CH353368A - Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide

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CH353368A
CH353368A CH353368DA CH353368A CH 353368 A CH353368 A CH 353368A CH 353368D A CH353368D A CH 353368DA CH 353368 A CH353368 A CH 353368A
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CH
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English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Hans Dr Isler
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D237/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings
    • C07D237/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D237/06Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D237/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazine or hydrogenated 1,2-diazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D237/20Nitrogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung neuer     Sulfonamide       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von Sulfonamiden der  Formel  
EMI0001.0003     
    worin R Wasserstoff oder einen niederen Kohlen  wasserstoffrest bedeutet, und ihrer     Salze,    wie z. B.  der Alkali- und     Erdalkalimetalle,    besonders des  Natriums. Der niedere Kohlenwasserstoffrest ist vor  zugsweise ein niederer     Alkylrest,    z. B.     Methyl    oder  Äthyl.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle chemo  therapeutische Eigenschaften. Sie können als Heil  mittel, z. B. bei     Kokkeninfektionen,    Verwendung  finden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man in Verbindungen der For  mel  
EMI0001.0009     
    worin Y eine     reaktionsfähig    veresterte     Oxygruppe     ist, diese durch Kondensation gegen die Gruppe  -SR austauscht. Y ist besonders ein Halogenatom,  namentlich Chlor oder Brom,     das    durch Reaktion  mit einer Verbindung der     Formel        HSR    in den     Sub-          stituenten    -SR übergeführt werden kann.

   Für diese  Reaktion wird die     Mercaptoverbindung    mit     Vorteil     in der Form eines Metall-, wie Alkali- oder     Erd-          alkalisalzes    verwendet, oder aber man arbeitet     in          Gegenwart    von basischen     Kondensationsmitteln,     insbesondere solchen, die     Mercaptansalze    zu bilden  vermögen, wie den entsprechenden     Metallalkohola-          ten,        -amiden,        -kohlenwasserstoffverbindungen    oder  äquivalenten Verbindungen.

      Von den neuen     Sulfonamiden    lassen sich in  üblicher Weise     Salze    gewinnen, so z. B. durch Um  setzung mit Basen, wie Alkali- oder     Erdalkali-          hydroxyden    oder organischen Basen.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können  nach an sich bekannten Methoden gewonnen wer  den.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempe  raturen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  In 100     Volumteilen    Methanol werden 4,9 Ge  wichtsteile Natrium gelöst und 28,5 Gewichtsteile       3-Sulfanilamido-6-chlor-pyridazin    zugegeben. Nach  gutem Durchmischen und Kühlen fügt man noch 10  Gewichtsteile     Methylmercaptan    hinzu und erhitzt  während 6 Stunden im geschlossenen Rohr auf 135  bis 140 .

   Hernach wird das Methanol     abdestilliert     und der Rückstand in Wasser aufgenommen, mit  Tierkohle geklärt, mit Eisessig angesäuert, gut ge  kühlt,     abgenutscht    und aus verdünntem Äthanol       umkristallisiert.    Es     resultiert        3-Sulfanilamido-6-          methylmercapto-pyridazin    der     Formel     
EMI0001.0043     
    vom F. = 198-200 .

    <I>Beispiel 2</I>  In gleicher Weise wie in Beispiel 1 erhält man  durch Auflösen von 3,9 Gewichtsteilen Natrium in  100     Volumteilen    Methanol, Zufügen von 23 Ge  wichtsteilen     3-Sulfanilamido-6-chlor-pyridazin    und  10 Gewichtsteilen     Äthylmercaptan    bei mehrstündi  gem Erhitzen auf 130-140  im Bombenrohr und  gleicher Aufarbeitung das     3-Sulfanilamido-6-äthyl-          mercapto-pyridazin    der     Formel       
EMI0002.0001     
    vom F.

       159-1610.       <I>Beispiel 3</I>    Wie in Beispiel 1 erhält man durch Auflösen  von 3,2     Gewichtsteilen    Natrium in 200     Volum-          teilen    Methanol, Zufügen von 23     Gewichtsteilen          3-Sulfanilamido-6-chlor-pyridazin    und 16,9 Ge-         wichtsteilen        Iso-amylmerkaptan    bei mehrstündigem  Erhitzen auf 130-140  im Bombenrohr und gleiche  Aufarbeitung das 3 -     Sulfanilamido    - 6 -     iso    -     amyl-          merkapto-pyridazin    der Formel  
EMI0002.0014     
    vom F. 117-l20 .

      <I>Beispiel 4</I>    28,5 Gewichtsteile 3 -     Sulfanilamido    - 6 - chlor  pyridazin, 27,0     Gewichtsteile    fein pulverisiertes     Na-          triumsulfhydrat,    62,5     o/oig,    und 300     Volumteile          96o/oiges        Athanol    werden während mehrerer Stun  den im Bombenrohr auf 130-140  erhitzt, das  Äthanol hernach bei 12 mm     abdestilliert,    der Rück-    stand in verdünnter Natronlauge aufgenommen, die  Lösung über Tierkohle filtriert und mit verdünnter       Essigsäure    angesäuert.

   Der Niederschlag wird     ab-          genutscht    und aus verdünntem,     wässrigem    Äthanol  umkristallisiert. Man erhält so 18,5 Gewichtsteile       3-Sulfanilamido-6-merkapto-pyridazin    der Formel  
EMI0002.0029     
    vom F. 235      (Zers.).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide der Formel EMI0002.0031 worin R Wasserstoff oder einen niederen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man in Verbindungen der Formel EMI0002.0032 worin Y eine reaktionsfähig veresterte Oxygruppe darstellt, diese durch Kondensation gegen die Gruppe -SR austauscht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Ausgangsstoffe der Formel 1I verwendet, worin Y ein Halogenatom ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Halo genatom Chlor oder Brom ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-Sulfanilamido-6-halogen-pyridazin mit einem Mereaptan der Formel HSR umsetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man Y gegen eine Gruppe der Formel -SR austauscht, worin R ein niederer Alkylrest ist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man Y gegen eine Gruppe der Formel -SR aus tauscht, worin R Methyl oder Äthyl ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen in ihre Salze über führt.
CH353368D 1956-07-27 1956-07-27 Verfahren zur Herstellung neuer Sulfonamide CH353368A (de)

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