CH353288A - Einrichtung zum Spinnen, Drehen oder Zwirnen, z. B. Glockenspinnmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Spinnen, Drehen oder Zwirnen, z. B. Glockenspinnmaschine

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CH353288A
CH353288A CH353288DA CH353288A CH 353288 A CH353288 A CH 353288A CH 353288D A CH353288D A CH 353288DA CH 353288 A CH353288 A CH 353288A
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CH
Switzerland
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spindle
piston
rail
axially
carrier
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English (en)
Inventor
Eric Feather Edmund
Original Assignee
Prince Smith & Stells Limited
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Publication of CH353288A publication Critical patent/CH353288A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/06Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cap type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Spinnen, Drehen oder Zwirnen, z. B.     Glockenspinnmaschine       Die Erfindung betrifft     eine    Einrichtung zum Spin  nen, Drehen oder Zwirnen, z. B. eine Glockenspinn  maschine, nach dem Patentanspruch Il des Haupt  patentes mit einer um ihre Achse drehbaren und  axial bewegbaren Hohlspindel, einem     innerhalb    der       Spindelbohrung        axial    beweglichen Kolben, einem  innerhalb des Kolbens vorgesehenen nichtrotierenden  Dorn, der     mindestens    aus einem Ende der Spindel  bohrung herausragt und einen verlängerten Wickel  träger durchsetzt.  



  Der Patentanspruch     II    des Hauptpatentes     betrifft     eine Einrichtung zum Spinnen, Drehen     oder    Zwirnen,  welche Mittel aufweist, um das Fasergebilde einem  rotierenden Wickelträger über eine Vorrichtung zu  zuführen, welche Fasergebilde um den Wickelträger  leitet, der in axialer Richtung von     den    Zuführungs  mitteln wegbewegbar ist, welche Einrichtung dadurch  gekennzeichnet ist, dass während seiner     axialen    Be  wegung der Wickelträger in einer zu     dieser    Bewegung  entgegengesetzten Richtung verlängert wird.  



  Die Einrichtung gemäss dem Zusatzpatent ist  gekennzeichnet durch ein     inneres    von dem Kolben  und ein äusseres von der Spindel getragenes     Wickel-          trägerglied,    durch eine     am    vorstehenden Ende des  Dornes befestigte     Glocke    mit einem herabhängenden,       den    Wickelträger koaxial umschliessenden Mantel,  durch ein koaxial zur Spindel über dem Wickelträger  angeordnetes     Fadenführmittel,    durch Mittel, um die  Spindel zusammen mit dem Wickelträger zu drehen,  und durch Mittel, um die     Spindel    axial von dem       Fadenführmittel    aus der Glocke zurückzuziehen,

    wobei sich der Kolben vorerst relativ zur Spindel in  entgegengesetzter Richtung axial     vorbewegt,    damit  sich das     Innenglied    über das     Aussenglied    hinaus  schiebt.  



       Nachstehend    werden     Ausführungsbeispiele    der  Erfindung erörtert.    Der Wickelträger kann     anfänglich    vom Material       zuführungsmilttel    in axialer Richtung weggezogen  werden, während der Kolben und     das        Innenglied     des     Wickelträgers    nicht in dieser Weise     zurück-          gezogen    werden, so dass der     Wickelträger    verlängert  wird, woraufhin dann die     Spindel        zusammen    mit dem       Aussenglied    des Wickelträgers,

   dem Kolben und dem       Innenglied    des Wickelträgers zurückgezogen werden  können.     Somit        kann    die Spindel auf einer axial       zurückziehbaren        Spindelschiene    drehbar gelagert sein,  während der Kolben auf     einer    zweiten,     axial    zurück  ziehbaren Schiene drehbar gelagert sein kann, welche  in Richtung des     Zuführungsmittels    gegen     einen    orts  festen Anschlag     gedrückt    wird und von einem An  schläger     erfasst    werden kann,

   der sich zusammen mit  der     Spindelschiene    beim     Zurückziehen    derselben be  wegen     kann.        Die    nichtrotierende     Spindel    kann auf       einer        stationären    Schiene     gelagert    sein.  



