CH353744A - Verfahren zur Herstellung oxydierter Azoverbindungen und deren Verwendung in haltbaren Waschmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung oxydierter Azoverbindungen und deren Verwendung in haltbaren Waschmitteln

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CH353744A
CH353744A CH353744DA CH353744A CH 353744 A CH353744 A CH 353744A CH 353744D A CH353744D A CH 353744DA CH 353744 A CH353744 A CH 353744A
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sulfo
indazolyl
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Dennis Arthur William Adams
Asim Kumar Sarkar
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Hickson & Welch Ltd
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung oxydierter     Azoverbindungen     und deren Verwendung in haltbaren     Waschmitteln       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung neuer Verbindungen, welche optische  Aufheller sind, sowie deren Verwendung in halt  baren Waschmitteln.  



  Optische Aufheller haben in den letzten Jahren  bei der Behandlung von     Textilmaterialien,    insbeson  dere beim Waschen derselben, ausgedehnte Anwen  dung gefunden und sind dazu bestimmt, die gelbe  oder graue Farbe aufzuheben, welche weisse Textil  stoffe, insbesondere     Cellulosematerialien,    besonders  nach wiederholtem Waschen, aufweisen können.  Solche optische     Aufheller    verbessern auch gefärbte  Textilien, da sie denselben Glanz verleihen.  



  Sie werden auch dazu verwendet,     andern        Cellu-          losematerialien,    insbesondere Papier, ein ausgeprägt  weisses Aussehen zu verleihen.  



  Optische Aufheller absorbieren gewöhnlich das  Licht im ultravioletten Bereich des Spektrums und  emittieren im sichtbaren Gebiet des Spektrums, ge  wöhnlich im Blaugrün bis     Blauviolett.     



  Deshalb wirkt die Fluoreszenz dieser Verbindun  gen in weissen Materialien dem Vergilben entgegen,  wie es z. B. bei wiederholtem Waschen von weissen       Baumwoll-    oder Leinengeweben auftritt. Die als  optische Aufheller verwendeten Verbindungen müs  sen Substantiv auf die Fasern des behandelten Ma  terials aufziehen und praktisch beständig sein, wenn  sie auf das zu behandelnde Material aufgefärbt  werden.  



  Im allgemeinen werden die besten Ergebnisse  mit optischen Aufhellern erzielt, die eine     Fluores-          zenzfarbe    besitzen, die derjenigen der gealterten  Faser komplementär ist, so dass sich die Farben auf  heben. Da die häufigste, vom Altern oder wiederhol  ten Waschen     herrührende    Verfärbung der Textilien    gelb ist, ist der geeignetste optische Aufheller ein  solcher, der blau fluoresziert.  



  Es ist wichtig, dass der optische     Aufheller    von       Bleichmitteln    nicht zerstört oder entfernt     wird,     das heisst, er muss bleichbeständig sein. Die fluores  zierenden optischen Aufheller werden im allgemeinen  Seifen und synthetischen     Reinigungsmitteln.    einver  leibt, die dann für Haushaltszwecke auf den Markt       kommen.    Die damit gewaschenen Gegenstände wer  den oft dem Bleichen mit verschiedenen Bleichmit  teln, z. B.     Natriumhypochlorit,    unterworfen.

   Es ist  daher erwünscht,     d'ass    die bereits auf der Faser oder  in der Waschlösung befindlichen optischen Aufheller  so wenig wie möglich von irgendeinem vorhandenen  Bleichmittel angegriffen werden.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass neue Verbindungen  der Formel  
EMI0001.0022     
    worin X ein Wasserstoffatom oder eine     nichtchromo-          phore    und     nichtauxochrome    Gruppe, n eine ganze  Zahl von 1 bis 5 und A die Gruppe  
EMI0001.0026     
      bedeuten, worin     R1    ein Wasserstoffatom oder einen       Kohlenwasserstoffrest    und     R2    ein     Wasserstoffatom,     einen Kohlenwasserstoffrest, eine     Hydroxyalkyl-    oder       Polyäthoxygruppe    bedeuten, sowie deren     Salze,    be  sonders wasserlösliche Salze, wie     Alkalimetall-,

