CH353622A - Kamera mit Belichtungswerteinstellung - Google Patents

Kamera mit Belichtungswerteinstellung

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CH353622A
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CH
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diaphragm
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Inventor
Hendrik Van Der Mei Wietse
Original Assignee
Voigtlaender Ag
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Publication of CH353622A publication Critical patent/CH353622A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Kamera mit     Belichtungswerteinstellung       Bei Kameras, deren Verschlüsse in bekannter  Weise mit einer     Belichtungswerteinstellung    versehen  sind, hat man ein Einstellglied für die Belichtungszeit  und ein weiteres Einstellglied für die     Blendengrösse    vor  gesehen, wobei Belichtungszeit und Blende nach Ska  len mit einer Teilung gleicher Intervalle einstellbar  sind, deren Teilungsschritte einer geometrischen  Reihe mit dem Quotienten      2-,>    entsprechen.

   Die     Be-          lichtungswerteinstellung    wird hierbei zwischen den  beiden Einstellorganen vollzogen, also zwischen zwei  gegenüber dem Kamerakörper bzw. dem Verschluss  drehbaren Teilen, deren Stellung niemals festliegt,  die also keine gehäusefeste Orientierung besitzen.  Diese Tatsache führt dazu, dass bereits die Handein  stellung nicht sehr bequem     ist.    Hinzu tritt noch die  Notwendigkeit, dass für die nach der Belichtungswert  einstellung zu treffende Wahl einer bestimmten Be  lichtungszeit oder eines bestimmten     Blendenwertes    die  beiden genannten Einstellorgane gekuppelt bewegt  werden müssen.

   Der Nachteil einer Kupplung der  beiden Einstellorgane wird besonders deutlich, wenn  man beispielsweise die     Verschlusseinstellung,    wie be  reits bekannt, durch Anordnung nur eines Betäti  gungsorgans vereinfachen will. Ein solches, Einstell  organ vollführt dann bei seinem Drehen und Ver  schieben verschiedene Einstellfunktionen. Es kann  dabei mit den beiden zu betätigenden Einstellglie  dern am Verschluss nur mittels eines Differentialge  triebes Betrieblich verbunden werden.     Differential-          getriebe    stellen verhältnismässig     komplizierte    Bau  elemente dar. Sie greifen aussen am     Verschluss    an und  vergrössern dadurch den Durchmesser des, für den  Verschluss vorzusehenden Raumes unliebsam.

   Ausser  dem können sie nicht vollständig in den Kamera  körper eingebaut werden. Die Anordnung eines. der  artigen Differentialgetriebes ist auch dann nötig, wenn  in oder an der Kamera selbst ein Belichtungsmesser    vorgesehen ist und zwischen der     Belichtungswertein-          stellung    des Verschlusses und der Anzeige des Be  lichtungsmessers eine     Betriebliche    Verbindung her  gestellt werden soll.  



  Weiterhin sind bei den handelsüblichen Ver  schlüssen mit     Belichtungswerteinstellung    die Zeit  skala und die     Blend'enskala    verhältnismässig weit von  einander     entfernt    angeordnet. Dies bedingt beim Aus  wählen     einer    geeigneten     Zeit-Blenden-Kombination     ein fortwährendes Hin- und     Herwand'ern    des. Blickes,  was die Einstellung zeitraubend und mühsam macht.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die       oben    erwähnten Nachteile zu beheben. Dies wird in  einfacher Weise dadurch erreicht, dass bei photo  graphischen Kameras, welche     mit    einem regelbaren  Verschluss und einer regelbaren Blende     ausgerüstet     sind und eine     Belichtungswerteinstellung    gestatten,  die Blende mit     zwei    Steuerorganen versehen ist, von  denen das eine mit dem     Zeiteinstellglied    und das  andere mit dem     Blendeneinstellglied    Betrieblich ver  bunden ist.

   Die     Blendensteuerorgane    können derart       ausgebildet    und angeordnet sein, dass dasjenige, wel  ches mit dem     Blendeneinstellglidd    gekuppelt ist, den  jeweils für die Aufnahme gültigen Belichtungswert  einbringt, und das     andere        Blendensteuerorgan,    wel  ches mit dem     Zeiteinstellglied        zusammenarbeitet,    die       Blendenöffnung    unter Beibehaltung des. einmal ein  gebrachten Belichtungswertes regelt.  



