CH355469A - Fugenabdichtung, bestehend aus einem Halteband und Kitt - Google Patents

Fugenabdichtung, bestehend aus einem Halteband und Kitt

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CH355469A
CH355469A CH355469DA CH355469A CH 355469 A CH355469 A CH 355469A CH 355469D A CH355469D A CH 355469DA CH 355469 A CH355469 A CH 355469A
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Jost Dipl Ing Wey
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Jost Dipl Ing Wey
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/12Packing of metal and plastic or elastic materials

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Description


  Fugenabdichtung, bestehend aus einem Halteband und     Kitt       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fugen  abdichtung aus einem Halteband und Kitt. Bei sol  chen Fugenabdichtungen dient das Halteband dazu,  die in der Fuge zwischen zwei starren, sich gegen  seitig zueinander bewegenden Bauteilen eingestri  chene oder gepresste Kittmasse zu verankern. Wenn  durch Bewegung der beiden Bauteile Form und Di  mensionen der zwischen diesen liegenden Fuge ver  ändert werden, so ist die Gefahr vorhanden, dass  nicht armierte Kitte auseinanderreissen oder heraus  gequetscht werden. Bei mechanischen Beanspruchun  gen, wie diese bei Wasserbauten, Strassen usw. durch  ein drittes Medium bedingt, auftreten, kann der Kitt       herausgepresst    oder herausgewaschen werden, wenn  das besagte Medium mit ihm in direkten Kontakt  tritt.

    



  Die erfindungsgemässe Fugenabdichtung verrin  gert diese nachteiligen Erscheinungen. Sie zeichnet  sich aus durch mindestens einen die Fuge nach  aussen abschliessenden     Verschlussteil    und eine Mittel  rippe mit beidseitig daran anschliessenden     Veranke-          rungsrippen,    wobei der Kitt zwischen dem     Ver-          schlussteil,    der Mittelrippe, den     Verankerungsrippen     sowie den beiden     Bauteilen        eingepresst    ist.  



  Beispiele des Erfindungsgegenstandes werden an  schliessend an Hand von Figuren erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ausführungsform einer Fugenabdich  tung im Schnitt,       Fig.2    die Fugenabdichtung gemäss     Fig.    1 nach       Dilatation    der Fuge,       Fig.3    die Fugenabdichtung gemäss     Fig.    1 nach  Absenkung des einen Bauteils,       Fig.4    bis 6 weitere Ausführungen von Halte  bändern,       Fig.    7 und 8 ein Halteband mit verzahnter Mit  telfuge und passendem Spreizkeil,       Fig.    9 ein Verstärkungsorgan,

           Fig.    10 eine     Labyrinthdichtung    zum Dichten der  Mittelfuge,       Fig.    11 ein Halteband für lange,     beidendig    bean  spruchte Fugen.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Fugenabdichtung be  steht aus Kitt 17 und einem Halteband. Dieses  Halteband weist einen geschlitzten, die Fuge nach  aussen     abschliessenden        Verschlussteil    auf, der durch  den Schlitz 20 in die beiden Teile 10 und 11 ge  trennt ist. An den     Verschlussteil    schliesst sich eine  längsgeschlitzte Mittelrippe mit Seitenwänden 12, 13  und beidseitig daran angeordneten     Verankerungs-          rippen    14, 15 an. Die geschlitzte Mittelrippe weist  an ihrem dem     Verschlussteil    abgewandten Ende  einen     wulstförmigen        Abschlussteil    16 auf.

   Ein der  artiges Band wird zwischen starre     Bauteile    18 und  19, beispielsweise Betonklötze, eingefügt, um die  zwischen diesen Bauteilen 18 und 19     eingepresste     Kittmasse 17 zu verankern. Wie     Fig.    1 zeigt, ist der  Kitt 17 zwischen dem     Verschlussteil    10, 11, der       Mittelrippe    12, 13, den     Verankerungsrippen    14, 15  sowie den beiden Bauteilen 18, 19     eingepresst.    Die       Verankerungsrippen    14, 15 weisen zusätzliche     Ver-          ankerungsnasen    9 auf, welche mithelfen, dem Kitt  17 als Gerippe zu dienen.

   Bei Bewegungen der Bau  teile 18 und 19, beispielsweise infolge von Tempe  ratureinflüssen oder Absenkungen, wird dank des  Kittes die Abdichtung zwischen den beiden Bau  teilen 18 und 19 aufrechterhalten. Durch das Halte  band wird ein Auswaschen oder Auspressen des  Kittes     verhindert.     



