CH352941A - Bindegarnknäuel mit innerem Garnabzug und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Bindegarnknäuel mit innerem Garnabzug und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Bindegarnknäuel mit innerem Garnabzug und Verfahren zu seiner Herstellung Bei Garnrollen, von denen der Faden von innen her abgezogen wird, besteht der Nachteil, dass der Knäuel mit fortlaufendem Abrollen des Fadens an Halt verliert und schliesslich zusammenfällt, was meist zur Folge hat, dass der Faden sich verschlingt und Knoten bildet, die den Fadenablauf stören und zum Reissen des Fadens führen können. Der vorstehend beschriebene Mangel in der Gebrauchseigenschaft von Bindegarnknäueln, vorzugsweise mit Gittermantel, wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass das die Aussenlage des Bindegarnknäuels bildende Garn mittels eines anderen Stoffes versteift ist. Ein in dieser Weise ausgebildeter Bindegarnknäuel besitzt eine dem Zusammenfallen des Knäuels beim Faden ablauf entgegenwirkende Aussensteifigkeit, die je nach der Art des die Versteifung bewirkenden Stoffes grösser oder geringer sein kann. Zweckmässig wird die Garnsteifung nicht weiter betrieben als für den störungsfreien Garnablauf erforderlich ist, so dass die Eigenbeweglichkeit des Garnes nur unwesentlich vermindert ist. Zur Garnversteifung kommen beispielsweise bei niedriger Temperatur schmelzbare oder erweichbare Stoffe, wie z. B. auf Kunststoffbasis hergestellte Stoffe, Wachse, Stearine, Paraffine und dergleichen in Betracht. Geeignet sind z. B. auch Stoffe, die in flüchtigen Lösungsmitteln wie Spiritus oder dergleichen gelöst oder suspendiert sind und nach Verflüchtigung des Lösungsmittels die Versteifung bewirken. Solche Stoffe sind z. B. Lacke, Firnisse oder auf einer ähnlichen Grundlage hergestellte Stoffe. Weiterhin können in Betracht kommen Leime oder leimartige Stoffe. Im übrigen können alle Stoffe zur Anwendung kommen, die, in flüssigem oder zähflüssigem Zustande zur Anwendung gebracht, eine Garnversteifung bewirken, ohne durch Verklebung den Fadenablauf zu behindern. Die das Garn versteifenden Stoffe können einzeln oder in Kombination zur Anwendung kommen. Die Behandlung mit den Versteifungsstoffen kann auf Imprägnierung des Garns oder aber auch nur auf die Herstellung eines Überzuges gerichtet sein. Die Stoffe können in beliebiger Weise, so z. B. durch Tränken, Tauchen, Aufspritzen, Aufsprühen, Aufrollen oder in anderer Weise zur Anwendung gebracht werden. Mit den der Versteifung dienenden Stoffen können entweder der Bindegarnknäuel selbst oder das die Aussenlage bildende Garn behandelt werden. Bei der Herstellung von Bindegarnknäueln mit Gittermantel kann der Gittermantel als solcher oder das den Gittermantel bildende Garn versteift werden. Von einem erfindungsgemässen Bindegarnknäuel kann das Garn abgezogen werden, ohne dass zu befürchten ist, dass der Aussenmantel einfällt. Bei richtiger Wahl des Versteifungsmittels wird das Ablaufen des Garns nicht behindert. PATENTANSPRÜCHE I. Bindegarnknäuel mit innerem Garnabzug, dadurch gekennzeichnet, dass das die Aussenlage des Knäuels bildende Bindegarn mittels eines andern Stoffes versteift ist. II. Verfahren zur Erzeugung des Bindegarnknäuels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn der Aussenlage des Knäuels mit einem sich in flüssigem bis zähflüssigem Zustande befindenden, verfestigbaren Stoff behandelt und hierauf eine Erstarrung dieses Stoffes bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Bindegarnknäuel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aus behandeltem Garn bestehende Aussenlage des Knäuels einen Gittermantel bildet. