CH353446A - Regulier-Spartransformator - Google Patents

Regulier-Spartransformator

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CH353446A
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Inventor
Max Dr Ing Wellauer
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/343Preventing or reducing surge voltages; oscillations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Regulier-Spartransformator   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf    einen      Regulier-Spartransformator   für hohe Spannungen, dessen als    Lagenwicklung   ausgeführte Regulierwicklung unmittelbar am Primärnetz liegt. 



  Bei Reguliertransformatoren für hohe Spannungen ist es üblich, die Regulierwicklung an die Sternpunktseite zu legen, um übermässige Beanspruchungen durch Stossspannungen des Netzes zu vermeiden. Für    Regulier-Spartransformatoren   ist es hingegen, insbesondere bei einem grösseren Regulierbereich, infolge der Sättigungsschwankungen im Eisen erforderlich, die Regulierwicklung an das hochspannungsseitige Ende der Wicklung zu legen. Die Vorgänge, die sich in diesem Falle beim Auftreten einer Stossspannung abspielen, seien anhand der    Fig.   1 und 2 näher erläutert. In    Fig.   1 ist mit P die gemeinsame Wicklung, mit S die Zusatzwicklung und mit R die Regulierwicklung bezeichnet.    Ni   ist das primäre,    N3   das sekundäre Netz.

   Der zeitliche Verlauf der Spannungen in den Wicklungspunkten 1, 2 und 3 kann der    Fig.2   entnommen werden. Beim Auftreten einer Stossspannung    u,   liegt zwischen Punkt 1 und Erde der volle Wert dieser Spannung, während die Spannung    u3   infolge des Wellenwiderstandes des Netzes    N,   relativ klein bleibt.

   Die Spannung    uz   des Wicklungspunktes 2 nimmt bei einer steilen Stossspannung im ersten Augenblick den Wert    u2,   an, der durch den Ausdruck    u4   -    Cl/(Cl   +    C2)   gegeben ist, wobei Cl die Kapazität des Wicklungspunktes 1 gegenüber dem Punkt 2, das heisst die Kapazität der Regulierwicklung und    C2   die Kapazität des Punktes 2 gegen Erde bedeutet    (Fig.   1). Die Spannung    u.,   ist eine Ausgleichsschwingung vom Anfangszustand    u2;,   in dem    quasistationären   Endzustand    u",   wobei der Verlauf von    u..   von der Stossspannung    u5   und von der Lage des Punktes 2 innerhalb der Wicklung abhängt.

   Der Anfangswert von    u2,   wird beispielsweise bei einem Regulierbereich von 20     /a   etwa 0,8 betragen, wenn der Anfangswert von    u.   mit 1 bezeichnet ist. Die Amplitude    u2",   der Ausgleichsschwingung wächst mit der Differenz zwischen dem Anfangswert von u    2e   und    22a.   Würde man die Regulierwicklung als    Scheibenspulenwicklung   ausführen, so wäre    u2,   nahezu gleich 0, da    Cl   wesentlich    kleiner   als    C2   ist. In diesem Fall nimmt    u2m   Werte an, welche die maximale Stossspannung wesentlich überschreitet. Für den Transformator wird dadurch eine starke Isolation erforderlich, die eine erhebliche Verteuerung bedingt.

   Aus den vorgenannten Gründen führt man die Regulierwicklung üblicherweise als    Lagenwicklung   aus, die eine viel grössere    Kapazität   als die    Scheibenspulenwicklung   besitzt. In    Fig.   3 und 4 sind bekannte    Ausführungsarten   von    Regulierspar-      transformatoren   schematisch dargestellt. Mit P ist wieder die gemeinsame Wicklung, mit S die Zusatzwicklung, mit 4 sind die einzelnen Lagen und mit 5 die Verbindungsleitungen der Regulierwicklung bezeichnet. Die in    Fig.   3 wiedergegebene Regulierwicklung ist aus    gleichsinnig   gewickelten Lagen aufgebaut, die räumlich aufeinanderfolgenden Lagen von    Fig.   4 sind jedoch gegensinnig gewickelt.