  Die     erfindungsgemässe    Einrichtung kann generell  bei allen photographischen Kameras angewendet wer  den, welche mit     einem    regelbaren Verschluss und       einer    regelbaren Blende ausgestattet sind. Eine be  sonders günstige Ausgestaltung des. Erfindungsgegen  standes ist z.

   B. gegenüber der Verwendung eines       Schlitzverschlusses    dann gegeben, wenn     die    Kamera  mit einem die Blenden- und     Zeitbildungsglieder    zu  sammenfassenden     Objektivverschluss,    vorzugsweise      einem     Zentralverschluss    mit     Irisblende,    deren     öff-          nung    von gegeneinander drehbaren, die Blenden  lamellen an verschiedenen Angriffspunkten - bevor  zugt den     Lamellenenden    - fassenden Ringen ge  steuert wird, versehen wird, wobei es zweckmässig  ist,

   den dem     Zeiteinstellglied    benachbarten     Blend'en-          einstellring    mit ersterem und den dem Kamera  gehäuse zugekehrten     Blendensteuerring    mit dem     Be-          lichtungswerteinstellglied    zu kuppeln. Mit einer der  artigen Anordnung der Einstellglieder wird eine Ver  stellung des     Belichtungswerteinstellgliedes    vermieden,  wenn keine     Belichtungswertänderung        eintritt,    aber  eine andere     belichtungswertgerechte        Zeit-Blenden-          Kombination    eingestellt werden soll.

   Infolgedessen  ist es also möglich, das     Belichtungswerteinstellglied     gegenüber der Kamera eindeutig zu orientieren.  



  Als bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung wird  weiter vorgeschlagen, dass die einen Enden der     Blen-          denlamellen    mit einem Einstellorgan verbunden sind',  das nach einer kamerafesten Skala bzw. Marke der  Belichtungswerte einstellbar     ist,    und zwar gegebenen  falls unter Berücksichtigung von Filmempfindlichkeit  und Filterfaktor, und welches ausserdem mit einer       Blendenskala    versehen ist, die bei erfolgter     Belich-          tungswerteinstellung    eine fest definierte Stellung  gegenüber einer Zeitskala     einnimmt,

      und dass weiter  die anderen Enden der     Blendenlamellen    mit einem       Zeiteinstellorgan    verbunden sind, das gleichzeitig auf  eine gewünschte     Zeit-Blenden-Kombination    des Ver  schlusses einstellbar     ist,    wobei die durch die vorer  wähnte Einstellung auf einen     Belichtungswert    fest  gelegten     Zeit-Blenden-Kombinationen    erhalten blei  ben und der mögliche Auswahlbereich für Zeit und  Blende festgelegt ist.  



  Der Vorteil der erfindungsgemässen Einrichtung  zeigt sich besonders dann, wenn sie mit einem in  die Kamera     eingebauten    Belichtungsmesser mecha  nisch gekuppelt werden soll. Hierzu genügt es, wenn  das     Belichtungswerteinstellorgan    mit einer Marke  oder dergleichen gekuppelt     ist,    die der     Messanzeige     des     Belichtungsmessers        nachzuführen    ist.

   Denn gemäss  dem     Voranstehenden    wird durch den Erfindungsgegen  stand die     Grundvoraussetzung    für eine Kupplungs  möglichkeit der     Lichtwerteinstellglieder    mit einem  kamerafesten Einstellglied geschaffen, ohne zusätz  liche,     komplizierte    Getriebeeinrichtungen verwenden  zu müssen. Dies trifft insbesondere für Zentralver  schlüsse mit     Lichtwerteinstellung    zu, die mit einem  kamerafesten     Lichtwertgeber    in Wirkverbindung zu  bringen sind.  



  Ist die Kamera mit einem eingebauten Belich  tungsmesser ausgerüstet, dessen     Messinstrument    bei  spielsweise als     Rückdrehinstrument    ausgebildet oder  mit einem     Nachführzeiger    versehen ist, so kann das  Einstellglied des Belichtungsmessers über ein Getriebe  mit dem     Lichtwerteinstellglied    am     Objektivverschluss     gekuppelt sein. Dadurch wird eine Getriebeverbin  dung des Belichtungsmessers sowohl mit dem Blen  den- wie auch mit dem     Zeiteinstellglied    am Objektiv-         verschluss    erreicht, obwohl nur eine Getriebeverbin  dung vom Kameragehäuse zum     Objektivverschluss     führt.  



