CH392825A - Wand- oder Deckenkonstruktion in Gebäuden - Google Patents
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Description
Wand- oder Deckenkonstruktion in Gebäuden Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wand- oder Deckenkonstruktion in Gebäuden, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Wand oder Decke aus vorfabrizierten Wand- oder Deckenelementen besteht, die unter Zwischenschalten von Dichtungsleisten an mindestens zwei einander gegenüberliegenden Rand teilen mit einem feststehenden Anschlusstück mittels Einklinkvorrichtungen verbunden sind, deren Klink organe beim Andrücken der Wand- oder Deckenele mente an die Anschlusstücke selbsttätig in Widerla- ger einschnappen.
Wände und Decken dieser Art eig nen sich besonders in Kombination mit bereits vor handenen Rohwänden bzw. -decken, welchen sie mit oder ohne Zwischenraum zugeordnet werden können, bzw. zur Kombination von Wänden bzw. Decken gleicher Art unter Bildung einer Doppelwand bzw. -decke. Die erfindungsgemässe Konstruktion hat den Vorteil, dass die vorfabrizierten Wand- bzw. Decken elemente derart ausgebildet sein können, dass sie nach der Montage keiner Nachbearbeitung mehr be dürfen im Sinne der bisher üblichen nachträglichen Verputz-, Gipser-, Tapezierer- und Malerarbeiten.
Die Elemente können daher in kürzester Zeit ohne we sentlichen Arbeitsaufwand montiert werden, wenn alle anderen Arbeiten bereits fertiggestellt, insbeson dere z. B. auch Rohrleitungen und elektrische Leitun gen montiert sind. Wird die eine Wand oder Decke einem bereits bestehenden wand- oder deckenförmi- gen Gebäudeteil vorgebaut, dann können im vorgese henen Zwischenraum, in welchem auch die An- schlussprofilteile der Wand oder Decke eingesetzt werden, alle nötigen Zubehörteile wie Wasser- und Gasleitungsrohre, elektrische Leitungen und derglei chen untergebracht werden, ebenso gegebenenfalls eine oder mehrere Schichten aus schall- oder wärme isolierendem Material und dergleichen.
Diese gesam ten Einbauteile, einschliesslich etwaiger Skeletteile und Träger für die Baukonstruktion, können dann durch die Wand- bzw. Deckenelemente vollständig verdeckt werden. Eventuelle Fugen zwischen benach barten Elementen können durch dahintersitzende An- schlussprofilteile oder davorgesetzte bzw. in die Fu gen eingesetzte Leisten geschlossen werden, falls dies erforderlich ist. Durch die eingesetzten Dichtungslei sten kann ein staub- und wasserdichter Abschluss der Elemente erreicht werden.
Soll der Zwischenraum später für Reperaturarbeiten oder dergleichen wieder zugänglich gemacht werden, dann können die betref fenden Wand- bzw. Deckenelemente durch Lösen der Klinkvorrichtungen ohne weiteres abgehoben und später wieder montiert werden, so dass dadurch mit dem Minimum an Zeitaufwand und ohne nachfolgen des Nacharbeiten die Zwischenräume zugänglich und wieder abgeschlossen werden können. Im übrigen wird auch durch die Verwendung der erfindungsge- mässen Konstruktion die Bauzeit eines Gebäudes ver kürzt. Ferner werden später Instandsetzungsarbeiten bzw. bauliche Änderungen vereinfacht.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes in Anwendung auf Wandkon struktionen.
Die Fig. 1, 2, 4 und 5 zeigen im Horizontalschnitt je ein Ausführungsbeispiel.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im Vertikalquerschnitt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist an einer Aussenmauer 1 eines Gebäudes auf der Innen seite eine Reihe von Pfosten 2 bzw. Distanzstücken in beliebiger Weise befestigt. An den Pfosten 2 ist mittels Schrauben je ein vertikales Anschlusstück 3 befestigt, welches sich über die ganze Höhe eines Ge schosses erstreckt. Die Anschlusstücke 3 bestehen aus je einer Profilleiste aus Metall, Kunststoff oder der gleichen, die zwei nebeneinanderliegende, auf der der Mauer 1 abgekehrten Seite offene Hohlräume auf weist. Diese beiden Hohlräume sind voneinander durch einen U-förmigen, nach der entgegengesetzten Seite offenen Profilteil getrennt.
