CH355676A - Verfahren und Auftauofen zum Auftauen und Erwärmen tiefgekühlter Lebensmittel - Google Patents

Verfahren und Auftauofen zum Auftauen und Erwärmen tiefgekühlter Lebensmittel

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CH355676A
CH355676A CH355676DA CH355676A CH 355676 A CH355676 A CH 355676A CH 355676D A CH355676D A CH 355676DA CH 355676 A CH355676 A CH 355676A
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thawing
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Ladislaus Dipl-Ing Jung Anton
Juergen Dipl Phys Hildebrandt
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Burger Eisenwerke Ag
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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    • A23B4/06Freezing; Subsequent thawing; Cooling
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description


      Verfahren    und     Auftauofen    zum Auftauen und Erwärmen     tiefgekühlter        Lebensmittel       Es ist bekannt, durch Tiefkühlung konservierte  Lebensmittel, vorbereitete oder sogar tafelfertige,  also gekochte oder .gebratene Speisen oder Backwaren  mittels     sogenannter        Auftauöfen    aufzutauen und auf  die für den Verkauf gewohnte Temperatur zu erwär  men. Besonders für Betriebe der Gastronomie ge  winnt dieses     Verfahren    ständig an Bedeutung, da  hierdurch eine Lagerhaltung an vorgekochten, ins  besondere auch fertig zusammengestellten Mahlzeiten  möglich ist.

   Nicht zuletzt kommt dieses Verfahren  besonders zur Anwendung in Bordküchen von Flug  zeugen, wo weder genügend Raum noch Zeit oder  Personal für die gesamte Herrichtung der Mahlzeiten  von der Rohware bis zur     Tafelfertigkeit        zur    Verfügung       -estellt    werden können.  



  Bei der Konstruktion von     Auftauöfen    zum Er  wärmen von tiefgekühlten Lebensmitteln kommt es  besonders darauf an, dass eine vergleichsweise grosse  Menge der Speisen in der     geringstmöglichen    Zeit auf  die zum Anrichten erforderliche     Temperatur    gleich  mässig und gleichzeitig erwärmt wird. Mit bisher be  kannten     Auftauöfen    wird dieser Zweck nur unvoll  kommen erreicht, weil bei ihnen in bezug auf die  mittels Gebläse     umgewälzte    und mittels elektrischer  Heizkörper erwärmte Luft die     Saug-    und Druckseite  nur am Ventilator strömungstechnisch getrennt ist.

    Infolgedessen ist die Ausbildung stehender     Luftpolster     an der dem Gebläse entgegengesetzten Seite unver  meidbar, so dass die     umgewälzte    Warmluft nicht alle  Zonen der     Auftaukammer    des Ofens durchströmen  kann. Die Wärmeleitung allein ist dann, auch wenn  zusätzliche Heizkörper etwa in die Seitenwandungen  der Kammer eingebaut sind - was bereits versucht  worden ist -, nicht in der Lage, die sich ergebenden  Temperaturunterschiede in der verlangten kurzen       Auftauzeit    auszugleichen.

      Eine nicht unbeträchtliche Annäherung an die  optimale     Auftauleistung    unter Wahrung der an  gemessenen besonderen Erfordernisse hinsichtlich Ge  schmack, Geruch, Aussehen und Konsistenz der be  handelten Lebensmittel und Speisen ergab sich mit  einer durchgehenden     Führung    und Kanalisierung der       umgewälzten    Warmluft, indem diese allseitig um den  zur Aufnahme der Speisen und Lebensmittel dienen  den     Hordeneinsatz    als     Hüllstrom    geführt und in den  waagrechten Zwischenräumen zwischen den Horden  zurückgeführt wird.

   Jedoch bleibt auch dieser Weg  von den optimalen Verhältnissen immer noch in dem  Falle sehr entfernt, wenn eine ungleichmässige Wärme  übertragung, sei es infolge der durch     Vorschriften    für  Form und Grösse bedingten geometrischen Gestalt des       Hordeneinsatzes,    sei es durch die     Form    der Speisen  behälter selbst, besteht.

