AT208224B - Laufbildwerfer - Google Patents

Laufbildwerfer

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AT208224B
AT208224B AT540057A AT540057A AT208224B AT 208224 B AT208224 B AT 208224B AT 540057 A AT540057 A AT 540057A AT 540057 A AT540057 A AT 540057A AT 208224 B AT208224 B AT 208224B
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AT
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shaft
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switching
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picture projector
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AT540057A
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Bauer Eugen Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Laufbildwerfer 
Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit einer Schaltwelle, mittels welcher eine   Lichtverschlussklappe bewegt   und ein Schal- ter für den Antriebsmotor betätigt wird. 



   Solche Laufbildwerfer wurden bisher vor allem als transportable Geräte, insbesondere in Koffer eingebaut, für verhältnismässig kleine Leistungen hergestellt. Die zum ein fachen Bedienen benutzte gemeinsame Schalt- welle für   Lichtverschlussklappe   und An- triebsmotor wurde zum Einschalten und über-   ! 1lenden   verwendet. 



   Bei Kinotheatermaschinen mit grosser Mo- torleistung benutzte man dagegen bisher vom
Bedienungsgriff der Feuerslchutzklappe unab- hängige Motorschalter, die mit einem Anlasser verbunden waren, da es nicht möglich ist, solche Motoren unmittelbar einzuschalten. Der Vorführer muss aber dann an zwei verschiedenen Stellen schalten, wenn er die
Maschinen in Gang setzen will, was die Be- dienung der Maschine erschwert und vor allem dann ins Gewicht fällt, wenn ein Vor- führer mehrere Maschinen zu bedienen hat. 



   Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, dass die Schaltwelle mit mindestens einer Kurvenbahn versehen ist, welche mit Kontakten zusammenwirkt und dadurch mindestens eine Anlassstufe des Mo- tors schaltet, und dass der Welle ein von der
Motordrehzahl beeinflusstes Sperrstück zugeordnet ist, welches eine mit einem an der Schaltwelle sitzenden Anschlag zusammenwirkende   Sperrfläche   hat, die bei niederer Drehzahl im Weg des Anschlags steht, aber bei höherer Drehzahl von diesem entfernt ist, so dass die Schaltwelle erst in eine die Anlassstufe überbrückende Stellung weitergedreht werden kann, wenn die Motordrehzahl einen bestimmten Mindestwert überschritten hat. Damit ist Vorsorge dafür getroffen, dass die Lichtverschlussklappe nur bei genügender Filmgeschwindigkeit geöffnet wird. 



   Bei besonders vorteilhafter Ausführung werden an der Schaltwelle Nocken vorgesehen, welche den Motor zunächst über einen vor- 
 EMI1.1 
 

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 dieser Fortsatz seitlich von dem Bolzen 14 liegt, versucht er sich beim Schliessen der
Klappe dieser entgegen zu drehen, wodurch die Reibung zwischen ihm und dem Bügel 11 verhältnismässig gross wird, so dass er die
Klappe abbremst. Beim Ausschwenken der
Klappe aus der Schliesslage dreht sich da- gegen der Fortsatz aus der Bahn der Klappe heraus und gibt sie unter verhältnismässig geringer Reibung frei. 



   Die Schaltwelle 4 verläuft in einem Schalt- gehäuse   18,   das an dem Getriebegehäuse 1 angesetzt und in der Fig. 1 geöffnet darge- stellt ist. Eine Rückstellfeder 19 verbindet die Schaltwelle 4 mit dem Schaltgehäuse 18 und sucht sie in einer Ruhestellung zu hal- ten. 



   Anschliessend an die Rückstellfeder 19 sitzt auf der Schaltwelle 4 eine Rastscheibe
20. Sie hat vier Nuten   21,   die sich jeweils paarweise gegenüberliegen, und einen par- allel zu der Schaltwelle liegenden Anschlag
22. Weiterhin sind auf der Schaltwelle 4 eine Anzahl nebeneinander liegender Nocken
23 angebracht, denen Schaltfedern 24 mit Kontaktpaaren zugeordnet sind. 