       insbesondere     Natriumsalze,        vorteilhafte    optische  Aufheller sind, welche die an ideale optische Auf  heller gestellten     Erfordernisse    in hohem Masse er  füllen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist dem  nach ein Verfahren zur Herstellung neuer Verbin  dungen der Formel  
EMI0002.0012     
    worin X ein Wasserstoffatom oder eine     nichtchromo-          phore    und     nichtauxochrome    Gruppe, n eine ganze  Zahl von 1-5 und A die Gruppe  
EMI0002.0016     
    bedeuten, worin     R1        ein    Wasserstoffatom oder einen       Kohlenwasserstoffrest    und     R2    ein Wasserstoffatom,  einen     Kohlenwasserstoffrest,    eine     Hydroxyalkyl-          oder    eine     Polyäthoxygruppe    bedeuten,

   das dadurch  gekennzeichnet ist, dass man einen     o-Aminoazofarb-          stoff    der Formel  
EMI0002.0027     
    oxydiert.  Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren  hergestellten Verbindungen besitzen eine gute Affi  nität für     Cellulosematerialien    und zeigen blaue  Fluoreszenz. Sie geben der Faser eine besonders  gefällige Tönung.

   Sie sind im allgemeinen gegen  über Bleichmitteln sehr widerstandsfähig und be  sitzen gute      Anreicherungs -Eigenschaften,    indem  nämlich infolge der     wohlausgewogenen        Substanti-          vität    nach wiederholten Behandlungen mit einem  Bad derselben Konzentration die Weisse des zu be  handelnden Gewebes kontinuierlich bis zu einem  Maximum ansteigt, das im allgemeinen keine un  angenehme sichtbare Färbung oder Tönung verur-    sacht, wie dies sonst oft der Fall ist.

   Ferner zeigen  Verbindungen, in denen die Gruppe A  
EMI0002.0033     
    ist, eine gute Affinität sowohl für Protein und     Poly-          amidmaterialien    als auch für     Cellulosematerialien.     



  Es werden solche Verbindungen bevorzugt, in  denen     R1    und     R2,    die gleich oder verschieden sein  können, Wasserstoff oder niedere     Alkylgruppen    mit  1 bis 5     C-Atomen,    insbesondere     Methyl-    und       Äthylgruppen    sind. Ferner werden solche Verbin  dungen bevorzugt, in denen X Wasserstoff, ein Halo  genatom oder eine niedere     Alkoxygruppe,    insbeson  dere eine     Äthoxy-    oder     Methoxygruppe,    ist.

   Der  niedere     Alkoxy-    oder     Halogensubstituent    befindet  sich zweckmässig in     o-    oder     p-Stellung    zur Seiten  kette.  



  Bevorzugte neue Verbindungen sind:       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (indazolyl-6',7',4,5)-          1,2,3-triazol.     



       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (ind'azolyl-5'6'-4,5)-          1,2,3-triazol.     



       2-[4"-(41"-Methoxy-styryl)-3"-sulfo-phenyl]          (indazolyl-6',7'-4,5)-1,2,3-triazol.          2-[4"-(4"'-Methoxy-styryl)-3"-sulfo-phenyl]          (indazolyl-5',6'-4,5)-1,2,3-triazol.          2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (1'-methyl-indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol.     



       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (3'-methyl-indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol.          2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (1',3'-dimethyl-indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol.     



       2-[4"-(4"'-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyl]        (indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol.     



       2-[4"-(2l"-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyl]        (indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol.     



       2-[4"-(4"'-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyl]        (indazolyl-          5',6'-4,5)-1,2,3-triazol.     



       2-[4"-(2"'-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyl]        (indazolyl-          5',6'-4,5)-1,2,3-triazol.     



  Insbesondere wird die Verbindung     2-(4"-Styryl-          3"-sulfo-phenyl)        (indazolyl-5',6'-4,5)-1,2,3-triazol    be  vorzugt.  



  In den vorstehend genannten Verbindungen ba  siert die Nomenklatur auf folgender     Numerierung:       
EMI0003.0001     
    Zur Durchführung der Oxydation des     o-Amino-          azofarbstoffes    werden vorzugsweise milde Oxyda  tionsmittel, wie     Alkalihypochlorit,    z. B.     Natrium-          hypochlorit,    verwendet; auch     Tetramminkupfer-II-          sulfat,    Kupfersulfat in Form eines löslichen Kom  plexes mit     Pyridin,        Thionylchlorid    und     Sulfuryl-          chlorid    können benutzt werden.

   Die Oxydation wird  zweckmässig bei erhöhter Temperatur vorgenommen.  



