CH355253A - Scharniergelenk an Zahnprothesen - Google Patents

Scharniergelenk an Zahnprothesen

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CH355253A
CH355253A CH355253DA CH355253A CH 355253 A CH355253 A CH 355253A CH 355253D A CH355253D A CH 355253DA CH 355253 A CH355253 A CH 355253A
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hinge axis
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Albert Prof Dr Gerber
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Albert Prof Dr Gerber
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like
    • A61C13/102Fastening of artificial teeth to denture palates or the like to be fixed to a frame
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
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Description


  
 



  Scharniergelenk an Zahnprothesen
Die Erfindung betrifft ein Scharniergelenk an Zahnprothesen, zur Verbindung eines dental abgestützten Prothesenteiles mit einem Freiendsattel, mit zwei durch eine Scharnierachse gelenkig miteinander verbundenen   Teilen.   



   Bisher wurden von Zahntechnikern infolge prekärer räumlicher Verhältnisse nur einfachste Scharniere verwendet. Da über den Hebelarm des Freiendsattels massive Druck- und Schubkräfte auf die Scharnierachse einwirken, sind diese Scharniere übermässigen Beanspruchungen ausgesetzt und deshalb auch bald ausgeleiert. Schlottrige Scharniergelenke erlauben dem Freiendsattel, unter Kaubeanspruchung seitliche Walkbewegungen auszuführen, weiche die Knochenresorption unter dem   Freiends attel    beschleunigen.



   Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen, und zwar dadurch, dass   der    eine äussere der beiden Teile U-förmigen Querschnitt hat, wobei die Schenkel einander gegenüberliegende Löcher zur Aufnahme der Scharnierachse haben, und dass der andere, innere von der Scharnierachse durchsetzte Teil ein länglicher Block ist, der zwischen den Schenkeln geführt ist.



   Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.



   Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Zahnprothese, in welcher das Ausführungsbeispiel des Scharniers eingebaut ist.



   Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie   II-II    der Fig. 1 in grösserem Massstab.



   Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III von Fig. 2, und    Fig 4    ist eine perspektivische Ansicht des auseinandergenommenen Scharniers und eines zur Er  leichterung    des richtigen Einbaues verwendeten Winkelstückes.



   In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 zusammenfassend der dental abgestützte Teil einer Zahnprothese. mit 2 ein sogenannter Freiendsattel und mit 3 ein Scharnier bezeichnet, welches den Freiendsattel 2 mit dem Prothesenteil 1 verbindet.



   Die Scharnierachse 4 verbindet die Scharnierteile 5 und 6 miteinander und besteht wie diese und wie die Gerippe oder Armierungen 7, 14 der Prothesenteile 1 bzw. 2 zweckmässig aus einer Platin-Gold Legierung. Der äussere Scharnierteil 6 hat U-förmigen Querschnitt, wobei die flachen und zueinander parallelen Schenkel 6a, 6b zum Steg oder Mittelteil 6c senkrecht stehen. Aus unten näher erklärten Gründen hat der Schenkel 6a zwei gleich grosse, glattwandige und gleich weit von den benachbarten Enden des Schenkels entfernte Bohrlöcher 8 und der Schenkel 6b zwei dem einen bzw. anderen dieser Bohrlöcher gegenüberliegende Gewindelöcher 9.

   Die Scharnierachse 4 hat einen glatten, zylindrischen Schaft 4a, der in die Bohrlöcher 8 und in eine glattwandige Bohrung 10   der    Scharnierteiles 5 passt, und einen Gewindeansatz 4b, der in die Gewindelöcher 9 passt; das vom Gewindeansatz 4b entfernte Ende des Schaftes hat einen Querschlitz 4c, der das Ansetzen eines Schraubenziehers erlaubt.



   Der innere Scharnierteil 5 besteht aus einem länglichen Block (die Länge ist im   wesemiichen    gleich gross wie diejenige des Scharnierteiles 6), dessen zur Bohrung 10 senkrecht stehende Seitenflächen 5a bei montiertem Scharnier zwischen den Schenkeln 6a, 6b praktisch spielfrei   geführt    sind. Die zu den Flächen 5a senkrecht stehenden Längsflächen setzen sich je aus den drei Abschnitten 5b, 5c, 5d zusammen; die Abschnitte   5b    sind eben und unter einem Winkel a von ungefähr   4"    zu der die Achse der Bohrung 10 enthaltenden Längsmittelebene geneigt; die Abschnitte   5d    sind zueinander parallel; die Abschnitte 5c sind koaxial zur Bohrung 10 gekrümmt und verbinden je einen ebenen Abschnitt   5b    mit einem ebenen Ab  schnitt 5d.

   Die bei montiertem Scharnier dem Steg 6c zugewendete Längsfläche bildet eine Stützfläche, die bei jeder Schwenklage durch einen ihrer Abschnitte 5b, 5c, 5d auf dem Steg 6c aufliegt und die Aufgabe hat, zwecks Entlastung der Scharnierachse den Kaudruck zu übertragen. Auch die Führung des Teiles 5 zwischen den Schenkeln des Teiles 6 dient der Entlastung der Scharnierachse 4 und ihrer Lager von Seitenkräften.



