CH355650A - Steuervorrichtung für Viertakt-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Steuervorrichtung für Viertakt-Brennkraftmaschinen

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CH355650A
CH355650A CH355650DA CH355650A CH 355650 A CH355650 A CH 355650A CH 355650D A CH355650D A CH 355650DA CH 355650 A CH355650 A CH 355650A
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Johann Dipl-Masch-Ing B Alfred
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Buechi Alfred Johann Dipl Masc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01L1/28Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of coaxial valves; characterised by the provision of valves co-operating with both intake and exhaust ports
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Description


  Steuervorrichtung     für        Viertakt-Brennkraftmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  für die Steuerung der Ventile von     Viertakt-Brenn-          kraftmaschinen    mit koaxial zueinander angeordneten  und     ineinanderbewegten    Einlass- und     Auslassventilen.     Sie besteht darin, dass der Abschluss des     Auslassventils     auf dem geöffneten     Einlassventil    erst dann erfolgt,  wenn die Geschwindigkeiten beider Ventile sich an  nähernd aneinander angeglichen haben.

   Dies gibt ein  sanftes Aufsetzen des     Auslassventils    auf dem geöffne  ten     Einlassventil.    Dies ist besonders wichtig, damit  nicht zu grosse Kräfte über die     Steuervorrichtung    des       Einlassventils    übertragen werden müssen.

       Ferner    kön  nen die     Steuervorrichtungen    für das Einlass- und das       Auslassventil    so ausgebildet sein, dass der Abschluss  des     Auslassventils    auf dem geöffneten     Einlassventil     erst dann     erfolgt,    wenn das     Einlassventil        seine    Höchst  geschwindigkeit überschritten hat. Auf diese Weise  können die auf die Steuervorrichtung des     Einlassven-          tils    zu     übertragenden    Kräfte     vermindert    werden.

   Des  weiteren können die     Steuernocken    der Ventile in  bezug auf die Drehrichtung der Maschine so     gegen-          einander        versetzt    sein, dass das     Auslassventil    erst     min-          destens    annähernd bei Erreichung des Höchsthubes  des     Einlassventils    auf dem letzteren     schliesst.    Damit  werden die     Übertragungskräfte    auf die Steuervorrich  tung des     Einlassventils    beim Schluss des     Auslassventils     noch weiter vermindert und namentlich beim Schlie  ssen des     

  Auslassventils    auf den     Einlasssteuernocken     keine oder nur noch kleine     Torsionskräfte    ausgeübt.  Die     Steuervorrichtung    kann ferner so ausgebildet sein,  dass der grösste Hub des     Auslassventils,    das     einen    klei  neren Ventildurchmesser hat als das     Einlassventil,     vor seinem Abschluss auf dem     Einlassventil    kleiner,  gleich oder grösser ist     als    der grösste Hub des     Einlass-          ventils.    Dadurch     kann,    besonders für die     Fälle    2 und  3,

   ein verhältnismässig grosser     Öffnungsquerschnitt    des       Auslassventils    und auch ein sanfteres Absetzen des         Auslassventils    auf dem     Einlassventil    durch die flachere  Ausbildung seines Steuernockens erreicht werden.  



  Des weiteren können die Steuervorrichtung und  die Steuernocken für das     Einlass-    und das     Auslassven-          til    so ausgebildet sein, -dass das     Auslassventil    minde  stens während der Spülperiode einen grösseren Ge  samthub hat als das     Einlassventil.    Dadurch kann  wenigstens     während    der Spülperiode wegen der da  durch verminderten Drosselwiderstände eine ver  mehrte     Spülluftmenge    von der     Maschine    aufgenom  men werden.

       Ferner        kann    die Steuervorrichtung so  ausgebildet sein, dass     während    der Zeit nach Ab  schluss des     Auslassventils    auf dem     Einlassventil    das       Auslassventil    unter Mitwirkung seiner Ventilfederung  bis zur nächsten     Auslassperiode    auf dem     Einlassventil     stets geschlossen bleibt.  



  In den beiliegenden Zeichnungen sind durch die       Fig.    1 bis 6 beispielsweise     Wirkungsweisen    der Steuer  vorrichtung von     Brennkraftmaschinen    nach dem Er  findungsgegenstand sowie durch die     Fig.7    und 8       zwei    Ausführungsbeispiele an diesen sie betreffenden       Viertakt-Brennkraftmaschinen    dargestellt. Entspre  chende Steuerungsvorgänge sind in den     Fig.    1 bis 6  durch Buchstaben und gleiche Teile in den Ausfüh  rungsbeispielen     (Fig.    7 und 8) mit gleichen     Zahlen     bezeichnet.  