  Die als Ausgangsstoff zu verwendenden     o-Amino-          azofarbstoffe    können durch     Diazotierung    einer  Verbindung der Formel  
EMI0003.0016     
    worin X und n die oben erwähnte Bedeutung  haben, und Kupplung der erhaltenen     diazotierten     Verbindung mit einer Verbindung der Formel       H.N-A,    worin A die oben erwähnte Bedeutung  hat, hergestellt werden. Das Zwischenprodukt kann       gewünschtenfalls    vor der Kupplung abgetrennt wer  den.  



  Weiterhin ist Gegenstand des vorliegenden Pa  tentes die Verwendung der erfindungsgemäss erhält  lichen Verbindungen als optische Aufheller in halt  baren Waschmitteln, z. B. festen und flüssigen  Seifen.  



  Ferner können sie auch Zubereitungen zur Be  handlung von gewöhnlichem und photographischem  Papier zugesetzt werden, wenn hohe Weisse notwen  dig ist.  



  Die in den folgenden Beispielen genannten Teile  sind Gewichtsteile.  



  <I>Beispiel 1</I>       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (indazolyl-5',6'-4,5)-          1,2,3-triazol     Eine Lösung von 16,32 Teilen des Natrium  salzes der     4-Amino-stilben-2-sulfonsäure        (Reinheit     91      /a)    und 3,45 Teile     Natriumnitrit    in 150 Teilen  Wasser wird bei 8-10  C mit 20 Teilen konzen  trierter     HCl    indirekt     diazotiert.    Die     Diazoverbin-          dung    wird durch Filtration abgetrennt, in Wasser  suspendiert und zwecks Kupplung mit     einer    Lösung  von 6,

  7 Teilen     5-Amino-indazol    in wässriger Salz  säure gemischt. Der     pH-Wert    der Mischung wird  durch Zugabe von     Natriumacetat    während der  Kupplung auf 7-8 gehalten. Nach Beendigung der  letzteren wird die Mischung durch Zugabe von     Na-          triumcarbonat    alkalisch gemacht und das Natrium-    salz des     o-Aminoazofarbstoffes        ausgesalzen.    Der  Farbstoff wird in     Pyridin    gelöst und 3 Stunden lang  mit 30 Teilen Kupfersulfat, 35 Teilen verdünntem  Ammoniak und 60     Teilen    Wasser unter     Rückfluss    er  hitzt.

   Wenn die Oxydation beendet ist, wird das  Produkt durch Zugabe von     Salzsäure    gefällt, das  erhaltene Rohprodukt in verdünnter     Natriumcarbo-          natlösung    gelöst, mit     Natriumhydrosulfit    und Aktiv  kohle gekocht,     filtriert    und     kristallisiert.    Man erhält  ein sehr hellgelbes Produkt     R",",    - 352     m,y.     



  Diese Verbindung ergibt     eine    lebhaft blaue  Fluoreszenz:  Wenn man ein Stück Baumwolle, Nylon oder  Wolle mit einem Waschmittel wäscht, das eine  kleine Menge dieser Verbindung enthält, sieht das  Material viel weisser aus als vor der Behandlung.  



  <I>Beispiel 2</I>       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (indazolyl-6',7'-4,5)-          1,2,3-triazol     Eine Lösung von 16,32 Teilen des     Natriumsalzes     der     4-Amino-stilben-2-sulfonsäure        (Reinheit    91     fl/o)     und 3,45 Teile     Natriumnitrit    in 150 Teilen Wasser  wird bei 8-10  C und 20 Teilen konzentrierter     HCl     indirekt     diazotiert.    Die     Diazoverbindung    wird ab  getrennt,

   in     wässrigem        Alkohol    suspendiert und  zwecks Kupplung der Komponenten mit     einer    Lö  sung von 6,7 Teilen 6     Amino-indazol    in     angesäuer-          tem        wässrigem    Alkohol gemischt. Der Säuregehalt  der Mischung wird durch Zugabe von Natrium  acetat     während    der Kupplung konstant gehalten.

    Nach Beendigung der Kupplung wird der erhaltene       o-Aminodiazofarbstoff    bei 25-30  C     abfiltriert,    in       wässrigem        Alkohol    und     Natriumhydroxyd    gelöst und  durch tropfenweise Zugabe eines Überschusses     einer          Natriumhypochloritlösung    bei 70-75  C oxydiert.

