CH354728A - Einrichtung zur Zuführung von Spulen zu einer automatischen Spulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl - Google Patents

Einrichtung zur Zuführung von Spulen zu einer automatischen Spulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl

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CH354728A
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Baumann Emil
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Fischer Ag Georg
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


  Einrichtung zur Zuführung von Spulen zu einer  automatischen     Spulenauswechselvorrichtung    an einem     Webstuhl       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung zur Zuführung von Spulen zu einer automati  schen     Spulenauswechselvorrichtung    an einem Web  stuhl mit einem direkt     aneinanderliegende    Spulen  enthaltenden Vorratsraum ohne Zwischenwände, der  eine     Durchlassöffnung    nach unten für die Spulen  aufweist.  



  In der Weberei besteht das Bestreben, einem  Webstuhl eine     möglichst    grosse Anzahl Vorratsspulen  aufzugeben, um eine rationelle Arbeitsweise zu er  möglichen und     demzufolge    Arbeitskräfte einzusparen.  



  Es sind verschiedene Vorrichtungen     bekannt,    bei  denen aus einem mit Zwischenwänden versehenen  Behälter oder Magazin     Schusspulen    je einzeln einer  Auswechselvorrichtung zugeführt werden.  



  Dabei können die Spulen durch ihr Eigengewicht  aus dem Behälter- oder Magazinabteil der Auswech  selstelle     zurutschen,    oder sie werden durch bekannte  Einrichtungen unter den     Spulenhammer    befördert,  z. B. mittels einer verschiebbaren Gleitkammer, in  die die Spulen aus dem festen Magazin fallen.  



  Eine Vorrichtung ist bekannt mit einem Rutsch  magazin, aus dem die Spulen mittels schwenkbaren  Tragarmen geholt, vor ein Gehäuse gesenkt und in  einen Kanal im Gehäuse eingeschoben werden. Aus  diesem Kanal     erfolgt    das Einschlagen der Spulen in  den Schützen.  



  Alle diese Vorrichtungen können nur eine     ber     schränkte Anzahl Spulen in den Behältern, bzw.  Magazinen aufnehmen. Es     wurden    deshalb Vor  schläge bekannt, um eine sehr grosse Anzahl von  Spulen in einem Behälter für die     Spulenauswechslung     bereitzuhalten. So ist z. B.     eine    Vorrichtung bekannt,  die aus einem, mit vielen Abteilen versehenen Be  hälter, eine an sich bekannte     Spulentrommel    speist.    Eine     übertragungseinrichtung    stösst die Spulen aus  den Behälterabteilen in die     Spulentrommel    ein.  



  Weitere Vorschläge gingen dahin, einen     mit    Ab  teilen versehenen     Spulenbehälter        jeweils    durch eine  Vorrichtung derart über eine Rutsche, aus der die  Spulen der Auswechselstelle zugeführt werden, zu  verschieben, dass die in den Abteilen vorhandenen  Spulen in die Rutsche fallen können.  



  Die mit Abteilen versehenen     Spulenbehälter    sind  im Aufbau sehr     kompliziert    und teuer. Die Spulen  müssen entweder von Hand     in    die Abteile     eingelegt     werden, oder es sind     hiezu    spezielle Hilfsvorrich  tungen an der     Spuhnaschine    notwendig. Es wurden  deshalb Vorrichtungen bekannt, die eine Mehrzahl von  Spulen in einem, ohne jegliche Zwischenwand     ver-          sehenen    Behälter auf dem Webstuhl zur Auswechs  lung bereithalten. Aus diesem Behälter fallen die  Spulen unter Eigengewicht auf eine Rutsche und der       Spulenwechselstelle    zu.

   Obwohl die Behälter mit  einem fest angeordneten Aufhalte- bzw.     Spulentrenn-          keil,    oder     mit        beweglichen        Rückhaltemitteln    an der       Austrittstelle    der Spulen versehen     wurden,    sind     Spu-          lenverklemmungen,        hervorgerufen    durch den Druck  des     Spulenvorrates,    möglich und verursachen Störun  gen im rationellen Betrieb des Webstuhls.  