  Aus     Fig.    2 geht die Lage der Bauteile, der Fuge,  des Kittes und des     Haltebandes    bei Auseinander  rücken der beiden Bauteile 18 und 19 hervor. Der  Schlitz 20 der Mittelrippe 12, 13 hat sich verbreitert,  und der Kitt 17 hat sich am dem     Verschlussteil    ab  gewandten Ende etwas     zurückgezogen.    Eine auf den           Verschlussteil    10, 11 wirkende Kraft, beispielsweise  in     Form    von Wasserdrücken, kann die zwischen den  Bauteilen 18 und 19 gebildete Fuge nicht durch  brechen, da die     Verankerungsrippen    14, 15 sowie  der     Verschlussteil    10, 11 ein Herausdrücken des  Haltebandes und damit des Kittes 17 verhüten.

    



  In     Fig.    3 ist die Form der Fuge mit dem Halte  band dargestellt, wie sie sich nach Absenken des  einen Bauteils 18 ergibt. Dank des     wulstförmig    aus  gebildeten Endes 16 der Mittelrippe 12, 13 ist auch  hier die     Abdichtung    sichergestellt.  



  Eine weitere Ausbildungsform eines Haltebandes  zeigt die     Fig.    4. Dieses weist ein Reissband 26 auf,  welches dazu dient, das Band bis nach der Montage  zusammenzuhalten und welches ein Eindringen von  Fremdkörpern in die Fuge während des Montage  vorganges verhindert.  



  Um das Fugenband bezüglich Verschiebung der  Bauteile bei annähernd gleicher Fugenbreite noch  flexibler zu gestalten, kann die eine oder die andere  Wand der geschlitzten Mittelrippe Längskammern  aufweisen. wie dies beispielsweise in     Fig.5    darge  stellt ist. Die eine der Wände weist drei Längskam  mern 21, 22, 23 auf, welche durch Rippen 24 und  25 voneinander getrennt sind.  



  Sind noch stärkere     Schubbeanspruchungen    des  Haltebandes zu erwarten, was vor allem bei gross di  mensionierten Bauteilen der Fall sein dürfte, so wird  ein Halteband gemäss     Fig.    6 benutzt. Dieses weist  zwei mit Längskammern versehene Mittelrippen  seiten auf, wobei die beiden Seiten am dem     Ver-          schlussteil        abgekehrten    Ende als gemeinsamer     Ver-          ankerungsteil    30 ausgebildet sind. Dieser Teil 30 ist  ein Hohlteil. Er weist einen Hohlraum 31 auf, in  welchem     zweckmässigerweise    ein Verstärkungsorgan  32 angeordnet ist.

   Dieses Verstärkungsorgan 32  dient nicht nur der Verstärkung des     Verankerungs-          teils    30, sondern gibt die Möglichkeit, beim Ein  pressen des Bandes in die Fuge die     Einpressvorrich-          tungen    durch den Schlitz 33 einzuführen und auf  dem Verstärkungsorgan 32 zur Auflage zu bringen,  womit die Kraftübertragung auf das Band in vorzüg  licher Art     vorgenommen    werden kann.  



  Bei Verwendung von austrocknenden Kitten wer  den als     Verankerungsrippen        Nockenrippen    34 ange  ordnet.  



  Wie aus     Fig.    7 ersichtlich, sind die Seitenwände  35 und 36 gezahnt ausgebildet, so dass ein nach       Fig.8    geformter Spreizkeil 38 zum Spannen des  Haltebandes in die Mittelfuge 37 gepresst werden  kann, wobei der Spreizkeil 38 sich mit seinen Wi  derhaken an den Haken der     Mittelrippenwände    35,  36     festsetzt.     



  Die Mittelrippe 35, 36 ist auf beiden Seiten mit  nicht dargestellten     Verankerungsrippen    versehen,  welche z. B. gleich wie die Rippen 14, 15 oder 34       gestaltet    sein können.  



  Eine weitere     Ausbildung    eines Verstärkungs  organs zeigt     Fig.    9, bei welcher der Verankerungs-    teil 40 der Mittelrippe 41 an seinem Ende einen  rippenförmigen Vorsprung 42 trägt, an welchem ein,  vorzugsweise metallisches, Verstärkungsorgan 43 an  geordnet ist.  



  Um das Eindringen von Schmutz in die Mittel  fuge des Bandes zu erschweren, kann die ge  schlitzte Mittelrippe eine     Labyrinthkonstruktion    ge  mäss     Fig.    10 aufweisen, bei welcher der Verschluss  teil auf der einen Seite einen Ausschnitt 70 und auf  der gegenüberliegenden Seite eine in die Aussparung  passende Scheidewand 71 aufweist. Diese Labyrinth  anordnung kann auch in der Mittelrippe angeordnet  werden. Die nicht gezeichneten     Verankerungsrippen,     welche beidseitig an der Mittelrippe angeordnet sind,  können z. B. wie diejenigen von     Fig.    6 geformt sein.  