  Um ein     zufriedenstellendes    Aufhäufen des Mate  rials auf dem Wickelträger zu erzielen,     kann    eine  schwingende oder hin und her gehende, rasche  Bewegung der Rückwärtsbewegung der Spindel und  des Kolbens durch an sich bekannte Mittel über  lagert werden. Es     könnte    aber auch der die Glocke       tragenden,        nichtrotierenden    Spindel     eine    axiale     Hin-          und        Herbewegung        erteilt        werden.     



  In der     beiliegenden        Zeichnung    sind Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt ; es  zeigen       Fig.    1 einen Vertikalschnitt einer     Teleskopspindel     für einen     Wickelträger    ;       Fig.    2 in grösserem Masstab einen     Teilschnitt     der     Fig.    1 ;

         Fig.    3, 4 und 5 die in     Fig.    1 dargestellte telesko  pische     Glockenspindel    und Mittel, um die Spindel  zurückzuziehen und den Kolben     in    drei verschiedene  Lagen zu bewegen, und           Fig.    6 eine Draufsicht eines weiteren Antriebes  zum     Zurückziehen    der Spindel und zum Bewegen des  Kolbens bzw.     Plungers.     



  In der     Zeichnung    sind die     Maschinengestelle    und       Teile,    die beim Spinnen oder Zwirnen an     Glocken-          spinnmaschinen    üblich     sind-,    der     Übersichtlichkeit     halber     grösstenteils    weggelassen und nur     die    zum       Verständnis    der Erfindung     notwendigen    Teile     sind          dargestellt.     



  In den     Fig.    1, 2, 3, 4     und    5 ist die     Hohlspindel    1  drehbar auf einem Träger 1 b in     einem    auf einer  Schiene 2     ruhenden    Gehäuse 1 a abgestützt und  besitzt einen sich nach aufwärts erstreckenden, hoh  len Zapfen 3, wodurch eine nach     aufwärts    gerichtete  Schulter 4 an der Spindel 1 entsteht. Ein Schraub  deckel<I>4 a</I> und eine     Unterlagscheibe   <I>4 b</I> halten die  Teile 1 a, 1 b zusammen.

   Ein     rohrförmiger    Kolben 5  erstreckt sich verschiebbar durch die Bohrung 6 der  Spindel, mit welcher er durch eine in einen     Schlitz    7  eingreifende     Madenschraube    drehfest verbunden ist.  Der Kolben 5 ist drehbar auf einer zweiten Schiene  8 gelagert. Die Schiene 8 kann     parallel    zur Achse  der Spindel 1 bewegt werden, und eine mit einer  Stange 9 zusammenwirkende Schraubenfeder 9 a oder  ein Gewicht ist bestrebt, sie gegen einen     ortsfesten     Anschlag 9 b zu drücken     (Fig.    4).

   Gemäss     Fig.    2  erstreckt sich der obere Teil des     Kolbens    5 bei 11       beträchtlich    über das obere     Ende        der        Spindel    1  hinaus, und der vorragende Teil ist mit     Führungs-          ringen    12 versehen, deren     Aussendurchmesser    klei  ner     als    der Aussendurchmesser der Spindel 1 ist, und       dieser    Teil bildet eine Schulter 13, deren Durch  messer kleiner als der Aussendurchmesser des oberen  Endes 14 der     Spindel    1 ist.  



  Auf der Schulter 13     liegt    das untere Ende 15 des  Innenrohres 18 eines Wickelträgers auf der aus zwei  teleskopisch     ineinandergeschobenen    Röhren 18, 19  besteht. Das     äussere    Rohr 19 des teleskopischen  Wickelträgers liegt mit seinem Ende 16 gegen einen       Umfangsflansch    der Spindel 1 an.  



  Gemäss den     Fig.    3, 4 und 5 kann die Spindel  schiene 2 in     üblicher    Weise mittels     einer    Kette 21       zurückgezogen    werden, deren Enden an einem  Schraubenbolzen     21j        befestigt    sind, welcher mittels       Muttern    21i und 21h an der Schiene 2     angebracht     ist. Die     Kette    21     bewegt    sich durch eine Öffnung 22  in einem Ansatz 23, welcher an der zweiten Schiene  8     befestigt        ist,    die als     Lagerung    für den Kolben 5  dient.