   Das in Fig. 1 links liegende Ende der Schaltwelle 4 ist mit dem Drehschieber 25 eines Lufthahns 26 gekoppelt, der einerseits durch eine Leitung 27 mit einem nicht dargestellten Sauglüfter, anderseits durch eine Leitung 28 mit in dem Blendengehäuse 2 befindlichen, zu   kühlenden   Teilen des Bildwerfers verbunden ist. 



   In dem Schaltgehäuse 18 ist eine Schiene 29 verschiebbar gelagert. Zwischen ihrem oben liegenden, abgewinkelten Ende 30 und einem Kniehebel 31 (Fig. 2) ist eine Feder 32 gespannt. Die Enden des Kniehebels 31 sind jeweils an einem Ende von zwei Hebeln 33 und 34 angelenkt, die um Bolzen 35 und 36 drehbar in dem Gehäuse 18 gelagert sind und an ihren freien Enden Rollen 37 und 38 tragen. Die genannten Teile stellen eine Rastvorrichtung dar : Wenn die Feder 32 den Kniehebel 31 zu strecken sucht, so liegen die Rollen 37 und 38 an der Rastscheibe 20 an und schnappen in deren Nuten 21 ein. Dadurch halten sie die Schaltwelle 4 in bestimmten Lagen fest. 



   An der Schiene 29 ist ein Sperrstück 39 (Fig. 3) gelenkig befestigt, das in seiner Ruhelage von einer Drehfeder 40 gegen einen an der Schiene 29 befestigten Anschlag 41 angelegt wird. In der Nähe ihres oberen Endes hat die Schiene 29 ein Langloch 42. Es wird zum Teil durch eine Platte 43 verdeckt, die an ihrem unteren Ende einen halbkreisförmigen Ausschnitt 44 hat. 



   Senkrecht zu der Schiene 29 ist in einem Auge 45 des   Schaltgehäuses.   18 ein Haltebolzen 46 gleitend gelagert.'Sein linkes Ende ist mit dem Anker 47 eines Elektromagneten
48 verbunden. Eine Feder 49 versucht der
Haltebolzen in der dargestellten Lage zu hal- ten ; er legt sich in der gezeichneten Stellung gegen die Platte 43. Der Bolzen hat in der
Nähe seines rechtsliegenden Endes eine nach unten offene Aussparung 50 und eine seit- lich liegende Nut   51,   in welche eine Feder
52 greift. Diese Feder ist an einer Stellwelle
53 befestigt, die mit einem nicht darge- stellten, vom Antriebsmotor des Bildwerfers betätigten Fliehkraftregler verbunden ist. 



   Die Nocken 23 und die an den Schalt- federn 24 befestigten Kontaktpaar sind in
Fig. 6 im einzelnen dargestellt. Ein Motor- nocken 54 ist gelenkig mit einer auf der
Schaltwelle 4 angebrachten Scheibe 55 ver- bunden und wird von einer Feder 56 in seiner
Ruhelage gegen einen als Anschlag dienenden
Bund 57 der Scheibe gehalten. Ihm ist ein Kontaktpaar 58 zugeordnet. 



   Eine überblendungsnocke 59 ist wie die Nocke
54, aber in einer andern Winkellage, ge- lenkig und federnd an der Schaltwelle 4 an- gebracht und einem Kontaktpaar 60 zugeordnet. Daran schliesst sich eine Tonlampennocke 61, die mit der Schaltwelle 4 fest ver- bunden ist und etwa während einer halben Umdrehung ein ihr zugeordnetes Kontaktpaar
62 schliesst. Eine ähnlich ausgebildete Anlassnocke 63 ist drei Kontaktpaaren zugeordnet. 



  Diesen folgt eine Unterbrechernocke 65, die ein ihr zugeordnetes Kontaktpaar 66 im allgemeinen geschlossen hält und nur in einer   Drehlage'freigibt. Schliesslich   sitzt noch auf der Schaltwelle 4 eine der Tonlampennocke ähnliche Hilfsnocke 67 mit einem Hilfskontaktpaar 68. 



   Dem Filmbildwerfer 1 sind die Phasenleiter RST und der Null-Leiter eines Drehstromnetzes zugeführt. Eine Leitung 69 führt von der Phasenleitung T über das Kontaktpaar 58 und die Spule 70 eines Relais zum Null-Leiter. Zwischen dem Kontaktpaar 58 und der Spule 70 ist eine Leitung 71   ange-'   schlossen, die über ein Haltekontaktpaar 72 zu dem Kontaktpaar 66 führt. Dieses ist durch eine Leitung 73 über einen in der Ruhelage geschlossenen, als Druckknopfschalter ausgebildeten Notschalter 74 und einen vom Filmband beeinflussten Filmrissschalter 75 wieder mit der Phasenleitung T verbunden. 



