CH354909A - Camping-Koffer - Google Patents

Camping-Koffer

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CH354909A
CH354909A CH354909DA CH354909A CH 354909 A CH354909 A CH 354909A CH 354909D A CH354909D A CH 354909DA CH 354909 A CH354909 A CH 354909A
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CH
Switzerland
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camping
legs
suitcase
front wall
suitcase according
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Application number
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English (en)
Inventor
Kraushaar Julius
Original Assignee
Borer Karl
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Publication date
Application filed by Borer Karl filed Critical Borer Karl
Publication of CH354909A publication Critical patent/CH354909A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B3/00Folding or stowable tables
    • A47B3/10Travelling or trunk tables

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


  Camping-Koffer    Es sind sogenannte     Camping-Kcffer    bekannt, die  insbesondere von Automobilisten, Boot- und     Kanu-          Fahrer    verwendet werden und zum Unterbringen von  Gegenständen dienen, die insbesondere beim Pick  nicken gebraucht werden, wie Geschirr, Bestecke, Fla  schen, Behälter, Kocher, Kochgeschirre und derglei  chen. Meistens sind diese Koffer in entsprechende,  auf die Gegenstände zugeschnittene Fächer     unterteilt.     Der Koffer dient hierbei lediglich als     Behälter    zum  geordneten Unterbringen der betreffenden Gegen  stände und zum Verpacken für den Transport.

   Die  zum Picknicken ausserdem benötigten Möbel, wie ins  besondere Tische und Stühle, müssen separat mit  gebracht werden und nehmen ihrer     Sperrigkeit    wegen  verhältnismässig viel Platz beim     Transport    ein. Um  diesen     Platzbedarf    herabzusetzen, sind diese Möbel  meistens zerlegbar bzw. zusammenklappbar eingerich  tet, wobei als Stühle die bekannten Feldstühle Ver  wendung finden.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt nun, dieses  separate Mitführen der Picknick-Möbel zu vermei  den und betrifft einen Camping-Koffer, der dadurch  gekennzeichnet ist, dass er aus zwei an je einer     Längs-          seite    der Rückwand um 90  nach aussen klappbaren,  unter sich gleich gestalteten Deckeln und einem  losen, sich über den ganzen Innenraum erstrecken  den rechteckigen, die Vorderwand nebst Handgriff  und die beiden Seitenwände aufweisenden Einsatz  gestell besteht, wobei in jedem Deckel zwei     verlänger-          bare    Tischbeine angeordnet sind,

   die in den der  Kofferrückwand abgekehrten     Eckpartien    derart  schwenkbar am Deckel     gelagert    sind,     d'ass    sie bei  in der völligen     Offenlage    befindlichen Deckeln aus  letzteren in eine quer zu der durch die Aussenseiten  der Kofferrückwand und der Deckel gebildeten ge  meinsamen Ebene befindliche Lage     herausschwenk-          bar    sind und die Beine eines mit Ausnahme des Ein-         satzgestells    durch     Kofferteile    gebildeten Tisches mit  in einer Ebene liegender Tischfläche bilden.

   Der völlig  geöffnete Koffer mit den verlängerten, in ihre Ab  stützlage bewegten Beine, kann nach Entfernen des  Einsatzgestells einfach auf die Beine gestellt werden,  so dass die ei wähnte Ebene die obere Begrenzung und  damit die Tischoberseite bildet, die parallel zum Erd  boden liegt, auf welchem die     Beine    abgestützt sind.  Die Tischfläche hat eine der     Kofferlänge    entspre  chende Breite und eine der Summe der Breite des  Rückens und der beiden Deckel entsprechende Länge,  so     d'ass    sich auch bei einem bezüglich seiner Abmes  sungen noch verhältnismässig handlichen Koffer eine  beträchtliche Tischfläche erzielen lässt, die im all  gemeinen den für das Picknicken erforderlichen Platz  verhältnissen genügt.  