  An einer auf solche Weise ausgestatteten Ka  mera, bei der das     Belichtungswerteinstellglied    des  Verschlusses Betrieblich mit einer     Nachführmarke    oder  dergleichen am Belichtungsmesser gekuppelt ist, kann  auf eine     Belichtungswertskala    am Verschluss an sich  verzichtet werden. Wird aber, wie bereits als be  sonders     zweckmässig    erwähnt, ein     Zentralverschluss     mit Belichtungswertskala verwendet, so ist ohne be  sonderen Mehraufwand die     Ablesbarkeit    des vom Be  lichtungsmesser her eingestellten Belichtungswertes  z. B. zu Kontrollzwecken gegeben.

   Für diesen Fall  wird vorgeschlagen, für die     Blendenskala    und die Be  lichtungswertskala eine gemeinsame Gegenmarke am  Kameragehäuse oder einem gegenüber diesem fest  stehenden Bauteil anzuordnen.  



  Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einiger  in der Zeichnung dargestellter schematischer Aus  führungsbeispiele noch näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine stark vereinfachte schematische Dar  stellung zur Erläuterung der Funktion der erfindungs  gemässen     Belichtungswerteinstellung,          Fig.    2 eine schematische Darstellung der Befesti  gungsart der beiden     Blendenlamellenenden,          Fig.3    die schematische Darstellung der Ab  wicklung der Hauptteile eines Verschlusses mit der       Belichtungswerteinstellung,          Fig.    4 die Vorderansicht eines Verschlusses,

         Fig.5    eine schematische Darstellung der Wir  kungsweise der     Blendenlamellen,          Fig.    6 die Vorderansicht eines Zentralverschlusses  mit eingezeichneten Lamellen für die     Irisblende    und  für den Verschluss,       Fig.    7 die     schematisierte    Draufsicht auf eine Ka  mera mit einem Verschluss und einem damit     ge-          kuppelten,    in die Kamera eingebauten Belichtungs  messer,       Fig.8    die schematisierte Vorderansicht der in       Fig.7    dargestellten Kamera,

         Fig.9    einen mit der     Belichtungswerteinstellung     versehenen Verschluss, in     vergrössertem    Massstab, und  ein mit diesem verbundenes     übertragungsglied    für  die Kupplung mit einem in die Kamera eingebauten  Belichtungsmesser im Schnitt.  



  Mit 1 ist in     Fig.    1 eine der Lamellen des Iris  blendenmechanismus einer Kamera bezeichnet, bei  der sowohl das eine Ende 2 als auch ihr anderes  Ende 3 einstellbar gehalten sind. Das eine Lamellen  ende 2 ist dabei mittels einer an ihm angebrachten  Marke 4 gegenüber einer kamerafesten Belichtungs  wertskala 5 einstellbar; das andere     Lamellenende    3  überstreicht dagegen mittels einer Marke 6 eine  kamerafeste     Belichtungszeitskala    7 sowie gleichzeitig  eine     Blendenskala    8, die mit dem anderen     Lamel-          lenende    2 durch das Glied 9 derart verbunden ist,  dass es die Verschiebebewegung des     Lamellenendes     2 in den Pfeilrichtungen mitmacht.

   Das Lamellen  ende 3 ist über eine     Kuppelstange    10 mit dem           Zeiteinstellmechanismus    11 des Verschlusses gekup  pelt.  



  Bei dieser im Prinzip dargestellten Anordnung  wird die Blende mittels des Gliedes 9 in Verbindung  mit nach dem Quotienten  2  geteilten Skalen glei  cher Intervalle eingestellt. Jedem Skalenwert folgt  also ein doppelt bzw. halb so grosser. Dabei ergibt  eine Einstellung des     Lamellenendes    2 gegenüber der  kamerafesten Belichtungswertskala 5 eine     Voreinstel-          lung    der Blende entsprechend dem eingestellten Be  lichtungswert. Gleichzeitig wird die     Blendenskala    8  gegenüber der kamerafesten Zeitskala 7 derart ver  schoben, dass die von den Skalen 7 und 8 gebildete       Doppelskala    alle für den eingestellten Belichtungs  wert gültigen     Zeit-Blenden-Kombinationen    angibt.