   Die     Kette    21 läuft     über        die        Kettenräder    21 a,  21 b, 21 c und 21 d. Das Kettenrad 21 b wird     durch     ein Treibrad 21 g über die Zahnräder 21     f    und 21 e  angetrieben. Das Treibrad 21 g ist auf einer Welle       aufgekeilt,    welche nicht     dargestellt    aber in den übli  chen     Spinnmaschinen        gewöhnlich        vorhanden        ist    und  durch den     Hauptantriebsmotor    der     Spinnmaschine     in Drehung versetzt wird.

   Ein Anschlag 24     ist    ein  stellbar am Schraubenbolzen 21 j     befestigt,    so dass  dieser Anschlag, nachdem sich die     Spindelschiene    2  eine     vorbestimmte        Strecke    von dem     Fadenführmittel     33     fortbewegt    hat, :

  in     Berührung    mit     dem        Fortsatz    23    kommt und     die    zweite Schiene 8     entgegen    ihrer zur       Spindelschiene    2     hingerichteten    Bewegungstendenz  mit sich     fortbewegt.        Erwünschtenfalls    kann der An  schlag 24 auch verstellbar an der Schiene 2 befestigt  sein.  



  Ein     Treibring    bzw.     Wirtel    25 ist auf dem Kolben  5     aufgekeilt    und wird in üblicher Weise durch einen  drehenden Zylinder angetrieben, der nicht dargestellt  ist, auf welchen aber     später    noch Bezug genom  men wird. Dieser     Wirtel    könnte auch direkt auf     die     Spindel 1     aufgekeilt    werden.  



  Eine     nichtrotierende    Spindel bzw.     der    Dorn 27  ist durch eine Schraube 10a an einer ortsfesten  Schiene 10 befestigt und erstreckt sich axial durch  die     Bohrung    des Kolbens 5, wobei vorzugsweise  selbstschmierende Lagerbuchsen 28, 29     zwischen     der nichtrotierenden Spindel 27 und dem Kolben 5       eingefügt    sind. Das     obere    Ende     der    nichtrotierenden       Spindel    27 ist bei 30 in üblicher Weise verjüngt aus  gebildet und eine Glocke 31 mit einem Mantel 32,  der die Spindel 1 koaxial umgibt, ist in der üblichen  Weise an dem     verjüngten    Teil 30 befestigt.  



  Die     Zuführrollen    30a und eine     Zuführungsöse     33 befinden sich wie     gewöhnlich    über der     Spindel    27  und der Glocke 31, wobei die     Zuführungsöse    33  koaxial zur Spindel 27 angeordnet ist.

   Das Material  wird von der     Zuführungsöse    33 aus um     den        Rand    35       des    Mantels 32     der        Glocke    31 zum Wickelträger       geleitet,        dessen    Innenrohr 18     gegen    eine Schulter 13  am     Führungsring    12 anliegt,     während    das Ende 16  des Aussenrohres 19 gegen     den    Flansch 20     der    Spin  del 1 anschlägt.

   Zu     Beginn    des Spinnvorganges wird  die     Spindelschiene    2 zu ihrer in     Fig.    3 gezeigten  Höchstlage gehoben, in welcher sich der Rand 35  des Mantels 32 in     Ausrichtung    mit dem     Unterende          des    Wickelträgers     befindet.    Wenn sich     die    Spindel 1  zusammen mit dem Kolben 5 und dem Wickelträger  dreht, wird die     Spindelschiene    2     zurückgezogen,

      bis  sich der Wickel 36 des Fadens dem     Oberende    des  Aussenrohres 19     nähert.    Während dieser ersten       Spinnperiode    sind     der    Kolben 5 und das Innenrohr  18 des Wickelträgers nicht     zurückgezogen        worden,     sondern während des     Drehens        ortsfest    verblieben,  so dass sich das Innenrohr 18 über das Aussenrohr  19 hinausschiebt,

   weil sich der Kolben relativ zur       Spindel    in entgegengesetzter Richtung axial     vorbe-          wegt.    Wenn gemäss     Fig.    4     der    Wickel 36 sich dem  Ende des Aussenrohres 19 des     Wickelträgers    nähert,       so        berührt    der     Anschläger    24 die Schiene 8, welche  dann entgegen der Wirkung der Feder 9 a nach  unten     mitgenommen    wird.

