CH353625A - Laufbildwerfer - Google Patents

Laufbildwerfer

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CH353625A
CH353625A CH353625DA CH353625A CH 353625 A CH353625 A CH 353625A CH 353625D A CH353625D A CH 353625DA CH 353625 A CH353625 A CH 353625A
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CH
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switching
shaft
motion picture
switch
picture projector
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English (en)
Inventor
Veit Karl
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Bauer Eugen Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Lauf     bildwerfer       Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit  einer Schaltwelle, mit der eine     Lichtverschlussklappe     bewegt und ein Schalter für den Antriebsmotor be  tätigt wird.  



  Solche Laufbildwerfer wurden bisher vor allem  als transportable Geräte, insbesondere in Koffer ein  gebaut oder auch in sonstiger Form, für verhältnis  mässig kleine Leistungen hergestellt. Die zum ein  fachen Bedienen benutzte gemeinsame Schaltwelle für       Lichtverschlussklappe    und Antriebsmotor wurde zum  Einschalten und überblenden verwendet.  



  Bei Theatermaschinen mit grosser Motorleistung  benutzte man dagegen bisher vom     Bedienunggsglied     der     Feuerschulzklappe    unabhängige Motorschalter,  die mit einem Anlasser verbunden waren, da es nicht  möglich ist, solche Motoren unmittelbar einzuschal  ten. Der Vorführer     muss    aber dann an zwei verschie  denen Stellen schalten, wenn er die Maschinen in  Gang setzen will, und das erschwert die Bedienung  der Maschine und fällt vor allem dann ins Gewicht,  wenn ein Vorführer mehrere Maschinen zu bedienen  hat.  



  Diese Nachteile werden nach der Erfindung da  durch vermieden,     dass    die Schaltwelle mit Mitteln  versehen ist, welche mindestens eine     Anlassstufe    des  Motors schalten.  



  In besonders vorteilhafter Ausführung werden an  der Schaltwelle Nocken vorgesehen, welche den Mo  tor zunächst über einen vorgeschalteten Widerstand  einschalten und dann den Widerstand kurz schliessen.  Durch geeignete Vorkehrungen kann bewirkt werden,'       dass    dieses Kurzschliessen erst erfolgt, wenn der Motor  die erforderliche Geschwindigkeit erreicht hat; damit  ist gleichzeitig Vorsorge dafür getroffen,     dass    die       Lichtverschlussklappe    nur bei genügender Filmge  schwindigkeit geöffnet wird.    Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sind in der Zeichnung wiedergegeben.

   Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> einen Querschnitt durch einen Laufbild  werfer,       Fig.    2 eine Ansicht einer Rasteinrichtung,       Fig.   <B>3</B> und 4 eine Sperreinrichtung in verschiede  nen Stellungen,       Fig.   <B>5</B> die     Feuerschutzklappe    in Schliessstellung;       Fig.   <B>6</B> das Schaltbild des Laufbildwerfers mit  Schaltnocken und Kontakten,       Fig.   <B>7</B> eine Einzelheit des Schaltbildes in einer       Ausführungsfonn.     



  Der in der     Fig.   <B>1</B> dargestellte Laufbildwerfer hat  ein Getriebegehäuse<B>1,</B> ein     Blendengehäuse    2 und  einen zu diesem entgegengesetzt liegenden     Abschluss-          deckel   <B>3.</B> Auf der einer nicht dargestellten Licht  quelle zugewandten Seite des Getriebegehäuses ist  eine Schaltwelle 4 angebracht.

   Sie trägt an ihrem aus  dem     Blendengehäuse    2 herausragenden Ende einen  Handhebel<B>5</B> und in dem     Blendengehäuse    eine     Licht-          verschlussklappe   <B>6,</B> die auf der Welle drehbar, aber  nicht verschiebbar aufgesetzt ist und einen parallel  zu der Welle liegenden     Mitnehmerstift   <B>7</B> hat. Ein  Querstift<B>8</B> in der Welle 4 dient zum Mitnehmen der       Lichtverschlussklappe,    wenn er an den     Mitnehmer-          stift   <B>7</B> anschlägt.  



