CH354319A - Verfahren zur Schnellmast von Schweinen - Google Patents
Verfahren zur Schnellmast von SchweinenInfo
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Description
Verfahren zur Schnellmast von Schweinen Es ist ein Schweine-Schnellmastverfahren bekannt, nach welchem die Schweine mit jedem andern Mast monat eine andere Futtermischung erhalten, z. B. im ersten Mastmonat eine solche mit einem Gehalt von 17 kg verdaulichem Eiweiss in 100 kg Trockensub stanz, im letzten Mastmonat eine solche mit einem Gehalt von 10 kg verdaulichem Eiweiss in 100 kg Trockensubstanz. Damit ist es möglich, Schweine in 5 Mastmonaten (1 Mastmonat = 28 Tage) von 20 kg auf 114 kg zu mästen, während im allgemeinen 7 Monate erforderlich sind. Dieses Verfahren ist aber in der Praxis nicht durchgedrungen.
Da in einer Mästerei in der Regel Schweine verschiedener Alters klassen vorhanden sind, müssen ständig 5 verschie dene Futtermischungen zur Verfügung stehen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Schnellmast von Schweinen, welches diesen Nach teil nicht aufweist, jedoch, wie Versuche zeigten, den gleichen Vorteil erbringt.
Dieses Verfahren zur Schnellmast von Schweinen ist dadurch gekennzeichnet, dass Schweinen mit einem Lebendgewicht von etwa 20 kg während der gesamten Mastdauer an jedem Fütterungstag pro Tier als Grundration eine zur physiologischen Sättigung un genügende Menge eines Futters verabreicht wird, wel ches 60-200 g verdauliches Eiweiss enthält, wovon mindestens etwa ?:i tierisches Eiweiss oder eine äqui valente Menge entsprechender Aminosäuren sowie ein von Monat zu Monat mengenmässig verändertes Ergänzungsfutter, welches, auf 100 kg Trockensub stanz bezogen, weniger verdauliches Eiweiss aufweist als das als Grundration verwendete Futter und die beiden Futter nicht gleichzeitig verabreicht werden. Für die Grundration eignen sich z.
B. eiweissreiche Futtermittel, welche pro 100 kg Trockensubstanz 15-90 kg verdauliches Eiweiss enthalten. Als Ei weissfuttermittel kommen beispielsweise Fischmehl und ölkuchenschrote und als Ergänzungsfutter bei spielsweise Getreideschrote und Fette in Frage.
<I>Ausführungsbeispiel</I> Es wird pro Schwein und Tag während der ge samten Mastzeit als Grundration ein Futter verab reicht, welches 260 g Trockensubstanz enthält mit einem Gehalt von 110 g verdaulichem Eiweiss, wovon 30 g tierisches Eiweiss. Nachdem diese Ration restlos aufgefressen worden ist, erhält jedes Schwein von einem rationierten Ergänzungsfutter, das in 100 kg Trockensubstanz 8 kg verdauliches Eiweiss enthält, folgende Mengen: im ersten Mastmonat 700 g im zweiten Mastmonat 1100 g im dritten Mastmonat 1800 g im vierten Mastmonat 2300 g im fünften Mastmonat 2500 g Auf diese Weise gefüttert, wurden Schweine in 126 Tagen von durchschnittlich 20 kg Lebend gewicht auf 103 kg Lebendgewicht gebracht.
Die Grundration kann auf die verschiedenen Fütterungen des Tages verteilt oder auf einmal ver abreicht werden. Zweckmässig wird das Ergänzungs futter erst vorgesetzt, nachdem die Grundration rest los aufgefressen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Schnellmast von Schweinen, da durch gekennzeichnet, dass Schweinen mit einem Lebendgewicht von etwa 20 kg während der gesamten Mastdauer an jedem Fütterungstag pro Tier als Grundration eine zur physiologischen Sättigung un genügende Menge eines Futters verabreicht wird, welche 60 bis 200 g verdauliches Eiweiss enthält, wovon mindestens etwa 1/.1 tierisches Eiweiss oder eine äquivalente Menge entsprechender Aminosäuren sowie ein von Monat zu Monat mengenmässig ver ändertes Ergänzungsfutter, welches, auf 100 kg Trok- kensubstanz bezogen,weniger verdauliches Eiweiss aufweist als das als Grundration verwendete Futter und die beiden Futter nicht gleichzeitig verabreicht werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Grundration auf die verschie denen Fütterungen des Tages verteilt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die tägliche Grundration auf ein mal verabreicht wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das rationierte Ergänzungsfutter erst vorgesetzt wird, nachdem der Grundrationsteil aufgefressen ist. 4.Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rationierte Ergänzungsfutter erst vorgesetzt wird, nachdem die Grundration auf gefressen ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man für die Grundration ein Futter verwendet, das auf 100 kg Trockensubstanz bezogen 15-90 kg verdauliches Eiweiss enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH354319T | 1960-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354319A true CH354319A (de) | 1961-05-15 |
Family
ID=4510444
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354319D CH354319A (de) | 1960-12-19 | 1960-12-19 | Verfahren zur Schnellmast von Schweinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354319A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0150391A3 (de) * | 1983-12-17 | 1987-01-28 | Deutsche Perlite GmbH | Verfahren zur Mast eines Mastschweines |
-
1960
- 1960-12-19 CH CH354319D patent/CH354319A/de unknown
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