In die erstgenannten beiden Hohlräume ragen an den freien Enden des Aussenflansches des Stückes 3 sitzende leistenförmige Widerlager 4 hinein. In diese Hohlräume greift ferner der freie Endteil je eines Klinkorgans 7 hinein, das andernends an je einem vertikalen Randteil eines vor fabrizierten Wandelementes in Form einer Platte 5 verankert ist.
Die Randteile benachbarter Platten 5 sind symmetrisch zur Längsmittelebene der An- schlusstücke 3 angeordnet, unter Freilassung einer Fuge, die durch den U-profilförmigen Mittelteil des Stückes 3 geschlossen ist. Die Klinkorgane 7 beste hen aus gummielastischem Material und sind in je einen Falz 6 des betreffenden Randes der Platte 5 festsitzend verankert. Sie weisen auf den einander ab gekehrten Seiten je einen längsdurchlaufenden Vor sprung 40 auf, der hinter das betreffende Widerlager 4 des Anschlusstückes 3 greift.
Die Organe 7 weisen ferner je eine längsdurchgehende Dichtungsleiste 41 auf, die klemmschlüssig zwischen den Platten 5 und dem Anschlusstück 3 angeordnet ist. Die Organe 7 sind an den einander zugekehrten Rändern bündig mit den betreffenden Platten 5 abgeschlossen. Die Vorsprünge 40 und die in die Hohlräume der An- schlusstücke 3 eingreifenden Teile der Organe 7 sind so gestaltet, dass beim Andrücken der Platten 5 an die Anschlusstücke 3 diese unter vorübergehender ela stischer Verformung in der Partie der Vorsprünge 40 in die entsprechenden Hohlräume des Anschlusstük- kes 3 soweit eindringen,
bis die Vorsprünge 40 hinter den Widerlagern 4 einschnappen und alsdann die Platten 5 gegen unbeabsichtigtes Wiederherausziehen sichern. Die Platten 5 erstrecken sich in der Länge über die gesamte betreffende Geschosshöhe und sind in der Breite den jeweiligen gegenseitigen Abständen der Anschlusstücke 3 angepasst, so dass die an jedem Vertikalrand der Platten 5 sitzenden Organe 7 min destens angenähert den gleichen Abstand haben wie die betreffenden Hohlräume der zugehörigen An- schlusstücke 3. Kleinere Differenzen können durch die elastische Nachgiebigkeit der Organe 7 ausgegli chen werden. Dasselbe gilt auch für das etwaige Schwinden bzw. die Wärmedilatation der Platten 5.
Zur Demontage der Platten 5 sind die benachbarten Organe 7 auf den einander zugekehrten Seiten mit durch Einschnitte gebildeten Schultern 9 versehen, an welchen haken- oder nasenförmige, in die Fugen ein geführte Werkzeuge angreifen können, so dass durch Ausüben einer entsprechenden Zugkraft das betref fende Organ 7 aus dem Anschlusstück 3 herausgezo gen werden kann, wobei sich wieder vorübergehend das Organ 7 im Bereich des Vorsprunges 40 elastisch nachgiebig kontrahiert, wonach das Organ wieder seine ursprüngliche Form annimmt.
