CH354830A - Speicher-Wasserkraftanlage - Google Patents

Speicher-Wasserkraftanlage

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CH354830A
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Sulzer Ag
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  • Hydraulic Turbines (AREA)
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Description


      Speicher-Wasserkraftanlage       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Speicher-          Wasserkraftanlage    mit einer eine unterhalb des Un  terwasserspiegels gelegene     überdruckturbine,    eine  Speicherpumpe und eine mit diesen Maschinen ge  kuppelte elektrische Maschine enthaltenden Maschi  nengruppe.  



  Bei bisherigen Anlagen dieser     Art        liegt    die Ma  schinengruppe so tief unterhalb des Unterwasserspie  gels, dass die Speicherpumpe gerade um den Betrag  der bei ihr benötigten     Zulaufhöhe    unterhalb des Un  terwasserspiegels angeordnet ist;

   die Turbine befindet  sich, sofern es sich um Anlagen mit waagrechter Achse  der Maschinengruppe handelt, auf der Höhe der Spei  cherpumpe oder, sofern es sich um     Anlagen    mit senk  rechter Achse der Maschinengruppe handelt, um einen  bestimmten Betrag oberhalb der Speicherpumpe, im       allgemeinen    jedoch tiefer unterhalb des Unterwasser  spiegels     als    die an ihrem     Laufradaustritt    benötigte       Gegendruckhöhe    beträgt. Dabei werden die Zulauf  höhe der Speicherpumpe und die     Gegendruckhöhe    der  Turbine nach den     vorgesehenen    Betriebsverhält  nissen, z.

   B. der Fall- und Förderhöhe, der Wasser  menge und wesentlich durch die spezifische und damit  durch die tatsächliche     Drehzahl    bestimmt, die bei  spielsweise durch die elektrische Maschine gegeben  sein kann. Die     Zulaufhöhe    der Speicherpumpe     ergibt     sich bekanntlich um einige Meter     grösser    als die     Ge-          gendruckhöhe    der Turbine.  



  Im     Gegensatz    zu den erwähnten bekannten An  lagen besteht die Erfindung     darin,    dass die Maschinen  gruppe so tief unterhalb des     Unterwasserspiegels    an  geordnet ist, dass die Turbine gerade um den Betrag  der an ihrem     Laufradaustritt    benötigten     Gegendruck-          höhe    unterhalb des Unterwasserspiegels liegt, während  die Speicherpumpe weniger tief unterhalb des Unter  wasserspiegels angeordnet ist als die an sich bei     ihr     benötigte     Zulaufhöhe    beträgt, wenigstens jedoch so    tief wie die     Turbinen-Gegendruckhöhe    beträgt,

   und  dass schliesslich vor die Speicherpumpe eine Zubringer  pumpe geschaltet ist, deren Förderhöhe mindestens  gleich der     Differenz        zwischen    der an sich benötigten  und der durch den Unterwasserspiegel statisch erzeug  ten     Speicherpumpen-Zulaufhöhe    ist. Das Maschinen  haus braucht dann nicht mehr so weit in die Tiefe  gebaut zu werden, so dass Ausschachtungsarbeiten,  tiefe Fundamente und damit Baukosten gespart wer  den.

   Ferner wird es möglich, die     Zentrifugalpumpe     mit höherer Drehzahl zu betreiben     und.    sie kleiner aus  zubilden, ohne dass sie im Hinblick auf die bei höherer  Drehzahl an sich wachsende     Kavitationsgefahr    tiefer  unter dem Unterwasserspiegel     angeordnet    werden  müsste;

   vielmehr erzeugt die Zubringerpumpe den zur  Vermeidung von     Kavitation    erforderlichen, an sich  fehlenden Betrag des     Zulaufdrucks.    Während also bei  den bisherigen Anlagen die Speicherpumpe min  destens so tief gelegt wird wie die an sich benötigte       Zulaufhöhe    beträgt, wird bei der     erfindungsgemässen     Anlage die     Tiefenlage    der Maschinengruppe, insbe  sondere der Speicherpumpe, durch die geringere     Tur-          binen-Gegendruckhöhe        bestimmt.     