  Das aus dem Koffer herausgenommene Einsatz  gestell bietet für die bisher     allein    in den bekannten  Camping-Koffern untergebrachten, eingangs     erwähn-          ten    Gebrauchsgegenstände, bei gleicher Koffergrösse  ungefähr gleich viel, zum mindesten nicht erheblich  weniger Platz als die bekannten Camping-Koffer im  ganzen, da ja diese zur Bildung der     erwähnten    Fächer  ebenfalls     Gesteilteile    benötigen, mit dem Unterschied  jedoch, dass diese im Koffer fest eingebaut sind, wo  gegen beim Erfindungsgegenstand das herausgenom  mene Gestell als weiteres Möbelstück     nutzbringend     Verwendung finden kann, insbesondere als Träger  für einen oder mehrere Kocher,

   die fest ins Gestell  eingebaut sein können. Letzteres kann mit auszieh  baren Beinen versehen und     infolgedessen    das Gestell  auf die für einen     Kocherträger    erwünschte Höhe ge  bracht werden. Im Einsatzgestell lassen sich     ferner    bei  geeigneter Platzausnützung eine Reihe von Feld  stühlen in     zusammengeklapptem    Zustande raumspa  rend unterbringen.

   Der übrige Platz kann dann zum  Unterbringen der     erwähnten    Gebrauchsgegenstände      dienen, die bei auf Beinen gestelltem Einsatzgestell  dann auch eine bequem zugängliche Lage haben und       daher    auch     während    der gesamten jeweiligen Cam  pingzeit in entsprechenden Fächern des Gestells ord  nungsgemäss untergebracht werden können, so dass sie  jederzeit zur Hand sind, ohne herumzuliegen und nach  Gebrauch und eventueller Reinigung sofort wieder  versorgt werden können.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt perspektivisch den geschlossenen Kof  fer.  



       Fig.    2 zeigt den Koffer von der Stirnseite gesehen  in aufgeklapptem Zustand, mit ausgezogenen und in  die Stützlage gebrachten Beinen.  



       Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab in Draufsicht  gemäss dem Pfeile a in     Fig.    2 ein Detail.  



       Fig.    4 zeigt das     Einsatzgestell    mit     herausbewegten     Beinen von der Seite gesehen.  



       Fig.5    zeigt bei abgenommenem     Gestelldeckel     einen Grundriss und       Fig.    6 eine Stirnansicht.  



       Fig.    7 zeigt in grösserem     Massstabe    einen Schnitt  nach der Linie 7-7 in     Fig.    6.  



  Wie insbesondere aus den     Fig.    1 und 2 hervor  geht, weist der Koffer zwei in geschlossenem Zustande  einander mit der Innenseite zugekehrte, in einem  Abstand voneinander befindliche, unter sich gleiche  Deckel 1 auf, ferner eine rechteckige     Rückwand    2.  Die Deckel 1 sind an je einer Längsseite der Rück  wand 2 um 90  nach aussen klappbar gelagert, und  zwar zweckmässig mittels je eines Fischbandes 3       (Fig.3).    Der Koffer weist     ferner    ein loses, sich  über den ganzen Innenraum erstreckendes recht  eckiges Einsatzgestell auf, welches die vordere Wand  4, nebst dem daran angebrachten üblichen     Koffer-          handgriff    5 und die beiden Seitenwände 6 bildet.  



  In jedem Deckel 1 sind, wie aus     Fig.    2 hervor  geht, je     zwei        verlängerbare    Tischbeine 7 angeordnet,  die in den der Rückwand 2 abgekehrten Eckpartien  der Deckel derart schwenkbar gelagert sind, dass sie  aus der in     Fig.    2 gestrichelt gezeichneten Lage inner  halb der Deckel aus letzteren in eine     Abstützstellung     geschwenkt werden können, in welcher sie gemäss  den in     Fig.2    in ausgezogenen Linien dargestellten  Beinen, quer zu der durch die Aussenseite der Rück  wand 2 und der in der     Offenendlage    befindlichen     Dek-          kelaussenseite    gebildeten gemeinsamen Ebene stehen.