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Bindegarnknäuel mit innerem Garnabzug und Verfahren zu seiner Herstellung Bei Garnrollen, von denen der Faden von innen her abgezogen wird, besteht der Nachteil, dass der Knäuel mit fortlaufendem Abrollen des Fadens an Halt verliert und schliesslich zusammenfällt, was meist zur Folge hat, dass der Faden sich verschlingt und Knoten bildet, die den Fadenablauf stören und zum Reissen des Fadens führen können.Der vorstehend beschriebene Mangel in der Gebrauchseigenschaft von Bindegarnknäueln, vorzugsweise mit Gittermantel, wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass das die Aussenlage des Bindegarnknäuels bildende Garn mittels eines anderen Stoffes versteift ist. Ein in dieser Weise ausgebildeter Bindegarnknäuel besitzt eine dem Zusammenfallen des Knäuels beim Faden ablauf entgegenwirkende Aussensteifigkeit, die je nach der Art des die Versteifung bewirkenden Stoffes grösser oder geringer sein kann. Zweckmässig wird die Garnsteifung nicht weiter betrieben als für den störungsfreien Garnablauf erforderlich ist, so dass die Eigenbeweglichkeit des Garnes nur unwesentlich vermindert ist.Zur Garnversteifung kommen beispielsweise bei niedriger Temperatur schmelzbare oder erweichbare Stoffe, wie z. B. auf Kunststoffbasis hergestellte Stoffe, Wachse, Stearine, Paraffine und dergleichen in Betracht. Geeignet sind z. B. auch Stoffe, die in flüchtigen Lösungsmitteln wie Spiritus oder dergleichen gelöst oder suspendiert sind und nach Verflüchtigung des Lösungsmittels die Versteifung bewirken. Solche Stoffe sind z. B. Lacke, Firnisse oder auf einer ähnlichen Grundlage hergestellte Stoffe.Weiterhin können in Betracht kommen Leime oder leimartige Stoffe. Im übrigen können alle Stoffe zur Anwendung kommen, die, in flüssigem oder zähflüssigem Zustande zur Anwendung gebracht, eine Garnversteifung bewirken, ohne durch Verklebung den Fadenablauf zu behindern.Die das Garn versteifenden Stoffe können einzeln oder in Kombination zur Anwendung kommen. Die Behandlung mit den Versteifungsstoffen kann auf Imprägnierung des Garns oder aber auch nur auf die Herstellung eines Überzuges gerichtet sein. Die Stoffe können in beliebiger Weise, so z. B. durch Tränken, Tauchen, Aufspritzen, Aufsprühen, Aufrollen oder in anderer Weise zur Anwendung gebracht werden.Mit den der Versteifung dienenden Stoffen können entweder der Bindegarnknäuel selbst oder das die Aussenlage bildende Garn behandelt werden. Bei der Herstellung von Bindegarnknäueln mit Gittermantel kann der Gittermantel als solcher oder das den Gittermantel bildende Garn versteift werden.Von einem erfindungsgemässen Bindegarnknäuel kann das Garn abgezogen werden, ohne dass zu befürchten ist, dass der Aussenmantel einfällt. Bei richtiger Wahl des Versteifungsmittels wird das Ablaufen des Garns nicht behindert.PATENTANSPRÜCHE I. Bindegarnknäuel mit innerem Garnabzug, dadurch gekennzeichnet, dass das die Aussenlage des Knäuels bildende Bindegarn mittels eines andern Stoffes versteift ist.II. Verfahren zur Erzeugung des Bindegarnknäuels nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn der Aussenlage des Knäuels mit einem sich in flüssigem bis zähflüssigem Zustande befindenden, verfestigbaren Stoff behandelt und hierauf eine Erstarrung dieses Stoffes bewirkt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Bindegarnknäuel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aus behandeltem Garn bestehende Aussenlage des Knäuels einen Gittermantel bildet.2. Bindegarnknäuel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn der Aussenlage mit dem versteifenden Stoff durchsetzt ist.3. Bindegarnknäuel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn der Aussenlage mit dem versteifenden Stoff überzogen ist.4. Bindegarnknäuel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn der Aussenlage den versteifenden Stoff in so hoher Menge aufweist, dass dieses Garn nach Erschöpfung des übrigen Teiles des Knäuels abziehbar ist.5. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn mit einer Schmelze des genannten Stoffes behandelt und dieser dann erstarren gelassen wird.6. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn mit einer Lösung des genannten Stoffes behandelt und dann das Lösungsmittel ausgetrieben wird.7. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der die Aussenlage des Knäuels zu bilden bestimmte Teil des Garns vor dem Wikkeln mit dem genannten Stoff behandelt und seine Erstarrung nach dem Wickeln bewirkt wird.8. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenlage des Knäuels nach dem Wickeln mit dem genannten Stoff behandelt wird.
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