CH353443A - Geschichteter Magnetkern - Google Patents

Geschichteter Magnetkern

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CH353443A
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CH
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Inventor
Sonesson Georg
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Asea Ab
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/245Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Geschichteter Magnetkern Bei Schichtkernen für    Transduktoren   und andere, strenge Anforderungen bedingende Verwendungsgebiete ist es erwünscht, die    Reluktanz   so klein wie möglich zu halten und ein möglichst scharfes Knie der    Magnetisierungskurve   zu bekommen. Diese Eigenschaften erreicht man bis jetzt am besten durch geschlossene    Bandringkerne,   die aus Werkstoff mit magnetischer Vorzugsrichtung gewickelt sind. Solche Kerne erfordern aber besondere, kostspielige Anordnungen zum Anbringen der Spulen.

   Versuche, einen    Bandringkern   zu teilen, so dass normale, vorher hergestellte Spulen benützt werden können, sind nicht erfolgreich gewesen, weil dann der    unvermeidliche   Luftspalt oft eine bedeutende Erhöhung der    Reluktanz   mit sich geführt hat. 



  Es ist weiter bekannt, dass eine niedrige    Reluktanz   und ein scharfer Knickpunkt erreicht werden können, wenn ein Kern von E- oder    U-Schnitten   mit Jochen doppelter Schenkelbreite aufgebaut wird, weil in einem solchen Kern nur    überlappungsfugen   entstehen und Sättigung gleichzeitig in allen Teilen des    Kraftflussweges   erfolgt. Ein solcher Kern kann aber nicht aus Werkstoff mit magnetischer Vorzugsrichtung ausgeführt werden, was erwünscht wäre, um die bestmöglichen magnetischen Eigenschaften zu erhalten, weil E- und    U-Schnitte   nicht so ausgeführt werden können, dass der magnetische    Kraftfluss   immer der magnetischen Vorzugsrichtung folgt.

   Die magnetischen Eigenschaften dieser Kerne können    deshalb   nie so gut werden wie die der besten    Bandringkerne.   



  Wenn Blech mit magnetischer Vorzugsrichtung in einem geschichteten Kern benützt werden soll, muss das Ausgangsmaterial aus rechteckigen Blechen in Jochen und Schenkeln bestehen, und an allen Fugenstellen müssen    überlappungsfugen   verwendet werden.    Überlappungsfugen   sind teils notwendig, um die    Reluktanz   so niedrig wie möglich zu halten, und teils, damit der    Kraftfluss   keine grösseren Teile des Bleches quer zu der magnetischen Vorzugsrichtung des Bleches zu passieren braucht. Die Bedingung dafür, dass die Sättigung    ungefähr   gleichzeitig    in   allen Teilen längs des    Kraftflussweges   eintritt, wird erfüllt, wenn der Kern aus gleich breiten Blechen in Jochen und Schenkeln ausgeführt wird.

   Dabei werden aber    nur      50      %.      an      Eisenfüllung      in      den      Schenkeln      erhalten,   was eine ungünstige Erhöhung der mittleren Wicklungslänge und dadurch des Kupferverbrauches der auf dem Kern angebrachten    Wicklungen   mit sich bringt. 



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen geschichteten Magnetkern, der aus rechteckigen Blechen    in   Jochen und Schenkeln aufgebaut ist und der einen höheren Füllungsgrad des Eisens als 50 IM ermöglicht. Das Kennzeichnende ist dabei, dass jedes Schenkelblech an jeder Fugenstelle durch    überlap-      pungsfugen   an einem Jochblech anliegt in solcher Weise, dass zwei, zu zwei aufeinanderfolgenden Schenkelblechen gehörende Jochbleche um    eine   Blechbreite in der Längsrichtung der Schenkelbleche zueinander verschoben sind, wenn die Fugenseiten der beiden Schenkelbleche einander zugekehrt oder    in   derselben Richtung gekehrt sind, während die beiden Jochbleche    übereinanderliegen,

     wenn die Fugenseiten der beiden aufeinanderfolgenden Schenkelbleche einander abgekehrt sind. 