  Die vorliegende Erfindung dient dazu, die vorer  wähnten     Nachteile    zu beheben     und    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass     ein    Heber durch eine Öffnung  in den Vorratsraum     einschiebbar    ist, zum Zwecke,  im Vorratsraum enthaltene, unter dem Druck des       Spulenvorrats    verklemmte Spulen     voneinander    zu  lösen und     in    die Rutsche überzuführen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     erfindungsgemässen     Einrichtung zur     Spulenzuführung    ist in der Zeich  nung dargestellt und es zeigt       Fig.    1     einen        Schnitt    durch die     Spulenzuführuhg,              Fig.    2     einen    Teilschnitt der     Fig.    1, vergrössert  gezeichnet,     mit    der in Ruhestellung sich befindlichen       Spulenzuführung,          Fig.    3 einen Teilschnitt mit der in Arbeitsstellung  sich befindlichen     Spulenzuführung,

      nach der Linie       111-11I    in der     Fig.    4,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    in  der     Fig.    2,       Fig.    5 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles V  in der     Fig.    4,       Fig.    6 eine Variante der     Spulenabtasteinrichtung     und der Sperrung der     Durchlassöffnung    im Schnitt  nach der Linie     VI-VI    in der     Fig.    7,

         Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie     VII-VII    in  der     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie     VIII-VIII     in der     Fig.    7.  



  In der     Fig.    1 ist ein     Webstuhlgestell    1 dargestellt.  Ein Träger 2 ist mittels Schrauben am Webstuhl  gestell 1 befestigt. In einer Bohrung des Trägers 2  lagert eine drehbare Welle 3. Ein Handhebel 10 ist  fest mit der Welle 3 verbunden ; ebenso sind Stege  4 fest auf der Welle 3     verankert.    Die Stege 4 sind  mit einem Tragwinkel 5 verbunden. Ein Gehäuse 6  ist     derart    auf dem Tragwinkel 5 befestigt, dass dessen  offene Gehäusewand nach oben gerichtet ist. In der  dem Tragwinkel 5 entgegengesetzten Ecke des Ge  häuses 6 ist eine weitere Öffnung 8     (Fig    1 und 2).

    Eine Rutsche, bestehend aus zwei U-förmigen Schie  nen 20 und 21     (Fig.    4), ist unterhalb dieser Öffnung  8 am     Webstuhlgestell    1 in nichtdargestellter Weise  befestigt. In das Gehäuse 6 ist ein     Spulenbehälter     15 eingeschoben. Da der     Spulenbehälter    15 kürzer  ist als das Gehäuse 6, entsteht zwischen der Gehäuse  wand 16 und der offenen Oberkante 50 des Spulen  behälters 15 ein Spielraum, der so gross ist, dass  eine Spule ohne Behinderung durch die     Durchlass-          öffnung    17 fallen kann. Der     Spulenbehälter    15 ist  ohne     irgendwelche        Zwischenwände    ausgeführt.

   Er  kann von bekannten     Spulmaschinen    gefüllt werden.  



  Am Gehäuse 6     (Fig.    2, 4 und 5) ist an Zapfen  11 ein Sperrgestänge 12 mittels Schwenkarmen 13  gelenkig     gelagert.    Eine Zugfeder 14 ist einerseits am  Gehäuse 6 und andererseits an einem der Schwenk  arme 13 verankert. An     einem    Schwenkarm 13 ist  ein Nocken 18 angeordnet, der in der Arbeitsstellung  (ausgezogenen Stellung in der     Fig.    1) des Gehäuses  6 gegen einen mit der Rutsche bzw. der Schiene 20  fest verbundenen Anschlag 19 stösst. Dadurch wird  das Sperrgestänge 12 aus dem Bereich der     Durchlass-          öffnung    17 weggeschwenkt.

   In der ausgeschwenkten  Lage des Behälters     (strichpunktierte    Stellung in der       Fig.    1) bewirkt die Zugfeder 14 eine     Verschwenkung     des Sperrgestänges 12 vor die     Durchlassöffnung    17,  bis der Nocken 18 an einem am Gehäuse 6 ange  ordneten Stift 51 anschlägt.  