  Die     Lichtverschlussklappe    ist durch eine Feder<B>9</B>  mit dem Getriebegehäuse<B>1</B> verbunden. Die Klappe  <B>6</B> deckt in ihrer Schliessstellung einen von der nicht  dargestellten Lampe kommenden Lichtkegel<B>10</B> ab,  so     dass    kein Licht zu dem (nicht dargestellten) Film  fenster kommen kann. -Sie greift in dieser Schliess  stellung mit einem Bügel<B>11</B> in eine Haltenut 12 eines  Anschlagstückes<B>13</B>     (Fig.   <B>5),</B> das um einen an dem  Getriebegehäuse<B>1</B> befestigten Bolzen 14 drehbar ge  lagert und von einer Blattfeder<B>15</B> belastet ist. Das  Anschlagstück kann sich gegen die Kraft dieser Feder      auch ein kurzes Stück anheben, da es mit einem Lang  loch<B>16</B> auf dem Bolzen 14 gehalten ist.

   Es ragt mit  einem     Fortsatz   <B>17</B> in die Bahn der     Lichtverschluss,     klappe. Da dieser     Fortsatz    seitlich von dem Bolzen 14  liegt, versucht er sich beim Schliessen der Klappe ge  gen diese zu     verschwenken,    wodurch die Reibung  zwischen ihm und dem Bügel<B>11</B> verhältnismässig  gross wird, so     dass    er die Klappe abbremst. Beim Aus  schwenken der Klappe aus der Schliesslage dreht sich  dagegen der     Fortsatz    aus der Bahn der Klappe heraus  und gibt sie unter verhältnismässig geringer Reibung  frei.  



  Die Schaltwelle 4 läuft in der Hauptsache in einem  Schaltgehäuse<B>18,</B> das an dem Getriebegehäuse<B>1</B>  angesetzt und in der     Fig.   <B>1</B> geöffnet dargestellt ist.  Eine     Rückstellfeder   <B>19</B> verbindet die Schaltwelle 4  mit dem Schaltgehäuse<B>18</B> und sucht sie in einer  Ruhestellung zu halten.  



  Anschliessend an die     Rückstellfeder   <B>19</B> sitzt auf  der Schaltwelle 4 eine Rastscheibe 20. Sie hat vier  Nuten 21, die sich jeweils paarweise gegenüberliegen,  und einen parallel zu der Schaltwelle liegenden An  schlag 22. Weiterhin sind auf der Schaltwelle 4 eine  Anzahl     nebeneinanderliegender    Nocken<B>23</B> ange  bracht, denen Schaltfedern 24 mit Kontaktpaaren<B>zu-</B>  geordnet sind.  



  Das in     Fig.   <B>1</B> links liegende Ende der Schalt  welle 4 ist mit dem Drehschieber<B>25</B> eines     Lufthahns     <B>26</B> gekoppelt, der einerseits durch eine Leitung<B>27</B>  mit einem nicht dargestellten Sauggebläse, anderseits  durch eine Leitung<B>28</B> mit in dem     Blendengehäuse    2  befindlichen, zu kühlenden Teilen des Bildwerfers  verbunden ist.  



  In dem Schaltgehäuse<B>18</B> ist eine Schiene<B>29</B>  verschiebbar gelagert. Zwischen ihrem oben liegenden,  abgewinkelten Ende<B>30</B> und einem Kniehebel<B>31</B>       (Fig.    2) ist eine Feder<B>32</B> ausgespannt. Die Enden  des     Kniehebels   <B>31</B> sind jeweils an einem Ende von  zwei Hebeln<B>33</B> und 34     angelenkt,    die um Bolzen<B>35</B>  und<B>36</B> schwenkbar in dem Gehäuse<B>18</B>     gelaggert    sind  und an ihren freien Enden Rollen<B>37</B> und<B>38</B> tragen.