   Ausserdem kann diese     Art     der     Warmluftführung    auch nicht ganz der durch die  physikalischen Verhältnisse bedingten ungleichmässi  gen     Wärmeübertragung    Rechnung tragen, die durch  den Wärmeauftrieb einerseits und anderseits durch die  ungleichförmige Verteilung der Wärmequellen und  Wärmesenken (diese letzteren gebildet durch das zu  erwärmende     Auftaugut)    bedingt sind.

   Alle diese  Ursachen     verhindern    nämlich     eine    gleichmässige  Wärmeaufnahme der Speisebehälter     bzw.    einen gleich  mässigen     Wärmeübergang    vom     Warmluftstrom    auf die       Speisenbehälter    wegen der geforderten Kürze der Be  handlungsdauer.'  Der dargestellte Sachverhalt wird noch durch die  im allgemeinen gestellte     Bedingung    erschwert, den       Hordeneinsatz    selbst möglichst leicht, einfach und  schnell herausnehmbar zu gestalten, um ihn nicht mit  eingebauten     Heizkörpern    zu belasten.

   Dadurch vor  allem ist die erwähnte ungleichmässige WärmeÜber-           tragung    bedingt, dass die Verteilung der Wärmequellen  nicht mit derjenigen der Wärmesenken übereinstimmt.  



  Mit dem Verfahren nach der Erfindung kann aber  den geschilderten Schwierigkeiten weitgehend Rech  nung getragen werden; es bezweckt, der     voraus-          se'tzungsbedingten        ungleichmässigen    Wärmeübertra  gung im     Auftauofen    und im     Hordeneinsatz,    die bei  spielsweise durch die flache Form der     S.peisenbehälter     verursacht ist, nach Möglichkeit zu beheben.  



  Um diesem Ziele entsprechend tiefgekühlte Le  bensmittel, insbesondere tischfertig zubereitete Spei  sen, die in vorzugsweise flachen Behältern unter  gebracht sind, welche     Behälter    nebeneinander und  übereinander auf mit Abstand übereinander liegenden,  einen Einsatz bildenden Horden abgestützt in einer  Wärmekammer angeordnet sind, aufzutauen und zu  erwärmen, ist erfindungsgemäss das Verfahren da  durch gekennzeichnet, dass der Warmluftstrom in       zwei    Teilströme gegabelt wird, die je durch einen an  der Decke bzw. am Boden der     Kammer    verlaufenden,  nach innen von     d!en    Oberseiten der zuoberst liegenden       Speisenbehälter    und der obersten Horde bzw.

   von den  Unterseiten der zuunterst liegenden     Speisenbehälter     und der untersten Horde begrenzten Kanal vom Ge  bläse     gefördert    und durch Zwischenräume des     Hor-          deneinsa'tzes,    die oben und unten von den Speisen  behältern und den Horden     begrenzt    sind, zur Sau  Seite des Gebläses zurückgeführt werden, so dass die  beiden     Warmluftteilströme    die untere und die obere       äussere    Horde mit den auf diesen Horden abgestützten       Speisenbehältern    umschlingen.

   Alle     Speisenbehälter     sollen dadurch von ihrer flachen Boden- und Deck  fläche aus im wesentlichen     konvektiv    erwärmt werden.  



  Anhand der     Zeichnung    wird anschliessend das       Verfahren    nach der Erfindung beispielsweise erläu  tert. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    nach der Linie     1-I    von       Fig.    2 durch einen     Auftauofen    nach der Erfindung,       Fig.2    einen Querschnitt durch den     Auftauofen     nach der Linie     II-II    von     Fig.    1,

         Fig.    3 einen     Schnitt    gemäss der Linie     111-11I    von       Fig.    1 für den das Gebläse enthaltenden Stirnteil des       Auftauofens,    in grösserem     :Massstab.     



  In einer möglichst allseitig gut wärmeisolierten  Wärmekammer 1 eines     Auftauofens,    mit einer Ent  nahmetür 13 an     einer    Stirnseite, ist ein zweckmässig  herausnehmbarer,     raumgitterartiger        Hordeneinsatz    9  angeordnet, an dessen einzelnen, mit Abstand überein  ander liegenden Horden 9a die aufzutauenden und zu  erwärmenden Lebensmittel bzw. Speisen in neben  einander und übereinander auf den Horden ab  gestützten, vorzugsweise flachen, schalenförmigen;  oben luftdicht abgeschlossenen Behältern 2 unver  derblich aufbewahrt angeordnet sind.  