    Nach Beendigung der Oxydation, die man durch Än  derung der Farbe von rot zu orange erkennt, wird  das erhaltene Produkt     ausgesalzen.    Die Verbindung  wird mit alkalisch gemachtem     wässrigem    Alkohol  aufgeschlämmt     _    und zwecks Entfernung der letzten  Spuren farbiger Verunreinigungen bei 70  C einige  Stunden lang mit     Natriumhydrosulfit    behandelt.  Schliesslich wird die     Verbindung    aus     wässrigem    Al  kohol umkristallisiert.     A"",x    - 353     mu.     



  Die so erhaltene Verbindung ist ein     gräuliches     Pulver, das in wässriger Lösung eine lebhafte blaue  Fluoreszenz ergibt.  



  Wäscht man ein Baumwollstück in einer Wasch  mittellösung, die     eine    kleine Menge dieser Verbin-      Jung enthält, so sieht dieses Stück weisser aus als  vor der Behandlung.  



  <I>Beispiel 3</I>       2-[4"-(4"'-Methoxy        styryl)-3"-sulfo-phenyl]          (indazolyl-6',7'-4,5)-1.2,3-triazol     Eine     Lösung    von 17,21 Teilen des Natrium  salzes der     4-Amino-4'-methoxy-stilben-2-sulfonsäure          (Reinheit        95%,)        und        3,

  45        Teile        Natriumnitrit        in        150     Teilen Wasser wird bei 8-10  C     mit    20 Teilen  konzentrierter     HCl    indirekt     diazotiert.    Die     Diazo-          verbindung    wird abgetrennt, in Wasser suspendiert  und zwecks Kupplung der Komponenten mit einer  Lösung von 6,7 Teilen     6-Aminoindazol    in ver  dünnter     Salzsäure    gemischt. Der Säuregehalt der  Mischung wird durch Zugabe von     Natriumacetat     während der Kupplung konstant gehalten.

   Nach Be  endigung der Kupplung wird der     o-Aminoazofarb-          stoff    bei 25-30  C     abfiltriert,    in     Pyridin    gelöst  und drei Stunden lang mit 30 Teilen     Kupfersulfat    35  Teilen Ammoniak und 60 Teilen Wasser am Rück  fluss erhitzt. Nach Beendigung der Oxydation wird  das Produkt durch Zugabe von Salzsäure gefällt. Das  erhaltene Rohprodukt wird in     wässrigem    Alkohol  gelöst, alkalisch gemacht und     zwecks        Entfernung     der letzten Spuren farbiger Verunreinigungen mit       Natriumhydrosulfit    behandelt.

   Das     Triazol    kristalli  siert aus der Lösung nach Abkühlung.     An,a"    = 362     mcc.       <I>Beispiel 4</I>       2-[4"-(4"'-Methoxy-styryl)-3"-sulfo-phenyl]          (indazolyl-5',6'-4,5)-1,2,3-triazol     Eine Lösung von 17,21 Teilen des Natrium  salzes der     4-Amino-4'-methoxy-stilben-2-sulfonsäure     (Reinheit     951/o,)    und 3,

  45 Teilen     Natriumnitrit    in  150 Teilen Wasser wird bei 8-10  C mit 20 Teilen  konzentrierter     HCl        indirekt        diazotiert.    Die     Diazo-          verbindung    wird durch Filtration abgetrennt, in  Wasser aufgeschlämmt und zwecks Kupplung der  Komponenten mit einer Lösung von 6,7 Teilen       5-Amino-indazol    in wässriger Salzsäure gemischt.  Der     pH-Wert    der Mischung wird durch Zugabe von       Natriumacetat    während der Kupplung auf 7-8 ge  halten.

   Nach Beendigung der Kupplung wird die  Mischung durch Zugabe von     Natriumcarbonat    ba  sisch gemacht und das     Natriumsalz    des     o-Aminoazo-          farbstoffes        ausgesalzen.    Dieser wird in Wasser gelöst  und     während    3 Stunden mit 30 Teilen     Kupferulfat,    35  Teilen Ammoniak und 60 Teilen Wasser am Rück  fluss erhitzt. Nach der Oxydation wird das Produkt  durch Zugabe von     Salzsäure    gefällt.