    Die genannten Teile stellen eine Rastvorrichtung dar:  Wenn die Feder<B>32</B> den     Kniebebel   <B>31</B> zu     strecken     sucht, so liegen die Rollen<B>37</B> und<B>38</B> an der Rast  scheibe 20 an und schnappen in deren Nuten 21 ein.  Dadurch halten sie die Schaltwelle 4 in bestimmten  Lagen fest.  



  An der Schiene<B>29</B> ist ein Sperrstück<B>39</B>     (Fig.   <B>3)</B>  gelenkig befestigt, das in seiner Ruhelage von einer  Drehfeder 40 gegen einen an der Schiene<B>29</B> be  festigten Anschlag 41 angelegt wird. In der Nähe  ihres oberen Endes hat die Schiene<B>29</B> ein Langloch  42. Es wird zum Teil durch eine Platte 43 verdeckt,  die an ihrem unteren Ende einen     halbkreisförmi-en     Ausschnitt 44 hat.  



  Senkrecht zu der Schiene<B>29</B> ist in einem Auge 45  des Schaltgehäuses<B>18</B> ein Haltebolzen 46 gleitend  gelagert. Sein linkes Ende ist mit dem Anker 47 eines  Elektromagneten 48 verbunden. Eine Feder 49 ver  sucht den, Haltebolzen in der dargestellten Lage zu    halten; er legt sich in der gezeichneten Stellung gegen  die Platte 43. Der Bolzen hat in der Nähe seines       rechtslieggenden    Endes eine nach unten offene Aus  sparung<B>50</B> und eine seitlich liegende Nut<B>51,</B> in  welche eine Feder<B>52</B> greift.  



  Diese Feder ist an einem Stellglied<B>53</B> befestigt,  das mit einem nicht dargestellten, vom Antriebsmotor  des Bildwerfers betätigten     Fliehkraftregler    verbun  den ist.    Die Nocken<B>23</B> und die an den Schaltfedern 24  befestigten Kontaktpaare sind in     Fig.   <B>6</B> im einzelnen  dargestellt. Ein Motornocken 54 ist gelenkig mit einer  auf der Schallwelle 4 angebrachten Scheibe<B>55</B> ver  bunden und wird von einer Feder<B>56</B> in seiner Ruhe  lage gegen einen als Anschlag dienenden Bund<B>57</B>  der Scheibe gehalten. Ihm ist ein Kontaktpaar<B>58</B>  zugeordnet.  



  Ein     überblendungsnocken   <B>59</B> ist wie der Nocken  54, aber in einer anderen Winkellage, gelenkig und  federnd an der Schaltwelle 4 angebracht und einem  Kontaktpaar<B>60</B> zugeordnet.  



  Daran schliesst sich ein     Tonlampennocken   <B>61,</B> der  mit der Schaltwelle 4 fest verbunden und etwa  während einer halben Umdrehung ein ihm zugeordne  tes Kontaktpaar<B>62</B> schliesst. Ein ähnlich ausgebildeter       Anlassnocken   <B>63</B> ist in drei Kontaktpaaren zugeordnet.  Diesen folgt ein     Unterbrechernocken   <B>65,</B> der ein ihm  zugeordnetes Kontaktpaar<B>66</B> im allgemeinen ge  schlossen hält und nur in einer     DreÜlage    freigibt.  Schliesslich sitzt noch auf der Schaltwelle 4 ein dem       Tonlampennocken    ähnlicher Hilfsnocken<B>67</B> mit einem       Hilfskontaktpaar   <B>68.</B>  



  Dem Filmbildwerfer<B>80</B> sind die Phasen     RST    und  der     Null-Leiter    eines Drehstromnetzes zuggeführt.  Eine Leitung<B>69</B> führt von der Phase T über das Kon  taktpaar<B>58</B> und die Spule<B>70</B> eines Relais zum     Null-          Leiter.    Zwischen dem Kontaktpaar<B>58</B> und der Spule  <B>70</B> ist eine Leitung<B>71</B> angeschlossen, die über ein       Haltekontaktpaar   <B>72</B> zu dem Kontaktpaar<B>66</B> führt.