  An der der Entnahmetüre 13     entgegengesetzten     Stirnwand der     Auftaukammer    1 ist innerhalb des Zwi  schenraumes 14a ein von einem Motor 4 angetriebenes  Gebläse 3, zweckmässig ein     Radialgebläse,    eingebaut.  Oberhalb und unterhalb desselben sind elektrische  Heizkörper 5 angeordnet, die zur     Aufheizung    der    beiden Teilströme des Warmluftstromes dienen, wobei  der eine davon an der Ober- und der andere an der  Unterseite des     Hordeneinsatzes    in den Kanal 14b bzw.  14c geführt wird.

   Der Kanal 14b ist nach unten von  den Oberseiten der zuoberst liegenden     Speisenbehäl-          ter    und der obersten Horde begrenzt, während der  Kanal 14c nach oben von den Unterseiten der zu  unterst liegenden     Speisenbehälter    und der untersten  Horde begrenzt ist.

   Beide     Kanäle    stossen an der dem  Gebläse gegenüberliegenden Stirnseite der     Auftau-          kammer,    im Stirnraum 14d, wieder zusammen und  werden, jeder für sich, von dort innerhalb der von  den     benachbarten    übereinander liegenden Horden  und     Speisenbehältern    gebildeten Zwischenräume<I>15a</I>  und 15b des     Hordeneinsatzes    dem Gebläse zurück  geführt. Wenn der     Hord'eneinsatz    aus mehr als drei       übereinanderliegenden    Horden gebildet ist, gabeln  sich die beiden     Warmluftteilströme    nochmals an der  dem Gebläse gegenüberliegenden Stirnseite 14d.  



  Die Druckseite des Gebläses ist von der Saug  seite durch ein Leitblech 6 abgetrennt, damit eine  vollkommene Führung der Warmluft gegeben ist.  



  Um zu verhindern, dass diese Luft vorzeitig durch  die Zwischenräume 12 zwischen den     aufeinanderfol-          genden    Behältern 2 oder zwischen den einzelnen  Horden nach der Saugseite des Ventilators abgelenkt  wird, sind die einzelnen Horden 9a ganz geschlossen,  vorzugsweise dadurch, dass sie aus Blechen bestehen,  die     Durchbrechungen    nur in einer solchen Grösse,  Form und Anordnung besitzen, dass die     Speisenbehäl-          ter    2 mit ihren leicht nach unten verjüngten Seiten  wandungen 2a dicht eingesetzt werden können.

   Zur  Verringerung des Strömungswiderstandes bei der  Umlenkung sind mindestens in der Nähe des Ge  bläses 3 oder vorzugsweise an beiden Stirnseiten der       Auftaukammer    strömungstechnisch günstig gebogene  Leitbleche 7 vorgesehen. Ausserdem schützt ein an  dem dem Gebläse benachbarten unteren Rand des       Hordeneinsatzes    9 angebrachtes     Abschirmblech    8  die unteren Behälter 2 vor direkter     Beaufschlagung     mit der stark erhitzten Warmluft,

   was an dem dem  Gebläse benachbarten oberen Rand des     Hordenein-          sa'tzes    weniger nachteilig ist wegen des zumeist be  stehenden luftgefüllten Zwischenraumes     zwischen    den  Speisen und dem Verschluss der     Speisenbehälter,    der  beispielsweise von Metallfolien gebildet wird. Zweck  mässig ist das     Abschirmblech    8, um eine störungs  technisch günstige Wirkung zu erzielen, mit abgerun  deten Rändern ausgebildet.  



  Zwar haben der leere     Hordeneinsatz    und ent  sprechend die     Auftaukammer    vornehmlich liegende  querförmige Gestalt und somit sowohl eine     vertikale     als auch eine horizontale Symmetrieebene, bei qua  dratischem Querschnitt sogar zusätzlich zwei durch  die Diagonalen gehende Symmetrieebenen. Bei recht  eckigem Querschnitt ist auch der leere     Hordenein-          satz    9 in bezug auf die Diagonalen unsymmetrisch  gestaltet.

