CH352962A - Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Zifferblatt - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes ZifferblattInfo
- Publication number
- CH352962A CH352962A CH352962DA CH352962A CH 352962 A CH352962 A CH 352962A CH 352962D A CH352962D A CH 352962DA CH 352962 A CH352962 A CH 352962A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- dial
- feet
- carrier
- solder
- production
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 8
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 claims description 10
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 5
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 5
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 7
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 2
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 238000007669 thermal treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/06—Dials
- G04B19/14—Fastening the dials to the clock or watch plates
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/06—Dials
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
- G04D3/00—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
- G04D3/0002—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
- G04D3/0043—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms
- G04D3/0048—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for components of the time-indicating mechanisms for dials
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
- G04D3/00—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
- G04D3/0069—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for working with non-mechanical means, e.g. chemical, electrochemical, metallising, vapourising; with electron beams, laser beams
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Adornments (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes und nach dieseln Verfahren hergestelltes Zifferblatt In Uhren, insbesondere in Armbanduhren, erfolgt die Befestigung des Zifferblattes in den meisten Fällen dadurch, dass auf der Zifferblattrückseite stehende Füsschen in entsprechende Bohrungen der Werkplatte eingeführt und dort mittels Schrauben festgehalten werden.
Das Zifferblatt nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes kann aber mit angenieteten oder angelöteten Füsschen kaum versehen werden, ohne Schaden zu nehmen, weil die Dicke und Festigkeit des galvanisch erzeugten Niederschlages zwar genügt, um ihn ohne weitere Versteifung vom Negativ zu trennen, jedoch nicht genügen würde, um den Niederschlag direkt mit Füsschen zu versehen. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent, um auch den als Folge des besonderen Verfahrens nach dem Hauptpatent bestimmte Festigkeitseigenschaften aufweisenden galvanischen Niederschlag mit Füss- chen zu versehen.
Das Verfahren nach vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man den galvanischen Niederschlag nach seiner Trennung vom Negativ mit einem mit Füsschen versehenen, scheibenartigen Träger verbindet.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Zifferblattes zeigt, ist das Herstellungsverfahren im folgenden beschrieben.
Fig. 1 zeigt im Schnitt ein erstes Fabrikationsstadium, und Fig. 2 ist ein Schnitt des fertigen Zifferblattes. Der galvanische Niederschlag 1 ist nach dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren hergestellt worden. Dieser Niederschlag 1 weist erhabene Zeichen, beispielsweise Stundenzeichen 2, auf seiner sichtbaren Seite und diesen gegenüberliegenden Ver- tiefungen 3 auf seiner Rückseite auf. Es kann beispielsweise ein anderthalb Zehntelmillimeter dicker Niederschlag aus Nickel verwendet werden.
Als weiterer Zifferblatteil ist eine beispielsweise gestanzte, zwei Zehntelmillimeter dicke Messing- oder ein Zehntelmillimeter dicke Nickelscheibe 4 vorhanden. Füsschen 5 könnten an dieser Scheibe 4 wie üblich angelötet werden. Die bekannten Nachteile dieses Lötverfahrens (bei thermischer Behandlung auftretende Verbiegungen, überflüssiges Lot zwischen Füsschen und Zifferblattscheibe) können aber hier vermieden werden, indem man die Füss- chen 5 an der durch den Niederschlag 1 überdeckten Scheibe 4 annietet.
Die zwei Teile 1 und 4 sind mittels einer die Vertiefungen 3 ausfüllenden Schicht 6 Lötmetall aneinander befestigt (Fig. 2). Um zu vermeiden, dass eine zufällige Verbiegung der Zifferblattfüsschen 5 sich auf den sichtbaren Niederschlag 1 überträgt, wird zur Verbindung der Teile 1, 8 und 4 vorzugsweise ein weiches Lot verwendet. Ein solches Lot hat ferner den Vorteil, dass es besser in die Vertiefungen 3 hineinfliesst und dass es infolgedessen den mechanischen Widerstand der dünnwandigen Stundenzeichen 2 wesentlich erhöht.