    Dieses ist durch eine     Leitunc,   <B>73</B> über einen in der  Ruhelage a     schlossenen,    als  <B>g --</B>     e    Druckknopfschalter aus  gebildeten Notschalter 74 und einen vom Filmband       beeinflussten        Filmrissschalter   <B>75</B> wieder mit der Phase T  verbunden.  



  Die Phasen     RST    sind über einen Hauptschalter  <B>76</B> und einen     Vorschaltwiderstand   <B>77</B> an den An  triebsmotor<B>78</B> des Bildwerfers     anoeschlossen.    Über  die Kontaktpaare 64 führende Leitungen<B>79</B> verbin  den die beiden Seiten des     Vorschaltwiderstandes   <B>77</B>  unmittelbar miteinander.  



  Für den     Überblendungsbetrieb    ist der im -vor  stehenden beschriebene Bildwerfer<B>80</B> mit einem  zweiten Bildwerfer<B>81</B>     zusammeno"eschaltet,    der auf  dieselbe Weise aufgebaut ist. In     Fig.   <B>6</B> sind von den  entsprechenden Teilen des Bildwerfers nur die Schalt  welle 4', der Hilfsnocken<B>67'</B> mit dem     Hilfskontakt-          paar   <B>68'</B> und der     Unterbrechernocken   <B>65'</B> mit dem  Kontaktpaar<B>66'</B> dargestellt, ferner der Elektro  magnet 48' mit dem Haltebolzen 46'.      Der Haltemagnet 48' ist über eine Leitung<B>82</B> und  das Kontaktpaar<B>60</B> mit einer Gleichstromquelle<B>83'</B>  verbunden.

   Das     Hilfskontaktpaar   <B>68'</B> ist dem Kon  taktpaar<B>66</B> parallel geschaltet, ebenso das     Hilfs-          kontaktpaar   <B>68</B> dem     Unterbrecherkontaktpaar   <B>66.</B>  



  Ist der Bildwerfer ausgeschaltet, so ist das Kon  taktpaar<B>58</B> offen und der Motor<B>78</B> ohne Strom.  Dreht man die Schaltwelle 4 mit Hilfe des Hand  hebels<B>5,</B> so schliesst zunächst der Nocken 54 das  Kontaktpaar<B>58,</B> die Spule<B>70</B> erhält Strom und zieht  ihren Anker an, so     dass    das     Haltekontaktpaar   <B>72</B>  verbunden und der Hauptschalter<B>76</B> eingeschaltet  werden. Der Motor<B>78</B> erhält Strom über den     Vor-          schaltwiderstand   <B>77</B> und läuft an. Beim     Weiterd'rehen     der Welle gleitet der Nocken 54 wieder von dem  Kontaktpaar<B>58</B> ab. Die Spule<B>70</B> bleibt weiter unter  Strom, der über die Leitungen<B>73</B> und<B>71</B> zugeführt  wird.

   Nach einer weiteren Drehung schliesst der     An-          lassnocken   <B>63</B> das Kontaktpaar 64, so     dass    der Wi  derstand<B>77</B> durch die Leitung<B>79</B> überbrückt ist. Der  Motor<B>78</B> läuft dann unter voller Spannung.  



  Versucht man dabei, die Schaltwelle zu rasch  weiterzudrehen, so stösst der Anschlag 22 gegen das  Sperrstück<B>39.</B> Die Schiene<B>29</B> kann nicht auswei  chen, da sie von dem Ende des als Anschlag dienen  den Haltebolzens 46 am Erreichen ihrer Höchst  lage gehindert wird. Sie steht dann in der Stellung       nach        Fig        g.        4.        Ist        die        Drehzahl        des        Motors        gross        cenuc".     



  so dreht sich das Stellglied<B>53</B> entgegen dem     Uhr-          zeigerdrehsinn    und schiebt den Haltebolzen 46 nach  rechts. Die Schiene<B>29</B> kann dann in die Aussparung  <B>50</B> greifen, so     dass    das Sperrstück<B>39</B> das Weiter  drehen der Schaltwelle erlaubt. Die Schiene geht  dabei nicht in die Ausgangslage zurück, obwohl das  Sperrstück<B>3 9</B> frei hängt, sondern sitzt mit der Platte 43  auf dem Ende des Haltebolzens 46 auf. Die Feder<B>32</B>  ist daher so gespannt,     dass    die Rollen<B>37</B> und<B>38</B>  in zwei Nuten 21 einschnappen, wenn die Schalt  welle in die Betriebsstellung weitergedreht wird.  



