CH355018A - Verfahren zum Sichten von gut und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Sichten von gut und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH355018A
CH355018A CH355018DA CH355018A CH 355018 A CH355018 A CH 355018A CH 355018D A CH355018D A CH 355018DA CH 355018 A CH355018 A CH 355018A
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CH
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air
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Inventor
Schmitz Hugo
Original Assignee
Polysius Gmbh
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force
    • B07B7/083Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force generated by rotating vanes, discs, drums, or brushes

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  Verfahren zum Sichten von Gut und     Einrichtung    zur Durchführung des Verfahrens    Bei den bisher     bekannten        Windsichtern    wird das  Sichtgut mittels Streuteller     schleierartig    ausgebreitet  und in diesem Zustand von einem von unten kom  menden Luftstrom durchstrichen, der von     einem     meistens auf der gleichen Welle wie der     Streuteller          sitzendem    Gebläse     erzeugt    wird.

       Windsichter    der  bisherigen     Bauart    haben den Nachteil,     dass    sie einen       verhältnismässig    grossen Raum beanspruchen, ob  wohl der von dem Gebläse erzeugte Luftstrom nicht  sehr kräftig ist. Da die     Aufnahmefähigkeit    des Luft  stromes für     schwebfähige    Teilchen begrenzt ist, hat  man verschiedene Wege     beschritten,    um diesen Zu  stand zu verbessern, z. B. durch Einbau eines zweiten       Lüftrades.    Diese Massnahme bedingt     einen    höheren  Aufwand an Energie, der in keinem gerechten Ver  hältnis zu der erzielbaren Leistung steht.  



  Es ist     bekannt,    dass die vom     Streuteller        abge-          schleuderten    Gutteile je nach ihrer Grösse mit einer  verschieden grossen Energie aufgeladen     sind,    die sie  befähigt, eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Die  sen Effekt macht sich die vorliegende     Erfindung     zunutze. Zur     Auswertung    dieses Effektes ist es nur  notwendig, dem Streuteller eine     bestimmte    Form zu  geben, die von der bisherigen wesentlich abweicht.

    Wie Versuche ergeben haben, ist eine     kegelförmige     Gestalt des Streutellers besonders geeignet, die Tren  nung des Sichtgutes     herbeizuführen.    Die den Fein  gutteilen     aufänglich        erteilte    Energie ist hierbei derart  gering, dass sie bei Erreichen eines den Teller umge  benden Mantels     bereits    soweit verbraucht ist, dass  das Feingut an der     Mantelinnenfläche    entlang nach  unten sinkt, während die gröberen Teile     in    dem so  gebildeten Mantelraum     in        Zickzackbewegung    dem  Auslauf zu wandern,

   um dann durch     ihr    Gewicht     in     den     Grobgutbehälter    zu fallen, aus dem sie gege  benenfalls erneut einer     Zerkleinerungseinrichtung    zu  geführt werden können.

      Gegenstand der vorliegenden     Erfindung    ist daher  ein Verfahren     zum        Sichten    von Gut unterschiedlicher       Korngrössen,    dadurch gekennzeichnet, dass das einem  durch eine Welle angetriebenen als Mehrfachkegel  ausgebildeten und teilweise von einem mit Abstand  angeordneten     mitrotierenden    Mantel umgebenen  Streuteller zugeführte Gut durch     Zentrifugalwir-          kung    derart geführt wird,

   dass das     Feingut    an der  inneren Mantelfläche entlang     abwärts    wandert und  nach Erreichen der unteren     Mantelraumöffnung     durch einen von der     Mantelunterkante    und der  Oberkante des     Griessbehälters    gebildeten Spalt mit  tels eines, sich aus dem Zusammentreffen     zweier    aus       entgegengesetzter    Richtung fliessender Luftströme  resultierenden Luftstromes in einen     Feingutbehälter     eingetragen     wird,

          während    das Grobgut den Mantel  raum durchwandert und am     Mantelraumauslauf     durch Schwerkraft in den     Grobgutbehälter        fällt.    Das  Feingut kann aus dem     Feingutbehälter    abgesaugt und  einem nachgeschalteten Zyklon zwecks Trennung der  Luft zugeleitet werden. Die     Absaugung        der    ausge  schiedenen     Luft    kann gegebenenfalls durch die Saug  seite des Gebläses erfolgen, welches zur Erzeugung  der beiden     Luftströme    dient.