    Bei dieser Querlage liegen die Beine nicht genau  winkelrecht zur genannten Ebene, sondern nach ihren  freien Enden zu etwas divergierend, um eine stabilere       Abstützstellung    zu gewährleisten.  



  Die Tischbeine 7 sind zusammenklappbar und  bestehen aus     einem    je am benachbarten Seitenschild  8 des betreffenden Deckels um eine zu den Deckel  klappachsen 3 parallele Achse 9 schwenkbar gelager  ten Oberteil 10 sowie einem, an dessen freien     Endteil     um einen zur Achse 9 parallele Achse 11 schwenkbar  gelagerten     Unterteil    12. Die Schwenkachse 11 be  findet sich am oberen Ende des Unterteils 10 und    ist in einem Langloch 13 des Oberteiles 10 in der  Beinrichtung verschiebbar angeordnet.

   Der Ober  teil 10 weist am unteren Ende eine axiale     Ausneh-          mung    14 auf, mit welcher ein am Unterteil 2 nach  der entsprechenden Seite vorstehender Stift 15 der  art zusammenarbeitet, dass bei in der     Ausnehmung    14  befindlichem Stift 15 das betreffende Bein 7 gegen  Knicken gesichert ist. In dieser Lage wird der Unter  teil 12 bei mit den beiden auf den Erdboden abge  stützter Lage durch das Gewicht der übrigen Tisch  teile gesichert. Zum Zusammenklappen muss jeweils  durch Ziehen am Unterteil 12 der Stift 15 aus der       Ausnehmung    14 axial herausgezogen werden, wobei  die Achse 11 im Langloch 13 entsprechend gleitet.  Alsdann kann das Zusammenklappen des betreffen  den Teils erfolgen.  



  Um die Tischbeine 7 in ihrer     Abstützlage    zu  halten, sind sie mittels je einer zu den Achsen 9, 11  parallelen Achse 16 gelenkig mit dem einen Ende  einer Führungsstange 17 verbunden, deren anderes  Ende mittels eines Zapfens 18 drehbar und längs  verschiebbar in einem Führungsschlitz 19 des betref  fenden Deckelschildes 8 gelagert ist. Der Schlitz 19  verläuft parallel zur Deckelaussenseite und ist derart  bemessen und angeordnet, dass er das Ausschwenken  des betreffenden Tischbeines von der zusammen  geklappten, im Deckelinnern befindlichen Lage in  die     Abstützlage    gestattet und es in dieser gegen     Wei-          terschwenken    arretiert, wie durch ausgezogene Linien  in     Fig.    3 dargestellt ist.

   Bei dieser Schwenkbewegung  des Beines wird der Drehzapfen 18 vorerst nach hin  ten geschwenkt, bis der Drehzapfen 18 mit den Ach  sen 9 und 16 in der     Totpunktlage    liegt. Alsdann er  folgt die Verschiebung des Zapfens 18 nach     aussen    bis  ans Schlitzende.  



  Wie aus den     Fig.    2 und 3 hervorgeht, weist die  Rückwand 2 an den beiden Schmalseiten je einen  winkelrecht zu ihr stehenden, nach der Koffer  innenseite vorspringenden Bügel 20 auf, dessen mit  ihren freien Enden in der Rückwand 2 verankerte  Schenkel 21 gleich hoch sind, wie die     Deckelseiten-          schilde    B. Letztere weisen an ihrem freien Längs  rand je einen zu diesen parallelen Führungsschlitz 22       (Fig.    3) auf, welcher den benachbarten Bügel 20 um  fasst.

   Der Schlitz 22 ist derart angeordnet und be  messen, dass bei in der     Offenlage    befindlichem zu  gehörigem Deckel     (Fig.    2 und 3) der ihn nach innen  begrenzende Teil 23 am benachbarten Bügelschenkel  21 den     Deckelschwenkwinkel    auf     90     begrenzend an  liegt. Beim Schliessen der Deckel werden die Schlitze  22 über den Steg 24 der Bügel 20 geschwenkt und  kommen dann auf der     Innenseite    des Rückens 2     in     der     Deckelschliesslage    zum Aufsitzen.  