  Die     Fig.    1, 3 und 5 stellen die sich aus dem       Nockenprofil    ergebenden     Ventilerhebungskurven    der  Ein- und     Auslassventile    der     betreffenden        Brennkraft-          maschinen    in Funktion der Kurbelwinkel ihrer Kur  belwellen dar. Dabei sind     darin    als Beispiele verschie  dene Steuerzeiten für die Ein- und     Auslassventile    an  genommen.  



  Die     Fig.2,    4 und 6 zeigen, entsprechend den       Ventilerhebungskurven    nach den     Fig.    1, 3 und 5, den  Verlauf der     Öffnungsquerschnitte    der Ein- und Aus  lassventile     während    der Spülperioden in den     Zylindern         für die in die Zylinder gehende Spülluft, ebenfalls in  Funktion der     Kurbelwinkel    der     betreffenden    Maschi  nen.  



  Die     Fig.    7 und 8 stellen hingegen je einen Verti  kalschnitt durch einen     Zvlinder    einer     Brennkraft-          maschine    gemäss Erfindungsgegenstand und gemäss  den beispielsweisen     Ventilerhebungskurven    und den  Öffnungsquerschnitten der Ein- bzw.     Auslassventile     während der Spülperioden entsprechend den     Fig.    1  und 2     bzw.    5 und 6 dar.  



  In     Fig.    1 ist a (ausgezogene Linie) die     Ventilerhe-          bungskurve    des     Auslassventils.    Gemäss dieser Kurve  öffnet das     Auslassventil    jedes     Zylinders    30  vor unte  rem Totpunkt     (UTP),    und es hat seine maximale Öff  nung     ungefähr        in    der Mitte des     Auslasshubes    zwischen       UTP    und oberem Totpunkt     (OTP)    der Kolben.

   Diese       Öffnung    sinkt     dann    in der Nähe des oder nach dem       OTP    auf einen kleineren     Wert.    Der Abschluss des       Auslassventils    auf dem geöffneten     Einlassventil    gemäss _       Ventilerhebungskurve    b (punktierte Linie)     erfolgt    erst  dann, wenn die Geschwindigkeiten beider Ventile  sich     annähernd    aneinander angeglichen haben, das  heisst nach     Fig.    1 bei 30  nach dem     OTP,

      wo die  Tangenten an den     zwei    Erhebungskurven     annähernd     die     gleiche    Neigung haben. Im Fall von     Fig.    1 nimmt  der Hub des     Auslassventils    zu diesem Zweck gegen  den Abschluss dieses Ventils auf dem     Einlassventil    hin  sogar zu.

   Durch die Angleichung der Geschwindigkei  ten beider Ventile beim Schliessvorgang des     Auslass-          ventils    wird ein sanftes Aufsetzen des     Auslassventils     auf dem dann noch geöffneten     Einlassventil    erreicht,  um auch bei Maschinen dieser Gattung keine zu gro  ssen Kräfte auf die Steuervorrichtung der Ventile zu  erhalten.

   Hat das     Auslassventil    auf dem noch geöff  neten     Einlassventil    geschlossen, so ist der     Steuernok-          ken    für das     Auslassventil    dann weiter so ausgebildet,  dass das     letztere        während    des weiteren     Einlasshubes     durch die     Wirkur_g    der     Auslassventilfeder    stets auf  dem     Einlassventil    geschlossen bleibt, das heisst,

   die  Hubkurve a des     Auslassnockens    verläuft dann stets  niedriger als die Hubkurve b des     Einlassnockens    bis  über den Zeitpunkt hinaus, wo     dann    das     Einlassventil     ebenfalls schliesst, was entsprechend     Fig.    1 beispiels  weise 30  nach     UTP        stattfindet.     



  Der grösste Hub a des     Auslassventils    bei geschlos  senem     Einlassventil    kann, wie in     Fig.    1 dargestellt ist,  kleiner sein als der grösste Hub b des     Einlassventils,     da das     Auslassventil    einen kleineren Öffnungsdurch  messer hat als das     Einlassventil,    oder es können beide  Hübe     gleich    gross gewählt werden.  



       Fig.    2     zeigt    den jeweiligen minimalen     öffnungs-          querschnitt    c bzw. d des Ein- bzw.     Auslassventils     während der Spülperiode, die hier, wie auch aus     Fig.1     hervorgeht, von 40  vor     OTP    bis 30  nach     OTP     dauert.

