CH353346A - Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.-butylamid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.-butylamid

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CH353346A
CH353346A CH353346DA CH353346A CH 353346 A CH353346 A CH 353346A CH 353346D A CH353346D A CH 353346DA CH 353346 A CH353346 A CH 353346A
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mol
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butylamide
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Ernst Dr Leumann
Daniel Dr Porret
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/02Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having nitrogen atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.-butylamid
Es ist bekannt, dass man durch Einwirkenlassen von Methyl-tert.-butyläther in Gegenwart von wasserfreien sauren Kondensationsmitteln, insbesondere von Schwefelsäure, auf Acrylsäurenitril und anschliessende Hydrolyse des intermediär entstandenen Produktes Acrylsäure-tert.-butylamid erhält.



   Es wurde nun gefunden, dass man in vorteilhafter Weise zum Acrylsäure-tert.-butylamid gelangt, wenn man auf ein Gemisch aus 1 Mol Acrylsäurenitril und 1 Mol Schwefelsäure in Gegenwart von Wasser und Methylalkohol 1 Mol Isobutylen einwirken lässt. Besonders gute Ergebnisse werden erhalten, wenn man auf 1 Mol Acrylsäurenitril 1 Mol Wasser und 1 Mol Methylalkohol verwendet. Das Verfahren wird zweckmässig in der Weise ausgeführt, dass man das Isobutylen in das vorgenannte Gemisch einleitet und bei mässig hohen Temperaturen, vorzugsweise bei solchen zwischen 30 und   40 ,    reagieren lässt. Zur Vervollständigung der Reaktion wird dann das Gemisch mit Vorteil noch auf ungefähr   80"    erwärmt und während einiger Zeit, beispielsweise 30 bis 45 Minuten, bei dieser Temperatur gehalten. Nach beendeter Umsetzung wird das so erhaltene Reaktionsgemisch z.

   B. in Eiswasser gegossen und das ausgeschiedene Acrylsäure-tert.-butylamid durch Filtration getrennt.



   Das Acrylsäure-tert.-butylamid ist ein wertvolles Ausgangsmaterial zur Herstellung von Polymerisationsprodukten aller Art.



   Im folgenden Beispiel bedeuten Teile Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
Ein geeigneter Dreihalskolben mit Gaseinleitungsrohr, Thermometer, Rührer und Rückflusskühler wird mit einer in der Kälte bereiteten Mischung von
100 Teilen konz. Schwefelsäure (1 Mol),
18 Teilen Wasser (1 Mol),
32 Teilen Methanol (1 Mol) und
53 Teilen Acrylnitril (1 Mol) beschickt.



   Man leitet nun, unter kräftigem Rühren, Isobutylen ein und hält durch Kühlen mit kaltem Wasser die Temperatur im Reaktionsgefäss zwischen 30 und 400. Nachdem im Reaktionsgefäss 56 Teile Isobutylen absorbiert sind, erwärmt man langsam auf 800 und hält noch ungefähr 30-45 Minuten auf gleicher Temperatur. Anschliessend lässt man auf 30 bis   40     abkühlen und giesst das Reaktionsgemisch unter Umrühren in 750 Teile Eiswasser. Man saugt das ausgeschiedene tert. Butylacrylamid ab, wäscht gut mit Wasser und trocknet es im Vakuum bei 500. Ausbeute: 91 Teile =   71,5%.    Schmelzpunkt:   128-129".   