    An Hand der Einstellung des anderen     Lamellenendes     3 mit seiner Marke 6 können dann beliebige Blenden  kombinationen ausgewählt und eingestellt werden.  Dabei ist die oben erwähnte Verbindung des     Lamel-          lenendes    3 über eine     Kuppelstange    10 mit dem Zeit  einstellmechanismus 11 des Verschlusses selbstver  ständlich derart ausgebildet, dass eine Verstellung des       Lamellenendes    3 in Richtung auf eine grössere     Blen-          denöffnung    die Einstellung kürzerer Belichtungszeiten  (entsprechend der Skala 7) bewirkt.  



  Wird die Marke 4 z. B. vom Belichtungswert   < 6  auf Belichtungswert  8  gestellt, so wird die       Blendenlamel.l.e    1 um zwei Schritte     geschlossen,    und das  Brückenglied 9 dreht sich ebenfalls um zwei Schritte  um seinen Drehpunkt 0 derart, dass dem Zeitwert 60  sec) der Skala 7 der     Blendenwert      11   der  Skala 8 gegenübersteht. Die     Bel'ichtungswertein-          stellung    ist damit erfolgt. Nunmehr kann die Marke  6 auf den fier die photographische Aufnahme ge  wünschten Belichtungszeitwert gestellt werden.  Schiebt man die Marke 6 z.

   B. auf den     Zeitwert    250       (i;'.150    sec), so wird dieser Zeitwert über die Kuppel  stange 10 im     Zeiteinstellmechanismus    11 eingestellt,  und gleichzeitig wird in unserem angenommenen Bei  spiel die Blende um zwei Schritte auf den Wert  5, 6   geöffnet.  



  Aus     Fig.    2 sind die Anordnung der Skalen um  einen     Zentralverschluss    und der     Blendenverstell-          mechanismus    zu erkennen. Aus Gründen besserer  Übersichtlichkeit wurde auch hier nur eine     Blend'en-          lamelle    1 gezeichnet und diese ausserhalb des     Objek-          tivverschlusses    dargestellt. Ob, die Skalen 7 und 8,  wie dargestellt, nebeneinander angeordnet sind oder  hintereinander, ist gleichgültig.

   Dreht man den       Blendenring    14, bis die Marke 4 auf dem gewünsch  ten Belichtungswert der kamerafesten Skala 5 steht,  so wurde die     Blendenskala    8     belichtungswertgerecht     gegen die kamerafeste Zeitskala 7 verschoben und  die     Blendenlamelle    1 über ihr Ende 2     belichtungs-          wertgerecht    eingestellt. Bewegt man nachfolgend die  Marke 6 auf einen gewünschten Zeitwert der Skala 7,  so wird die     Blendenlamelle    1 über ihr Ende 3 derart  verändert, dass der vorher eingestellte Belichtungs  wert erhalten bleibt.

   Statt einer bestimmten Belich  tungszeit kann man mit der Marke 6 natürlich auch    einen bestimmten     Blendenwert    auswählen, ohne den       Belichtungswert    zu verändern.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte Draufsicht auf die Abwick  lung der wichtigsten Teile eines Verschlusses weist  für entsprechende Teile die in den     Fig.    1 und 2 ver  wendeten Bezugszeichen auf, um die Gleichheit     ihrer     Funktion zu zeigen, obwohl die Teile baulich anders  gestaltet sind. Die Enden 3 von drei eingezeichneten  Lamellen 1 sind hierbei gelenkig oder, falls erforder  lich, unter Zwischenschaltung eines besonderen Kur  ventriebes mit     einem    Einstellring 12 verbunden, des  sen Marke 6 mit den Skalen 7 und 8 für Zeit und  Blende zusammenarbeitet.

   Die anderen Lamellen  enden 2 sind hingegen in gleicher Weise mit einem       Blendendrehring    13 verbunden, der seinerseits mit  dem     Blendeneinstellring    14 gekuppelt ist und mit des  sen Marke 4 gegenüber einer kamerafesten Be  lichtungswertskala 5, in Richtung der Pfeile, einstell  bar ist. Zwischen den Teilen 13 und 14 ist das     Kup-          pelglied    9 angedeutet. Der oben genannte Einstellring  12 ist mittels eines Verbindungsstückes 10 mit dem       Zeiteinstellglied    11 des Kameraverschlusses 15 ge  kuppelt.