   Der minimale Ventilquerschnitt, Kurve c,  wird     zuerst    von 40  vor     OTP    bis vor dem     OTP    durch  den     Einlassventilnocken    hergestellt und nach diesem  Zeitpunkt, entsprechend der Kurve d, durch das auf  dem     Einlassventil    sich schliessende     Auslassventil.    Die  ses sitzt, wie bereits gesagt, bei 30  nach     OTP    auf dem         Einlassventil    auf.

   Dabei ist die     Ausführung    der Steuer  vorrichtung und der Steuernocken des weiteren so  getroffen, dass das     Auslassventil    nach seinem Aufsitzen  und Abschliessen auf dem     Einlassventil    während der  folgenden Einlass-,     Verdichtungs-,    Verbrennung- und       Expansionsperioden    des betreffenden Zylinders bis zu  seiner nächsten Öffnung 30  vor     UTP    durch die Wir  kung der     Auslassventilfeder    geschlossen bleibt.  



       Fig.    3 stellt analog wie in     Fig.    1 die     Ventilerhe-          bungskurven    des Aus- und     Einlassventils    einer     Brenn-          kraftmaschine    nach dem Erfindungsgegenstand dar,  bei welcher die Steuerzeiten dieser Ventile gegenüber  denjenigen in     Fig.    1 dargestellten geändert sind.

       a'     (ausgezogene Linie) ist die     Ventilerhebungskurve    des       Auslassventils    und b' (punktierte Linie) diejenige des       Einlassventils.    Das     Auslassventil    öffnet 501 vor     UTP     und schliesst bei 60  nach     OTP    auf dem bereits ge  öffneten     Einlassventil.    Der höchste Hub des     Auslass-          ventils    ist in diesem Fall aber grösser als derjenige des       Einlassventils.    Vor dem     Schliessen    des     Auslassventils     auf dem     

  Einlassventil    nimmt der Hub des ersteren  Ventils wieder ab, um dann wieder gegen den Schliess  punkt des     Auslassventils    auf dem     Einlassventil    anzu  steigen. Die Hübe a' und b' beider Ventile     nähern     sich ebenfalls     allmählich    aneinander, wenn das Aus  lassventil auf dem     Einlassventil    60' nach     OTP    schliesst.

    Ferner     steigt    die Hubkurve b' des     Einlassventils    im  Schliesspunkt des     Auslassventils    auf dem     Einlassventil     nur noch langsam, so dass sich das     Auslassventil    auf  dem sich nur noch langsam öffnenden     Einlassventil,     also nicht plötzlich, absetzt.

   Es ergeben sich dadurch  auch kleinere     Steuerkräfte,    insbesondere auf die  Steuervorrichtung des     Einlassventils.    Nach dem Schlie  ssen des     Auslassventils    auf dem     Einlassventil    verläuft  die Hubkurve     a'    des     Auslassventils    niedriger als die  Hubkurve b' des     Einlassventils,

      um ein     sicherers        Ge-          schlossenhalten    des     Auslassventils    auf dem     Einlass-          ventil    durch die Feder des ersteren bis zu seiner näch  sten Öffnung nach der Einlass-,     Verdichtungs-,        Ver-          brennungs-    und Expansionsperiode zu gewährleisten.  



       Fig.    4 zeigt, ebenfalls in Funktion des Kurbelwin  kels, die minimalen     Öffnungsquerschnitte    des     Eim-          und        Auslassventils    während der Spülperiode, die von  60" vor bis 60  nach     OTP    sich erstreckt. c' ist nun  der durch das     Einlassventil    bedingte kleinste Öff  nungsquerschnitt, der bis nach dem     OTP    geöffnet ist.  d' ist der durch das     Auslassventil    bedingte kleinste       Öffnungsquerschnitt    während der Spülperiode.  



  In     Fig.    5 sind die     Ventilerhebungskurven    des Aus  lassventils a" (ausgezogene Linie) und des     Einlassven-          tils    b" (punktierte Linie) dargestellt, wenn das Aus  lassventil     65     vor     UTP    öffnet und 80  nach     OTP     schliesst, während das     Einlassventil        80^    vor     OTP    öff  net und 35  nach     UTP    schliesst.

