CH353030A - Anordnung bei induktiv beeinflussten Gleisgeräten für das Eisenbahnsicherungswesen - Google Patents

Anordnung bei induktiv beeinflussten Gleisgeräten für das Eisenbahnsicherungswesen

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CH353030A
CH353030A CH353030DA CH353030A CH 353030 A CH353030 A CH 353030A CH 353030D A CH353030D A CH 353030DA CH 353030 A CH353030 A CH 353030A
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CH
Switzerland
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coils
rail
arrangement
safety systems
track devices
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Inventor
Schmidt Kurt
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163Detection devices
    • B61L1/165Electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Anordnung bei induktiv beeinflussten Gleisgeräten für das Eisenbahnsicherungswesen    Zur Beeinflussung von Streckeneinrichtungen  durch die Züge werden im Eisenbahnsicherungswesen  ausser mechanisch und magnetisch gesteuerten Kon  takten auch auf induktivem Wege betätigte Gleis  geräte verwendet. Diese arbeiten zum Beispiel in der  Weise, dass durch die Eisenmassen der Räder die  induktive Kopplung einer Sendespule mit einer Emp  fangsspule geändert und die dabei im Empfangskreis  entstehende Spannungsänderung durch ein Relais  überwacht wird. Wird die Sendespule mit einem     ton-          frequenten    Wechselstrom gespeist, so können diese  Einrichtungen bei allen vorkommenden Zuggeschwin  digkeiten zur Signalübertragung vom Zuge auf die  Strecke verwendet werden.  



  Es ist nun möglich, die beiden Spulen entweder  auf derselben Seite oder je auf einer Seite einer  Schiene anzuordnen. Im ersteren Fall wird man die  Innenseite der Schienen wählen, da dann die Spulen  unterhalb der Schienenoberkante angeordnet werden  können, weil die Änderung der Kopplung im wesent  lichen durch die Spurkränze der Räder erzeugt wird.  Es hat sich aber bei dieser Anordnung gezeigt, dass  trotzdem auch andere Teile der Fahrzeuge, insbeson  dere Schienenbremsen, die Gleisgeräte beeinflussen  können, wobei der Grad der     Beeinflussung    von der  jeweiligen Stellung dieser Teile abhängig ist.

   Selbst  wenn eine auf der Schiene aufliegende Schienen  bremse das     Signal    mit Sicherheit auslöst,     kann        unter     Umständen die Signalübertragung bei abgehobener  Schienenbremse unterbleiben. Diese Unsicherheit der  Betätigung ist vor allem bei Achszählanlagen, die  durch derartige Gleisgeräte gesteuert werden, nicht  zulässig. Diese Nachteile können zwar vermieden wer  den, wenn die Spulen beiderseits der Schiene ange  ordnet sind; soll jedoch bei dieser Anordnung eine  zur Signalübertragung ausreichende Änderung der  Spulenkopplung erzeugt werden, so ist es bisher er-    forderlich, dass die Spulen nach oben über die Schie  nenoberkante hinausragen.

   Hierdurch entsteht aber  der Nachteil, dass die Spulen weniger gegen mecha  nische     Zerstörung    gesichert sind und leichter durch  von den Fahrzeugen herabhängende Teile beschädigt  werden können.  



  Die Erfindung zeigt einen Weg, wie die bei den  beschriebenen Spulenanordnungen bisher vorhande  nen Nachteile auf einfache Art und Weise     vermieden          werden,    können. Erfindungsgemäss sind unterhalb der  Spulen     Abschirmbleche    aus elektrisch gut leitendem  Material angebracht. Durch die in diesen Blechen  fliessenden Wirbelströme wird ein Gegenfeld erzeugt,  das eine Flossschwächung des von den Rädern nicht  beeinflussten     Teiles    des Koppelflusses bewirkt.

   Die  Bleche haben also die Wirkung, dass der Raum,     in.     dem sich der Koppelfloss ausbilden kann, beschnitten  wird, ohne dass aber der von den Rädern     beeinfluss-          bare    Teil des Flusses wesentlich     geändert    wird. Bei  sonst gleicher räumlicher Anordnung wird also die  absolute     Flossänderung    etwa gleich bleiben, dagegen  die relative, das heisst die auf den     Gesamtfloss    be  zogene Flossänderung, die für das sichere Ansprechen  des Empfangsrelais massgebend ist, wesentlich anstei  gen.