  Um bei grösseren Bewegungen der Bauteile ein  Zurückziehen der Kittmasse zu vermeiden, und um  bei Bauteilen, welche an beiden Fugenenden, z. B.  auf der einen Seite durch einen Fluss, auf der andern  durch     Sicker-    und Grundwasser, beansprucht wer  den, das Hereinziehen der     Verschlussteile    in die Fuge  zu vermeiden, ist ein Halteband gemäss     Fig.    11  empfehlenswert. Dieses besteht aus zwei symme  trisch angeordneten Teilen 72, 73, z. B. gemäss       Fig.    1, welche durch einen die Symmetrieebene ent  haltenden, dünnwandigen,     deformierbaren    Hohl  körper 74 miteinander verbunden sind.

   Durch diesen  Hohlkörper 74 wird die     Formänderungsfähiakeit    des       Kitthaltebandes    weiterhin gesteigert und vermieden,  dass der Kitt bei     Dilatationen    sich in unerwünschter  Weise in die Fuge     zurückzieht.     



  Die     beschriebenen    Haltebänder können aus  Kunststoff, Metall, Holz oder als Mischkonstruktion  aus Beton und Blech oder Keramik und Blech her  gestellt werden. Das Band kann ein- oder mehrteilig  sein, wobei beispielsweise die Verstärkungsorgane  aus Metall bestehen können.  



  Es ist vorteilhaft, das Halteband mit Kitt auszu  streichen und das Band mit dem Kitt zusammen in  die Fuge zu pressen. Auf diese Weise ist es möglich,  das fertig vorbereitete Gebilde an Ort und Stelle mit  einfachen Mitteln zu verlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fugenabdichtung, bestehend aus einem Halte band und Kitt, gekennzeichnet durch mindestens einen die Fuge nach aussen abschliessenden Ver- schlussteil (10, 11) und eine Mittelrippe (12 und 13) mit beidseitig daran anschliessenden Verankerungs- rippen (14, 15) wobei der Kitt (17) zwischen dem Verschlussteil, der Mittelrippe, den Verankerungs- rippen sowie den beiden Bauteilen (18, 19) einge- presst ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fugenabdichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (10, 11) und die Mittelrippe (12, 13) geschlitzt sind, so dass eine Mittelfuge (20) entsteht, die am dem Verschluss teil (10, 11) abgekehrten Ende geschlossen ist. 2. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Linteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlitzte Verschlussteil eine Reisshaut (26) auf weist. 3. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelfuge Mittel aufweist, welche die Fuge nach aussen vor Schmutz schützen. 4.
    Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite der Mittelrippe, welche der Mit telfuge zugekehrt ist, eine Scheidewand (71) und die Gegenseite einen formentsprechenden Ausschnitt (70) aufweisen. 5. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelrippe an ihrem dem Verschlussteil abgewand ten Ende einen wulstförmigen Abschlussteil (16) auf weist. 6. Fugenabdichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verankerungsrippen als Nockenrippen (34) ausgebildet sind. 7.
    Fugenabdichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittelrippe Längs kammern (21, 22, 23) aufweist, welche die Auf- P.ahme von Schubbeanspruchungen erleichtern. B. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Mittelfuge bildenden Flanken (35, 36) der Mittel rippe gezahnt sind zur Aufnahme eines Keils (38) zum Zwecke, die Fuge (37) zu verspannen. 9. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, daduch gekennzeichnet, dass der Keil (38) ein- oder mehrteilig ist.
    <B>10.</B> Fugenabdichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das dem Verschlussteil abgewandte Ende der Mittelrippe als Verankerungs- teil (30; 40) ausgebildet ist. 11. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsteil (30; 40) Verstärkungsorgane (32; 43) aufweist. 12. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeich net, dass die Verstärkungsorgane (32; 43) aus Me tall bestehen. 13.
    Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeich net, dass das Verstärkungsorgan (43) den Ver- ankerungsteil (40) aussen mindestens teilweise um fasst. 14. Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 10 und 11, dadurch gekenn zeichnet, dass im Verankerungsteil (30) ein Verstär kungsorgan (32) angeordnet ist, zum Zwecke, den Verankerungsteil zu bewehren und das Halteband mittels eines durch die Fuge (33) hineinragenden und auf dem Verstärkungsorgan (32) aufliegenden Werkzeuges in die Fuge zu treiben. 15.
    Fugenabdichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wulstförmige Abschlussteil an seinem dem Verschlussteil abgewandten Ende einen deformier baren Hohlkörper (74) aufweist. 16. Fugenabdichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteband aus zwei gleichen, symmetrisch zueinander angeordneten, die selbe Längssymmetrieebene aufweisenden Teilen (72, 73) besteht, welche Teile (72, 73) durch einen deformierbaren Hohlkörper (74) miteinander ver bunden sind. 17. Fugenabdichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kitt (17) härtend ist.
CH355469D 1957-02-15 1957-02-15 Fugenabdichtung, bestehend aus einem Halteband und Kitt CH355469A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3827817A (en) * 1972-04-07 1974-08-06 Felt Products Mfg Co Roadway joint seal assembly and end dam section

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3827817A (en) * 1972-04-07 1974-08-06 Felt Products Mfg Co Roadway joint seal assembly and end dam section

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