   Das Zurückziehen des  Kolbens 5 und     des        Innenrohres    18 beginnt somit bei       Fortsetzung    der Rückzugsbewegung zusammen mit  der Spindel 1     und.    dem     Aussenglied    19 und das Auf  spulen des     Materials    auf das Innenrohr 18 des  Wickelträgers     beginnt,    wie in     Fig.    5 dargestellt.  



  Es ist zu     beachten,        dass        die        Länge        des    auf     diese     Weise gebildeten Wickels ungefähr das Doppelte     der     inneren axialen Länge der Glocke 31     beträgt.              Fig.    6     zeigt    eine     weitere        Vorrichtung    zum  Zurückziehen der Schienen 2 und 8, wobei durch  diese Vorrichtung     gleichzeitig        eine    hin- und her  gerichtete Bewegung der     Rückwärtsbewegung    über  lagert wird,

   um dadurch     eine        zufriedenstellend@e     Kreuzwicklung des     Materials    auf dem     Wickelträger     zu erzielen. Die     in        Fig.    6 gezeigten     Spindeleinheiten     entsprechen in ihrer Konstruktion genau den in den       Fig.    1, 2, 3, 4 und 5 gezeigten     Spindeln    und werden  daher nicht näher     beschrieben.     



  In     Fig.    6 treibt     ein    Elektromotor 41 eine Vor  gelegewelle 42d an, die     ihrerseits    über ein Getriebe  42     feine        weitere        Vorgelegewelle    42 e treibt. Die Vor  gelegewelle 42 d     treibt    auch einen nicht     dargestellten          Zylinder    an, welcher durch ein Treibband 26 den       Wirtel    25 antreibt.

   Die     Vorgelegewelle    42e ist     durch     eine Kette 42g     mit    der     Treibwelle    30c der vorderen  Streckrollen 30a verbunden, welche einen     Teil    der       Fadenzuführmittel    bilden.

   Die Welle 30c ist über  ein Getriebe 33<I>a</I>     mit    einer Welle 33<I>b</I> verbunden,  welche durch     ein    Getriebe 33 c mit der Treibwelle  33<I>d</I> der hinteren Rollen 30<I>a</I> gekuppelt     ist.    Die vor  deren und     hinteren        Rollen    30a werden     somit    ge  dreht, um den Streckvorgang auszuführen     und    gleich  zeitig das Material     den        Zufuhrösen    33 zuzuleiten.  



  Die     Vorgelegewelle    42e ist durch passende Ket  tenräder und eine Kette 42c mit einer     Vorgelege-          welle    42h     verbunden,    welche ihrerseits durch ein  Getriebe 42k mit einer Welle gekuppelt ist,     die        eine     Schnecke 42i trägt, welche in ein Schneckenrad 43  eingreift, das einen     herzförmigen    Nocken 43 a und  eine Schnecke 43 b     dreht.    Die Schnecke 43 b greift  in ein Schneckenrad ein, um dadurch die Welle 51  über ein Getriebe 51 d anzutreiben.

   Die Welle 51  befindet sich     in    Keilverbindung     mit        dem    sie treiben  den Zahnrad, so     dass    diese Welle     sowohl    in     axialer     Richtung hin und her bewegt als auch gedreht wer  den kann. Eine Schnecke 51 a ist auf der Welle 51       aufgekeilt    und steht mit einem Schneckenrad in Ein  griff, welches mit einem Kettenrad 53 und     einer          Nockenscheibe    45 verkeilt ist.