  Statt zusammenklappbar können die Tischbeine 7  auch     teleskopartig        ausschiebbar    sein, wobei wieder  eine Sicherung gegen ungewolltes     Wiedereinschieben     in der ausgezogenen Lage vorzusehen ist, wie dies  an sich bei Stativen und dergleichen bekannt ist.  



  Zum Gebrauch des in     Fig.2    in ausgezogenen  Linien dargestellten Tisches wird das Einsatzgestell,      welches lose auf der Innenseite des auf dem Erdboden  aufruhenden Rückens 2 steht, durch Anfassen am  Handgriff 5 abgehoben. Alsdann kann der Tisch  umgekehrt und auf seine Beine gestellt werden, wobei  die gemeinsame Ebene der Aussenseite des Rückens  2 und der Deckel 1 die Tischfläche bildet.  



  Das Einsatzgestell weist, wie in     Fig.2    in ge  strichelten Linien veranschaulicht, mindestens auf der  einen Seite, zweckmässig jedoch auf beiden Seiten,  eine ringsum laufende Einbuchtung zum Unterbringen  von zusammengeklappten Feldstühlen 25 auf. Die  Feldstühle bestehen in bekannter Weise aus je zwei       ineinandergeschachtelten,        auseinanderklappbar    mit  einander verbundenen     Rahmen    26 aus Leichtmetall  rohr, wobei auf der einen Schmalseite zwischen den  Rahmen ein Sitztuch eingesetzt ist.  



  Wie insbesondere aus den     Fig.    4 und 6 hervor  geht, weist das Einsatzgestell vier nach der der Vor  derwand 4 entgegengesetzten Seite     ausschiebbare     Beine 27 auf, welche in der     ausgeschobenen        End-          lage    feststellbar sind. Zu diesem Zwecke weist das  Gestell auf jeder Stirnseite je eine winkelrecht zur  Vorderwand stehende, nach aussen vorspringende  Führungsrippe 28 auf. Die Führungsrippen 28 sind  mit je einem Längsschlitz 29 versehen, der an den  beiden Enden hakenförmig verläuft. In jedem Längs  schlitz 29 ist je ein Gleitstück 30 verschiebbar ge  lagert.

   Dieses besteht aus zwei     U-profilförmigen     Lagerstücken 31, die durch einen eingenieteten Zap  fen 32 miteinander verbunden sind, welcher durch den  betreffenden Schlitz 29 hindurchgeführt ist     (Fig.    7).  An jedem Lagerstück 31 ist das obere, zwischen die  Schenkel eingesetzte Ende je eines der Beine 27 mit  tels eines vernieteten Drehzapfens 33     angelenkt.    Die  Drehzapfen 33 liegen parallel zu den Rippen 28 und  der Vorderwand 4.  



  An dem der Vorderwand 4 abgekehrten Endteil  des Einsatzgestells ist auf jeder Schmalseite je eine  quer zur Rippe 28 angeordnete Rippe 34 angeordnet,  die nach aussen vorsteht. Jede Rippe 34 weist zwei  schlitzförmige     Durchbrechungen    auf, durch welche je  ein Bein 27 hindurchgesteckt ist. Die     Durchbrechun-          gen    liegen symmetrisch     zu    den Führungsrippen 28.

    Die     Durchbrechungen    einer jeden Rippe 34 weisen  einen so grossen Abstand relativ zum Abstand der       Beinschwenkzapfen    33 auf, dass die Beine 27 eines  jeden Beinpaares nach der der Vorderwand 4 ab  gekehrten     Gestellseite    zu divergent verlaufen und  beim     Ausschieben    aus dem Gestell von der in       Fig.6    strichpunktiert gezeichneten Anfangslage in  die ausgezogene     Abstützlage        auseinandergespreizt     werden.  



