CH349645A - Aus unterteilten Blechen geschichteter, ferromagnetischer Kern, insbesondere für Transduktoren - Google Patents

Aus unterteilten Blechen geschichteter, ferromagnetischer Kern, insbesondere für Transduktoren

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CH349645A
CH349645A CH349645DA CH349645A CH 349645 A CH349645 A CH 349645A CH 349645D A CH349645D A CH 349645DA CH 349645 A CH349645 A CH 349645A
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Erwin Dipl Ing Pfoehs
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Gutor Transformatoren Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/14Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with variable magnetic bias
    • H01F29/146Constructional details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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 Aus unterteilten Blechen geschichteter,    ferromagnetischer   Kern, insbesondere    für      Transduktoren   Die vorliegende Erfindung betrifft einen aus unterteilten Blechen geschichteten,    ferromagnetischen   Kern mit einem eine elektrische Steuerwicklung aufzunehmen bestimmten Steuerschenkel, einem eine - elektrische Arbeitswicklung aufzunehmen bestimmten Arbeitsschenkel und zwei diese Schenkel miteinander verbindenden Jochen, insbesondere für    Trans-      duktoren.   



  Es ist schon vorgeschlagen worden, einen solchen Kern aus U-förmigen, umschichtig, das heisst abwechslungsweise    gegensinnig   gestapelten Blechen aufzubauen, bei welchen die beiden Schenkel gleiche Breite aufweisen und die Fensterbreite und die    Joch-      breite   gleich der doppelten Breite eines der Schenkel ist. Es ist auch bekannt, die dafür vorgesehenen U-förmigen Bleche in der Weise zu unterteilen, dass jedes    U-Blech   aus drei Streifen zusammengesetzt ist, deren Längsrichtung in der Walzrichtung des Bleches verläuft und die an den Stossstellen mit diagonaler    Schrägung   auf Gehrung geschnitten sind.

   Die    U-      Bleche   bestehen dann je aus zwei Schenkelstreifen und einem Jochstreifen, wobei sich der Vorteil ergibt, dass die Blechteile praktisch auf ihrer ganzen Länge nur in der Walzrichtung magnetisiert werden. Für    Transduktoren   werden dabei die Bleche aus solchem    ferromagnetischem   Material hergestellt, das in der Walzrichtung eine annähernd rechteckige    Magnetisierungsschleife   aufweist. 



  Verwendet man zwei Kerne der erwähnten Art in der bei    Transduktoren   bekannten Zwillingsanordnung, bei welcher jeweils auf dem einen Kernschenkel die Steuerwicklung angebracht ist, so zeigt sich, dass bei bestimmten Betriebsverhältnissen, z. B. bei Verwendung einer    niederohmigen      Steuerspannungsquelle,   erhebliche Verformungen der Kennlinie des    Trans-      duktors   auftreten, welche sich sehr ungünstig aus- wirken und die Verwendbarkeit des    Transduktors   in Frage stellen können.

   Zur Verminderung dieses Nachteiles, der durch eine magnetische Streuung verursacht wird, mussten bisher die Wicklungen auf den    Transduktorkernen   derart aufgeteilt werden, dass auf jedem der vier Kernschenkel je eine    Arbeits-   und eine Steuerwicklung angeordnet war, wobei für beide Kerne insgesamt je vier    Arbeits-   bzw. Steuerwicklungen benötigt wurden. Die Herstellung und    Ver-      drahtung   dieser acht Spulen war jedoch fertigungstechnisch umständlich und kostspielig. 



  Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist der erfindungsgemässe Kern derart ausgebildet, dass die Breite des Steuerschenkels grösser ist als die Breite des Arbeitsschenkels und dass die Breite eines jeden Joches zwischen der doppelten Breite des Steuerschenkels und der doppelten Breite des Arbeitsschenkels liegt. 



  Ein    Ausführungs-   und ein Anwendungsbeispiel des    Erfindungsgegenstandes   sind in der beigefügten Zeichnung schematisch veranschaulicht. 



     Fig.   1 zeigt mit voll ausgezogenen Linien ein    unterteiltes   U-förmiges Kernblech und mit gestrichelten Linien ein zweites, gleiches Blech in umschichtiger Anordnung zwecks Bildung eines geschlossenen Kernes. 



     Fig.   2 zeigt eine Anwendung von zwei aus Blechen gemäss    Fig.   1 gebildeten Kernen bei einem    Transduktor.   



  Das    in      Fig.   1 mit voll ausgezogenen    Linien   dargestellte U-förmige Kernblech ist in drei Streifen 11, 12 und 13 unterteilt, die aus    ferromagnetischem   Blechmaterial derart ausgeschnitten sind, dass die Walzrichtung des letzteren    in   Längsrichtung der    Streifen   verläuft. An den Stossstellen zwischen dem einen Schenkel 11 und dem Joch 13 bzw. dem 

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 anderen Schenkel 12 und dem Joch 13 sind die Streifen mit diagonaler    Schrägung   auf Gehrung geschnitten. Die Breite a des einen Schenkels 11 ist grösser als die Breite b des anderen Schenkels 12, und die Breite c des Joches liegt zwischen der doppelten Breite 2a des einen und der doppelten Breite 2b des anderen Schenkels. 