   Eine Kette 53 a ist um  das Kettenrad 53 geführt und erstreckt sich über  eine     Kettenspannrolle    54 und um ein Kettenrad 55,  wobei das Ende der Kette an einer     Feder    oder einem  Gegengewicht befestigt ist, so dass die Kette stets  unter Spannung gehalten ist.     Ein    mit dem Ketten  rad 55 verkeiltes     Kettenrad    56     greift    in     eine    Kette  57 a ein, welche an einer Stange 57 befestigt ist,     die     sich über die Gesamtlänge der Maschine erstreckt und  in Längsrichtung durch     die    Kette 57a bewegt wird.

    Ein Band oder eine Kette 57 b ist an der Stange 57  angebracht und reicht um eine     Spannrolle    57 c, wobei  das Ende der     Kette    an     der        Spindelschiene    2     befestigt     ist. Wenn daher der Motor 41 in Betrieb und die  Kupplung 44 eingerückt ist, werden     die    Kettenräder  55, 56 langsam und kontinuierlich im Uhrzeiger  sinne, wie in     Fig.    6 gezeigt, gedreht, um die Spindel  schiene herabzulassen.  



  Zum Herbeiführen der hin- und hergehenden  raschen Bewegung der Schiene 2 arbeitet ein ange-         lenkter    Hebel 48 mit der herzförmigen Nocken  scheibe 43 a zusammen und     wird    beim Drehen dieser  Scheibe     durch        leztere    hin- und herbewegt.

   Die das  Kettenrad 53 und die     Nockenscheibe    45 tragende  Welle ist in     einem        Schlitten    50 gelagert, welcher sich       mittels    einer Lagerbüchse 51 c längs     der        Welle    51  bewegen kann     und    durch einen Keil 51 b     drehfest     angeordnet     ist.    Ein Hebel 49 ist bei 49b an einem  ortsfesten Träger 49 c drehbar gelagert und mit einer       Rolle    49 d     versehen,    welche längsweise einstellbar ist.

    Die     Rolle    49     d        liegt    gegen den Hebel 48 an. Der  Hebel 49 ist     durch    ein Gelenk 49a     mit        dem        Schlit-          ten    50 verbunden.

   Beim Drehen der     herzförmigen          Nockenscheibe    43a wird daher     dem    Schlitten 50 eine  hin-     und    hergehende     Bewegung    erteilt, wobei der  Umfang des     mit    der Schnecke 51a in     Eingriff     stehenden     Schneckenrades        axial    mit Bezug auf diese  Schnecke versetzt     wird,    so dass dem Schneckenrad  und damit auch dem     Kettenrad    53 und der Nocken  scheibe 45 eine     Schwingbewegung        erteilt        wird,

      wel  che sich der durch das Drehen der     Welle    51 erfol  genden     Drehbewegung    überlagert.     Während    der  Motor 41 läuft und sich die Kupplung 44 in     Eingriff     befindet,     wird    daher die Schiene 2 nicht nur herab  gesenkt, sondern es wird ihr auch     eine    Schwing  bewegung     erteilt,    um die     gewünschte        Kreuzwickelbil          dang    des     Materials    zu erzielen.  



  Nachdem bei der beschriebenen     Glockenspinn-          maschine    die Schiene 2 um eine der Länge des Aus  senrohrs 19 des Wickelträgers (siehe     Fig.    2) ent  sprechende Strecke     herabgesenkt        wurde,    muss auch  der bis     dahin    noch nicht     gesenkten    Schiene 8 eine  derjenigen der Schiene 2 entsprechende Senkbe  wegung und     Schwingungsbewegung        erteilt    werden.

    Für diesen Zweck ist ein Hebel 52 bei 52c am     Schlit-          ten    50 drehbar gelagert und     mit    einer Rolle 52d  versehen, die     mit    der     Nockenscheibe    45 zusammen  arbeitet. Dieser Hebel betätigt     .eine    Stange 52a, wel  che sich über die ganze     Länge    der     Maschine    erstreckt  und     mittels        Bändern    oder     Ketten    52b     mit    der Schiene  8     verbunden    ist.

   Die     Nockenscheibe    45 ist so kon  struiert und angeordnet, dass der Hebel 52 solange  nicht durch diese Scheibe     verschwenkt    wird, bis sich  die Schiene 2 zu dem     Punkt    herabgesenkt hat, wo  das obere Ende des     Aussenrohrs    des     Wickelträgers     fast     die    Höhe des     Randes    35 der Glocke erreicht  hat.