   Um die Kühlung der Wicklungen sicherzustellen, kann z. B. zwischen jeder Lage ein Kühlkanal vorgesehen werden. Es ist aber auch möglich, die    Anzahl   der    Kühlkanäle   zu reduzieren und zwei oder mehrere Lagen direkt aufeinander zu    wickeln.   Die Kapazität der    Lagenwick-      lungen   gemäss    Fig.   3 und 4 ist praktisch    gleichgross.   



  Eingehende Untersuchungen haben nun ergeben, dass auch diese bisher verwendeten Transformatoren unzulässig hohe Werte von    u2n,   aufweisen. Eine entscheidende Verbesserung wäre nicht dadurch möglich, dass die einzelnen Lagen gemäss einer an sich bekannten    Transformatorwicklung   ineinander verschachtelt und der Eingang der Regulierwicklung am einen Ende, der Ausgang etwa in der    Wicklungsmitte   

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 angeordnet würde. In diesem Falle wäre nämlich die Überschlagspannung zwischen Anfang und Ende der Wicklung viel zu niedrig. 



  Die geschilderten Mängel lassen sich jedoch dann vermeiden, wenn erfindungsgemäss die räumlich am weitesten voneinander entfernten, zumindest teilweise ineinander verschachtelten Wicklungen zum Anfang und Ende der Regulierwicklung führen. Auf diese Weise lässt sich ein    Regulier-Spartransformator   bauen, der auch starken    Stossbeanspruchungen   standhält. 



  In den    Fig.   5 bis 7 sind als Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes drei    Regulier-Spartrans-      formatoren   vereinfacht wiedergegeben. 



  Gemäss    Fig.   5 ist zwischen zwei elektrisch unmittelbar miteinander verbundenen Lagen 4 teilweise eine weitere Lage eingeschachtelt, wodurch die gegenseitige Kapazität erheblich gesteigert werden kann. Die Anfänge A und E der Regulierwicklung haben die grösstmögliche Entfernung voneinander. 



  In den    Fig.   6 und 7, in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind wie in    Fig.   5, sind Wicklungen dargestellt, bei denen, zumindest    teilweise,   zwischen zwei elektrisch unmittelbar miteinander verbundenen Lagen mehrere weitere Lagen    angeordet   sind. 



  Infolge der    Ineinanderschachtelung   von Wicklungslagen wächst die    Lagenspannung.   Um diese höhere    Spannung   besser beherrschen zu können, ist es zweckmässig, zwischen den Lagen hoher gegenseitiger    Spannungsdifferenz   eine feste Isolation anzuordnen. Die erforderlichen Kühlkanäle können dann zwischen den Lagen mit geringerem Spannungsunterschied vorgesehen sein. 



  Die    vorbeschriebene   Anordnung ist nicht auf die beschriebenen    Regulier-Spartransformatoren   be- schränkt, sondern kann auch auf eine Gruppe, bestehend aus einem einzelnen Spartransformator und einem Reguliertransformator, mit Vorteil angewendet werden. Die in den Figuren mit P und S bezeichneten Wicklungsteile lassen sich sowohl als    Scheibenspulen-      als   auch als    Lagenwicklungen   ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regulier-Spartransformator für hohe Spannungen, dessen als Lagenwicklung ausgeführte Regulierwicklung unmittelbar am Primärnetz liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die räumlich am weitesten voneinander entfernten, zumindest teilweise ineinanderver- schachtelten Wicklungslagen zum Anfang und Ende der Regulierwicklung führen. UNTERANSPRÜCHE 1. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest teilweise zwischen zwei elektrisch unmittelbar miteinander verbundenen Lagen eine weitere Lage angeordnet ist. 2. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest teilweise zwischen zwei elektrisch unmittelbar miteinander verbundenen Lagen mehrere weitere Lagen angeordnet sind. 3.
    Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Lagen mit geringer gegenseitiger Spannungsdifferenz Kühlkanäle vorgesehen sind. 4. Transformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Lagen gegenseitiger hoher Spannungsdifferenz eine feste Isolation angeordnet ist.
CH353446D 1957-11-23 1957-11-23 Regulier-Spartransformator CH353446A (de)

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