   Bei der Anfertigung der Zahnprothese wird der blockförmige Scharnierteil 5 durch eine Lötverbindung 11 (Fig. 2) an dem Gerippe 7 des dental abgestützten, den einzuzementierenden Körper la aufweisenden Prothesenteiles 1 befestigt. Zwischen den Steg 6c des Scharnierteiles 6 und den zugewendeten Stützflächenabschnitt   5b    wird der keilförmige Schenkel 12a eines Winkelstückes 12 eingeschoben, bis der Schenkel 12b an der von der Scharnierachse entfernten Stirnfläche des Scharnierteiles 5 anliegt, wie in Fig. 2 gezeigt. Das Winkelstück 12 wird hier belassen, bis der aus Kunstharz bestehende Teil 13 des Freiendsattels 2 durch Polymerisation ausgehärtet ist, wobei die ganze Prothese am Gebissmodell montiert ist und der Freiendsattel am entsprechenden Modellteil anliegt.

   Nachher wird die Scharnierachse 4 entfernt zwecks Auseinandernehmens des Scharniers und Entfernens des Winkel stückes 12. Man hat so die   Ge    währ, dass der Freiendsattel 2 sich um etwa   4"    gegen über dem dental abgestützten Prothesenteil 1 schwenken kann, wenn unter dem Kaudruck das Zahnfleisch unter dem   Freiendsattel    2 nachgibt.



   Bei Anfertigung einer Zahnprothese, bei der das Scharnier am anderen (in Fig. 1 gesehen, oberen) Ende zu liegen kommen soll, kann einfach der Scharnierteil 6 um   1800      verkehrt    angebracht werden, dank dem Umstand, dass er zwei Bohrungen 8 und zwei Gewindelöcher 9 hat.



   Am Scharnierteil 5 könnte nur eine anstatt beide Längsflächen aus den drei Abschnitten 5b,   Sc,      5d    zusammengesetzt und die andere z. B. flach sein. In diesem Falle müsste aber bei der Montage darauf geach  tet    werden, dass stets die richtige Längsfläche dem Sattelteil 6c des Scharnierteiles 6 zugewendet ist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scharnier an Zahnprothesen, zur Verbindung eines dental abgestützten Prothesenteiles mit einem Freiendsattei, mit zwei durch eine Scharnierachse gelenkig miteinander verbundenen Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass der eine, äussere (6) der beiden Teile U-förmigen Querschnitt hat, wobei die Schenkel (6a, 6b) einander gegenüberliegende Löcher (8, 9) zur Aufnahme der Scharnierachse (4) haben, und dass der andere, von der Scharnierachse durchsetzte Teil (5 ? ein länglicher Block ist, der zwischen den Schenkeln geführt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Scharnierteil (5) an seinem einen Ende eine von der Scharnierachse (4) durchsetzte Bohrung (10) und ferner auf seiner ganzen Länge zwei zur Achse dieser Bohrung senkrechte und an den zueinander parallelen Schenkein (6a, 6b) des erstgenannten Scharnierteils geführte Seitenflächen (5a) sowie eine zu diesen Seitenflächen senkrecht stehende Längsfläche hat, die in allen Schwenklagen der beiden Scharnierteile in bezug aufeinander an dem die beiden Schenkel miteinander verbindenden Steg (6c) des äusseren Scharnierteiles (6) zwecks tÇbertra- gung des Kaudruckes anliegt.
    2. Scharnier nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Längsfläche sich aus zwei ebenen, schwach gegeneinander geneigten Abschnitten (5b, Sd) und einem dieselben miteinander verbindenden und zur Bohrung (10) koaxial gekrümmten Übergangsabschnitt (5c) zusammensetzt.
    3. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der Schenkel (6a, 6b) zwei gleich grosse, glattwandige und gleich weit von dessen benachbarten Enden entfernte Bohrlöcher und der andere Schenkel zwei dem einen bzw. anderen dieser Bohrlöcher (8) gegenüberliegende Gewindelöcher (9) hat, derart, dass der innere Scharnierteil (5) durch die einen Gewindeansatz (4b) aufweisende Scharnierachse in der einen oder anderen von zwei symmetrischen, seitenverkehrten Lagen mit dem äusseren Scharnierteil verbunden werden kann.
CH355253D 1957-09-13 1957-09-13 Scharniergelenk an Zahnprothesen CH355253A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992000704A1 (en) * 1990-07-09 1992-01-23 Luiz Augusto De Siqueira Precision device for attaching removable dental prosthesis

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992000704A1 (en) * 1990-07-09 1992-01-23 Luiz Augusto De Siqueira Precision device for attaching removable dental prosthesis
US5284441A (en) * 1990-07-09 1994-02-08 Siqueira Luis A De Precision device for attaching removable dental prosthesis

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