   Die Einstellung des       Feinheitsgrades    erfolgt zweckmässig durch Regulie  rung der Drehzahl des     kegelförmigen    Streutellers  und/oder durch     Änderung        dvr        Luftgeschwindigkeit.          Letzteres        kann    durch Erweiterung oder Verengung  des     Luftführungskanals    erreicht werden.

   Die Einrich  tung zur     Durchführung    des Verfahrens nach der  Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der ange  triebene Streuteller als Mehrfachkegel     ausgebildet    und  in seinem Wirkungsbereich teilweise von einem mit  rotierenden Mantel     umgeben    ist, so dass     ein    Hohl  raum gebildet     wird,    den das Sichtgut durchwandert.  Der Mantel kann     in    seinem Abstand vom Streuteller  verstellbar     eingerichtet    sein.

   Der an seinem oberen      Ende     vorteilhaft        kegelförmig    verlaufende     Grobgutbe-          hälter    kann     ebenfalls    in seiner Höhe verstellbar ein  gerichtet sein, um den     Austrittsspalt    des     Feingutes     aus dem vom Teller und dem diesen     umgebenden     Mantel     gebildeten    Raum regulieren zu können. Für  die Erzeugung der Luftströme genügt     ein.    einziges       Gebläse,    durch das die Luft     gegebenenfalls        im    Kreis  lauf geführt wird.  



  In der Zeichnung ist die     Erfindung    in einem  Ausführungsbeispiel schematisch     dargestellt.     



  Der     Sichter    besteht aus dem äusseren, den Fein  gutbehälter     bildenden    Gehäuse 1, dessen unterer Teil  konisch verläuft und in einen     Absaugstutzen    2 endigt.  Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist der angetriebene  als Mehrfachkegel ausgebildete Streuteller 3 drehbar       gelagert,    dessen oberer     Teil    mit Abstand von einem       mitrotierenden    Mantel 4 umgeben ist,

   so dass ein  Raum 5 gebildet     wird.    Der Streuteller ragt mit seinem  unteren     kegelförmigen    Teil in das     kegelförmige    obere  Ende 6 des     Luftzuführungrohres    7     hinein,    das in  seiner Höhe verstellbar     eingerichtet    ist, so dass der  zwischen     Streutellerunterteil    und dem kegelförmigen  Oberteil des     Luftzüführungsrohres    gebildete Raum     ss     erweitert oder verengt werden kann, um dadurch die  Geschwindigkeit der Luftströmung verändern zu  können.

   Das Luftrohr 7 ist     in    dem den     Grobgutraum     bildenden Gehäuse 9     untergebracht,    dessen oberer  Teil 10     in    der Höhe verstellbar ist, wodurch der  Austrittsspalt<B>11</B> für die     Feingutabführung    erweitert  oder verengt werden kann. Die in der hohlen Welle  12 des Streutellers     angeordnete        Aufgabeschurre    13  ist bis nahe an die Telleroberfläche herabgeführt und  mit dem kegelförmigen     Lufteinlasstutzen    14 fest ver  bunden. Der     Lufteinlasstutzen    ist mit einer Regulier  einrichtung versehen.

   Die Luft strömt zwischen Welle  12 und Schurre 13 in den Raum 5 ein, an dessen  Ende er auf den durch das Rohr 7 geführten Luft  strom trifft. Das Feingut wird hierbei in     Richtung     der sich ergebenden resultierenden Strömungsrich  tung durch den Spalt 11 in den     Feingutbehälter    1  abgeführt. Die Griesse werden durch den am unteren       konischen    Teil des Behälters 9     befindlichen        Auslass-          stutzen    15 abgeführt. Die Pfeile deuten den Strö  mungsverlauf der     einzelnen    Komponenten an.  