  Unabhängig davon, aus welchem Material ein solcher    Kern   aufgebaut ist, wird ein    schärfstmög-      lichstes   Knie der    Magnetisierungskurve   und die    niedrigstmöglichste      Reluktanz   erhalten. Dadurch, dass der Kern aus rechteckigen Blechen aufgebaut ist, wird es aber möglich, hochwertiges Material mit magnetischer Vorzugsrichtung zu benützen. Gleichzeitig können aber auch normale, vorher hergestellte Spulen    verwendet   werden. Auf Grund des hohen 

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 Füllungsgrades des Eisens wird an Material sowohl in dem    Kern   als auch in den Wicklungen gespart, wobei gleichzeitig z.

   B. bei einem    Transduktor   eine entsprechende Erhöhung der Verstärkung und des Wirkungsgrades mit einem solchen Kern erhalten wird. 



  Ein grosser herstellungstechnischer Vorteil liegt darin, dass das Ausgangsmaterial eines Kernes gemäss der Erfindung aus Bändern gewünschter Breite bestehen kann, die ganz fertig behandelt werden können. Für einen Kern mit gewünschten Bemessungen ist es nur notwendig, ein solches Band in Joch- und Schenkellängen entsprechender Längen zu schneiden. Bei Verwendung von hochwertigem Kernmaterial werden dabei bei der Bearbeitung die magnetischen Eigenschaften nur in einer sehr kleinen Zone an den Schnittflächen verschlechtert. Dies kann leicht dadurch aufgehoben werden, dass die Bleche entsprechend länger gemacht werden, so dass beispielsweise diese Zonen ausserhalb der    überlappungsfugen   herausragen.

   Weil die Kernbleche nach dem Schneiden keiner Deformierung unterworfen sind, entstehen keine anderen Verschlechterungen der magnetischen Eigenschaften des Materials, und der Kern braucht nach dem Schichten nicht wärmebehandelt zu werden. 



  In der Zeichnung zeigen die    Fig.   1 bis 3 beispielsweise Fugenstellen und das    Schichtungsprinzip   eines    Kernes   nach der Erfindung. Die    Fig.   4 und 5 stellen zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar. 



  Die    Fig.   1 zeigt eine Fugenstelle mit zwei Schenkelblechen 1 und 2, die mit    überlappungsfugen   an je einem Jochblech 3 und 4, vorzugsweise derselben Breite wie die Schenkelbleche, anliegen. Wenn gemäss der    Fig.   1 die Jochbleche einander zugewandt und in der    Pfeilrichtung   aufeinandergelegt sind, wird ein Zwischenraum zwischen den Schenkelblechen 1 und 2 erhalten, der ein drittes Schenkelblech 5 mit zugehörigem Jochblech 6 umschliessen kann. Wenn die Bleche in den    Pfeilrichtungen   zusammengedrückt werden, liegen also die Jochbleche 4 und 6 in einer Schicht aneinander, das Jochblech 3 und das Schenkelblech 5 in der nächstfolgenden Schicht.

   Bei dem weiteren    Aufbau   des Kernes werden weitere Schenkelbleche und entsprechende Jochbleche nach dem gezeigten Prinzip angeordnet. Damit erreicht man, dass drei Schenkelbleche direkt aneinander zu liegen kommen und dass solche Gruppen voneinander durch eine Luftschicht von der Dicke eines Bleches getrennt werden. Die Jochbleche werden auch    Gruppen   von drei gleich breiten Blechen bilden. Weil eine aus drei Schenkelblechen bestehende Gruppe, unter Berücksichtigung der zugehörigen Jochbleche, somit den Querschnitt von vier Schenkelblechen in dem Kern    umfasst,   wird in den Schenkeln eine Eisenfüllung von    75      %      erhalten.   



