CH355395A - Verfahren zum Herstellen eines mit thermoplastischem Kunststoff ausgekleideten Behälters - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines mit thermoplastischem Kunststoff ausgekleideten Behälters

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CH355395A
CH355395A CH355395DA CH355395A CH 355395 A CH355395 A CH 355395A CH 355395D A CH355395D A CH 355395DA CH 355395 A CH355395 A CH 355395A
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Bruder Karl
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Bruder & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/14Linings or internal coatings
    • B65D25/16Loose, or loosely-attached, linings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/22Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using layers or sheathings having a shape adapted to the shape of the article

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  
 



  Verfahren zum Herstellen eines mit thermoplastischem
Kunststoff ausgekleideten Behälters
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines mit thermoplastischem Kunststoff ausgekleideten Behälters, der einen zylindrischen Man  teil teil    und einen in diesem eingesetzten Beutel aus Kunststoff sowie einen Deckel und einen Boden umfasst.



   Die bisher auf dem Markt befindlichen, mit Kunststoff ausgekleideten Behälter haben gegenüber den Glasflaschen verschiedene Vorzüge, so z. B. den Vorteil der Unzerbrechlichkeit, aber gleichzeitig auch den spürbaren Nachteil des hohen Preises.



   Es sind bereits Verfahren zur Herstellung derartiger ausgekleideter Behälter bekannt, die jedoch den Nachteil haben, dass Rissbildungen, also Zerstörungen der Innenauskleidung beim Anschmiegen des Beutels an den   Gefässmantel    oft nicht zu vermeiden sind. Auch konnte dabei nicht erreicht werden, dass die zwischen Gefässmantel und Innenauskleidung befindliche Luft beim Füllen völlig entweicht. Um ein Entweichen der Luft zu ermöglichen, sind Durchbrechungen im Beutel vorgesehen, was aber wiederum in anderer Hinsicht mit auf der Hand liegenden Nachteilen verbunden ist. Es sind weiter auch Verfahren bekannt, bei denen zur Innenauskleidung ein ebenes Blatt Verwendung findet; damit können jedoch nur verhältnismässig flache Behälter ausgekleidet werden, da bei tieferen Behältern dasl Blatt reissen würde.



   Das erfindungsgemässe Verfahren vermeidet nicht nur alle die vorerwähnten Nachteile, sondern ermöglicht auch eine einfache billige Herstellung derartiger Behälter, die für eine Massenproduktion besonders vorteilhaft ist. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des vorzugsweise aus Hartpolyvinylchlorid bestehenden Beutels erwärmt und nach aussen umgebogen wird, der so vorgeformte Beutel in den Mantelteil des Behälters eingeführt, der Deckel und der dazwischenliegende Beutelrand um den Mantelrand umgebördelt werden, und dass anschliessend Behälter und Beutel erwärmt werden, und pneumatisch, z. B. durch Einblasen erwärmter Luft durch eine Öffnung im Deckel, der Beutel an die Behälterinnenwand angepresst wird, wonach die Verbindung des Behälterbodens mit dem Mantelteil erfolgt.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die in den Fig. 1 und 2 verschiedene Stadien eines Beispiels eines als   Wegwerfflasche    ausgebildeten Behälters während der Herstellung zeigt, beispielsweise wie folgt durchgeführt. Die Fig. 3 und 4 stellen einen Dorn im Aufriss bzw. im Seitenriss dar, die Fig. 5 zeigt den Dorn im Grundriss. Fig. 6 zeigt eine vergrösserte Teilansicht der Fig. 1.



   Der in Fig. 1 im Schnitt dargestellte Behälter besteht aus einem, z. B. aus Karton bestehenden, zylindrischen Mantel 1, einem in diesem eingesetzten, sich an die Innenwand des Mantels 1   anschmiegen-    den Beutel 2 aus thermoplastischem Kunststoff, einem den oberen Rand des Beutels mit dem Mantel 1 verbindenden und den Behälter abschliessenden Deckel 3 mit einer Öffnung 4 sowie dem Boden 5.