Anstatt Lot könnte ebenfalls ein Klebstoff, beispielsweise ein rasch trocknender Metallkleber wie das unter der Markenbezeichnung Cementit verkaufte Produkt, oder ein aus zwei Komponenten bestehender Klebstoff, wie das unter der Markenbezeichnung Araldit verkaufte Produkt, verwendet werden.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, wird nämlich die Lotschicht 6 zunächst lose zwischen die beiden Teile 1 und 4 gelegt. Das ganze Gebilde wird dann in der in Fig. 1 dargestellten Lage erhitzt und gleich-
<Desc/Clms Page number 2>
zeitig zusammengepresst, damit das Lot schnell in die Vertiefungen 3 hineinfliesst. Damit diese Vertiefungen 3 sicher ausgefüllt werden, können die in Fig. 1 dargestellten Zifferblatteile in einem luftleeren Raum zusammengelötet werden.
Versuche haben erwiesen, dass bereits eine zwei Hundertstelmillimeter dicke Lotschicht 6 befriedigende Resultate ergibt. Falls Klebstoff verwendet wird, kann die Klebestoffschicht ebenso dünn gemacht werden.
Nachdem die beiden Teile 1 und 4 zusammengelötet bzw. zusammengeklebt worden sind, werden die Zifferblattlöcher und das Zifferblatt auf den genauen Durchmesser gestanzt. Zuletzt kann das Zifferblatt durch Prägung noch gewölbt werden.
Wie aus dem Vorstehenden bereits hervorgeht, besteht ein Hauptvorteil darin, dass der galvanische Niederschlag weder bezüglich Festigkeit noch bezüglich Form zum direkten Befestigen der Füsschen geeignet sein muss. Damit wird eine besonders grosse Freiheit in der Gestaltung dieses Niederschlags erzielt. Vor allem braucht der Niederschlag nicht die dargestellte Form einer zusammenhängenden, vollen Scheibe aufzuweisen, sondern er könnte gegebenenfalls lediglich als Ring ausgebildet sein, welcher die Stundenzeichen trägt oder es könnte ein netzartig oder gitterartig zusammenhängendes, feines Gebilde von Stundenzeichen, Verzierungen und dergleichen als auf elektrolytischem Wege hergestellter Niederschlag mit dem die Füsschen aufweisenden Träger verbunden sein.
Es ist schliesslich auch möglich, dass der Niederschlag aus einzelnen Teilen, vorzugsweise einzelnen, nach einem dem Verfahren gemäss Hauptpatent entsprechenden Verfahren hergestellten Stundenzeichen besteht, wobei jeder einzelne Teil in geeigneter, z. B. an sich bekannter Weise mit dem Trä- ger 4 vernietet, verlötet, verklebt oder verschweisst sein kann. Das Verfahren zur Erzeugung des galvanischen Niederschlags reduziert sich hierbei auf die Herstellung einfacher Stundenzeichen, welche zur vielfältigen Gestaltung von Zifferblättern in verschiedenster Weise mit dem Träger verbunden werden können.