   Die Phasenleitungen RST sind über einen Hauptschalter 76 und einen Vorschaltwiderstand 77 an den Antriebsmotor 78 des Bild- 
 EMI2.1 
 Über die Kontakt-die beiden Seiten des   Vorschaltwiderstandes :     77   unmittelbar miteinander. 



   Für den überblendungsbetrieb ist der im vorstehenden beschriebene Bildwerfer 80 mit einem zweiten Bildwerfer 8i zusammenge- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 schaltet, der in derselben Weise aufgebaut ist. 



  In Fig. 6 sind von den entsprechenden Teilen des Bildwerfers nur die Schaltwelle 4', der 
 EMI3.1 
 taktpaar 66'dargestellt, ferner der Elektro- magnet 48'mit dem Haltebolzen 46'. Der
Haltemagnet 48'ist über eine Leitung 82 und das Kontaktpaar 60 mit einer Gleichstrom- quelle   83'verbunden.   Das Hilfskontaktpaar
68'ist dem Kontaktpaar 66 parallel ge- schaltet, ebenso das Hilfskontaktpaar 68 dem
Unterbrecherkontaktpaar 66'. 



   Ist der Bildwerfer ausgeschaltet, so ist das
Kontaktpaar 58 offen und der Motor 78 ohne Strom. Dreht man die Schaltwelle 4 mit Hilfe des Handhebels 5, so schliesst zu- nächst die Nocke 54 das Kontaktpaar   58,   die
Spule 70 erhält Strom und zieht ihren Anker an, so   dass'das Haltekontaktpaar   72 verbun- den und der Hauptschalter 76 eingeschaltet werden. Der Motor 78 erhält Strom über den Vorschaltwiderstand 77 und läuft an. Beim Weiterdrehen der Welle gleitet die Nocke 54 wieder von dem Kontaktpaar 58 ab. Die Spule 70 bleibt weiter unter Strom, der über die Leitungen 73 und 71 zugeführt wird. Nach einer weiteren Drehung schliesst die Anlassnocke 63 das Kontaktpaar 64, so dass der Widerstand 77 durch die Leitung 79 überbrückt ist. Der Motor 78 läuft dann unter voller Spannung. 



   Versucht man dabei, -die Schaltwelle zu rasch weiterzudrehen, so stösst der Anschlag 22 gegen das Sperrstück 39. Die Schiene 29 kann nicht ausweichen, da sie von dem Ende des als Anschlag dienenden Haltebolzens 46 am Erreichen ihrer Höchstlage gehindert wird. 



  Sie steht dann in der Stellung gemäss Fig. 4. 



  Ist die Drehzahl des Motors gross genug, so dreht sich die Stellwelle 53 entgegen dem Uhrzeigersinn und schiebt den Haltebolzen 46 nach rechts. Die Schiene 29 kann dann in die Aussparung 50 greifen, so dass das Sperrstück 39 das Weiterdrehen der Schaltwelle erlaubt. Die Schiene geht dabei nicht in die Ausgangslage zurück, obwohl das Sperrstück 39 frei hängt, sondern sitzt mit der Platte 43 auf dem Ende des Haltebolzens 46 auf. Die Feder 32 ist daher so gespannt, dass die Rollen 37 und 38 in zwei Nuten 21 einschnappen, wenn die Schaltwelle in die Betriebsstellung weitergedreht wird. 



   Bei weiterem Drehen der Schaltwelle schliesst die überblendungsnocke 59 kurze Zeit das Kontaktpaar 60. Es gibt einen Stromstoss in den Elektromagneten 48'des Bildwerfers   81,   so dass dessen Haltebolzen 46'zurückgezogen und damit die Maschine auf noch im Nachstehenden zu beschreibende Weise abgeschaltet wird. Gleichzeitig schliesst die Tonlampennocke das Kontaktpaar 62. so dass   ein   an dieses angeschlossene Tonlampe 84
Strom von einer Stromquelle 85 erhält ; gleich- zeitig wird auch die Lichtverschlussklappe aus   den Lichtkegel 10   ausgeschwenkt, und der
Bildwerfer 80 führt vor. 