  Um eine erwünschte höhere Eisenfüllung zu erhalten, kann das in    Fig.   1 gezeigte Prinzip gemäss    Fig.   2 weiter entwickelt werden. In    Fig.   2 werden zwei weitere Schenkelbleche 7 und 8 gezeigt, die ausserhalb der Schenkelbleche 1 und 2 liegen und die gegenüber letzteren um eine    Jochblechbreite   in ihrer Längsrichtung verschoben sind, so dass zugehörige Jochbleche 9 bzw. 10 in derselben Schicht wie die Schenkelbleche 1 bzw. 2 angeordnet werden können. Aus    Fig.   2 geht hervor, dass der Zwischenraum zwischen den    Joch-      blechen   9 und 10 ausgefüllt werden muss, damit ein mechanisch stabiler Kern erhalten wird.

   Zu diesem Zweck können beispielsweise Streifen 11 und 12 aus    unmagnetischem   Material in den Kern eingelegt werden. 



  Ein Kern mit Fugenstellen gemäss    Fig.   2 gibt eine    Eisenfüllung      in      den      Schenkeln      von      83,3      %.      Durch   Anordnen von weiteren Schenkelblechen, deren    über-      lappungsfugen   nach dem in den    Fig.   1 und 2 gezeigten Prinzip stufenweise verschoben sind, kann eine beliebige Eisenfüllung erreicht werden; nur die immer mehr zunehmende Jochbreite wird hierfür eine praktische Grenze setzen. 



  In der Praxis wird ein Optimum an Materialaufwand für einen Kern erhalten, der aus Gruppen von Blechen gemäss    Fig.   1 aufgebaut wird und bei dem die gesamte Jochbreite nur der Breite zweier Jochbleche entspricht. Ein solcher Kern ist ausserdem aus Herstellungsgründen vorteilhaft, weil die Fugenstellen kompakt sind, was bei der Zusammenpressung des Kernes und dessen Einbau in Apparate von Bedeutung ist.    Fig.   3 zeigt eine Fugenstelle in einem    Kern   dieses Typs. Der Deutlichkeit halber sind die Schenkelbleche mit ausgezogenen Linien angedeutet, während die Jochbleche als offene Vierecke gezeigt sind. 



     Fig.   4 stellt perspektivisch dar, wie eine Gruppe von Blechen gemäss    Fig.   1 zu einem    zweischenkligen   Kern zusammengesetzt werden kann. Zwei Schenkelbleche 15, 16 mit voller Schenkellänge haben zugehörige Jochbleche 17, 18 an ihrem einen Ende und Jochbleche 19, 20 an ihrem anderen Ende. Die    Joch-      bleche   haben etwa dieselbe Breite wie die Schenkelbleche und sind übereinander angeordnet. Die genannten Bleche umrahmen ein drittes Schenkelblech 21, das zwei Blechbreiten kürzer ist als die beiden übrigen Schenkelbleche und das zwei Jochbleche 22 bzw. 23 aufweist. Zwischen dem Schenkelblech 16 und dem Schenkelblech 21 entsteht also eine Luftschicht 33.

   Die Pfeile zeigen an jeder Fugenstelle den magnetischen    Flussweg   bei dem Übergang zwischen Joch- und Schenkelblechen. 



     Fig.   5 zeigt perspektivisch eine Gruppe von Blechen in einem    zweischenkligen   Kern, dessen Aufbau von dem vorhergehenden Kern etwas abweicht, der aber auch nach dem in    Fig.   1 gezeigten Prinzip aufgebaut ist. Zwei Jochbleche 24 und 25 in derselben Schicht liegen an der einen, zwei Jochbleche 26 und 27 an der anderen Fugenstelle. Schenkelbleche 28 und 29, die je eine Blechbreite kürzer sind als die gesamte Länge des Kernes, liegen an den genannten    Joch-      blechen   an. Über dem Schenkelblech 28 ist ein Schenkelblech 30 mit voller Kernlänge angeordnet. Zugehörige Jochbleche sind bei der erstgenannten Fugen- 

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 stelle mit 31 und bei der letztgenannten Fugenstelle mit 32 bezeichnet.