   Das erhaltene  Rohprodukt wird in verdünnter alkoholischer     Na-          triumcarbonatlösung    gelöst, mit     Natriumhyd@rosulfit     und Aktivkohle gekocht, filtriert und kristallisiert.  Man erhält einen hellgelben Feststoff.

       A.OX    = 363     my.     <I>Beispiel 5</I>       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (1'-methyl-indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol     Eine Lösung von 16,5 Teilen des     Natriumsalzes     der     4-Amino-stilben        2-sulfonsäure        (Reinheit        900/(o)       und 3,45 Teile     Natriumnitrit    in 150 Teilen Wasser  wird bei 8-10  C mit 20 Teilen konzentrierter     HCl     indirekt     diazotiert.    Die     Diazoverbindung    wird durch  Filtration abgetrennt,

   in Wasser suspendiert und  zwecks Kupplung der Komponenten mit einer Lö  sung von 7,35 Teilen     1-Methyl-6-amino-indazol    in  verdünnter Säure gemischt. Der     pH    der Mischung  wird durch Zugabe von     Natriumacetat    während der  Kupplung auf 7-8 gehalten. Nach Beendigung der  Kupplung wird das Gemisch durch Zugabe von     Na-          triumcarbonat    basisch gemacht und das     Natriumsalz     des     o-Aminoazofarbstoffes    bei 25-30  C filtriert.

    Dieser Farbstoff wird in     Pyridin    gelöst und während  3 Stunden mit 30 Teilen Kupfersulfat, 35 Teilen  Ammoniak und 60 Teilen Wasser am     Rückfluss    er  hitzt. Nach der Oxydation wird das Produkt durch  Zugabe von Salzsäure gefällt.

   Das rohe     Triazol          wird        aus        40%igem        wässrigem        Pyridin        umkristalli-          siert.        @","    = 353     mp.       <I>Beispiel 6</I>         2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (3'-methyl-indazolyl-          6',7'-4,5)-1,2,3-triazol     Diese Verbindung wird genau wie die entspre  chende in Beispiel 5 hergestellt,

   jedoch ersetzt man  das     1-Methyl-6-amino-indazol    durch     3-Methyl-6-          amino-indazol.    = 355     m/c.       <I>Beispiel 7</I>       2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl)        (1',3'-d'imethyl-          indazolyl-6',7'-4,5)-1,2,3-triazol     Eine Lösung von 16,5 Teilen des     Natriumsalzes          der        4-Amino-stilben-2-sulfonsäure        (Reinheit        90%)     und 3,

  45 Teile     Natriumnitrit    in 150 Teilen Wasser  wird bei 8-10  C mit 20 Teilen konzentrierter Salz  säure indirekt     diazotiert.    Die     Diazoverbindung    wird  durch Filtration abgetrennt, in Wasser suspendiert  und zwecks Kupplung der Komponenten mit einer  Lösung von 8,05 Teilen     1,3-Dimethyl-6-amino-          indazol    in verdünnter Essigsäure gemischt. Der       pH-Wert    der Mischung wird während der Kupplung  durch Zugabe von     Natriumacetatlösung    auf 7-8  gehalten.

   Nach Beendigung der Kupplung wird der       o-Aminoazofarbstoff    bei 25-30 C     abfiltriert,    in       Pyridin    gelöst und während 3 Stunden mit 30 Teilen       Kupfersulfat,    35 Teilen Ammoniak und 60 Teilen  Wasser am     Rückfluss    erhitzt. Nach der Oxydation  wird das Produkt mit     Salzsäure    gefällt und das Roh  produkt aus 25     a/o        igem        wässrigem        Pyridin    umkristal  lisiert.     .l",;@,   <I>= 355</I>     m,y.     



  <I>Beispiel 8</I>       2-[4"-(4"'-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyll          (indazolyl-6',7'-4,5)-1,2,3-triazol     Eine Lösung von 18,62 Teilen des Natrium  salzes der     4'-Chlor-4-amino-stilben-2-sulfonsäure     (Reinheit     8911/e)    und 3,45 Teile     Natriumnitrit    in  150 Teilen Wasser wird bei 8-10  C mit 20 Teilen  konzentrierter     HCl    indirekt     diazotiert.    Die Diazo-           verbindung    wird durch Filtration abgetrennt, in  Wasser     suspendiert    und zwecks Kupplung der  Komponenten mit einer Lösung von 6,65 Teilen       6-Amino-indazol    in verdünnter Säure gemischt.