  Bei weiterem Drehen der Schaltwelle schliesst  der     überblenduno,        ocken   <B>59</B> kurze Zeit das     Kontakt-          "sn     paar<B>60.</B> Es gibt einen Stromstoss in den Elektro  magneten 48' des Bildwerfers<B>81,</B> so     dass    dessen  Haltebolzen 46' zurückgezogen und damit die Ma  schine auf noch im nachstehenden zu beschreibende  Weise abgeschaltet wird.

   Gleichzeitig schliesst der       Tonlampennocken    das Kontaktpaar<B>62,</B> so     dass    eine  an dieses angeschlossene Tonlampe 84 Strom von  einer Stromquelle<B>85</B> erhält; gleichzeitig wird auch die       Lichtverschlussklappe    aus dem Lichtkegel<B>10</B> aus  geschwenkt, und der Bildwerfer<B>80</B> führt vor.  



  Während dieser Bewegung der Welle hat auch der  Drehschieber<B>25</B> des Lufthahns<B>26</B> eine Verbindung  zwischen den Leitungen<B>27</B> und<B>28</B> hergestellt, so       dass    die     filmführenden    Teile und der Film selbst ge  kühlt werden.  



  Wenn wieder auf den anderen Projektor über  blendet werden soll, so wird dessen nicht dargestellter       überblendungskontakt    geschlossen und ein Strom  stoss in den Elektromagneten 48 geleitet. Dieser    zieht den Haltebolzen 46 nach links zurück, so     dass     die Schiene<B>29</B> herabfällt, die Feder<B>32</B> entspannt  wird und die Rollen<B>37</B> und<B>38</B> die Rastscheibe<B>20</B>  freigeben. Die Schaltwelle wird dann von der     Rück-          stellfeder   <B>19</B> in ihre Ausgangslage zurückgebracht,  wobei die Nocken 54 und<B>59</B> unwirksam sind, weil  sie entgegen der Kraft ihrer     Feäern   <B>56</B> umklappen.  Die Nocken<B>61</B> und<B>63</B> geben ihre Kontaktpaare wie  der frei.

   Kurz vor Erreichen der     Endstellung    öffnet  der     Unterbrechemocken   <B>65</B> kurze Zeit die Verbindung  des Kontaktpaares<B>66.</B> Dadurch würde<B>-</B> wenn von  dem     Hilfskontaktpaar   <B>68'</B> abgesehen wird<B>-</B> die  Spule<B>70</B> ohne Strom und ihr Anker würde abfallen,  so     dass    sich der Hauptschalter<B>76</B> öffnen und das       Haltekontaktpaar   <B>72</B> wieder getrennt würde.

   Das       Hilfskontaktpaar   <B>68'</B> wird jedoch von dem     Hillfs-          nocken   <B>67'</B> geschlossen gehalten, solange der     Bild,-          werfer   <B>81</B> nicht völlig ein- oder ausgeschaltet ist.

   Das  hat zur Folge,     dass    beim überblenden zwar die Schalt  welle 4 in ihre Ausgangslage     zurückkehrt,    das Kon  taktpaar<B>66</B> aber von dem     Hilfskontaktpaar   <B>68'</B> noch  überbrückt ist, so     dass,    wie es im allgemeinen ge  wünscht wird, der Motor<B>78</B> noch weiterläuft, auch  wenn die Vorführung des Bildwerfers<B>80</B> in der oben  geschilderten Weise unterbrochen wird, bis das aus  laufende Filmende den     Filmrissschalter   <B>75</B> öffnet, so       dass    noch das ganze Filmende durch den,     Bildweifer     befördert wird. Erst dann wird die Ausgangslage  wieder hergestellt.  