  Unterhalb der     Durchlassöffnung    17 ist zwischen  den Schienen 20 und 21 ein wannenförmig ausge  bildeter und mit einer Nase 37 versehener Heber  22 heb- und senkbar angeordnet. Der Heber 22 ist    mit einem Kolben 23 verbunden, der in einem am       Webstuhlgestell    1 mittels des Trägers 38 befestigten  Zylinder 24 gleitet. Unterhalb des Zylinders 24 sind  an einem Steg 25     zwei    Zugfedern 26 eingehängt,  die mit dem anderen Federende in     Laschen    27 am       Heber    22 verankert sind und den Letzteren nach  unten bzw. den Kolben 23 in den Zylinder 24 hinein  ziehen. Eine     Druckmittelleitung    43 führt in den Zylin  der 24.

   Eine am Heber 22 angeordnete Führungs  platte 28 dient als Lager für eine Klinke 29, die  in einem Schlitz 33 um einen Zapfen 34 schwenkbar  ist. An der Führungsplatte 28 ist ein Steg 30 ange  ordnet mit einem Stift 31. Eine Zugfeder 32 ver  bindet die Klinke 29 und den Stift 31. Die Klinke  29 weist einen Arm 35 auf. Ein Taster 36 steht  lose auf dem Arm 35     und    ist im Heber 22     geführt,     aus dem er ein kleines Stück in die wannenförmige       Ausnehmung    hinausragt. Am     Webstuhlgestell    1 bzw.  am Träger 38 ist eine Raste 39 befestigt, in deren  Zähne 40 die Klinke 29 einklinken kann.  



  Die     Fig.    6 bis 8 zeigen eine Variante einiger  Details an der     Spulenzuführungseinrichtung.    Anstelle  des schwenkbaren Sperrgestänges 12 tritt eine ver  schiebbare Sperrstange 46. Am Gehäuse 6 sind  Schlitze 47 vorhanden, in welchen die Sperrstange  46 geführt wird und gleiten kann. Die Sperrstange  46 steht unter Federdruck. In einem am Gehäuse  angeordneten Zylinder 52 gleitet eine Büchse 53,  die durch eine Feder 48 gegen die Sperrstange 46  angedrückt wird und Letztere vor die     Durchlass-          öffnung    17     schiebt.    Ein Keil 49 ist am Webstuhl  gestell 1 befestigt und tritt in Wirkungsverbindung  mit der Sperrstange 46 beim Einschwenken des Ge  häuses 6 in die Arbeitsstellung.  



  Die Klinke 29 und die Raste 39 sind bei der  Anordnung nach den     Fig.    6 bis 8 durch ein Ventil  44 ersetzt, das in die Leitung 43 eingebaut ist. Der  Taster 36 wirkt auf das Ventil 44 ein. Die Kolben  rückführung im Zylinder 24 erfolgt durch eine  Druckfeder 45.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung  ist die nachstehend beschriebene, wobei von dem  Zustand ausgegangen wird, bei dem die Rutsche und  der     Spulenbehälter,    bzw. das Gehäuse, keine Spulen  enthalten und das Gehäuse sich in Arbeitsstellung  befindet  Mit dem Handhebel 10     (Fig.    1) wird das Gehäuse  6 in die mit     strichpunktierten    Linien gezeichnete Lage  geschwenkt. Ein mit Spulen 41 gefüllter Behälter 15  kann in das Gehäuse 6 hineingestossen werden und  zwar so, dass die offene Seite des     Spulenbehälters     15 oben ist.

   Die Öffnung 8 bzw. 17 ist in der ausge  schwenkten Lage dadurch gesperrt, dass das Sperr  gestänge 12 durch die     Feder    14 vor die Öffnung 17  gezogen wird und zwar soweit, bis der     Nocken    18  des Schwenkarmes 13 am Stift 51 anschlägt.  



  Der Handhebel 10 wird nach links geschwenkt  und damit auch der     Spulenbehälter    15. Die Spulen  41 rollen dabei gegen die     Durchlassöffnung    17, wer  den aber durch das Sperrgestänge 12 solange zurück-      gehalten, bis der     Nocken    18 den Anschlag 19     berührt     und der Schwenkarm 13 im     Gegenuhrzeigersinn    aus  der     strichpunktierten    Lage     (Fig.    2) gedreht wird. Das  Sperrgestänge 12 gibt die     Durchlassöffnung    frei und  die zunächst liegenden Spulen 41 fallen auf die  Rutsche. Damit wäre das eigentliche Zuführen der  Spulen auf eine Rutsche beendet.