   Während dieser Bewegung der Welle hat   auch   der Drehschieber 25 des Lufthahns 26 eine Verbindung zwischen den Leitungen 27 und 28 hergestellt, so dass die filmführenden
Teile und der Film selbst gekühlt werden. 



   Wenn wieder auf den andern Projektor überblendet werden soll, so wird dessen nicht dargestellter überblendungskontakt ge- schlossen und ein Stromstoss in den Elektro- magneten 48 geleitet. Dieser zieht den Halte- bolzen 46 nach links zurück, so dass die Schiene
29 herabfällt, die Feder 32 entspannt wird und die Rollen 37 und 38 die Rastscheibe 20 freigeben. Die Schaltwelle wird dann von der Rückstellfeder 19 in ihre Ausgangslage zurückgebracht, wobei die Nocken 54 und 59 unwirksam sind, weil sie entgegen der Kraft ihrer Federn 56 umklappen. Die Nocken 61 und 63 geben ihre Kontaktpaare wieder frei. 



  Kurz vor Erreichen der Endstellung öffnet der Unterbrechernocken 65 kurze Zeit die Verbindung des Kontaktpaares 66. Dadurch   würde-wenn   von dem Hilfskontaktpaar   68'   abgesehen wird-die Spule 70 ohne Strom und ihr Anker würde abfallen, so dass sich der Hauptschalter 76 öffnen und das Haltekontaktpaar 72 wieder getrennt würde. Das Hilfskontaktpaar 68'wird jedoch von der Hilfsnocke 67'geschlossen gehalten, solange der Bildwerfer 81 nicht völlig ein-oder ausgeschaltet ist.

   Das hat zur Folge, dass beim überblenden zwar die Schaltwelle 4 in ihre Ausgangslage zurückkehrt, das Kontaktpaar 66 aber von dem Hilfskontaktpaar 68'noch überbrückt ist, so dass, wie es im allgemeinen gewünscht wird, der Motor 78 noch weiterläuft, auch wenn die Vorführung des Bildwerfers 80 in der oben geschilderten   Weise 1   unterbrochen wird, bis das auslaufende Filmende den Filmrissschalter 75 öffnet, so dass noch das ganze Filmende durch den Bildwerfer befördert wird. Erst dann wird die Ausgangslage wieder   hergestellt. 1  
Dreht man dagegen die Schaltwelle 4, solange der Bildwerfer 81 voll ein-oder ausgeschaltet ist, so wirkt diese   überbrückung   nicht und der Motor 78 wird in der oben beschriebenen Weise stillgesetzt.

   Ebenso wirkt' das Hilfskontaktpaar 68 auf das Kontaktpaar   66'des   Bildwerfers 81 ein. 



   Betätigt man den Notschalter 74 oder öffnet der abreissende Film den Filmrissschalter 75, so wird ebenfalls die Spule 70 stromlos   und 1   der Bildwerfer bleibt stehen. Dabei dreht sich die Stellwelle 53 im Uhrzeigersinn und zieht den Haltebolzen 46 nach links, so dass wiederum die Schiene 29 herabfällt und die 

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 Schaltwelle 4 in die Ausgangslage zurückkehrt. Beim Zurückkehren der Schaltwelle klappt die Lichtverschlussklappe 6 wieder nach oben und legt sich, abgebremst von dem Anschlagstück 13, wieder in die Haltenut 12. 



   In Fig. 7 ist eine Ausführungsform wiedergegeben, die ohne das Relais 70,72, 76 auskommt. Die Phasenleitungen   RST   sind über Leitungen 86 mit je einem Kontakt 87 verbunden, dem beiderseits je ein weiterer Kontakt 88 und 89 zugeordnet ist. Jeder Kontakt 88 ist über eine Leitung 90 und den Vorschaltwiderstand 77 mit dem Motor   78,   jeder Kontakt 89 unmittelbar mit dem Motor verbunden. Jedem Kontaktsatz 87, 88, 89 ist eine Kurvenscheibe 91 zugeordnet, die eine in zwei Stufen 92, 93 ausgebildete Betäti-   gungskurve   hat und auf der Schaltwelle 4 befestigt ist. 