   Auch bei dieser    Ausführungsform   sind    Kraftflusslinien   bei den Übergängen zwischen Jochblechen und Schenkelblechen gezeichnet. 



  Die Zeichnung zeigt nur    zweischenklige   Kerne, die mittels des beschriebenen    Schichtungsprinzips   aufgebaut sind. Es können aber auch    mehrschenklige   Kerne nach diesem Prinzip aufgebaut werden, wobei die Jochbleche für sämtliche Schenkelbleche gemeinsam sind. In solchen Kernen müssen manchmal gewisse Schenkel breiter als andere gemacht werden, und in diesen Fällen können natürlich statt zweier    übereinanderliegender   gleichbreiter Schenkelbleche solche von doppelter Breite benützt werden. 



  In    dreischenkligen   Kernen für    Transduktoren   muss der Mittelschenkel wenigstens doppelt so breit sein wie die Aussenschenkel. In diesem Falle kann statt zweier    nebeneinanderliegender   gleichbreiter Bleche in dem Mittelschenkel ein einziges Blech    verwendet   werden, das die gewünschte Breite hat. In derselben Weise können zwei in derselben Schicht    nebeneinan-      derliegende   Jochbleche durch ein einziges Blech ersetzt werden. 



  Auf Grund der Streuverhältnisse ist es oft erwünscht, dass die Joche so dimensioniert werden, dass sie später gesättigt werden als die Schenkel. Diese Bedingung kann dadurch berücksichtigt werden, dass man die Jochbleche etwas breiter als die Schenkelbleche macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geschichteter Magnetkern, der aus rechteckigen Blechen in Jochen und Schenkeln zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schenkelblech an jeder Fugenstelle durch überlappungsfugen an einem Jochblech anliegt in solcher Weise, dass zwei, zu zwei aufeinanderfolgenden Schenkelblechen gehörende Jochbleche um eine Blechbreite in der Längsrichtung der Schenkelbleche zueinander verschoben sind, wenn die Fugenseiten der beiden Schenkelbleche einander zugekehrt oder in derselben Richtung gekehrt sind, während die beiden Jochbleche übereinanderliegen, wenn die Fugenseiten der beiden aufeinanderfolgenden Schenkelbleche einander abgekehrt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern. aus Gruppen von je drei Schenkelblechen mit zugehörigen Jochblechen aufgebaut ist, welche Bleche in vier Schichten angeordnet sind. 2. Magnetkern nach Patentanspruch, in geschlossener Bauart, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Schenkel zwei Schenkelbleche mit zugehörigen, einander zugewandten und aufeinandergelegten Joch- blechen ein drittes, zwei Blechbreiten kürzeres Schenkelblech mit zugehörigem Jochblech umrahmen. 3.
    Magnetkern nach Unteranspruch 1, in geschlossener Bauart, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Schenkel ein Schenkelblech mit voller Schenkellänge zwischen zwei Gruppen von je zwei Schenkelblechen, die beide eine Blechbreite kürzer sind und zu in derselben Schicht liegenden Paaren von Jochblechen gehören, eingeschlossen ist. 4. Magnetkern nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schenkel- und Jochbleche an den Fugenstellen so weit ausserhalb des Kernes hinausragen, wie der Länge der bei dem Schneiden der Bleche entstehenden Zonen mit verschlechterten magnetischen Eigenschaften entspricht. 5.
    Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Kern drei- oder mehrschenk- lig ist, wobei die Jochbleche an Schenkelblechen in allen Schenkeln anliegen.
CH353443D 1955-12-09 1956-12-08 Geschichteter Magnetkern CH353443A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114019218A (zh) * 2021-11-04 2022-02-08 国网河北省电力有限公司电力科学研究院 一种双通道零磁通电流传感器

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN114019218A (zh) * 2021-11-04 2022-02-08 国网河北省电力有限公司电力科学研究院 一种双通道零磁通电流传感器
CN114019218B (zh) * 2021-11-04 2024-04-09 国网河北省电力有限公司电力科学研究院 一种双通道零磁通电流传感器

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