   In den meisten  Fällen verklemmen sich die untersten Spulen zufolge  Druckes des     Spulenvorrates,    und es entsteht eine Si  tuation, wie sie die     Fig.    2 zeigt. Die Spulen 41a,  41b und 41c hindern sich gegenseitig und können  nicht herausfallen.  



  Im vorliegenden Beispiel wird nun bei jedem       Spulenwechsel    durch nichtdargestellte bekannte Mittel  ein Steuerventil geöffnet, das Druckmittel durch die  Leitung 43 auf die Unterseite des Kolbens 23 leitet.  Der Kolben 23 und der daran befestigte Heber 22  gleiten zwischen den Schienen 20 und 2,1 durch die       Durchlassöffnung    17 in das Gehäuse 6 nach oben.  Die Zugfedern 26 werden gedehnt. Die Spulen 41b  und 41e     (Fig.    2 und 3) werden durch die Nase 37  des Hebers 22 weggestossen und dadurch die Spule  41a befreit, welche in die Wanne des Hebers 22  fällt     (Fig.    3). Der Taster 36 wird durch das.

   Gewicht  der Spule 41a niedergedrückt und wirkt seinerseits  auf die Klinke 29, die sich im Uhrzeigersinn dreht       (Fig.    5), bis sie an einem Zahn 40 der Raste 39  eingreift. Die Hubbewegung des Hebers 22 wird da  durch abgestoppt.  



  Im weiteren Verlauf der durch den Spulen  wechselvorgang in Tätigkeit gesetzten Steuerung wird  die     Druckmittelzufuhr    zum Zylinder 24 geschlossen  und der Heber 22 mittels der Zugfedern 26 in seine  Ausgangslage     zurückbewegt.    Die durch den Heber  22 von der Verklemmung losgelöste Spule 41a wird  im Heber 22 nach unten mitgeführt und in die  Rutsche bzw. deren Schienen 20 und 21 abgelegt.  



  Die zur Anwendung gelangenden Druckmittel zur  Steuerung des Kolbens 23 können verschieden sein,  z. B. Luft, Wasser oder Öl.  



  Die Hubbegrenzung des Hebers 22, wie es die       Fig.    6 bis 8 zeigen, wirkt folgendermassen  Die Klinke 29 und die Raste 39 sind durch  ein Ventil 44 ersetzt. Beim Niederdrücken des Tasters  36 durch eine Spule wird die     Druckmittelzufuhr    zum  Zylinder 24     mittels    des Ventils 44 unterbrochen und  der Heber 22 an einer weiteren Hubbewegung ver  hindert. Die Rückführung des Hebers 22 in seine  Ausgangslage     erfolgt    in gleicher Weise, wie oben  beschrieben.  



  Die Einrichtung der Sperrung der Durchgangs  öffnung 17 nach den     Fig.    6 bis 8 wirkt     folgender-          massen     In der ausgeschwenkten Lage des Gehäuses 6       (Fig.    1, strichpunktierte Linien) drücken die Federn  48 über die Büchse 53 auf die Sperrstange 46, die  sich vor die Durchgangsöffnung 17 schiebt. Beim  Einschwenken des Gehäuses 6 in die Arbeitslage  drückt der Keil 49 die Sperrstange 46 von der Öff-         nung    17 weg und gibt dadurch den Weg frei für  den Durchgang der Spulen 41 aus dem Behälter.  



  Der in den Figuren dargestellte     Spulenbehälter     15 könnte auch weggelassen werden, wobei die Spu  len dann durch Kippen von     Spulenbehältem    direkt  in das Gehäuse 6 eingefüllt werden. Ebenso könnte  das Gehäuse 6     wegnehmbar    angeordnet, bzw. der       wegnehmbare        Spulenbehälter    15 so ausgebildet sein,  dass er zugleich als Gehäuse     mit    einer Durchlass  öffnung verwendet werden könnte.  