  Zur Bildung eines geschlossenen Kernes werden mehrere Bleche der beschriebenen Ausführung in der erforderlichen Anzahl umschichtig gestapelt, wie in    Fig.   1 mit voll ausgezogenen und gestrichelten Linien angedeutet ist. Die aufeinanderfolgenden    U-      förmigen   Kernbleche werden dabei abwechslungsweise gegensinnig    übereinandergelegt,   so dass in    Fig.   1 das Blech 13 einmal unten und einmal oben ist, während stets Schenkel gleicher Breite übereinander zu liegen kommen. Der aus den breiteren Streifen 11 bestehende Schenkel des    Kernes   ist zur Aufnahme einer elektrischen Steuerwicklung bestimmt und wird daher als Steuerschenkel bezeichnet.

   Der andere aus den schmäleren Streifen 12 bestehende Schenkel des Kernes ist zur Aufnahme einer elektrischen Arbeitswicklung bestimmt und wird daher als Arbeitsschenkel bezeichnet. Die Breite der Schenkel und der Joche des Kernes stimmt mit der Breite a, b bzw. c der Streifen 11, 12 und 13 überein. 



  Gemäss    Fig.2   sind zwei Kerne 14 und 15 der beschriebenen Art in Zwillingsanordnung nebeneinander angeordnet, derart, dass die breiteren Schenkel unmittelbar nebeneinander verlaufen, während die beiden schmäleren Schenkel voneinander abgekehrt sind. Um die beiden breiteren Schenkel ist eine für beide Kerne gemeinsame Steuerwicklung St angeordnet. Jeder der aussen liegenden, schmalen Schenkel der Kerne ist von einer Arbeitswicklung    A1   bzw. A? umgeben. Es sind im ganzen also nur drei Spulen herzustellen und zu verdrahten. 



  Die beiden Arbeitswicklungen    A1   und    A2   sind durch die entsprechenden Arbeitsschenkel und die Joche der Kerne magnetisch miteinander gekoppelt. Mit Hilfe eines durch die Steuerwicklung St fliessenden Stromes lässt sich die    Magnetisierung   des Kernmaterials und damit die Kopplung zwischen den Arbeitswicklungen verändern. Dadurch, dass die Breite jedes der Steuerschenkel der    Kerne   grösser als die Breite eines jeden Arbeitskernes ist, und dass die Breite der Joche zwischen der doppelten Breite eines Steuerschenkels und der doppelten Breite eines Arbeitsschenkels liegt, gelingt es, die Streuung der Arbeitswicklungen herabzusetzen und damit eine    unerwünschte   Verformung der Kennlinie des beschriebenen    Transduktors   zu vermeiden.

   Wie die Erfahrung zeigt, ist die Auswirkung dieser Dimensionierungen von der Grösse der    Transduktor-      kerne   abhängig, und zwar in der Weise, dass bei grösseren    Transduktorkernen   der prozentuale Unterschied zwischen den    Breitenabmessungen   a und b der Kernschenkel grösser zu wählen ist als bei kleineren Kernen.

   Bei praktisch ausgeführten    Transduk-      toren   von 5 ... 4000 W Leistung wurde die angestrebte Wirkung in befriedigender Weise dann erzielt,    wenn      die      Breite      a      der      Steuerschenkel      um      20      ...      50%   grösser gemacht wurde als die Breite b der Arbeitsschenkel. Eine merkliche und vorteilhafte Wirkung ist jedoch in gewissen Fällen schon bei einer    Ver-      breiterung      der      Steuerschenkel      um      10%,      festzustellen.   



  Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Kerne    mit   U-förmigen Kernblechen, die aus drei in Walzrichtung geschnittenen Streifen mit diagonaler    Schrä-      gung   an den Stosskanten zusammengesetzt sind, sondern erstreckt sich auch auf Kerne mit in anderer Weise unterteilten Blechschnitten sowie auf solche Kerne, die sinngemäss aus unterteilten    L-förmigen   Blechen geschichtet sind. 



     Ferner   ist die Erfindung nicht auf Kerne für    Transduktoren   beschränkt, sondern die beschriebenen Kerne sind in gewissen Fällen auch bei Drosselspulen oder Transformatoren anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus unterteilten Blechen geschichteter, ferro- magnetischer Kern mit einem eine elektrische Steuerwicklung aufzunehmen bestimmten Steuerschenkel, einem eine elektrische Arbeitswicklung aufzunehmen bestimmten Arbeitsschenkel und zwei diese Schenkel miteinander verbindenden Jochen, insbesondere für Transduktoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Steuerschenkels grösser als die Breite des Arbeitsschenkels und die Breite eines jeden Joches zwischen der doppelten Breite des Steuerschenkels und der doppelten Breite des Arbeitsschenkels gewählt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernbleche aus Streifen zusammengesetzt sind, deren Längsrichtung mit der Walz- richtung des Blechmaterials übereinstimmt. 2. Kern nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen eines jeden Kernbleches an ihren aneinanderstossenden Kanten mit diagonaler Schrägung auf Gehrung geschnitten sind.
CH349645D 1956-04-27 1957-04-09 Aus unterteilten Blechen geschichteter, ferromagnetischer Kern, insbesondere für Transduktoren CH349645A (de)

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