Zur Wärme- bzw. Schallisolation der durch die Elemente 5 gebildeten fertigen Wand sind im Zwi schenraum vor der Mauer 1 entsprechende Isolier- platten 8 vorgesehen und zwar je nach Bedarf an der Innenseite der Mauer 1 bzw. der Platten 5 anliegend. Es können auch beide Plattenanordnungen gleichzei tig vorgesehen sein. Die Befestigung der an der Mau er 1 anliegenden Platten 8 kann durch beliebige üb liche Mittel erfolgen. Die an den Platten 5 anliegen den Platten 8 sind, wie in Fig. 1 dargestellt, zweck- mässig durch die Organe 7 bzw. die Platten 5 selbst festgeklemmt, wobei als Widerlager die Säulen 2, bzw. Distanzstücke Verwendung finden.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 unter scheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 in der Hauptsache dadurch, dass die Anschlusstücke 3a mit einer in vorbestimmtem Abstand auf der den Wand platten 5 abgekehrten Seite angeordneten, zu diesen parallelen Wand verbunden sind, welche nach dem gleichen Prinzip gebaut ist und mit Wandelementen <I>5a</I> bzw. 5b versehen ist. Zu diesem Zwecke sind die Anschlusstücke 3b der zuletzt genannten Wand mit den Anschlusstücken 3a der erstgenannten Wand durch nach den einander zugekehrten Seiten ausla dende Stege 10 bzw. 10a miteinander verbunden, wobei zwischen den Wandelementen 5 und den Wandelementen 5a, 5b ein Zwischenraum entsteht, wie er bei einer doppelcshaltgen Wand zur Schall und Wärmeisolierung üblich ist.
Hierbei bestehen die Klinkorgane 7, bzw.<I>7a, 7b</I> aus wärme- und schall isolierendem Material. Der Steg 10 besteht mit dem Anschlusstück 3a aus einem Stück, wogegen der Steg 10a T-profilförmig ausgebildet ist und mit dem Flansch in eine entsprechende Nut des Anschlusstük- kes 3b festhaftend eingesetzt ist. Im übrigen bestehen die Anschlusstücke 3a bzw. 3b wieder aus einer Pro filleiste, die zwei nebeneinanderliegende, auf der den Elementen zugekehrten Seite offene Hohlräume aufweist.
Jedoch sind beim Anschlusstück 3b die beiden Hohlräume voneinander durch einen U-förmi- gen, nach der den Elementen zugekehrten Seite offe nen Profilteil 12 getrennt, in dem klemmschlüssig der Steg einer T-profilförmigen Abdeckschiene 13 einge setzt ist. Hierbei schliesst der Flansch der Schiene 13 die Fuge zwischen den benachbarten Wandplatten 5a, <I>5b.</I> Zweckmässig besteht die Schiene 39 aus elastisch nachgiebigem Material.
Dagegen sind die beiden Hohlräume des Anschlusstückes 3a vonein ander durch einen T-förmigen Profilteil getrennt, des sen den Elementen 5 zugekehrter Flansch beiderseits ein leistenförmiges Widerlager 11 für je ein Klinkor- gan 7 bildet. Die Befestigung der Anschlusstücke 3a, 3b kann in z. B. bei Pfosten üblicher Art erfolgen, wobei der Pfosten klemmschlüssig gegenüber dem Fussboden und der Decke verspannt ist. Unter Um ständen genügt es, von zwei einander gegenüberlie genden Anschlusstücken nur das eine zu befestigen, da das andere durch die Stegverbindung 10, 10a ge halten ist.
In Abweichung von der in Fig. 1 dargestellten Bauart ist in Fig. 2 das linksseitige Klinkorgan 7a in einer schwalbenschwanzförmigen Nut des betref fenden Wandelementes 5 verankert und springt ge- genüber dem Rand des Elementes 5 etwas zurück. Im Gegensatz hierzu ist das gegenüberliegende Or- aan 7b in die Fuge zwischen den beiden Elementen 5 vorspringend angeordnet.