  Die Zeichnung zeigt eine bisherige Anlage und  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.  In     Fig.    1 ist zum Vergleich die bisherige Anlage  in Vorderansicht dargestellt.  



       Fig.    2 und 3 sind zugehörige     Schnitte    nach Linien  <I>AA</I> und     BB    in     Fig.    1.  



       Fig.4    ist     eine    Draufsicht auf eine erfindungs  gemässe Anlage.  



       Fig.    5 und 6 sind zwei zugehörige     Schnitte    nach       Linien   <I>CC</I> und<I>DD</I> in     Fig.    4.  



  Die in     Fig.    1 bis 3 dargestellte Maschinengruppe  einer Wasserkraftanlage     enthält    eine überdruck  turbine 1, der das aus einem oberen Becken, z. B.  einem     See    kommende Wasser über eine Leitung 2      zugeführt wird und aus der es über     eine    Leitung 3 in  das sogenannte     Unterwasser    4 strömt, und     die        zur     Erzeugung des notwendigen Gegendrucks am Aus  tritt des Laufrades unterhalb des Unterwasserspiegels  12 liegt, ferner eine elektrische Maschine 5, die bei  normalem     Betrieb    von der Turbine 1 angetrieben ist,

    sowie eine     zweiflutige        Zentrifugalpumpe    6, die über  eine     ausrückbare    Kupplung 7 von der auch als Elek  tromotor verwendbaren Maschine 5 angetrieben ist,  wenn Wasser aus dem     Unterwasser    4 in umgekehrter       Richtung    über     zwei    aus dem     Unterwasser    4 kommende  Saugleitungen 10 und eine Druckleitung 9 in das obere  Becken gefördert werden soll. Die drei     Maschinen    1,  5, 6 haben eine gemeinsame     waagrechte    Achse 11 und  sind in einem an dem     Unterwasser    4 errichteten Ma  schinenhaus 8 untergebracht.

   Die Achse 11 liegt um  einen Betrag<I>HP</I> unterhalb des Unterwasserspiegels  12, der     gleich    der den gegebenen     Verhältnissen,    be  sonders der Betriebsdrehzahl entsprechenden Zulauf  höhe der Pumpe 6 ist. Die durch das     Unterwasser    4  hervorgerufene     Gegendruckhöhe    am     Laufradaustritt     der Turbine 1, die in     Fig.    2 mit     HT    bezeichnet ist,  beträgt bei der dargestellten bisherigen Wasserkraft  anlage etwa die     Hälfte    des Betrages von<I>HP,</I> so dass  der     Gegendruckforderung    am Austritt der Turbine im  Übermass Rechnung getragen ist.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Anlage nach den       Fig.    4 bis 6     liegt    die gemeinsame Achse 11 nur um  den Betrag     HT    der     Gegendruckhöhe    der Überdruck-,  z. B.     Francis-    oder Reaktionsturbine 1     unterhalb    des  Unterwasserspiegels 12. Das Maschinenhaus 8 ist bei  diesem Beispiel entsprechend weniger weit in die Tiefe  gebaut. Vor die Speicherpumpe 6 ist eine über einen  Elektromotor 13 angetriebene Zubringerpumpe 14  geschaltet, die das Wasser über eine aus dem Unter  wasser 4 kommende Leitung 15, 17. 20 in die Lei  tungen 10 und damit in die Hauptpumpe 6 fördert.  



  Die Förderhöhe der Pumpe 14 ist mindestens  gleich der Differenz zwischen der an sich benötigten  und der durch den Unterwasserspiegel statisch er  zeugten     Speicherpumpen-Zulaufhöhe.     