   Die Hubkurve     a"     des     Auslassventils    verläuft in der Nähe seines Schliess  punktes auf der Hubkurve b" des     Einlassventils    wie  der, wenn die Geschwindigkeiten der Ventile sich an  nähernd einander angeglichen haben. Das Schliessen  des     Auslassventils    auf dem     Einlassventil        erfolgt    aber  erst dann, wenn das     Einlassventil    seinen höchsten      Hub erreicht hat und deshalb sich nicht mehr in Be  wegung befindet.

   Nach Schliessen des     Auslassventils     auf dem     Einlassventil    wird die     Steuervorrichtung    samt  Steuernocken für das     Auslassventil    so ausgebildet, dass  der Abschluss des     Auslassventils    auf dem     Einlassventil     während der nachfolgenden Einlass-,     Verdichtungs-,     Verbrennung- und Expansionsperiode bis zum Be  ginn der nächsten     Auslassperiode    durch     die        Auslass-          ventilfederung    allein gesichert ist.  



  Beim in     Fig.    5 dargestellten Beispiel ist ein an  derer, mehr unregelmässiger Verlauf der     Ventilerhe-          bungskurve        a"    des     Auslassventils    als wie in den     Fig.    1  und 3 angenommen. Das     Auslassventil    wird vorerst  nur teilweise geöffnet und seine Öffnung dann aber,  namentlich während der Spülperiode der Maschine,  über den Hub b" des     Einlassventils    hinaus vergrössert.

    Mit dem über dem     Einlasshub    b" hinausgehenden  Hub     a"    des     Auslassventils    können ein sehr     allmäh-          liches    Schliessen des     Auslassventils    auf dem     Einlass-          ventil    und damit kleine Schliesskräfte auf die Steuer  vorrichtung des letzteren erzielt werden.

   Es kann auch  durch die     Ventilhubkurven    a" des     Auslassventils    nach       Fig.    5 die     Anbringung    von Einbuchtungen an den  Ventilnocken, wie dies in der Nähe des Schliesspunk  tes dieses Ventils in den     Fig.    1 und 3 vorgeschlagen  wurde, vermieden werden. Es kann natürlich der Ver  lauf der Hübe des Ein- und     Auslassventils    nach Grösse  und Form beliebig gewählt werden. Man wird dabei  durch entsprechende Ausbildung der Steuervorrich  tungen bestrebt sein, zulässige Druck- und Beschleu  nigungskräfte auf die einzelnen Steuerungsteile zu er  halten.  



  In     Fig.    6 sind, ähnlich wie in     Fig.    2 und 4, die  minimalen     Ventileinlassquerschnitte    während der Spül  periode, aber von 80  vor bis     80     nach     OTP    dar  gestellt. c" ist der massgebende     Öffnungsquerschnitt     des     Einlassventils    und d" derjenige     zwischen    dem Aus  lass- und dem     Einlassventil.    Entsprechend der Anset  zung der Spülperioden nach     Fig.    2, 4 oder 6 kann  ein kleinerer oder grösserer minimaler Spülquer  schnitt durch die Ventile erreicht werden.

   Durch die  besondere Ausbildung der     Hubkurven   <I>a, b</I> bzw. a', b'  bzw.<I>a", b"</I> kann natürlich der Verlauf der Spülquer  schnitte c, d     bzw.   <I>c',<B>d</B></I> bzw.     c",    d" geändert und auch  sein     :Maximum    an eine andere Lage der Kurbelwelle  der Maschine     versetzt    werden.  



  In     Fig.    7 stellt 1 den Zylinderblock, 1' eine Zylin  derbüchse, 2 die Kurbelwelle, 3 die Schubstange, 4  den Kolben und 6 einen     Zylinderabschluss    dar. In  letzterem ist das     Einlassventil    7 und das hierzu kon  zentrische und darin bewegte     Auslassventil    8 angeord  net. Das     Einlassventil    7 wird durch seinen auf der  Steuerwelle 5 sitzenden Steuernocken 9 mittels der  Stange 10, des Hebels 11, des Federtellers 12 geöff  net und durch die Spiralfeder 13 im geeigneten Zeit  punkt wieder geschlossen.

   Das     Auslassventil    8 hin  gegen wird durch den auf der Steuerwelle 5 sitzen  den Nocken 14, das Gestänge 15, den Hebel 16 ge  öffnet und durch die doppelseitige     Haarnadelfeder    17  unter Vermittlung des Gabelhebels 18 auf dem Ein-         lassventil    7 geschlossen. Die Ausbildung der Steuer  vorrichtung dieser Maschine ist so getroffen, wie in       Fig.    1 und 2 dargestellt. Das Maschinentriebwerk 2,  3, 4 ist so     dargestellt,        dass    die Kurbel 2 entsprechend       Fig.    1 auf 30  nach     OTP    steht.