   Sobald jedoch der     Hordeneinsatz    mit den       Speisenbehältern    2 beschickt ist, kommt wegen deren  Form eine weitere     Unsymmetrie    dazu, so dass vor-           nehmlich    das     Wärmeleitvermögen    in der Vertikalen  wesentlich schlechter ist als in der     Horizontalen,     jedoch die Verhältnisse hinsichtlich des     Wärmeüber-          gangs    durch Konvektion umgekehrt liegen, weil die  Seitenwandungen 2a der einzelnen     Speisenbehälter    zu  sammen mit den     Hordenböden    9a einen gut wärme  leitenden Verband bilden.

   Um dem Rechnung zu       tragen,    stösst der     Hordeneinsatz    9 seitlich direkt an die  Seitenwände. 11a und 11b der     Auftaukammer    an,  ohne dass noch     Luftführungskanäle    belassen sind. Je  doch sind zusätzliche     Heizkörper    17a und 17b vor  gesehen, die möglichst derart in den Seitenwänden  l la und 11b verlegt sind, dass ein guter Wärmekon  takt mit den Horden und den     Speisenbehältern    ge  geben ist, damit nicht nur durch Wärmestrahlung,  sondern auch durch Wärmeleitung die Wirkung der       konvektiver.    Erwärmung ergänzt und die     Abkühlung     der umgewälzten Luft kompensiert wird.

   Zwischen  einzelnen     Heizkörperpaaren    in Höhe der Behälter  zwischenräume 15a und 15b sind Längsnuten 15c  in den Seitenwänden 11a und 11b belassen, die der  zum Gebläse zurückströmenden     Konvektionsluft    einen  guten Wärmekontakt mit den zusätzlich     beheizten     Zonen der Seitenwände 11a und 11b geben, so dass  sie sich wieder aufheizen kann.  



  Wie aus der Zeichnung nicht entnommen werden  kann, ist eine Staffelung oder Abstufung der Heiz  körper 17a, 17b empfehlenswert, und zwar derart,  dass mit grösser werdendem Abstand vom Gebläse 3  und vorzugsweise auch quer dazu, in der Richtung von  oben nach unten, mehr Wärme entwickelt wird. Die  Heizkörper 17a, 17b sind zu diesem Zweck in ihrer  Leistung entsprechend zu bemessen. Jedenfalls werden  mit dieser     :Massnahme    die Unterschiede zwischen der  Verteilung der Wärmequellen und der Wärmesenken  wenigstens zum Teil kompensiert.

   Ein übriges erzielt  man mit der Anordnung von weiteren     zusätzlichen     Heizkörpern oder Heizflächen 18a und 18b am  Boden und an der Decke der     Auftaukammer    in den  dem Gebläse am entferntesten liegenden Zonen, wo  die beiden Kanäle 14b und 14c in den vorderen  Stirnraum 14d der     Auftaukammer    übergehen. Warm  luftkonvektion,     Wärmestrahlung    und Wärmeleitung  tragen damit in vorteilhafter Weise zu einer Be  schleunigung der     Erwärmung    des     Auftaugutes    und zu  einer Erhöhung der Gleichmässigkeit dieser Erwär  mung bei.  



  Eine besondere Schwierigkeit ergibt sich noch  dadurch, dass von den ziemlich hoch     erhitzten    Heiz  körpern 5, die den Hauptanteil an der     Beheizung     der mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit um  gewälzten Warmluft liefern, eine unerwünscht starke  Wärmestrahlung an das benachbarte     Auftaugut    über  gehen kann. Demgegenüber ist es gelungen, eine       Heizkörperanordnung    zu finden, welche eine sehr  geringe Wärmestrahlung nach aussen im Vergleich  zur Wärmeabgabe an die vorbeigeführte Luft hat.

    Diese Anordnung besteht in einer paketartigen     Schich-          tunc    dünner flächenhafter Heizkörper 5a in Scheiben-,  Lamellen-, Band- oder Streifenform mit Abstand    voneinander. Diese Schichtheizkörper 5a werden so  am Anfang der beiden     Kanäle    14a und 14b ein  gebaut, dass die einzelnen     flächenhaften        Heizkörper     parallel zur Strömungsrichtung liegen und die Luft  also in den Zwischenräumen Sb praktisch ungehin  dert     hindurchströmen    kann.

   Da die inneren     Heiz-          körper    5a nach aussen über ihre schmalen Ränder  kaum Wärme strahlen können, ergibt sich die ge  suchte Verminderung der Wärmestrahlung an das  benachbarte     Auftaugut.    Die Berührungsfläche wird  zwischen der Luft und den     Heizkörpern    5a um ein  Vielfaches vergrössert, ohne dass dadurch mehr Raum  in Anspruch genommen werden muss.