  Es ist selbstverständlich auch möglich, die An  ordnung so zu treffen, dass der Streuteller 3 von  einer massiven, durch die     Aufgabeschurre    geführten  Welle angetrieben wird.  



  Es ist ferner möglich, die Trennung von Feingut  und Luft im     Feingutbehälter    1 durchzuführen, indem  man an den     Behälteroberteil    einen Ventilator     an-          schliesst,    wodurch der     nachzuschaltende    Zyklon ein  gespart werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Sichten von Gut unterschiedlicher Korngrössen, dadurch gekennzeichnet, dass das einem durch eine Welle angetriebenen als Mehrfachkegel ausgebildeten und teilweise von einem mit Abstand angeordneten mitrotierenden Mantel umgebenen Streuteller zugeführte Gut durch Zentrifugalwirkung derart geführt wird,
    dass das Feingut an der inneren Mantelfläche entlang abwärts wandert und nach Erreichen der unteren Mantelraumöffnung durch einen von der Mantelunterkante und der Oberkante des Griessbehälters gebildeten Spalt mittels eines, sich aus dem Zusammentreffen zweier aus entgegenge setzter Richtung fliessender Luftströme resultierenden Luftstromes in einen Feingutbehälter eingetragen wird,
    während das Grobgut den Mantelraum durch wandert und am Mantelraumauslauf durch Schwer kraft in den Grobgutbehälter fällt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Regulierung des Feinheits- grades beim Sichtvorgang durch Änderung der Dreh zahl des Streutellers erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung des Feinheits- grades durch Änderung der Strömungsgeschwindig keit des sich aus beiden Luftströmen ergebenden resultierenden Luftstromes erfolgt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung der Luftströme durch ein einziges Gebläse erfolgt, dass sowohl mit den Lufteinlässen des Sichters als auch mit dem Luftauslass eines dem Sichter nachgeschalteten Zy klons verbunden ist, so dass die Luft im Kreislauf geführt wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der angetriebene Streuteller (3) als Mehrfachkegel ausgebildet und in seinem Wirkungsbereich teilweise von einem mitrotierenden Mantel (4) umgeben ist, so dass ein Hohlraum gebildet wird, den das Sicht gut durchwandert. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Streuteller als Doppelkegel ausgebildet ist und dass das untere Mantelende nach aussen abgebogen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (12) des Streutellers (3) hohl ausgebildet ist, durch welche die Aufgabeschurre (13) bis nahe an die Telleroberfläche herabgeführt ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Streuteller mit seinem unteren Kegelteil in das in seiner Höhe verstellbare kegelförmige Ende (6) eines in den Grobgutbehälter (9) eingeführten Luftrohres (7) hineinragt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass das obere kegelförmig ausge bildete Ende (10) des Grobgutbehälters (9) höhen verstellbar ist, wodurch der vom unteren Mantelende und oberen Rand des Grobgutbehälters gebildete Spalt (11) verändert werden kann. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die hohle Antriebswelle (12) des Streutellers (3) in dem übergreifenden nach oben trichterartig erweiterten Luftanschlusstutzen (14) dreht, durch den die Aufgabeschurre (13) luftdicht geführt ist. 9. Einrichtung nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftanschluss (14) mit einer Reguliereinrichtung versehen ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch ein Gehäuse (1), an das ein Absaug- ventilator angeschlossen ist.
CH355018D 1956-08-25 1957-07-27 Verfahren zum Sichten von gut und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens CH355018A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261736B (de) * 1961-10-28 1968-02-22 Josef Wessel Dr Ing Schwingbar gelagerter Schwerkraftsichter
CN114160423A (zh) * 2021-12-27 2022-03-11 上海博隆装备技术股份有限公司 一种旋转脱粉器

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1261736B (de) * 1961-10-28 1968-02-22 Josef Wessel Dr Ing Schwingbar gelagerter Schwerkraftsichter
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