  Bei einem abgewandelten     Ausführungsbeispiel          sitzt    die in     Fig.    4 gestrichelt eingezeichnete Zubringer  pumpe 14' unmittelbar auf der Achse 11 und ist von  der     als    Antriebsmotor arbeitenden Maschine 5 an  getrieben. Die Teile 13 bis 15, 17, 20 fallen fort;  eine Leitung 18 bildet nunmehr die Saugleitung der  Zubringerpumpe. Auf der Druckseite der Zubringer  pumpe führt bei diesem Beispiel eine Leitung 19 in  die Saugleitungen 10 der Hauptpumpe 6.

   Der Aus  führungsform nach     Fig.4    bis 6 sind die gleichen  Maschinen und sonstigen     Verhältnisse    wie der bis  herigen Bauart nach     Fig.    1 bis 3     zugrundegelegt,    ledig  lich die Tiefe der gemeinsamen Maschinenachse 11    ist verringert     und    es ist der Hauptpumpe 6 die Zu  bringerpumpe 14 oder 14'     vorgeschaltet.     



  Bei anderer Ausführungsform hat die Maschinen  gruppe senkrechte Achse und die Pumpe 6     sitzt    an  der tiefsten Stelle aller Maschinen, jedoch weniger tief  unterhalb des Unterwasserspiegels als ihre an sich       bnötigte        Zulaufhöhe    beträgt; dabei ist die oberhalb  der Pumpe 6 liegende Turbine gerade so tief unter  halb des Unterwasserspiegels 12 angeordnet, wie die  an ihrem     Laufradaustritt    benötigte     Gegendruckhöhe     beträgt.  



  Bei allen Bauarten ist die Förderhöhe der Zu  bringerpumpe 14 bzw. 14' mindestens gleich der  Differenz zwischen der an sich benötigten, in     Fig.    2  und 3 mit<I>HP</I> bezeichneten     Zulaufhöhe    der Haupt  pumpe 6 und der durch den Unterwasserspiegel 12  statisch erzeugten, der in den     Fig.    2 und 5 mit     HT     bezeichneten     Turbinen-Gegendruckhöhe    gleichen Zu  laufhöhe, bei dem gezeichneten Beispiel also gleich der  Differenz der Beträge<I>HP</I> und     HT.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Speicher-Wasserkraftanlage mit einer eine un terhalb des Unterwasserspiegels gelegene Überdruck turbine, einer Speicherpumpe und eine mit diesen Ma schinen gekuppelte elektrische Maschine enthaltenden Maschinengruppe, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschinengruppe so tief unterhalb des Unterwasser spiegels angeordnet ist, dass die Turbine gerade um den Betrag der an ihrem Laufradaustritt benötigten Gegendruckhöhe unterhalb des Unterwasserspiegels liegt, während die Speicherpumpe weniger tief unter halb des Unterwasserspiegels angeordnet ist als die an sich bei ihr benötigte Zulaufhöhe beträgt,
    wenigstens jedoch so tief wie die Turbinen-Gegendruckhöhe be trägt, und dass schliesslich vor die Speicherpumpe eine Zubringerpumpe geschaltet ist, deren Förderhöhe mindestens gleich der Differenz zwischen der an sich benötigten und der durch den Unterwasserspiegel sta tisch erzeugten Speicherpumpen-Zulaufhöhe ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch mit waagrechter Anordnung der Achse der Maschinengruppe, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Maschinenachse so tief unterhalb des Unterwasserspiegels liegt, wie die Gegendruckhöhe der Turbine beträgt, und dass die Zubringerpumpe eine Förderhöhe aufweist, die gleich der Differenz der von der Hauptpumpe an sich be nötigten Zulaufhöhe und der Turbinen-Gegendruck- höhe ist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zubringerpumpe von der als Motor arbeitenden elektrischen Maschine angetrieben ist.
CH354830D 1957-07-26 1957-07-26 Speicher-Wasserkraftanlage CH354830A (de)

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