   Die Funktion dieser Anordnung entspricht  der Funktion der an Hand der     Fig.    1 und 2 beschrie  benen Anordnung, wozu nur noch bemerkt sei, dass  die Marken 4 und 6 nach     Fig.    1 direkt an den  Enden 2 und 3 der     Blendenlamelle    1 sitzen, wäh  rend nach     Fig.    3 die Marke 4 über die     Bauglieder    14,  9 und 13 mit den einen     Blendenlamellenenden    2,  die Marke 6 über das     Bauglied    12 mit den anderen       Lamellenenden    3 verbunden     ist.     



  In     Fig.    4 ist die Vorderansicht eines Verschlus  ses dargestellt, welcher gemäss der in     Fig.    3 darge  stellten     Prinzipanordnung    gebaut ist. Mit 14 ist der  an Hand einer Marke 4 gegenüber einer kamerafesten  Belichtungswertskala 5 zusammenarbeitende Blenden  einstellring bezeichnet. Zur Berücksichtigung ver  schiedener     Filmempfindlichkeiten    könnte dabei die  Marke 4 nach einer auf dem     Blendeneinstellring    14  angeordneten Skala in bezug auf diesen     Ring    14 ein  stellbar angeordnet sein. Die Zeitskala 7 ist auf einem  kamerafesten Ringstück 17 angebracht.

   Der Blenden  einstellring 14     ist    mit einem Arm 9 versehen, welcher  als     Kuppelglied    zu einem nicht sichtbaren Blenden  ring, der dem     Blendenring    13 der     Fig.    3 entspricht,  führt. Die Marke 6 ist über einen Arm 12a mit  einem nach der Darstellung in     Fig.    4 nicht sichtbaren       Blendenring,    der dem     Blendenring    12 in     Fig.    3 ent  spricht, und einem     ebenfalls    nicht zu     sehenden    Zeit  einstellring, gemäss dem     Zeiteinstellmechanismus    11  der     Fig.    3 verbunden.  



  In     Fig.    5 ist die     Wirkungsweise    der     Blend'enver-          stellung    von den beiden     Blendenlamellenenden    her  an einer     Blend'enlamelle    1 anschaulich dargestellt.  Statt in einer den geometrischen Erfordernissen ge  recht werdenden und an sich bekannten besonderen  Kurvenform wurden die     Blendenlamellen    der Einfach  heit wegen als     kreisringsektorenförmig    gezeichnet.  Stand das eine     Lamellenende    3 gemäss den vorstehend  beschriebenen Figuren z.

   B. auf dem Zeitwert 60           (1(6o    sec), und wurde das andere     Lamellenende    2  auf den Belichtungswert<B> 11 </B> eingestellt, so lassen  alle in der     Irisblende    vorgesehenen     Blend'enlamellen     eine kreisförmige     Blendenöffnung        offen,    die dem       Blendenwert     5,6  entspricht. Soll aber mit dem  Zeitwert 125     (1/1,5    sec) photographiert werden,  so wird das     Lamellenende    3 in eine Stellung 3' ge  bracht.

   Die     Blendenöffnung    wird nunmehr durch  den gestrichelt gezeichneten Öffnungskreis darge  stellt, welcher durch die gestrichelt gezeichnete  Lage 1' der Lamellen gebildet wird und dem     Blen-          denwert         4     entspricht. Der Zeitwert 60     (1/5o    sec)  und der     Blendenwert     5,6  stellen aber denselben  Belichtungswert dar wie der Zeitwert 125     (1/125    sec)  und der     Blendenwert     4 .  



  Die     Fig.    6 entspricht weitgehend der     Fig.    4. Sie ist  lediglich dahingehend vervollkommnet, dass durch       eine        Aussparung    am kamerafesten Skalenring 17 der  mit dem Einstellorgan 12 verbundene     Zeitenring    18  des Zentralverschlusses (am     Zeiteinstellmechanismus     11 der vorangegangenen Figuren) zu sehen ist, und  dass in den dargestellten     Objektivverschluss    die     Blen-          denlamellen    1 und die     Verschlusslamellen    19 ein  gezeichnet sind.  