  Dreht man dagegen die Schaltwelle 4 solange der  Bildwerfer<B>81</B> voll ein- oder ausgeschaltet ist, so wirkt  diese     überbrückung    nicht und der Motor<B>78</B> wird in  der oben beschriebenen Weise stillgesetzt. Ebenso  wirkt das     Hilfskontaktpaar   <B>68</B> auf das Kontaktpaar  <B>66'</B> des Bildwerfers<B>81</B> ein.  



  Betätigt man den Notschalter 74 oder öffnet der  abreissende Film den     Fifinrissschalter   <B>7 5,</B> so wird eben  falls die -Spule<B>70</B> stromlos, und der Bildwerfer bleibt  stehen. Dabei dreht -sich das Stellglied<B>53</B> im     Uhr-          zeigerdrehsinn    und zieht den Haltebolzen 46 nach  links, so     dass    wiederum die Schiene<B>29</B> herabfällt und  die Schaltwelle 4 in die Ausgangslage     zurückkehft.     Beim Zurückkehren der Schaltwelle klappt die     Licht-          verschlussklappe   <B>6</B> wieder nach oben und legt sich,  abgebremst von dem     Anschlagrstück   <B>13,</B> wieder in die  Haltenut 12.  



  In     Fior.   <B>7</B> ist eine     Ausführungsforrn    wiedergegeben,  die ohne das Relais<B>70, 72, 76</B> auskommt. Die Pha  sen     RST    sind über Leitungen<B>86</B> mit<B>je</B> einem Kon  takt<B>87</B> verbunden, dem beiderseits<B>je</B> ein weiterer  Kontakt<B>88</B> und<B>89</B> zugeordnet ist. Jeder Kontakt<B>88</B>  ist über eine Leitung<B>90</B> und den,     Vorschaltwider-          stand   <B>77</B> mit dem Motor<B>78,</B> jeder Kontakt<B>89</B> un  mittelbar mit dem Motor verbunden. Jedem Kontakt  satz<B>87, 88, 89</B> ist eine Kurvenscheibe<B>91</B>     zugeord'net,     die eine in zwei Stufen<B>92, 9.3</B> ausgebildete Betäti  gungskurve hat und auf der Schaltwelle 4 befestigt ist.  