   Der       pH-Wert    der Mischung wird durch Zugabe von Na  triumacetat während der Kupplung bei 7-8 gehal  ten. Nach Beendigung der Kupplung wird der       o-Aminoazofarbstoff    bei 25-30  C     abfiltriert,    in       Pyridin    gelöst und während 3     Stunden    mit 30 Teilen  Kupfersulfat, 35 Teilen Ammoniak und 60 Teilen  Wasser am     Rückfluss    erhitzt. Nach der Oxydation  wird das Produkt durch Zugabe von     Salzsäure    ge  fällt und das Rohprodukt aus     wässrigem        Alkohol     umkristallisiert.     .1",a    = 354     m,u.     



  <I>Beispiel 9</I>       2-[4"-(2"'-Chlor-styryl)-3"-sulfo-pheny]          (indazolyl-6',7'-4,5)-1,2,3-triazol     Diese Verbindung wird wie die analoge in Bei  spiel 8 hergestellt, jedoch wird die     4'-Chlor-4-amino-          stilben-2-sulfonsäure    durch     2'-Chlor-4-amino-stilben-          2-sulfonsäure    ersetzt.     .1",y@    = 352     mu.     



  <I>Beispiel 10</I>       2-[4"-(4"'-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyl]          (indazolyl-5',6'-4,5)-1,2,3-triazol     Diese Verbindung wird wie die analoge in Bei  spiel 8 hergestellt, jedoch verwendet man     5-Amino-          indazol    anstelle von     6-Amino-indazol.        A","    = 355     my.     <I>Beispiel 11</I>       2-[4"-(2l"-Chlor-styryl)-3"-sulfo-phenyl]          (indazolyl-5',6'-4,5)-1,2,3-triazol     Diese Verbindung wird wie die analoge in Bei  spiel 8 hergestellt,

   jedoch ersetzt man die     4'-Chlor-          4    -     amino    -     stilben    - 2 -     sulfonsäure    durch     2'-CWor-4-          amino    -     stilben    - 2 -     sulfonsäure    und das     6-Amino-          indazol    durch     5-Amino-indazol.        A"""    = 351     my.     



  <I>Beispiel 12</I>  Es wird     ein    haltbares Waschmittel hergestellt  aus:  20 Teilen     Dodecylbenzylsulfonat     40       Tetranatriumpyrophosphat     37,85       Natriumsulfat     2       Carboxymethylcellulose     0,15   der Verbindung gemäss Beispiel 1.  <I>Beispiel 13</I>  Es wird ein haltbares Waschmittel hergestellt  aus:  15 Teilen Kondensationsprodukt eines     Alkyl-          phenols    mit     Äthylenoxyd     20   wasserfreier Soda  54,85       Natriumsulfat     10       Tetranatriumpyrophosphat     0,15   der Verbindung gemäss Beispiel 1.

      <I>Beispiel 14</I>  Es wird ein Seifenpulver hergestellt durch Ver  mischen von 100 Teilen gepulverter Kernseife und  0,15 Teilen der     Verbindung    gemäss Beispiel 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung neuer Verbindun gen der Formel EMI0005.0057 worin X ein Waserstoffatom oder eine nichtchromo- phore und nichtauxochrome Gruppe, n eine ganze Zahl von 1-5 und A die Gruppe EMI0005.0063 bedeuten, worin R1 ein Wasserstoffatom oder einen Kohlenwasserstoffrest und R2 ein Wasserstoffatom, einen Kohlenwasserstoffrest, eine Hydroxyalkyl- od'er eine Polyäthoxygruppe bedeuten, dadurch ge kennzeichnet,
    dass man einen o-Amino-azofarbstoff der Formel EMI0005.0071 oxyatert. - 1I. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellten Verbindungen als optische Aufheller in haltbaren Waschmitteln. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel ein Alkalihypochlorit verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel Te- tramminkupfer-II-sulfat verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel ein lösliches Kupfersulfat-Pyridin-Komplexsalz verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel Thionylchlorid verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel Sul- furylchlorid verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, d'ass man die Oxydation bei erhöhter Temperatur durchführt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen oxydierten o-Aminoazofarbstoffe in ihre wasserlöslichen Salze überführt. B. Verwendung von 2-(4"-Styryl-3"-sulfo-phenyl) (indazolyl - 5',6' - 4,5) -1,2,3 -triazol nach Patentan spruch II.
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