  Durch Neutralisation des Filtrats lassen sich weitere 4 Teile isolieren, so dass die Gesamtausbeute auf 75% steigt.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.butylamid, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Gemisch aus 1 Mol Acrylsäurenitril und 1 Mol Schwefelsäure in Gegenwart von Wasser und Methylalkohol 1 Mol Isobutylen einwirken lässt.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol Acrylsäurenitril 1 Mol Wasser und 1 Mol Methylalkohol verwendet.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch   ge    kennzeichnet, dass man die Reaktion bei mässig hohen Temperaturen, vorzugsweise bei Temperaturen von   30800,    durchführt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.-butylamid Es ist bekannt, dass man durch Einwirkenlassen von Methyl-tert.-butyläther in Gegenwart von wasserfreien sauren Kondensationsmitteln, insbesondere von Schwefelsäure, auf Acrylsäurenitril und anschliessende Hydrolyse des intermediär entstandenen Produktes Acrylsäure-tert.-butylamid erhält.
    Es wurde nun gefunden, dass man in vorteilhafter Weise zum Acrylsäure-tert.-butylamid gelangt, wenn man auf ein Gemisch aus 1 Mol Acrylsäurenitril und 1 Mol Schwefelsäure in Gegenwart von Wasser und Methylalkohol 1 Mol Isobutylen einwirken lässt. Besonders gute Ergebnisse werden erhalten, wenn man auf 1 Mol Acrylsäurenitril 1 Mol Wasser und 1 Mol Methylalkohol verwendet. Das Verfahren wird zweckmässig in der Weise ausgeführt, dass man das Isobutylen in das vorgenannte Gemisch einleitet und bei mässig hohen Temperaturen, vorzugsweise bei solchen zwischen 30 und 40 , reagieren lässt. Zur Vervollständigung der Reaktion wird dann das Gemisch mit Vorteil noch auf ungefähr 80" erwärmt und während einiger Zeit, beispielsweise 30 bis 45 Minuten, bei dieser Temperatur gehalten. Nach beendeter Umsetzung wird das so erhaltene Reaktionsgemisch z.
    B. in Eiswasser gegossen und das ausgeschiedene Acrylsäure-tert.-butylamid durch Filtration getrennt.
    Das Acrylsäure-tert.-butylamid ist ein wertvolles Ausgangsmaterial zur Herstellung von Polymerisationsprodukten aller Art.
    Im folgenden Beispiel bedeuten Teile Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
    Beispiel Ein geeigneter Dreihalskolben mit Gaseinleitungsrohr, Thermometer, Rührer und Rückflusskühler wird mit einer in der Kälte bereiteten Mischung von 100 Teilen konz. Schwefelsäure (1 Mol), 18 Teilen Wasser (1 Mol), 32 Teilen Methanol (1 Mol) und 53 Teilen Acrylnitril (1 Mol) beschickt.
    Man leitet nun, unter kräftigem Rühren, Isobutylen ein und hält durch Kühlen mit kaltem Wasser die Temperatur im Reaktionsgefäss zwischen 30 und 400. Nachdem im Reaktionsgefäss 56 Teile Isobutylen absorbiert sind, erwärmt man langsam auf 800 und hält noch ungefähr 30-45 Minuten auf gleicher Temperatur. Anschliessend lässt man auf 30 bis 40 abkühlen und giesst das Reaktionsgemisch unter Umrühren in 750 Teile Eiswasser. Man saugt das ausgeschiedene tert. Butylacrylamid ab, wäscht gut mit Wasser und trocknet es im Vakuum bei 500. Ausbeute: 91 Teile = 71,5%. Schmelzpunkt: 128-129".
    Durch Neutralisation des Filtrats lassen sich weitere 4 Teile isolieren, so dass die Gesamtausbeute auf 75% steigt.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.butylamid, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Gemisch aus 1 Mol Acrylsäurenitril und 1 Mol Schwefelsäure in Gegenwart von Wasser und Methylalkohol 1 Mol Isobutylen einwirken lässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol Acrylsäurenitril 1 Mol Wasser und 1 Mol Methylalkohol verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Reaktion bei mässig hohen Temperaturen, vorzugsweise bei Temperaturen von 30800, durchführt.
CH353346D 1956-08-08 1956-08-08 Verfahren zur Herstellung von Acrylsäure-tert.-butylamid CH353346A (de)

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CH (1) CH353346A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231685B (de) * 1963-02-16 1967-01-05 Chemische Werke Ag Verfahren zur Herstellung von N-tertiaer-Butylacrylsaeureamid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231685B (de) * 1963-02-16 1967-01-05 Chemische Werke Ag Verfahren zur Herstellung von N-tertiaer-Butylacrylsaeureamid

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