  Beim Einschalten verbindet zunächst jede Stufe  <B>92</B> die Kontakte<B>88</B> und<B>87,</B> so     dass    der Motor<B>78</B>  Strom über den     Vorschaltwiderstand   <B>77</B> erhält. Dreht      man die Schaltwelle 4 weiter, so schliesst die Stufe<B>93</B>  eine unmittelbare Verbindung über die Kontakte<B>89</B>  zu dem Motor, so     dass    dieser mit voller Spannung  weiterläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Laufbildwerfer mit einer Schaltwelle, mit der eine Lichtverschlussklappe bewegt und ein Schalter für den Antriebsmotor betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwelle, mit Mitteln versehen ist, welche mindestens eine Anlassstufe des Motors schalten.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Laufbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch Orekennzeichnet, dass die Schaltwelle mit Nocken ver- C sehen ist, von denen einer zu Beginn der Schaltbe wegung den Motor mit vorggeschaltetem Widerstand einschaltet und ein zweiter nach einem bestimmten Drehweg die überbrückung des Vorschaltwiderstandes bewirkt. 2.
    Laufbildwerfer nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der den Motor einschaltende Nocken mit der Welle gelenkig verbunden und von einer Feder unter Druck gegen einen Anschlag ge halten wird, der ihn beim Bewegen in Einschalt richtung abstützt, so dass er ein Kontaktpaar berührt und schliesst, beim Zurückdrehen der Welle aber über die Kontakte gleitet, ohne sie zu schliessen. <B>3.</B> Laufbildwerfer nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltwelle ein Sperrstück zugeordnet ist, welches mit einer Schiene verbunden ist, deren Weg von einem Anschlag begrenzt wird, der mit einem von der Motordrehzahl abhängigen Stellglied in Wirkverbindung steht.
    4. Laufbildwerfer nach Unteranspruch<B>3,</B> mit einer verschiedene Drehlagen der Schaltwelle fest haltenden Rastvorrichtung und einer Fe & r, welche die Schaltwelle in die Ausgangslage zurückzuführen sucht, dadurch gekennzeichnet,. dass eine die Rastver richtung in Eingriff haltende Feder mit einem Ende an der Rastvorrichtung, mit dem anderen Ende an der zu Beginn der Schaltbewegung verschobenen Schiene so befestigt ist, dass ihre Spannung nur bei von der Welle -entfernt stehender Schiene zum Festhalten der Welle ausreicht.
    <B>5.</B> Laufbildwerfer -nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag mit dem fliehkraft- betätigten Stellglied üher eine Feder verbunden und an dem Anker eines Elektromagneten befestigt ist, der mit einem zum überblenden dienenden Schalter eines zweiten Bildwerfers verbunden ist. <B>6.</B> Laufbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schaltwelle ein nur beim Einschalten wirkendes Schaltglied, welches beim Über blenden auf den Ausschalter einer zweiten Maschine wirkt, ein Schaltglied für die Tonlampe und ein die Kühlluftzufuhr schaltender Drehschieber verbunden sind.
    <B>7.</B> Laufbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtverschlussklappe ein ,gegen die Kraft einer Feder verschiebbarer, keilförmig in die Bahn der Klappe reichender und mit einer die Endlage der Klappe in Schliessstellung bestimmenden Haltenut versehenes Anschlagstück zujuordnet ist, das in der Nähe der Haltenut um eine Achse drehbar gelagert und senkrecht zu dieser Nut von der Feder belastet ist, so dass es beim Ausschwenken der Klappe aus der Schliesslage heraus unter Reibung der Klappe ausweicht,
    beim Einschwenken der Klappe in die Schliesslage aber sich mit in bezug zur Ausschwenk- reibung, stärkerer Reibung gegen die Mappe legt. <B>6.</B> Laufbildwerfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Schaltwelle betätigtes, den Motor einschaltendes Kontaktpaar mit einem Re lais verbunden ist, das auf den Motorschalter und einen Ruhekontakt einwirkt, und dass ein von der Schaltwelle betätigter Unterbrecher angeordnet ist, der in Reihe mit dem Ruhekontakt geschaltet und in einer Stellung der Schaltwelle zwischen der Ausschalt stellung und einem zum Anlassen des Motors die nenden ersten Schaltschritt geöffnet ist.
    <B>9.</B> Laufbildwerfer nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Unterbrecher ein auf Unterbrechungen des Filmlaufs ansprechen der Schalter und ein von Hand zu bedienender Not schalter gelegt sind. <B>10.</B> Laufbildwerfer nach Unteranspruch<B>8,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Schaltwelle --in Hilfs- kontaktpaar zugeordnet ist, das parallel zu dem Un terbrecher einer ebenso ausgestatteten zweiten Ma schine geschaltet und nur bei ganz ein- und ganz aus geschalteter Maschine geöffnet ist,
    und dass parallel zu dem Unterbrecher des ersten Bildwerfers ein ebenso ausgebildetes Hilfskontaktpaar des zweiten BildWer- fers gelegt ist. <B>11.</B> Laufbildwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schaltwelle für jede Phase der zum Motor führen & n Leitung ein aus drei Kontakten bestehender Kontaktsatz zugeordnet ist, dessen mittlerer Kontakt mit einer der zugeführten Phasen verbunden ist, während der der Welle nächst- liegende über einen Widerstand an den Motor und der dritte Kontakt unmittelbar an den Motor an geschlossen ist,
    und dass die Welle eine gestufte Kur venscheibe für jeden Kontaktsatz trägt, die so be messen ist, dass sie in einer ersten Schaltstufe den ihr nächstliegenden Kontakt auf den mittleren Kontakt, in einer zweiten Schaltstufe alle drei Kontakte auf- einanderlegt.
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