  In der oberen und unteren Endlage lassen sich  die Gleitstücke 30 gegen ungewolltes Verschieben  unter dem Einfluss von zu den Rippen 28 parallelen  Kräften sichern, indem die Zapfen 32 in die haken  förmigen Queräste der Schlitze 29 verschoben werden.  Die unteren hakenförmigen Queräste sind nach den  einander zugekehrten Seiten gerichtet. Ihr gegen  seitiger Abstand ist kleiner als der     Abstand    der         Durchbrechungen    in den beiden Rippen 34 in der       Gestellängsrichtung    gemessen, so dass, wie aus     Fig.    4  hervorgeht, die Beine in der     ausgeschobenen    Lage  nach den freien Enden zu divergent verlaufen.

   Die       Abstützreaktionskräfte,    welche vom Erdboden des  aufgesetzten Gestells auf die Beine übertragen wer  den, üben daher auf die Beine, bezogen auf deren  Anlagestelle, in den Rippen 34     ein    Drehmoment aus,  welches die Tendenz hat, die     erwähnte    Divergenz der  Beine zu vergrössern. Dadurch werden die Zapfen  32 im Sinne der Sicherung gegen Zurückschieben  in die unteren Queräste der Schlitze 29 hineinge  drückt.  



  Zum Einschieben der Beine bedarf es lediglich  einer dem erwähnten Drehmoment     entgegenwirkenden     Schwenkbewegung, um die Zapfen 32 in den gerad  linigen Teil der Schlitze 29     unterzubringen.    Alsdann  lassen sie sich ohne weiteres     paarweise    einschieben,  wonach durch Anfassen der Gleitstücke 30 von  Hand die Zapfen 32 in die oberen,     hakenförmigen     Queräste     hineingedrückt    und dadurch die Beine  gegen     Ausschieben    gesichert werden.  



  Die den Handgriff 5 tragende     Vorderwand    4 des  Einsatzgestells ist, wie in den     Fig.2    und 6 ange  deutet ist, um 180  nach einer Seite klappbar angeord  net und ist zugleich als Deckel für     zwei    darunter im  Einsatzgestell angeordnete Kocher 35     bestimmt.    Der  übrige Teil des Einsatzgestells enthält     in    nicht dar  gestellter Weise Fächer zum Einsetzen von Ge  brauchsgegenständen. Der betreffende Raum kann  nach der einen Seite zu durch ein durchbrochenes  Blech oder dergleichen geschlossen sein, damit die  Gegenstände nicht nach der Rückseite herausfallen  können.

   Diese Rückwand dient gleichzeitig als Ver  steifung für das Einsatzgestell,     insbesondere    gegen       Verecken.     