  Die ganze     Einrichtung    liesse sich soweit noch  automatisieren, dass das Aus- und Einschwenken des  Gehäuses durch mechanische Mittel     ausgeführt     würde. Auch das Einführen der     Spulenbehälter    in  das Gehäuse könnte von einer     Rollenbahn    oder  dergleichen erfolgen, wobei dann     jeweils    der leere       Spulenbehälter        mittels    mechanischen Greifern ent  fernt würde.     Damit    könnte eine     grössere    Anzahl     Spu-          lenbehälter        vorgestapelt    werden, die z.

   B. soviel Spu  len enthalten, dass der Webstuhl eine noch längere  Zeit arbeiten kann.  



  Der Heber 22     könnte    z. B. anstatt durch die       Durchlassöffnung    17, durch welche     die    Spulen 41  nach unten fallen, durch eine separat angebrachte       Öffnung    in das Gehäuse 6     hineingleiten.    Es wäre  denkbar, dieselbe unmittelbar neben der     Durchlass-          öffnung    17 anzuordnen, so dass zwischen der Ge  häusewand 16 und dem Heber 22     ein    Raum entsteht,  aus dem die Spulen auf die Rutsche fallen können.  Es ist auch möglich, den Heber horizontal in das  Gehäuse hineingleiten zu     lassen.     



  Der     wesentliche    Vorteil der dargestellten Einrich  tung ist,     dass    durch den Heber jede     mögliche,    durch  den Druck der Vorratsspulen hervorgerufene     Ver-          klemmung    im     Spulenbehälter,    bzw. Gehäuse, gelöst  werden kann, wodurch die Spulen ungehindert aus  dem keine Zwischenwände enthaltenden     Spulenbe-          hälter    auf eine Rutsche     übergeführt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Zuführung von Spulen zu einer automatischen Spulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl mit einem dicht aneinanderliegende Spulen enthaltenden Vorratsraum .ohne Zwischenwände, der eine Durchlassöffnung nach unten für die Spulen auf weist, und mit einen darunter liegenden, geneigten Rutsche, die zur Spulenauswechselvorrichtung führt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Heber (2.2) durch eine Öffnung in den Vorratsraum einschiebbar ist, zum Zwecke,
    im Vorratsraum enthaltene, unter dem Druck des Spulenvorrates verklemmte Spulen (41) voneinander zu lösen und in die Rutsche überzu führen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsraum durch ein am Webstuhl (1) schwenkbar angeordnetes Gehäuse (6) gebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge häuse (6) vom Webstuhl (1) abgenommen als Spu- lenbehälter benutzbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Ge häuse (6) ein Spulenbehälter (15) einschiebbar ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Heber (22) in das Gehäuse (6) durch dieselbe Durchlassöffnung (17) einschiebbar ist, aus der je weils die Spulen aus dem Gehäuse (6) herausfallen. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Heber (22) an einem Kolben (23) befestigt ist, der in einem am Webstuhl (1) angeordneten Zylinder (24) gleitet.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (23) über eine Druckmittelsteuerung von der Spulenauswechselvorrichtung beeinflusst wird um dem Heber (22) jeweils eine intermittierende Hub- und Senkbewegung zu erteilen. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Heber (22) wannenförmig ausgebildet und mit einer Nase (37) versehen ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heber (22) mit einem durch eine Spule (41) verschiebbaren Taster (36) versehen ist, der in Wir kungsverbindung mit einer Klinke (29) steht. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Raste (39) am Webstuhl (1) in Wirkungs verbindung mit der Klinke (29) treten kann. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlassöffnung (17) im Gehäuse (6) durch ein am Gehäuse (6) schwenkbar angeordnetes Sperr gestänge (12) verschliessbar ist, welches die Durch- lassöffnung (17) frei gibt, wenn ein mit der Rutsche fest verbundener Anschlag (19) auf es einwirkt.
CH354728D 1957-09-09 1957-09-09 Einrichtung zur Zuführung von Spulen zu einer automatischen Spulenauswechselvorrichtung an einem Webstuhl CH354728A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253192B (de) * 1961-08-02 1967-10-26 Valentin Patent Ges M B H Vorrichtung zum Entnehmen von Schussspulen an Webmaschinen

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DE1253192B (de) * 1961-08-02 1967-10-26 Valentin Patent Ges M B H Vorrichtung zum Entnehmen von Schussspulen an Webmaschinen

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