   Dennoch kann  man gerade solche     Lamellenheizkörper    5a ziemlich  gleichmässig über den zur Verfügung stehenden Strö  mungsquerschnitt 14a unter     Aufteilung    desselben in  einzelne     Luftleitschlitze    5b verteilen, wenn die Heiz  körper 5a parallel zur gewünschten Strömungsrichtung  ausgerichtet sind.

   Ein weiterer Vorzug von technischer  Bedeutung     ist    es, dass dennoch wegen der insgesamt  grossen     Durchtrittsfläche    bei     Summation    der einzel  nen     Durchtrittsschlitze    5b der     Strömungswiderstand     für die     Umwälzluft    kaum     nennenswert    erhöht wird.  All diese Umstände erlauben es, die spezifische  Oberflächenbelastung und damit die Temperatur der  Heizkörper 5a     ganz        beträchtlich    zu senken, so dass  Isolationsschwierigkeiten und sonstige Mängel,     die     bei Überhitzung auftreten können, nicht zu befürchten  sind.

   Dazu ist die Herstellung der einzelnen flächen  haften     Heizkörper    5a, die baukastenmässig paketartig  in verschiedene Mengen zusammengesetzt werden  können,     verhältnismässig    einfach. Zweckmässig werden  sie seitlich und in der Mitte durch Schraubenbol  zen     Sd    in paralleler Ausrichtung und durch     dünne          Abstandshalter    5c getrennt gehalten, so     d'ass    die Heiz  körper 5a unter Wahrung der Form bei Erwärmung  und Abkühlung ungehindert ohne Spannung sich  ausdehnen und wieder     zusammenziehen    können.  



  Derartige     Schichtheizkörper    5a     eignen    sich für  die Zwecke der     konvektiven    Lufterwärmung     ganz    be  sonders und ersetzen     vorteilhaft    andere mögliche  Heizkörper in     Spiralen-,    Band- oder dergleichen Form.  



  Wie ersichtlich, umschlingen beim beschriebenen       Auftauofen    die beiden     Warn-fluftteilströme    die untere  und die obere äussere Horde mit den auf diesen  Horden abgestützten     Speisenbehältern.     