Der Vorsprung kann bis in die Fugenmitte vorgesehen sein und das gegen überliegende Klinkorgan 7b analog an der betreffen den Platte 5 befestigt sein, wobei dann die vorsprin genden Teile in der Mitte der Fuge aneinanderstos- sen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 sind zwei waagrechte, zueinander parallele Anschlusstücke 19 bzw. 2.6 vorgesehen, an denen je ein horizontaler Rand der Elemente 5 mittels der Klinkorgane 7 be festigt ist. Zur Befestigung der Anschlusstücke dienen eine Reihe von Haltegliedern, die mittels je einer Spannvorrichtung zwischen den Fussboden 36 und die Decke 14 festgeklemmt sind. Die Halteglieder be stehen aus einer auf dem Fussboden 36 aufliegenden Bodenleiste 27 und einer Reihe von auf dieser sitzen den vertikalen Pfosten 23, deren oberes Ende mit je einer Gewindehülse 25 versehen ist. In diese greift der untere Schaftteil einer Spannschraube 16 ein, de ren oberes Ende mittels eines Zapfens drehbar in einer Klemmplatte 15 gelagert ist.
Sie liegt mit einer Ringschulter an der Unterseite der Platte 15 an und ist mit einem Sechskantbund 16a versehen, der zum Angreifen eines Schraubenschlüssels zum Spannen der Schraube dient. Durch den Spannvorgang werden die Pfosten in bekannter Weise klemmschlüssig ver ankert. Auf dem Schaft der Schraube 16 sind zwei Muttern 17 bzw. 18 angeordnet, zwischen denen ein Steg 19a festgeklemmt ist, der über-die ganze Wand länge durchläuft und mit entsprechenden Bohrungen zum Durchlass der Spannschraube 16 versehen ist. Der Steg 19a besteht aus einem Stück mit dem An- schlusstück 19, so dass dieses Anschlusstück höhen verschiebbar und in unterschiedlichen Verschiebela gen feststellbar ist.
Dadurch lässt sich die Höhe des Anschlusstückes 19 in gewissen Grenzen unterschied lichen Höhen der Wandelemente 5 anpassen. Der obere Rand der Wandelemente 5 ist von einer Ab deckschiene 22 überlappt, die mittels einer Feder klinke 38 an einem federnden Schenkel 21 der Klemmplatte 15 befestigt ist. An der Federklinke 38 sitzt ein vertikaler Schenkel 39, der am oberen Ende U-profilförmig ausgebildet ist, wobei im nach oben offenen Hohlraum des U-Profilteils eine Dichtungs leiste 43 eingesetzt ist, die kraftschlüssig an der Dek- ke anliegt. Der U-Profilteil des Schenkels 39 liegt auf einem waagrechten Ansatz 20 der Klemmplatte 15 auf.
Die Schiene 22. kann daher bei der Montage durch blosses waagrechtes Andrücken an die Klemm platte 15 befestigt sein, wobei die Federklinke 38 mit ihrer Nase hinter die Nase des federnden Schenkels 21 einschnappt, indem beide Teile elastisch federnd vorerst ausweichen und dann hinter den Nasen mit einander in Eingriff treten. Durch die überlappung der Schiene 22 und der Wandelemente 5 ist eine An passung an verschieden hohe Räume in einem den Toleranzen entsprechenden Ausmass möglich. Der am unteren Rand des Anschlusstückes 26 mittels des Klinkorganes 7 befestigte Rand der Wandelemente 5 liegt unter Zwischenschalten einer Bodenschiene 24 klemmschlüssig auf dem Fussboden 36 auf.
Die Bodenschiene 24 besteht zweckmässig aus gummielastischem Material und gewährleistet ein sattes Anliegen am Fussboden 36 und damit eine zu verlässige Dichtung der Wandunterseite.
Die vorstehend beschriebene Wand ist einer Ge- bäuderohmauer 35 unter Freilassen eines vorbe stimmten Zwischenraumes vorgelagert.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 ist ein An- schlusstück 28 vorgesehen, welches in der Grundform U-profilförmig ausgebildet ist und auf der den Wan delementen 5 zugekehrten Seite offen ist. Auf diese Seite sind die Flanschendteile um 900 nach innen ab gekantet.