Insbesondere ist die Herstellung solcher einzelner Stundenzeichen durch galvanische Reproduktion erheblich wirtschaftlicher als die bisher übliche Anfertigung einzelner Stundenzeichen auf mechanischem Wege.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung eines Zifferblatts nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man den galvanischen Niederschlag nach seiner Trennung vom Negativ mit einem mit Füsschen versehenen, scheibenartigen Träger verbindet. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestelltes Zifferblatt. UNTERANSPRÜCHE 1. Zifferblatt nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und der galvanische Niederschlag mittels Lötmetall oder Klebstoff miteinander verbunden sind, und dass auf der mit dem Träger verbundenen Seite des Niederschlags befindliche Vertiefungen mit Lötmetall bzw. Klebstoff ausgefüllt sind. 2.Zifferblatt nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsschen am Träger angenietet sind. 3. Zifferblatt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger und der galvanische Niederschlag aus Nickel bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH352962T | 1957-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH352962A true CH352962A (de) | 1961-03-15 |
Family
ID=4509958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH352962D CH352962A (de) | 1957-03-22 | 1957-03-22 | Verfahren zur Herstellung eines Zifferblattes und nach diesem Verfahren hergestelltes Zifferblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH352962A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1538493A1 (de) * | 2003-12-03 | 2005-06-08 | Asulab S.A. | Emailliertes Zifferblatt mit eingeschlagenen Füssen und Herstellungsverfahren dafür |
| CN112947029A (zh) * | 2019-12-10 | 2021-06-11 | 柯马杜股份有限公司 | 具有支脚的由非导电材料制成的表盘 |
-
1957
- 1957-03-22 CH CH352962D patent/CH352962A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1538493A1 (de) * | 2003-12-03 | 2005-06-08 | Asulab S.A. | Emailliertes Zifferblatt mit eingeschlagenen Füssen und Herstellungsverfahren dafür |
| CN112947029A (zh) * | 2019-12-10 | 2021-06-11 | 柯马杜股份有限公司 | 具有支脚的由非导电材料制成的表盘 |
| EP3835880A1 (de) | 2019-12-10 | 2021-06-16 | Comadur S.A. | Uhrzifferblatt mit füsschen |
| CN112947029B (zh) * | 2019-12-10 | 2022-05-24 | 柯马杜股份有限公司 | 具有支脚的由非导电材料制成的表盘 |
| US11340556B2 (en) | 2019-12-10 | 2022-05-24 | Comadur Sa | Dial made of non-conductive material with feet |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2032622B2 (de) | Verfahren zur herstellung von uhrenankern | |
| DE703430C (de) | Verfahren zur Herstellung von Double- und Verbundmetall mit chromlegierten Unterlagen | |
| DE701293C (de) | Pendelumrichter | |
| DE611305C (de) | Verfahren zum Aufschmelzen von Spitzenkoernern aus einer Hartmetallegierung auf Goldfedern | |
| DE830092C (de) | Abdruckloeffel | |
| DE433597C (de) | Mehrreihige Kontaktbank, deren Kontakte durch Verklammern befestigt sind | |
| AT157813B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kondensatorelektroden. | |
| DE972556C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten aus Stahl | |
| DE682966C (de) | Mit Tuch ueberzogener und mit auftragenden Abzeichen besetzter Zubehoerteil, insbesondere Spiegel, Patte o. dgl., fuer Uniformen | |
| DE600887C (de) | Am Streichblech vorgesehenes Abnutzungsblech | |
| DE331231C (de) | Halter fuer Struempfe u. dgl. | |
| DE848623C (de) | Verfahren zum Herstellen einer Loetverbindung zwischen einem Metall- und einem Keramikkoerper | |
| DE752845C (de) | Einrichtung zum Herstellen von Pressstoffkoerpern mit eingebetteten Metallteilen | |
| AT76578B (de) | Schauzeichen für Fernsprech- und Summerströme. | |
| AT137530B (de) | Verfahren zur Herstellung von Trägerplatten für Zahnprothesen oder anderen Platten, die sich einer detailreichen Unterlage genau anzuschmiegen haben, vorzugsweise für medizinische Zwecke. | |
| AT133703B (de) | Verfahren zur Herstellung von Trägerplatten für Zahnprothesen u. dgl. | |
| DE1523702U (de) | ||
| DE587232C (de) | Elastisches Ringpessar mit Schraubenfedereinlage | |
| DE1196096B (de) | Zeichenunterlage aus Kunststoff | |
| Wurmbrand | In Gottes Untergrund | |
| DE512172C (de) | Anodenanordnung fuer die elektrolytische Raffination von Edelmetallen | |
| DE911522C (de) | Hochspannungskondensator mit Standfuss | |
| DE1019242B (de) | Verfahren zum Herstellen einer festen Verbindung zwischen keramischen Koerpern | |
| CH170871A (de) | Verfahren zur Herstellung einer aus verschiedenen Schichten bestehenden metallenen Platte, welche sich einer detailreichen Unterlage genau anzuschmiegen hat und nach diesem Verfahren hergestellte Platte. | |
| Prokosch | Colonel Francis W. Parker |