       Auftauöfen    der     vorbeschriebenen    Art können in  verschiedener Grösse mit kleiner     Kapazität    für Flug  zeuge und grosser Kapazität, d. h. mit mehr als drei       übereinanderliegenden    Horden und in vielen Reihen       nebeneinanderstehenden        Speisenbehäl'tern,    für grössere  Restaurationsbetriebe gefertigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Auftauen und Erwärmen tief gekühlter Lebensmittel, insbesondere tischfertig zu bereiteter Speisen, in Behältern, die nebeneinander und übereinander auf mit Abstand übereinanderlie- genden, einen Einsatz bildenden Horden abgestützt in einer Wärmekammer angeordnet sind, mittels eines in der Kammer von einem Gebläse umgewälzten, die Behälter bestreichenden Warmluftstromes, dadurch gekennzeichnet, dass der Warmluftstrom in zwei Teilströme gegabelt wird, die je durch einen an der Decke bzw.
    am Boden der Kammer verlaufenden, nach innen von den Oberseiten der zuoberst liegenden Speisenbehälter (27) und der obersten Horde (9a) bzw. von den Unterseiten der zuunterst liegenden Speisen behälter (2) und der untersten Horde (9a) begrenzten Kanal (14b bzw.
    14c) vom Gebläse (3) gefördert und durch Zwischenräume (15a, 15b) des Hordenein- satzes (9), die oben und unten von den Speisen behältern und den Horden begrenzt sind, zur Saug leite des Gebläses zurückgeführt werden, so dass die beiden Warmluftteilströme die untere und die obere äussere Horde mit den auf diesen Horden abgestützten Speisenbehältern umschlingen.
    1I. Auftauofen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb einer nach aussen wärmeisolierten Auftau- kammer (1) zur Stapelung der Speisenbehälter (2) dienende Horden (9a) unter Bildung eines länglich quaderförmig liegenden Blockes auf einem gerüst artigen Einsatz (9) übereinander angeordnet und an einer Stirnseite der Auftaukammer ein Gebläse (3) sowie auf dessen Druckseite zur Erwärmung der um gewälzten Luft dienende elektrische Heizkörper (5) angebracht sind,
    während Luftleitkanäle (14a, 14e) für die Warmluft am Boden und an der Decke der Auftaukammer und Rückstromkanäle (15a, 15b) zwi-. schen den Horden verlaufen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seitenwände (IIa, 11b) der Auftaukammer mittels eingebauter zusätzlicher Heiz körper (17a, 17b) beheizt werden, so dass durch diese den Speisenbehältern (2) zusätzlich von der Seite Wärme zugeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Warmluftstrom mindestens auf der Druckseite des Gebläses (3) durch in d'ie Strö mungskanäle eingebaute Heizkörper (5) Wärme zu geführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Warmluftstrom in den zwi schen den Horden (9a) verlaufenden Rückstromkanä- len (15a, 15b) zusätzlich von den beheizten Seiten- wänden der Auftaukammer her Wärme zugeführt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass den beiden Warmluftteilströmer. von der Decke bzw. dem Boden der Auftaukammer in den dem Gebläse (3) entfernt liegenden Zonen zu sätzlich Wärme zugeführt wird.
    5. Auftauofen nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hordeneirsatz (9) mit Hor- den (9a) aus Blech versehen ist, auf welchen die Spei senbehälter (2) abgestützt sind, wobei die Horden Durchbrüche zur Aufnahme der Speisenbehälter auf weisen, so dass die Horden (9a) und die Speisen behälter (2) einen gut wärmeleitenden Verband bilden.
    6. Auftauofen nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Horden (9a) gemeinsam mit den darin eingesetzten Speisenbehältern (2) nach oben und unten die Rückstromkanäle (15a und 15b) begrenzen. 7. Auftauofen nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, d'ass die seitlichen Ränder der Hor den (9a) unmittelbar an die Seitenwände (11a, 11b) der Auftaukammer stossen, in welche zusätzliche Heiz körper (17a, 17b) eingebaut sind.
    B. Auftauofen nach Patentanspruch 1I und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wider stände der in die Seitenwände (1<I>l a,</I> 1<B><I>l b)</I></B> der Auf taukammer eingebauten zusätzlichen Heizkörper (17a, 17b) derart bemessen sind, d,ass mit steigendem Ab stand von dem Gebläse (3) wenigstens in zwei Stufen die von diesen Heizkörpern erzeugte Wärme zunimmt.
    9. Auftauofen nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in die dem Gebläse am ent ferntesten liegenden Zonen des Bodens und der Deck der Auftaukammer weitere zusätzliche Heizkörper (18a, 18b) eingebaut sind. 10. Auftauofen nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die im umgewälzten Luftstrom, auf der Druckseite des Gebläses (3) angeordneten Heizkörper (5) aus paketartig mit Abstand vonein ander geschichteten, flächenhaften, in der Strömungs richtung der umgewälzten Luft ausgerichteten Heiz- elementen (5a) aufgebaut sind.
    11. Auftauofen nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die flächenhaften Heizelemente (5a) den zur Verfügung stehenden Strömungsquer schnitt für die umgewälzte Luft gleichmässig unter teilen. 12. Auftauofen nach den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Paket der ge schichteten Heizelemente (5a) an einer einzigen Stelle gehalten und am Gehäuse der Auftaukammer befestigt ist. 13. Auftauofen nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in dem das Gebläse (3) enthal tenden Stirnraum (14a) der Auftaukammer Leitkörper (6) eingesetzt sind, welche Druck- und Saugseite des Gebläses voneinander abschliessen.
    14. Auftauofen nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Gebläse (3) zugekehrten unteren Rand des Hordeneinsatzes (9) benachbarten Speisenbehälter (2) mittels Schirmen (8) vor direkter Beaufschlagung durch die umgewälzte Warmluft ge- schützt sind.
CH355676D 1956-12-12 1957-12-10 Verfahren und Auftauofen zum Auftauen und Erwärmen tiefgekühlter Lebensmittel CH355676A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0669805A4 (de) * 1992-09-11 1996-07-24 Gas Res Inst Schnell-abtausystem für gefrorene nahrungsmitteln.

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