  In den     Fig.    7 und 8 ist mit 20 die Kamera, mit  21 deren Tubus, mit 14 das mit einer     Blendenskala    8  versehene     Blendeneinstellorgan,    mit 17 der kamera  feste, mit einer Zeitskala 7 versehene Ring und mit  12 das mit einer Marke 6 versehene Zeit- und     Blen-          den-Einstellorgan    bezeichnet. 22 deutet einen ein  gebauten Belichtungsmesser an, dessen Zeiger 23  längs des Feldes 24 spielt.

   Entlang dem Feld ist in  üblicher Weise eine     Nachführmarke    25 geführt, die  über eine     Getriebeverbindung    26 mit dem Blenden  einstellorgan 14, vorzugsweise unter Zwischenschal  tung eines die Anzeige des Belichtungsmessers     lineari-          sierenden    Kurvengetriebes oder dergleichen,     ge-          trieblich    verbunden ist.  



  Eine auf dem     Blendeneinstellorgan    14 angeord  nete Marke 4 arbeitet     mit    einer Belichtungswertskala  5 zusammen, die kamerafest am Verschluss angeord  net ist. Falls die Kenntnis des Belichtungswertes nicht  für notwendig erachtet wird, könnten die Teile 4 und  5 auch fehlen.  



  In     Fig.    9 ist ein gemäss der in     Fig.    3 dargestellten       Prinzipanordnung    gebauter     Verschlüss    im Schnitt dar  gestellt. Dabei ist 15 das     Verschlussgehäuse,    in wel  ches die Fassungsteile 27, 28, 29 und 30, mit den       Objektivgliedern    31, 32 und 33 eingeschraubt sind.  Im Innern des Verschlusses befinden sich die     Blen-          denlamellen    1, von denen der besseren Übersicht  wegen nur eine einzige dargestellt ist.  



  Die Lamelle 1 ist an ihrem einen Ende 2 mit dem  üblichen     Blendendrehring    13 dadurch verbunden, dass  ihr Zapfen 34 in eine Bohrung 35 des genannten       Blendendrehringes    13 eingreift. Dieser     Blendendreh-          ring    ist seinerseits mit dem     Blendeneinstellring    14  gekuppelt, der an der Rückseite des.     Verschlussgehäu-          ses    gelagert ist und mit seinem abgewinkelten Rand  die Umfangsseite des     Verschlussgehäuses        teilweise       überdeckt.

   Als Kupplungsglieder zwischen dem     Blen-          dendrehring    13 und dem     Blendeneinstellring    14 sind  Schrauben 36 angeordnet, die das     Verschlussgehäuse     15 in Schlitzen 37 durchgreifen.

   An ihrem anderen  Ende 3 ist die Lamelle 1 mit einem zweiten     Blen-          dendrehring    12 dadurch verbunden, dass ihr Zapfen  38 in eine Schlitzführung 39 dieses genannten     Blen-          dendrehringes    eingreift. Über einen Balzen 40, der  die Fassung 27 und den     Verschlusszeiteneinstell-          mechanismus    11 in Schlitzen 41 und 42 durchgreift,  ist der     Blendendrehring    12 mit dem üblichen     Ver-          schlusszeiteneinstellring    18 verbunden, der an der  Vorderseite des     Verschlussgehäuses    gelagert ist.

   Der       Verschlusszeiteneinstellring    18 weist kurvenförmige       Ausnehmungen    43 auf, die bei seiner Verdrehung mit  Stiften 44 des     Verschlusszeiten-Einstellmechanismus     11     zusammenwirken,    von welchem aus die Betätigung  der     Verschlusssektoren    19 über weitere Verbindungen  45 erfolgt.

   Der     Verschlusszeiten-Einstellring    18 trägt  die Marke 6, mit welcher er gegenüber der am       Verschlussgehäuse    15 angebrachten     Verschlusszeiten-          Skala    7 sowohl als auch gegenüber der am Blenden  einstellring 14 angebrachten     Blendenskala    8 einge  stellt werden kann. Das     Verschlussgehäuse    15 trägt  auch die Lichtwertskala 5, auf die der     Bl'endenein-          stellring    14 mit seiner Marke 4 eingestellt werden  kann.  