Bei der linksseitigen Ausführungsform ist am Rand des entsprechenden Elementes 5 ein Klink- organ 30 befestigt, welches mittels eines U-profilför- migen Ansatzes die Kante des Wandelementes 5 oben und unten umgreift, wogegen der Oberteil unter Bil dung einer Nase abgebogen ist, welche auf dem ab gekanteten Endteil 41 des betreffenden Flansches des Anschlusstückes 2.8 aufsitzt. Die Befestigung des Wandelementes 5 am Anschlusstück 28 erfolgt wieder durch Andrücken unter Zwischenschaltung einer Dichtungsleiste 31.
Die rechtsseitige Ausführungsform der Fig. 4 un terscheidet sich von der linksseitigen nur dadurch, dass das Klinkorgan <I>30a</I> mittels des um 900 abgekan teten unteren Endteils in einer entsprechenden Nut des betreffenden Wandelementes 5 festsitzend veran kert ist. Hierbei ist der abgekantete Flanschendteil des Anschlusstückes 28 unter Bildung einer nach der Seite des Elementes 5 zu offenen Schwalbenschwanz nut mehrfach abgekantet. In der Schwalbenschwanz nut ist eine Dichtungsleiste 32 verankert, deren her ausragender Teil klemmschlüssig am Wandelement 5 anliegt und daher die Dichtung zwischen diesem und dem Anschlusstück 28 bildet.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 ist das Anschlusstück als Holzpfosten 29 ausgebildet, der mit Bohrungen versehen ist, durch welche je ein Stab aus gummielastischem Material hindurchgesteckt ist und festsitzend am Pfosten verankert ist, wobei beide Endteile aus dem Pfosten herausragen. Der Pfosten 29 kann in üblicher Weise zwischen Fussboden und Decke des betreffenden Gebäuderaumes klemm schlüssig verspannt oder anderswie befestigt sein. Der Pfosten weist auf der den Wandelementen 5 zuge kehrten Seite eine schwalbenschwanzförmige Längs nut auf, in die eine entsprechend geformte Dichtungs leiste 33 eingesetzt ist, an welcher das betreffende Wandelement 5 klemmschlüssig anliegt.
Dieses ist mit einem winkelförmigen Träger versehen, dessen abstehender Schenkel mit hakenförmigen Widerlagern versehen ist, die mit dem betreffenden Endteil des Stabes 30c zusammenarbeiten. Die freien Stabenden bilden die Klinkorgane. Die Widerlager sind so aus gebildet, dass beim Andrücken des Wandelementes 5 gegen den Pfosten 29 der betreffende Endteil des Stabes 30c klinkenartig hinter das betreffende Wi- derlager einschnappt.
Die in Fig. 5 rechtsseitig dargestellte Ausbildung unterscheidet sich von der linksseitigen lediglich da durch, dass anstelle der im Pfosten 29 verankerten Dichtungsleiste 33 eine Dichtungsleiste 34 vorgese hen ist, die in einer Schwalbenschwanznut des betref fenden Wandelementes 5 verankert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wand- oder Deckenkonstruktion in Gebäuden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wand oder Decke aus vorfabrizierten Wand- oder Deckenelementen be steht, die unter Zwischenschalten von Dichtungslei sten an mindestens zwei einander gegenüberliegenden Randteilen mit einem feststehenden Anschlusstück mittels Einklinkvorrichtungen verbunden sind, deren Klinkorgane beim Andrücken der Wand- oder Dek- kenelemente an die Anschlusstücke selbsttätig in Wi- derlager einschnappen. UNTERANSPRÜCHE 1.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die leisten förmigen Klinkorgane aus gummielastischem Material bestehen und mindestens auf der einen Seite Vor sprünge aufweisen, die mit den Widerlagern zusam menarbeiten. 2.. Wand- oder Deckenkonstruktion nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinkor- gane an den Randteilen der Elemente und die Wider lager an den Anschlusstücken angeordnet sind. 3. Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klink organe längsdurchlaufende Dichtungsleisten aufwei sen, die klemmschlüssig zwischen den Elementen und den Anschlusstücken angeordnet sind. 4.