     Vor-          der-    oder Hinterfläche 10 des Pfostens 1 gepresst  wird.

   Die Vorsprünge 12 verhindern durch Aufsitzen  an der Gebäudewand 9 eine unzulässige Deforma  tion der Schenkel 7 und der Leisten 3, falls die  Schrauben 4 zu fest angezogen werden.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 unterschei  det sich von dem ersten Beispiel im wesentlichen nur  durch ein anderes Profil des Endpfostens 1 des raum  abschliessenden Bauelementes sowie durch eine an  dere Gestaltung der Muttern 5, durch welche die  Spannschrauben 4 hindurchgehen. Gemäss     Fig.    2 weist  der Pfosten 1 beiderseits eines Mittelsteges wieder  zwei Längsnuten 2 auf. In die der Gebäudewand 9  zugekehrten Nuten 2 sind die Muttern 5 eingescho  ben, die formschlüssig gegen Drehung gesichert sind.

    Während beim Pfosten nach     Fig.    1 für jede Spann  schraube 4     zwei    gleichachsige Bohrungen 6 erforder  lich sind, genügt beim Pfosten nach     Fig.2    je Schraube  4 eine einzige Bohrung 6, die in den Mittelsteg des  Pfostens eingearbeitet ist. Im übrigen ist die Ausbil-         dung    nach     Fig.    2 und die Wirkungsweise gleich wie  beim ersten Ausführungsbeispiel.  



  Die beschriebenen     Fugenabdeckvorrichtungen     haben den Vorteil, dass die benutzten Leisten 3 mit  tels der Spannschrauben 4 sowohl fest an die angren  zende Gebäudewand 9 als auch an die     Vorderfläche     oder Hinterfläche 10 des Endpfostens 1 des raum  abschliessenden Bauelementes     angepresst    werden. Da  bei sind die Leisten 3 imstande, zwischen der Ge  bäudewand 9 und dem Endpfosten 1 unterschiedlich  breite Fugen abzudecken. Je schmäler die Fuge, um  so mehr greifen die Leisten 3 mit ihrem Rand 8 über  die     Vorder-    oder Hinterfläche 10 des Pfostens 1.

   Die  Leisten 3 dienen aber nicht nur zum einwandfreien  Abdecken der Fuge, sondern in Verbindung mit den  Spannschrauben 4 und Muttern 5 zugleich auch zum  Einspannen des raumabschliessenden Bauelementes  zwischen zwei einander gegenüberliegenden Gebäude  teilen 9.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fugenabdeckvorrichtung zwischen einem raum abschliessenden Bauelement und den an dasselbe an grenzenden Gebäudeteilen, welche Vorrichtung zu gleich zum Einspannen des Bauelementes zwischen den Gebäudeteilen dient und zu diesem Zweck Spann schrauben aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass par allel zu den Aussenseiten des Bauelementes (1) je eine dasselbe übergreifende Leiste (3) angeordnet ist, die einen in die Fuge hineinragenden Schenkel (7) auf weist, an welchem die Spannschrauben (4) angreifen, die ferner mittels Muttern (5) am Bauelement (1) ab gestützt sind, die Leiste (3) an den benachbarten Ge bäudeteil (9) andrücken und zugleich mittels Hebel wirkung durch den Schenkel (7) den das Bauelement (1) übergreifenden Teil der Leiste (3) an das Bau element (1) anpressen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fugenabdeckvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (7) an sei ner freien Endpartie einen gegen den Gebäudeteil (9) gerichteten Vorsprung (12) aufweist, der bei noch nicht festgezogenen Spannschrauben (4) gegenüber dem am Gebäudeteil (9) anliegenden Rand (11) der Leiste (3) zurückversetzt ist. 2. Fugenabdeckvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Bauelement (1) übergreifende Partie der Leiste (3) einen gegen das Bauelement vorstehenden Rand (8) aufweist. 3. Fugenabdeckvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern (5) in Nu ten (2) des Bauelementes (1) eingeschoben und form schlüssig gegen Drehen gesichert sind.
CH352816D 1956-12-01 1957-06-14 Fugenabdeckvorrichtung zwischen einem raumabschliessenden Bauelement und den an dasselbe angrenzenden Gebäudeteilen CH352816A (de)

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