  Wird nun der     Blendeneinstellring    14 gegenüber  der gehäusefesten Lichtwertskala 5 auf einen be  stimmten ermittelten Belichtungswert eingestellt, so  erfahren die Enden 2 der     Blendenlamelle    1 über die  Verbindung 36, 13, 35, 34 eine     Verschwenkung,    und  damit erhält die     Irisblende    eine dem berücksichtigten  Belichtungswert entsprechende     Voreinstellung.    Gleich  zeitig ist dabei die     Blendenskala    8 des     Blendenein-          stellringes    14 in eine solche Stellung gegenüber der  gehäusefesten     Verschlusszeitenskala    7 gebracht wor  den,

   dass die erzielten     Zeit-Blenden-Kombinationen     sämtlich dem eingestellten Belichtungswert entspre  chen. Beim Einstellen der Marke 6 des     Verschluss-          zeiteneinstellringes    18 entweder auf die gewählte     Ver-          schlusszeit    oder den gewählten     Blendenwert    der  Skalen 7 bzw. 8 erfolgt über die Verbindung 40, 12,  39, 38 die     Verschwenkung    der anderen     Blendenlamel-          lenenden    3 und gleichzeitig über die Verbindung 44  die Steuerung des     Verschlusszeiteneinstellmechanis-          mus    11.  



  Wie bereits erwähnt, ist in besonders vorteil  hafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung die be  schriebene Einrichtung mit einem in die Kamera ein  gebauten Belichtungsmesser mechanisch gekuppelt. In       Fig.9    ist als     Endglied    dieses Kupplungsgetriebes  das     Ritzel    46 dargestellt, welches mit seiner Zahnung  47 in die     Rändelung    48 des     Blendeneinstellringes    14       eingreift.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einem Verschluss und einer Blende, wobei Belichtungszeit und Blende nach Skalen mit einer Teilung gleicher Intervalle ein stellbar sind, deren Teilungsschritte einer geometri- schen Reihe mit dem Quotienten 2 entsprechen und eine Belichtungswerteinstellung zulassen, da durch gekennzeichnet, dass die Blende mit zwei Steuerorganen versehen ist, von denen das eine mit dem Zeiteinstellglied und das andere mit dem Blen- deneinstellglied verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blendensteuerorgane derart ausgebildet sind, dass das eine den jeweils gültigen Belichtungswert einbringt, und das andere Blenden steuerorgan, welches mit dem Zeiteinstellglied zusam menarbeitet, die Blendenöffnung unter Beibehaltung des eingebrachten Belichtungswertes regelt. 2. Kamera nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, d'ad'urch gekennzeichnet, d'ass sie mit einem die Blenden- und die Zeitbildungsglieder zusammen fassenden Objektivverschluss, vorzugsweise einem Zentralverschluss, versehen ist. 3.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Enden der Blendenlamellen mit einem Ein stellorgan verbunden sind, das nach einer kamera festen Skala der Belichtungswerte einstellbar ist, und welches ausserdem mit einer Blendenskal'a versehen ist, die bei erfolgter Belichtungswerteinstellung eine fest definierte Stellung gegenüber einer Zeitskala ein- nimmt, und dass weiter die anderen Enden der Blen- denlamellen mit einem Zeiteinstellorgan verbunden sind,
    welches gleichzeitig auf eine gewünschte Zeit- Blenden-Kombination des Verschlusses einstellbar ist, wobei die durch die vorerwähnte Einstellung auf einen Belichtungswert festgelegten Zeit-Blenden-Kombina- tionen erhalten bleiben und der mögliche Auswahl bereich für Zeit und Blende festgelegt ist. 4.
    Kamera nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Zeiteinstellglied benachbarte Blend'ensteuer- ring mit ersterem, der dem Kameragehäuse zuge wandte Blendensteuerring mit dem Belichtungswert einstellring gekuppelt ist. 5. Kamera nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Blendenskala zugeordnete Gegenmarke, welche beim Vorhandensein. einer Belichtungswertskala am Zentralverschluss auch als Gegenmarke für diese Skala dient, gehäusefest angeordnet ist. 6.
    Kamera nach Patentanspruch und dtn Unter ansprüchen 1 und 2 mit Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass das Messinstrament des Belich tungsmessers als Rückdrehinstrument oder Nachführ- zeigerinstrument ausgebildet und das Belichtungs- messereinstellglied über ein Getriebe mit dem Belich- tungswerteinstellglied des Verschlusses gekuppelt ist.
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