CH254171A - Verfahren zur Schnellmast von Schweinen. - Google Patents

Verfahren zur Schnellmast von Schweinen.

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CH254171A
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Holliger August
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Holliger August
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K50/00Feeding-stuffs specially adapted for particular animals

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Description


  Verfahren zur     Schnellmast    von     Schweinen.       Es ist ein     Schweine-Schnellmmtverfahren     bekannt, nach welchem die Schweine mit je  dem andern Mastmonat eine andere Futter  mischung erhalten, z. B. im ersten Mastmonat  eine solche mit einem Gehalt     vom.    17 kg ver  daulichem Eiweiss in 100 kg     Troekensub-          sitanz,    im letzten Mastmonat eine solche mit  einem Gehalt von 10 kg verdaulichem Ei  weiss in 100 kg Trockensubstanz. Damit ist  es möglich, Schweine in fünf     Mastmonaten     (ein Mastmonat = 28 Tage) von 20 auf  110 kg zu mästen, während im allgemeinen  sieben Monate erforderlich sind.

   Dieses Ver  fahren ist aber in der Praxis nicht     Jurch-          gedrungen.    Da in einer Mästerei in der Regel  Schweine     verschiedener    Altersklassen vor  handen sind,     müssen    ständig fünf     versehie-          dene    Futtermischungen zur     Verfügung    stehen.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein als       Schnelllmastverfahren    geeignetes Verfahren  zum Mästen von Schweinen,     welches    diesen  Nachteil nicht aufweist, jedoch, wie     Versuche          zeigten,    den .gleichen Vorteil gibt.  



  Dieses Verfahren zur Schnellmast von  Schweinen ist, dadurch gekennzeichnet, dass  Schweinen mit einem     Lebendgewieht    von min  destens ca. 20 kg während der     ;gesamten     Mastdauer an jedem     Fütterungstag    pro Tier  als Grundration eine zur physiologischen  Sättigung ungenügende Menge eines Futters  verabreicht wird, welches     8'0-210,0-    g verdau  liches Eiweiss enthält, wovon mindestens ca..

         1%        tierisches    Eiweiss ist, sowie ein Futter zur  Sättigung mit einem     niedrigeren    Gehalt an    verdaulichem     Eiweiss    als     demjenigen    des als  Grundration     verwendeten        Futters,        und    die  beiden Futter bei der     Verabreichung        ausein-          andergehalten    werden. Für die     Grundration     eignen sich z. B.

   Futter,     wi#Iche    pro 100 kg  Trockensubstanz     1@5--@90    kg     verdauliches    Ei  weiss enthalten.  



       Ausf        ührungsbeispiel:     Es wird pro Schwein und Tag während  ,der gesamten Mastzeit als Grundration ein  Futter verabreicht, welches 530 g Trocken  substanz enthält,     mit    einem Gehalt von  116,6 g verdaulichem     Eiweiss,    wovon 45- g  tierisches Eiweiss. Nachdem diese     Ration     aufgefressen worden ist, erhält     jedes    Schwein  von einem Futter, das in 100 kg     Trocken6ub-          stanz    8 kg verdauliches     Eiweib    enthält, bis  zur Sättigung.  



  Auf     diese    - Weise     gefüttert,    wurden  Schweine in     1.40    Tagen von durchschnittlich  21,3 kg     Lebendgewieht    auf 114,6 kg     Lebend-          gewicht    gebracht.  



  Die Grundration kann auf die     verechie-          denen    Fütterungen des Tages verteilt oder  auf einmal verabreicht werden.     Zweckmässig     wird das     Sättigungsfutter        erst    vorgesetzt,  nachdem die     Grundration        restlos    aufgefres  sen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schnellmast von Schwei nen, dadurch gekennzeichnet, dass Schweinen mit einem Lebendgewicht von mindestens ca. 20 kg während der gesamten Mästdauer an jedem Fütterungstag pro Tier als Grund ration eine zur physiologischen Sättigung ungenügende Menge eines Futters verabreicht wird, welches 8ü-2-00 g verdauliches Ei weiss enthält., wovon mindestens ca.
    1/4 tieri sches Eiweiss ist, sowie ein Futter zur Sätti- gung mit einem, niedrigeren Gehalt an ver daulichem Eiweiss als demjenigen des als Grundration verwendeten Futters und die bei den Futter beider Verabreichung auseinander gehalten werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass,die tägliche Grund- ration auf einmal verabfolgt wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, :dass das Sättigungs futter erst vorgesetzt wird, nachdem der Grundrations.teil aufgefressen ist. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Sättigungs- Tutter erst vorgesetzt wird, nachdem die Grundration aufgefressen ist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch,, da .durch gekennzeichnet, dass man für die Grund- ration ein Futter verwendet, das auf 100 kg Trockensubstanz bezogen 15-90 kg verdau liches Eiweiss enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren, nach Patentanspruch, .da- durch-gekennzeichnet, dass die Grundration auf die verschiedenen Fütterungen des Tages verteilt wird.
CH254171D 1948-03-18 1948-03-18 Verfahren zur Schnellmast von Schweinen. CH254171A (de)

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CH254171D CH254171A (de) 1948-03-18 1948-03-18 Verfahren zur Schnellmast von Schweinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10234622C1 (de) * 2002-07-29 2003-11-06 Michael Schneider Verfahren zur Mast von pflanzenfressenden Nutztieren, insbesondere von Schweinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10234622C1 (de) * 2002-07-29 2003-11-06 Michael Schneider Verfahren zur Mast von pflanzenfressenden Nutztieren, insbesondere von Schweinen

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