       Während    die Schiene 2 so herabgesenkt     wird,     verbleibt     die    Schiene 8 fast ortsfest (abgesehen von  der Hin- und     Herbewegung,        welche        der    Schiene 8       infolge    der     Seitenbewegung        erteilt    wird, die der Hebel  52 durch das Hin- und Herbewegen des Schlittens 50       erfährt),    und das Innenrohr 18 des     Wickelträgers          ragt    dabei über das obere Ende des     Aussenrohrs    19  des Wickelträgers heraus..

   Der Hebel 52     wird    her  nach um     seinen    Drehpunkt 52c durch die Nocken  scheibe 45     verschwenkt    und die Schiene 8 senkt sich  und schwingt     zusammen        mit    der Schiene 2. Während  dem letzten Teil des     vollständigen        Betriebsvorganges     wird dann das vom Rand 35 der     Glocke    zugeführte  Material auf das Innenrohr 18 des     Wickehrägers    auf-      gewickelt. Auf diese Weise werden die beiden Rohre  des Wickelträgers nacheinander mit Wickeln ver  sehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Spinnen, Drehen oder Zwirnen nach Patentanspruch 1I des Hauptpatentes, mit einer um ihre Achse drehbaren und axial bewegbaren Hohlspindel (1), einem innerhalb der Spindelbohrung axial beweglichen Kolben (5), einem innerhalb des Kolbens vorgesehenen, nichtrotierenden Dorn (27), der mindestens aus einem Ende der Spindelbohrung herausragt und einen verlängerbaren Wickelträger durchsetzt, gekennzeichnet durch ein inneres von dem Kolben (5)
    und: ein äusseres von der Spindel (1) getragenes Wickelträgerglied (18 bzw. 19), durch eine am vorstehenden Ende des Dornes (27) be festigte Glocke (31) mit einem herabhängenden, den Wickelträger koaxial umschliessenden Mantel (32), durch ein koaxial zur Spindel (1) über dem Wickel= träger angeordnetes Fadenführmittel (33), durch Mit tel (25, 26), um die Spindel (1) zusammen mit dem Wickelträger zu drehen und durch Mittel (2), um die Spindel (1)
    axial von dem Fadenführ- mittel aus der Glocke (31) zurückzuziehen, wobei sich der Kolben (5) vorerst relativ zur Spindel (1) in entgegengesetzter Richtung axial vorbewegt, damit sich das Innenglied (18) über das Aussenglied hinaus schiebt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben (5) und das Innen glied (18) beim axialen Zurückziehen der Spindel (1) und des Aussenglieds (19) anfangs ortsfest verblei ben, aber bei Fortsetzung der Rückzugsbewegung zusammen mit der Spindel (1) und dem Aussenglied (19) zurückgezogen werden. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (1) drehbar auf einer axial zu ihr zurückziehbaren Spindelschiene (2) gelagert ist und der Kolben (5) auf einer zweiten axial zur Spindel zurückziehbaren Schiene (8) gela gert ist, welche gegen das Fadenführmittel (33) hin in Richtung gegen einen ortsfesten Anschlag (9b) gedrückt wird und bei Fortsetzung der Rückzugs bewegung von einem andern Anschlag (24) erfasst wird, der sich zusammen mit der Spindelschiene (2) bewegt. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Fortsetzung der Rück zugsbewegung der Spindel (1) durch Mittel (57b, 53a) und dem Kolben (5) durch andere Mittel (52b, 52) je eine gleichlaufende Hin- und Herbewegung erteilt wird.
CH353288D 1957-05-22 1957-05-22 Einrichtung zum Spinnen, Drehen oder Zwirnen, z. B. Glockenspinnmaschine CH353288A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0225660A1 (de) * 1985-12-10 1987-06-16 Maschinenfabrik Rieter Ag Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen mit einer rotierenden Kontrolleinrichtung für den Fadenballon

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0225660A1 (de) * 1985-12-10 1987-06-16 Maschinenfabrik Rieter Ag Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen mit einer rotierenden Kontrolleinrichtung für den Fadenballon

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