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klink organe in Nuten oder Falzen der Elementrandteile verankert sind. 5. Wand- oder Deckenkonstruktion nach den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinkorgane bündig mit den Rändern der Ele mente abschliessen. 6.Wand- oder Deckenkonstruktion nach den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusstücke (3 ;<I>3a ; 3b)</I> aus je einer Profil leiste bestehen, die zwei nebeneinanderliegende, auf der den Elementen (5) zugekehrten Seite offene Hohlräume aufweist, in welche mindestens von der einen Seite her je ein leistenförmiges Widerlager (4 ; 11) hineinragt und der freie Endteil je eines der bei- den an den benachbarten Elementrandteilen angeord neten Klinkorgane (7,<I>7a, 7b)</I> eingreift. 7.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlräume der Anschlusstücke (3) voneinander durch einen U-förmigen, nach der den Elementen (5) abgekehrten Seite offenen Profilteil getrennt sind. B. Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlräume der Anschlusstücke (3b) voneinander durch einen U-förmigen, nach der den Elementen (5) zugekehrten Seite offenen Profilteil (12) getrennt sind, in den klemmschlüssig der Steg einer T-profil- förmigen Abdeckschiene (13) eingesetzt ist, deren Flansch die Fuge zwischen den benachbarten Ele menten (5) schliesst. 9.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hohlräume der Anschlusstücke (3a) voneinander durch einen T-förmigen Profilteil getrennt sind, des sen den Elementen (5) zugekehrter Flansch beider seits ein leistförmiges Widerlager (11) für je ein Klinkorgan <I>(7a, 7b)</I> bildet. 10.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlusstücke (19, 26) an zu den Elementen (5) paral lelen und mittels Spannvorrichtungen (16, 25) klemmschlüssig aneinander gegenüberliegenden Ge bäudeteilen (14, 36) verankerten Haltegliedern (23, 2.7) befestigt sind. 11.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtungen mittels verstellbarer Schrauben (16) betätigbar sind und zwei zueinander parallele, quer zu den Schraubenachsen angeordnete Anschluss- stücke (19, 26) vorgesehen sind, an denen je ein Rand der Elemente (5) mittels der Klinkorgane (7) befestigt ist von denen das eine Anschlusstück (19) in der Schraubenachsrichtung verschiebbar sowie in unterschiedlichen Verschiebelagen feststellbar an den Schrauben (16) befestigt ist. 12.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der ge nannte Rand der Elemente (5) von einer Abdeck- schiene (22) überlappt ist, die mittels einer Feder klinkeinrichtung an einem federnden Schenkel (21) einer Klemmplatte (15) befestigt ist, an welcher die Spannschrauben (16) abgestützt sind. 13. Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der am einen Anschlusstück (26) befestigte Rand der Ele mente (5) unter Zwischenschaltung einer Dichtungs schiene (24) am benachbarten Gebäudeteil (36) klemmschlüssig anliegt. 14.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlusstücke (3, 3a) mit einer in vorbestimmtem Ab stand auf der den Elementen (5) abgekehrten Seite angeordneten, zu diesen parallelen zweiten Wand oder Decke z. B. unter Zwischenschalten von Di stanzstücken (2) verbunden sind. 15. Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlusstücke (3a) mit ihnen zugekehrten Anschluss- stücken (3b) der zweiten Wand oder Decke verbun den sind. 16.Wand- oder Deckenkonstruktion nach Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die An- schlusstücke (3a) mit je einem nach der den Elemen ten (5) abgekehrten Seite ausladenden Steg (10) ver sehen sind, der mit einem analogen Steg (10a) eines gegenüberliegenden Anschlusstückes (3b) der anderen Wand oder Decke verbunden ist.
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