   Beim Einschalten verbindet zunächst jede Stufe 92 die Kontakte 88 und 87, so dass der Motor 78 Strom über den Vorschaltwiderstand 77   erhält. Dreht   man die Schaltwelle 4 weiter, so schliesst die Stufe 93 eine unmittelbare Verbindung über die Kontakte 89 zu dem Motor, so dass dieser mit voller Spannung weiterläuft. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Laufbildwerfer- mit einer Schaltwelle, mittels welcher eine Lichtverschlussklappe bewegt und ein Schalter für den Antriebsmotor betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwelle   (4)   mit mindestens einer Kurvenbahn versehen ist, welche mit Kontakten zusammenwirkt und dadurch mindestens eine Anlassstufe des Motors   (78)   schaltet, und dass der Welle ein von der Motordrehzahl beeinflusstes Sperrstück   (39)   zugeordnet ist, welches eine mit einem an der Schaltwelle sitzenden Anschlag (22) zusammenwirkende Sperrfläche hat, die bei niederer Drehzahl im Weg des Anschlags steht, aber bei höherer Drehzahl von diesem entfernt ist, so dass die Schaltwelle erst in eine die Anlassstufe überbrückende Stellung weitergedreht werden kann,

   wenn die Motordrehzahl einen bestimmten Mindestwert überschritten hat.

Claims (1)