   Das     Einlassventil    7  ist deshalb bereits geöffnet, und das     Auslassventil    ist  im Moment seines Schliessens auf dem     Einlassventil.     Dies ist der Moment, wo entsprechend der besonderen  Ausbildung der     Steuervorrichtung    und der     Auslass-          und        Einlasssteuernocken    das     Auslassventil    sich ver  hältnismässig sanft auf das     Einlassventil        absetzt.     



  In     Fig.    7 ist noch     ein    Abgasturbolader mit seiner  Abgasturbine 19 und seinem Lader 20 an die Ma  schine angeschlossen. Die Ladeluft wird der letzteren  durch die Leitung 21 zugeführt. Die Abgase der Ma  schine gelangen durch die Kanäle 22 und die Leitun  gen 23, 24     zur    Abgasturbine 19. Die Maschine kann  natürlich auch ohne einen Lader oder mit jeder an  deren Ladevorrichtung, z. B.     einem    von der Maschine  selbst oder anderweitig angetriebenen Lader, ausge  rüstet sein.  



  In     Fig.    8 ist in gleicher Weise wie in     Fig.    7 ein  Schnitt durch einen     Brennkraftzyl'inder    einer Maschine  nach dem     Erfindungsgegenstand    dargestellt. Die Dar  stellung bezieht sich aber auf eine Ausbildung der       Steuervorrichtung        entsprechend    den     Ventilerhebungs-          kurven    nach     Fig.    5. Das     Einlassventil    7 befindet sich  dabei in seinem Höchsthub, wenn das     Auslassventil    8  darauf schliesst.

   Der     Steuernocken    14     für    das     Auslass-          ventil    8 öffnet dasselbe nur teilweise vor der     Öffnung     des     Einlassventils    7. Er     öffnet    das     Auslassventil    8  aber während der Spülperiode stärker. Die Erhebung  des     Steuernockens    14 ist deshalb     während    der Spül  periode für das     Auslassventil    grösser als     diejenige    des       Einlassnockens    9 auf das     Einlassventil    7.

   Damit kann  ein     möglichst    grosser     Spülquerschnitt    durch das     Ein-          und    das     Auslassventil    erreicht werden, wie dies in       Fig.    6 zur Darstellung     gelangt.     



  Eine Darstellung einer Steuervorrichtung und der  Ein- und     Auslassventile    gemäss     Fig.    3 und 4, wobei  der     Auslassventilnocken    auf einer grösseren     Strecke     höher ist als im Fall der     Ausführung    entsprechend       Fig.    5     erübrigt    sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Steuerung der Ventile von Viertakt-Brennkraftmaschinen mit koaxial zueinander angeordneten und ineinanderbewegten Ein- und Aus lassventilen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab schluss des Auslassventils auf dem geöffneten Einlass- ventil erst erfolgt, wenn die Geschwindigkeit beider Ventile sich annähernd aneinander angeglichen haben. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuervorrichtung für das Ein lass- und das Auslassventil so ausgebildet und ihre Steuernocken in bezug auf die Drehrichtung der Ma schine so gegeneinander versetzt sind, dass der Ab- schluss des Auslassventils auf dem geöffneten Einlass- ventil erst dann erfolgt, wenn das Einlassventil seine Höchstgeschwindigkeit überschritten hat. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuernocken der Ventile in bezug auf die Drehrichtung der Maschine so gegen einander versetzt sind, dass das Auslassventil erst min destens annähernd bei Erreichung des Höchsthubes des Einlassventils auf dem letzteren schliesst. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hub des Auslassventils vor sei nem Abschluss auf dem Einlassventil grösser als der jenige des Einlassventils ist, wobei nach seinem Ab schluss auf dem offenen Einlassventil die durch das Nockenprofil sich ergebende Erhebung (a) des Aus- lassventils kleiner ist als die Erhebung (b) des Einlass- ventils. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Auslassventil zeitweise einen grösseren Hub hat, als der Höchsthub des Einlassven- tils beträgt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Auslassventil während der Spül periode einen grösseren Hub hat, als der Höchsthub des Einlassventils beträgt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass nach Abschluss des Auslassventils auf dem Einlassventil das Auslassventil unter der Wir kung seiner Ventilfederung bis zur nächsten Auslass- periode geschlossen bleibt.
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