  Der Beutel 2 besteht vorteilhafterweise aus Hartpolyvinylchlorid, während der Deckel 3 bzw. der Boden 5 aus Blech bestehen.



   Zur Herstellung des Beutels 2 werden zwei übereinanderliegende Folienbahnen aus Hart-PVC durch wenigstens annähernd die Form eines einseitig offenen, gleichschenkeligen Trapezes aufweisende Elektroden zusammengeschweisst und längs der   Schweiss    naht ausgeschnitten. Dadurch entsteht der in Fig. 2 dargestellte Beutel, in welcher Figur die gestrichelten   Linien die Schweissnaht darstellen. Die Länge   Z1    entspricht dem halben Umfang, die Länge   Z    dem inneren Durchmesser und die Höhe H des Trapezes annähernd der Höhe des Mantelteiles 1.

   Dieser flache Beutel 2 wird nun über einen Dorn 6 gestülpt, der eine keilförmig zur Basisfläche sich erweiternde Gestalt mit kreisrunder Basisfläche aufweist. Über diesen an der Basis auf ca. 800 erwärmten Dorn 6 wird der Beutel 2 gezogen, wobei sich der Beutelrand erwärmt und plastisch wird. Der über die Kernbasis vorstehende Randteil 7 wird nach aussen zum Umbördeln abgebogen, wie in Fig. 3 und 4 schematisch angedeutet. Hierauf wird der Beutel 2 vom Dorn abgezogen und mit der am verschweissten Ende vorhandenen Kante nach unten in den Mantelteil 1 eingesetzt, so dass der Rand 7 über den oberen Rand des Mantels 1 vorsteht.



   Nunmehr wird der Deckel 3 aufgesetzt und der Deckel- und der dazwischenliegende Beutelrand zusammen um den Mantelrand gebördelt (Fig. 6). Nach diesem Arbeitsschritt wird der Behälter ohne Boden erwärmt und auf einen mit Luftschlitzen versehenen Untersatz gesetzt, wonach durch die Deckelöffnung warme Pressluft in den Beutel eingeführt wird. Dadurch dehnt sich der Beutel aus, presst die Luft aus dem mit dem Mantel gebildeten Zwischenraum nach aussen, und der Beutel schmiegt sich infolge der durch die Erwärmung eingetretenen Plastizität an die Innenwand des Behälters an, wobei auch der Boden des Beutels dem Durchmesser des Behälters angepasst wird. Hierauf wird der Boden 5 eingesetzt und z. B. umgebördelt.



   Statt durch Einführen von Pressluft in den Beutel kann der letztere auch durch Einwirkung eines Vakuums von aussen geformt werden. Die Verwendung eines Vakuums hat gegenüber der Verwendung von Pressluft den Vorteil, dass dabei gleichzeitig eine Kontrolle über den Zustand des Beutels, d. h. ob er dicht ist, erreicht wird.



   Die keilförmige Form des Beutels 2 nach seiner Entfernung vom Dorn 6 erlaubt ein knickfreies Einführen des Beutels in den Mantelteil 1, so dass dabei jegliche Beschädigung der Folie vermieden wird.



   Die im Deckel 3 vorgesehene Öffnung 4 ist zur Aufnahme eines Zapfens oder Ausgusses bestimmt, die beide auch aus einem Kunststoff bestehen können.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen eines mit thermoplastischem Kunststoff ausgekleideten Behälters, der einen zylindrischen Mantelteil und einen in diesem eingesetzten Beutel aus Kunststoff sowie einen Dekkel und einen Boden umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des Beutels erwärmt und nach aussen umgebogen wird, wonach der so vorgeformte Beutel in den Mantelteil des Behälters eingeführt, der Deckel und der dazwischenliegende Beutelrand um den Mantelrand umgebördelt werden, und dass anschliessend Behälter und Beutel erwärmt werden, und der Beutel pneumatisch an die Behälterinnenwand angepresst wird, wonach die Verbindung des Behälterbodens mit dem Mantelteil erfolgt.
CH355395D 1958-04-17 1958-04-17 Verfahren zum Herstellen eines mit thermoplastischem Kunststoff ausgekleideten Behälters CH355395A (de)

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