  1. 2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch EMI4.1 ner zu Beginn der Schaltbewegung den Motor (78) mit vorgeschaltetem Widerstand (77) einschaltet und ein zweiter nach einem bestimmten Drehweg die überbrückung des Vorschaltwiderstandes bewirkt.
    3. Laufbildwerfer nach Anspruch 2, dadurch EMI4.2 gelenkig verbunden ist und von einer Feder (56) unter geringem Druck gegen einen An- schlag (57) gehalten wird, der ihn beim Bewegen in Einschaltrichtung abstützt, so dass er ein Kontaktpaar (58) berührt und schliesst, beim Zurückdrehen der Welle aber über die Kontakte gleitet, ohne sie zu schliessen.
    4. Laufbildwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrstück (39) mit einer Schiene (29) verbunden ist, deren Weg von einem Anschlag (Haltebolzen 46) begrenzt wird, der mit einer von der Motordrehzahl abhängigen, fliehkraftbetätigten Stellvorrichtung (insbesondere einer Welle 53 mit Feder 52) verbunden ist.
    5. Laufbildwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrstück (39) unter der Wirkung einer Feder (40) gegen einen Anschlag (41) der Schiene (29) gehalten wird in einer Lage, in welcher es zu Beginn des Drehens der Schaltwelle (4) von einem an dieser befestigten Anschlag (22) berührt und beim Weiterdrehen samt der Schiene von der Welle wegverschoben wird, während es bei der Ausschaltbewegung der Welle dem an der Welle sitzenden Anschlag (22) ohne Rückwirkung auf die Schiene ausweicht.
    6. Laufbildwerfer nach Anspruch 5, mit einer verschiedene Drehlagen der Schaltwelle festhaltenden Rastvorrichtung und einer Feder, welche die Schaltwelle in die Ausgangslage zurückzuführen sucht, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Rastvorrichtung (Fig.
    2) im Eingriff haltende Feder (32) mit einem Ende an der Rastvorrichtung, mit dem andern Ende an der zu Beginn der Schaltbewegung verschobenen Schiene (29) so befestigt ist, dass ihre Spannung nur bei von der Welle entfernt stehender Schiene zum Festhalten der Welle ausreicht.
    7. Laufbildwerfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung aus zwei Hebeln (33, 34) besteht, die mit an ihren Enden befindlichen Rollen (37, 38) in einander gegenüber liegende Nuten (21) einer insgesamt vier Nuten aufweisenden, auf der Welle (4) befestigten Rastscheibe (20) greifen und durch einen Kniehebel (31) verbunden sind, den die Rastfeder (32) gestreckt zu halten sucht.
    EMI4.3 dass die Schiene beim Einschalten ihre äusserste Lage erreicht, bevor die Welle in ihre erste Raststellung rückt, und dann von dem Wellenanschlag (22) freigegeben wird, aber im Wirkungsbereich eines Haltebolzens liegt, der mit einem von der Motordrehzahl abhängigen, fliehkraftbetätigten Stellglied 1 (Welle 53 mit Feder 52) verbunden ist und <Desc/Clms Page number 5> bei ausreichender Drehzahl in eine die Schiene verriegelnde Stellung rückt.
    9. Laufbildwerfer nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den Weg der Schiene (29) begrenzenden Anschläge an dem Haltebolzen (46) angebracht sind.
    10. Laufbildwerfer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebolzen (46) mit der fliehkraftbetätigten Stellwelle (53) über eine Feder (52) verbunden und an dem Anker eines Elektromagneten (48) befestigt ist, der mit einem zum überblenden dienenden Schalter (60) eines zweiten Bildwerfers verbunden ist.
    11. Laufbildwerfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet EMI5.1 sammengeschaltet ist.
    12. Laufbildwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schaltwelle (4) ein nur beim Einschalten wirkendes Betätigungsglied, insbeson- EMI5.2 (59),ten Maschine wirkt, ein weiteres Betätigungglied, insbesondere eine Nocke (61) für den Schalter (62) der Tonlampe und ein die Kühl- ; uftzufuhr schaltender Drehschieber (25) verbunden sind.
    13. Laufbildwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtverschlussklappe (6) ein gegen die Kraft einer Feder (15) verschiebbare-., keilförmig in die Bahn der Klappe reichen des und mit einer die Endlage der Klappe in Schliessstellung bestimmenden Haltenut (12) versehenes Anschlagstück (13) zugeordnet ist.
    14. Laufbildwerfer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagstück (13) in der Nähe der Haltenut (12) um eine EMI5.3 ist, so dass es beim Ausschwenken der Klappe (6) aus der Schliesslage heraus unter geringer Reibung der Klappe ausweicht, beim Einschwenken der Klappe in die Schliesslage aber sich mit verhältnismässig starker Reibung gegen die Klappe legt.
    15. Laufbildwerfer nach einem der An- sprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Schaltwelle (4) betätigtes, den Motor (78) einschaltendes Kontaktpaar (58) mit einem Relais verbunden ist, das auf den Motorschalter (76) und einen Haltekontakt (72) einwirkt, und dass ein von der Schalt- welle betätigter Unterbrecher (66) angeord- net ist, der in Reihe mit dem Haltekontakt geschaltet und in einer Stellung der Schalt- welle zwischen der Ausschaltstellung und ei- nem zum Anlassen des Motors dienenden ersten Schaltschritt geöffnet ist.
    16. Laufbildwerfer nach Anspruch 15, da- durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Unterbrecher (66) ein auf Unterbrechungen des Filmlaufs ansprechender Schalter (75) und ein von Hand zu bedienender Notschalter (74) gelegt sind.
    17. Laufbildwerfer nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltwelle (4) ein Hilfskontaktpaar (68) zugeordnet ist, das parallel zu dem Unterbrecher (66') einer ebenso ausgestatteten zweiten Maschine geschaltet und nur bei ganz ein- und ganz ausgeschalteter Maschine geöffnet ist, und dass parallel zu dem Unterbrecher (66) des ersten Bildwerfers (80) ein ebenso ausgebildetes Hilfskontaktpaar (68') des zweiten Bildwerfers (81) gelegt ist.
    18. Laufbildwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltwelle (4) für jede Phase der zum Motor führenden Leitung (86) ein aus drei Kontakten (87, 88, 89) bestehender Kontaktsatz zugeordnet ist, dessen mittlerer Kontakt (87) mit einer der zugeführten Phasenleitungen verbunden ist, während der der Welle nächstliegende über einen Widerstand (77) an den Motor (78) und der dritte Kontakt (89) unmittelbar an den Motor angeschlossen ist, und dass die Welle eine gestufte Kurvenscheibe (91) für jeden Kontaktsatz trägt, die so bemessen ist, dass sie in einer ersten Scbaltstufe den ihr nächstliegenden Kontakt (88) auf den mittleren Kontakt (87), in einer zweiten Schaltstufe alle drei Kontakte aufeinander legt.
AT540057A 1956-09-12 1957-08-17 Laufbildwerfer AT208224B (de)

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