  Bei     geschlossenem    Koffer sind beide Deckel durch  ein gemeinsames Schnappschloss, welches sich in dem  die Vorderwand 4 aufweisenden Deckel des Einsatz  gestells befindet, in der Schliesslage verriegelt. Die     Ent-          riegelung    erfolgt durch Einpressen eines unter dem  Handgriff 5 angeordneten     Druckknopfes.    36     (Fig.    1),  entgegen einer diesen kraftschlüssig in der     Verriege-          lungslage    haltenden Schliessfeder.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Camping-Koffer mit rechteckiger Rückwand, da durch gekennzeichnet, dass er aus zwei an je einer Längsseite der Rückwand (2) um 90 nach aussen klappbaren, unter sich gleich gestalteten Deckeln (1) und einem losen, sich über den ganzen Innenraum erstreckenden rechteckigen, die Vorderwand (4) nebst Handgriff (5) und die beiden Seitenwände (6) auf weisenden Einsatzgestell besteht, wobei in jedem Deckel (1) zwei verlängerbare Tischbeine (7) an geordnet sind, die in den der Kofferrückwand (2) abgekehrten Eckpartien derart schwenkbar am Dek- kel (1) gelagert sind, dass sie bei in der völligen Offen lage befindlichen Deckeln (1)
    aus letzteren in eine quer zu der durch die Aussenseiten der Kofferrück- wand (2) und der Deckel (1) gebildeten gemeinsamen Ebene befindliche Lage herausschwenkbar sind, und die Beine eines mit Ausnahme des Einsatzgestells durch Kofferteile gebildeten Tisches mit in einer Ebene liegender Tischfläche bilden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Camping-Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Seitenschild (8) der Deckel (1) je ein Tischbein (7) um eine zu den Deckelklappachsen (3) parallele Achse (9) schwenk bar gelagert ist, an welchem eine Führungsstange (17) angelenkt ist, deren anderer Endteil längsverschieb bar und drehbar in einem Führungsschlitz (19) des Deckelschildes (8) gelagert ist, welcher Schlitz derart bemessen und angeordnet ist,
    dass er das Ausschwen ken des Tischbeines in seine Stützlage gestattet und es in dieser gegen Weiterschwenken arretiert. 2. Camping-Koffer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Tischbeine teleskop- artig gusschiebbar sind. 3. Camping-Koffer nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (7) zu sammenklappbar und in der gestreckten Verlänge rungslage gegen Einknicken in den Klappgelenken (11) sicherbar sind. . 4.
    Camping-Koffer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kofferrückwand (2) an den beiden Schmalseiten je einen winkelrecht zu ihr stehenden, nach der Kofferinnenseite vorspringen den Bügel (20) aufweist und die Deckelseitenschilde (8) an ihrem freien Längsrand je einen zu diesem parallelen, den benachbarten Bügel (20) umfas senden Schlitz (22) besitzen, der derart angeordnet und bemessen ist, dass bei in der Offenlage befind lichem Deckel (1) der ihn nach innen begrenzende Teil (23) am benachbarten Bügelschenkel (21) den Deckelschwenkwinkel begrenzend anliegt, wogegen beim Schliessen des Deckels (1) der Schlitz (19) über den Bügelsteg (24)
    schwenkt. 5. Camping Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzgestell mindestens auf der einen Seite eine ringsumlaufende Einbuch tung zum Unterbringen von zusammengeklappten Feldstühlen (25) aufweist, die je zwei ineinander geschaltete auseinanderklappbar miteinander verbun dene Rahmen (26) besitzen. 6. Camping-Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Handgriff (5) tragende Vorderwand (4) des Einsatzgestells um 180 nach einer Seite klappbar angeordnet ist und zugleich als Deckel für mindestens einen darunter im Einsatz gestell angeordneten Kocher (35) dient.
    7. Camping-Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzgestell mit nach der der Vorderwand (4) entgegengesetzten Seite zu gus- schiebbaren und in der ausgeschobenen Endlage fest stellbaren Beinen (7) versehen ist. B. Camping-Koffer nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das Einsatzgestell auf jeder Stirnseite je eine winkelrecht zur Vorderwand (4) stehende, nach aussen vorspringende Führungs rippe (28) aufweist, längs welcher je ein Beinpaar verschiebbar geführt ist. 9.
    Camping-Koffer nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Führungsrippen (28) je einen Längsschlitz (29) aufweisen, in welchem ein Gleitstück (30) verschiebbar gelagert ist, an wel chem auf jeder Seite der Rippen (28) je ein Bein (27) um eine zur Rippe (28) und zur Vorderwand (4) parallele Achse (33) schwenkbar gelagert ist, wobei an dem der Vorderwand (4) abgekehrten Endteil des Einsatzgestells je eine Durchbrechung angeordnet ist, durch welche je eines der Beine (27) hindurchgesteckt ist, wobei die Durchbrechungen symmetrisch zur Füh rungsrippe (28) mit einem so grossen Abstand relativ zum Abstand der Beinschwenkachsen (33) angeordnet sind,
    dass die Beine (27) eines jeden Beinpaares nach der der Vorderwand (4) abgekehrten Gestellseite zu divergent verlaufen und beim Ausschieben ausein- andergespreizt werden. 10. Camping-Koffer nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Längsschlitze (29) der Führungsrippen (28) an den Enden derart haken förmig verlaufen, dass das Gleitstück (30) in den beiden Endverschiebelagen gegen selbsttätiges Zu rückschieben unter dem Einfluss von rippenparallelen Kräften gesichert ist.
CH354909D 1957-08-27 1957-08-27 Camping-Koffer CH354909A (de)

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