   Anstatt nun weniger     ansprechempfindliche    Re  lais zu     verwenden,    kann man die bisherigen Relais       beibehalten,    dafür aber die beiderseits der Schiene  angeordneten Spulen um so viel tiefer setzen, dass  auch wieder die zu ihrem Ansprechen erforderliche  relative Flossänderung erzielt wird. Je grösser die elek  trische Leitfähigkeit der Bleche und je höher die Fre  quenz der Speisespannung ist, desto günstiger werden  die Verhältnisse. Man kann daher jetzt die auf ver  schiedenen Seiten der Schiene liegenden Spulen so  tief anordnen, dass sie nicht mehr über die Schienen  oberkante hinausragen.  



  Aber auch bei Gleisgeräten mit auf derselben      Seite der Schiene liegenden Spulen ergeben sich durch  die Abschirmbleche wesentliche Vorteile. Behält man  zum Beispiel die bisherige räumliche Anordnung bei,  so werden auch abgehobene     Schienenbremsen    das  Signal auslösen. Sollen jedoch nur die Räder gezählt  werden, so kann man nun die Spulen so tief setzen,  dass nur die Spurkränze, nicht aber die übrigen Eisen  massen der Räder oder die     Schienenbremsen    das  Gleisgerät betätigen können.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt.  



  Die     Sendespule    1, die mit Wechselstrom von zum       Beispiel    500 Hz gespeist wird, ist bei freier Schiene S  durch den Fluss Fo - Fu mit der Empfangsspule 2  gekoppelt. Der im Empfangskreis fliessende Wechsel  stTom bringt daher nach Gleichrichtung im Gleich  richter 3 das Relais 4 zum Ansprechen. Rollt ein Rad  R über die Schiene, so     sinkt    der beide Spulen 1 und 2  durchsetzende Gesamtfluss auf den Wert Fx. Das Re  lais 4 fällt ab und löst in nicht dargestellten Strom  kreisen das gewünschte Signal aus.  



  Die erfindungsgemäss vorgeschlagenen Abschirm  bleche 10 und 20 bewirken nun, dass der unterhalb  der Schiene verlaufende Flussanteil Fu wesentlich ge  schwächt wird, und zwar so weit, dass er gegenüber Fo  vernachlässigbar klein ist. Die relative Flussänderung  steigt daher von  
EMI0002.0005     
    Sie ist also bei etwa gleicher Grösse Fo = Fu doppelt  so gross wie bisher.    Wenn die bisherige relative Flussänderung F1 zum  Abfallen des Relais 4 ausreichte, können nun die  Spulen 1 und 2 so weit unterhalb der Schienenober  kante angeordnet werden, dass sich wieder die gleiche  relative Flussänderung ergibt.  



  In der Zeichnung sind ausserdem die Spulen 1 und  2 mit unter einem Winkel zur Horizontalen liegenden  Achsen dargestellt. Die bei dieser Anordnung an sich  eintretende Vergrösserung des Flussanteils Fu gegen  über dem Flussanteil Fo wird durch die Bleche 10  und 20 verhindert. Gleichzeitig ergibt sich aber der  Vorteil, dass die der Schiene abgekehrten Enden der  Spulen noch mehr gegen mechanische Beschädigun  gen geschützt sind, als wenn sie in gleicher Höhe wie  die der Schiene zugekehrten Enden liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung bei induktiv beeinflussten Gleisgerä ten für das Eisenbahnsicherungswesen, in denen Si gnale zwischen Zug und Strecke durch Änderung der Kopplung einer mit Wechselstrom erregten Sende spule und einer Empfangsspule ausgelöst werden, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der Spulen Ab schirmbleche aus elektrisch gut leitendem Material angeordnet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> d 1. Anordnung nach Patentanspruch mit: etwa senkrecht zur Schiene stehenden Spulen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spulen unterhalb der Schienen: Oberkante angeordnet sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Schiene abgekehrten En den der Spulen tiefer als die der Schiene zugekehrten Enden liegen.
CH353030D 1956-11-19 1957-11-12 Anordnung bei induktiv beeinflussten Gleisgeräten für das Eisenbahnsicherungswesen CH353030A (de)

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CH353030D CH353030A (de) 1956-11-19 1957-11-12 Anordnung bei induktiv beeinflussten Gleisgeräten für das Eisenbahnsicherungswesen

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CH (1) CH353030A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4467416A1 (de) * 2023-05-25 2024-11-27 Siemens Mobility GmbH Induktiv wirkende radsensoranordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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